Winterliches Norwegen - ab/bis Bremerhaven - 15.2.-1.3.2026 - MS3
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Freue mich für euch


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Hallo Faulpelz
ich glaube, du solltest die Einstellungen beim Fotografieren ändern. Ich glaube, du hast zu stark gezoomt. Probier es mal ohne. Ich habe meine Bilder in den letzten Tagen mit der Entfernung 1x und dem automatischen Nachtmodus aufgenommen. Dabei ist dann sowas herausgekommen
Viel Glück noch für weitere Sichtungen.
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Die Dosis Macht das Gift. Unser Guide in Narvik hat erzählt dass seine Freundin aus Narvik es anstrengend fand wenn er immer Nordlichter geschaut hat. Genau wie bei uns die Flugzeuge.

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Ich glaube, du hast zu stark gezoomt. Probier es mal ohne.
Ich habe nicht gezoomt. -
Ist einer der beiden Hänge angsthasenfreundlich ? Und gibt es eine Möglichkeit sich zwischendurch auch mal bei einem Heißgetränk aufzuwärmen?
2x ja.
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Ich habe mich auch für das Rodeln in Harpefossen entschieden und meine Freundin überredet mitzukommen während unsere Männer lieber Natur erkunden wollen. Mich haben der Lift, wir brauchen ja noch Energie für die restlichen Ausflüge, aber vor allem die Bremse überzeugt. Ich freue mich auf das Rodeln wie ein Kind, bin aber doch eher der ängstliche Typ. Ist einer der beiden Hänge angsthasenfreundlich ? Und gibt es eine Möglichkeit sich zwischendurch auch mal bei einem Heißgetränk aufzuwärmen?
LG Nasus (Susan)Fahrt ihr mit TC oder in Eigenregie ?
Wir drei (2x große erwachsen + 1x 5j) fahren mitm Taxi rüber um flexibler zu bleiben…
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Ich liebe Egg Benedik
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Kurze Frage in die Runde (keine Sorge, der ausführliche Bericht von gestern Abend kommt noch, etwas später):
Bin ich hier eigentlich die einzige mit solchen Frühstücksgelüsten?
Keineswegs. Es fehlt nur rosa Blubber.

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Ich liebe Egg Benedik
Ich auch. Auf dem Foto ist nur kein Ei zu sehen.

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Unsere täglich Drohung gib uns heute - das T&N weisen schon einmal auf das heutige Tagesmotto hin.
Ich würde ja behaupten, dass man bei griechischem Essen nicht wirklich viel falsch machen kann, allerdings würden mir da wahrscheinlich ein paar von Euch, die in der Anfangszeit auf der Relax gefahren sind, widersprechen.
Na, sind wir mal gespannt, was uns da im Laufe des Tages noch erwartet.

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Pancakes mit knusprigem Speck und Ahornsirup - extrem lecker!!!
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Bin ich hier eigentlich die einzige mit solchen Frühstücksgelüsten?
Nein !!

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Unsere täglich Drohung gib uns heute - das T&N weisen schon einmal auf das heutige Tagesmotto hin.
Ich würde ja behaupten, dass man bei griechischem Essen nicht wirklich viel falsch machen kann, allerdings würden mir da wahrscheinlich ein paar von Euch, die in der Anfangszeit auf der Relax gefahren sind, widersprechen.
Na, sind wir mal gespannt, was uns da im Laufe des Tages noch erwartet.

Also, der griechische Tag war auch im T & N auf der MS 7 NICHT empfehlenswert, vor allem, wenn man authentische griechische Küche (und damit meine ich nicht die Fleischberge beim Griechen um die Ecke) kennt und liebt.
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Unsere täglich Drohung gib uns heute - das T&N weisen schon einmal auf das heutige Tagesmotto hin.
Ich würde ja behaupten, dass man bei griechischem Essen nicht wirklich viel falsch machen kann, allerdings würden mir da wahrscheinlich ein paar von Euch, die in der Anfangszeit auf der Relax gefahren sind, widersprechen.
Na, sind wir mal gespannt, was uns da im Laufe des Tages noch erwartet.

Oh doch, man kann einiges falsch machen, waren auf der Relex beim Griechen, unterirdisch
. Aber es gibt ja genug Auswahl
. Schöne Zeit noch und ich lese immer gespannt mit
. Danke für deinen RB.
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Eigentlich geht das "Falsch" ja schon mit dem Saté-Spieß auf dem Foto los.

