Es war einmal wieder einer jener Tage an denen man lieber die Decke wieder über die Ohren zieht und weiter schläft! Das Firmament hatte diese graue Farbe bei der ich unwillkürlich an die vier apokalyptischen Reiter und die Verkündung des Ende der Welt denken mußte. Doch meine innere Stimme sprach: Heute noch wirst Du im Paradies sein! Ein Reisebericht. Heute sollte es endlich soweit sein, nach langen 120 Tagen des Wartens, so lange liegt unsere Buchung zurück. Wir sitzen auf einem Haufen gepackter Koffer, von deren Inhalt wir lediglich die Hälfte benötigten (aber dazu später mehr), und warteten auf das Taxi zum Flughafen.Der Flughafen, wir sind von Hamburg geflogen, ist nur ca. 10 Autominuten von unserem Wohnort entfernt, der Flieger, Thomson Air, soll um 12:00 Uhr abheben, dann geht es im direkten Flug bis Punta Cana. Bummelige 11 Stunden im Flieger lassen uns nicht unbedingt frohen Mutes in die Zukunft schauen. Unsere gebuchten Sitzplätze liegen direkt hinter der Business Class. Hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm! Die dafür anberaumten 20 Euro je Person und Sitz, sind eine mehr als lohnende Investition! Die Beine bedanken sich und es muss eben doch nicht immer Kaviar sein! Aber noch sind wir im kalten Deutschland, mit knapp 15 Minuten Verspätung geht die Maschine auf das Rollfeld. … bis Sie abhebt und dann schwebt, der Sonne entgegen
Über den Wolken. Nahrungsaufnahme an Bord. Wir haben schon wesentlich schlechter gegessen, aber das hier ist kein Vergleich zu dem was uns erwartet! Ein Gläschen vom roten, oder doch lieber einen Weißwein dazu?
Der Versuch zu schlafen ist leider völlig Sinnfrei, da ist das bordeigene Vergnügungsprogramm in Form einiger Kinofilme schon viel effektiver. Ablenkung eben. Hatte ich es schon erwähnt? Nach 10 Stunden 40 Minuten, immerhin keine 11 Stunden, landen wir in Punta Cana.
Der Flughafen sieht aus, als ob hier nur Ferienflieger landen, aber das sind wir wohl irgendwie auch! Nach einiger Wartezeit (eine Stunde) auf unsere Koffer, diese erreichen leider nur in homöopatischen Dosen das Kofferband, können wir uns mit dem Bus zum Hotel bringen lassen. Bis hierher hat das schon mal recht ordentlich funktioniert. Von den 18 Tagen, sind 14 auf dem Schiff, auf der „Mein Schiff 1“. Die ersten drei Tage verbringen wir im „Royalton Punta Cana“. Es ist mittlerweile finstere Nacht. Erst am nächsten Morgen können wir nicht nur die Schönheit der Umgebung ausmachen, sondern auch feststellen das die uns umgebende Anlage sehr reizvoll ist.
Jetzt fängt das Genießen an.