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Tag 5 – Narvik:
Auch hier habt Ihr ja das meiste schon zwischendurch durch meine Postings mitbekommen, deshalb hier nur der Bericht von unserem Ausflug gestern Abend.
Kurz vor halb 8 standen wir frierend auf dem Busplatz und warteten auf unser Gefährt für die Fahrt rüber nach Schweden. Bei Minusgraden nicht unbedingt angenehm, denn der Bus, der Nachmittagsausflügler zurückbringen sollte, verspätete sich deutlich. Das ist dann leider die Folge, wenn man die Ausflüge kurz auf knapp plant.

Aber schliesslich traf unser Bus, mit 10 Minuten Verspätung, ein. Wir waren eine Gruppe von 32 Personen.
Unser Tourguide, vor 12 Jahren aus Frankreich der Liebe wegen nach Norwegen ausgewandert, sprach leider kein Deutsch, weswegen die Landausflugsabteilung eine junge Mitarbeiterin zum Übersetzen mitgeschickt hatte. Das klappte auch ganz gut, und so erfuhren wir während der einstündigen Fahrt nach Riksgränsen so einiges über die Stadt Narvik (welche erst 124 Jahre alt ist), die Geschichte des Erzabbaus in der Region und den damit verbundenen Bau der Ofotenbahn zwischen Schweden und Norwegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Am Ziel unserer Fahrt angekommen, stand für uns zuerst ein Samenzelt zum Aufwärmen zur Verfügung, in dem bereits ein Feuer brannte, auf dem Tee und Kaffee gewärmt wurden. Leider funktionierte das Rauchabzug nicht wirklich gut, so dass meine Bronchien sehr schnell rebellierten und ich lieber bei -12°C draussen vor dem Zelt herumstand und nach Aurora borrealis Ausschau hielt, während die erste Hälfte unserer Tourgruppe in 4er-Grüppchen für die 4 Schlitten aufgeteilt wurde.
Am Himmel zeigte sich bereits ein fahler grauer Schimmer, welcher auf dem Bildschirm meines Handys wie durch Zauberhand in Grün- und Rottöne übersetzt wurde. Aber wie kommt es eigentlich, dass Nordlichter auf Fotos immer viel spektakulärer (und vor allem bunter) aussehen als in der Realität? Ein kleiner physikalisch-medizinischer Exkurs:
In unserem Auge haben wir zwei Arten von Sinneszellen, die Stäbchen und die Zapfen. Die Stäbchen machen etwa 90% der Sinneszellen aus und können nur hell und dunkel, jedoch keine Farben unterscheiden. Dafür reichen ihnen zum Funktionieren bereits kleinste Lichtmengen aus. «Nachts sind alle Katzen grau» ist ein bekanntes Sprichwort, welches dies illustriert.
Die Zapfen sind für die Farbwahrnehmung zuständig, allerdings funktioniert dies nur bei einer gewissen Helligkeit. Man kann sie aber ein wenig austricksen, indem man von der Seite ein wenig Streulicht ins Gesichtsfeld gelangen lässt. Dann werden die Zapfen aktiv, so dass man im Zentrum des Gesichtsfeld plötzlich auch ein wenig farbig sehen kann. Dies als kleiner Tip für Eure künftigen Nordlichtbeobachtungen, probiert es einfach mal aus, der Unterschied ist bemerkenswert.
Im Gegensatz zum menschlichen Auge kennt der Chip in Eurer Kamera diese Einschränkungen nicht, der sammelt einfach das Licht und führt bestensfalls im Nachtmodus die Bildinformationen zu einem mehr oder weniger gelungenen Bild zusammen.
(Ende des Exkurses)
So machte ich die ersten Bilder, noch nicht wahnsinnig beeindruckend, aber dennoch voll und ganz befriedigend, eingedenk der ganzen Unsicherheit im Vorfeld, ob wir überhaupt Nordlichter zu sehen bekommen würden.

Während die erste Gruppe noch auf dem vor uns liegenden zugefrorenen See unterwegs war, lernten wir zwei Husky-Welpen, beide etwa 3 Monate alt, kennen. Auf meine Nachfrage erfuhr ich von einer der Organisatorinnen, dass die Huskies im Alter von 6 Monaten mit dem Schlittentraining beginnen und die Ausbildung mit ca. 10-11 Monaten abschliessen.
Es war wirklich sehr kalt, zu der erwähnten Temperatur kam noch ein schneidender Wind, welcher die Hände immer wieder schnell auskühlen liess, so dass die Bedienung der Handykamera am Touchscreen schnell zum Problem wurde. Dafür nahm aber auch mit der Zeit die Auroraintensität immer mehr zu, so dass immer spektakulärere Bilder entstanden. Okay, mit meinem 5.5 Jahre alten Handy sicherlich nicht so toll und spektakulär wie bei anderen (ich muss in den kommenden Tagen nochmal die Aufnahmen meiner Söhne durchsehen, was die so eingefangen haben), aber ich habe heute mal ein wenig Bildnachbearbeitung versucht und dabei folgende Ergebnisse erzielt:
(Nota bene: ich habe auch noch bessere Ergebnisse erzielt, allerdings kamen dann zu grosse Dateien heraus, die die Forumssoftwaren nicht übernehmen wollte.)
Man kann aber auch sehr gut erkennen, dass es mir, auch wegen der Kälte, sehr schwer viel, das Handy über die 3-5 Sekunden Belichtungszeit ruhig zu halten. Hier wären natürlich ein Stativ und eine Belichtungszeit von 10-20 Sekungen extrem cremig gewesen. Aber mir reichen meine Ergebnisse völlig aus.

Schliesslich kamen die Schlittengespanne nach gut 30-40 Minuten von ihrer ersten Runde zurück, nun waren wir an der Reihe. Wir vier hatten einen Schlitten ganz für uns mit einem deutschen Musher (so heissen die Gespannführer). Mit zusätzlichen Decken eingemummelt ging es los in die Dunkelheit.
Es war sehr beeindruckend, so auf dem 50-60cm dicken Eis dieses Gewässers zwischen vielen kleinen Inseln herumzufahren, an deren Ufern wir zum Teil meterhohe und sehr bizarre Eisformationen bestaunen konnten. Leider konnte ich während der Fahrt keine Fotos machen, das Risiko, dabei das Handy unwiderbringlich zu verlieren, war einfach zu gross (und unser Guide hatte davor auch explizit gewarnt). Auch wurden die Nordlichter immer intensiver, je weiter wir hinausfuhren – wir konnten das zwar nicht im Bild festhalten, aber durch den Seitenlichttrick (der Musher hatte eine Strinlampe, um sich orientieren zu können, deren Schein uns da gerade recht kam) konnten wir nun sogar Blautöne in der Aurora erkennen. Sowas ist durchaus selten.


Aber es war kalt. So richtig kalt. Eine Schweinekälte. Sie kroch uns innert kürzester Zeit zwischen die diversen Schichten unserer Kleidung und setzte sich dort fest. Meine Zehen spürte ich bereits nach 10 Minuten nicht mehr, den Rest der Füsse 5 Minuten später ebenfalls. Dabei trug ich zwei dicke Strumpfhosen pluss Wollstrümpfe in Winterstiefeln. Dazu eine Wollhose, ein Unterhemd, zwei T-Shirts, einen dicen Wollpulli, eine gesteppte Winterjacke, zwei Schals, eine Mütze plus Jackenkapuze und Wollhandschuhe. Half alles nichts, gefühlt lag die Temperatur bei minus 20 Grad!

Am Wendepunkt der Strecke gerieten wir mit zwei anderen Gespannen erstmal in einen Kreisverkehr um eine Insel, aus dem wir einfach nicht mehr herauskamen. Grund war, dass der letzte Schlitten den Anschluss verloren hatte und wir für den Rückweg erstmal auf ihn warten mussten, da sonst die Formation nicht mehr funktionierte, auf die die Hunde trainiert waren. Aber schliesslich traf das säumige Gespann ein, und es konnte zurückgehen. Nur noch den Blinker setzen und die korrekte Ausfahrt aus dem Kreisel nehmen...

Nach schier endlos langer Zeit erreichten wir dann auch wieder das Lager. Meiner Frau war schon längst die Brille zugefroren, deshalb musste ich erstmal für sie Blindenhund spielen und sie zum Bus zurücklotsen. Ein besonderer Spass zwischen den ganzen Hundeleinen, über die sie steigen musste, ohne sie zu sehen. Hat aber auch geklappt. Nur leider hatte ich durch diese Aktion keine Gelegenheit mehr, mal die Hunde samt Schlitten zu fotografieren. Und unsere Söhne waren auch nicht auf die Idee gekommen. Daher hier nur ein Bild, welches ich aus der Ferne aufgenommen hatte, als die erste Gruppe abgefahren war:
Zurück im Bus dauerte es dann eine ganze Weile, bis ich grosse Teile meines Körpers wieder spürte. Dem Rest meiner Familie ging es kaum anders. Es war ohne Zweifel ein grossartiges und einmaliges Erlebnis gewesen, und ich würde diesen Ausflug jederzeit wieder buchen. Aber er hatte uns durchaus an unsere Grenzen geführt. Mein allergrösster Respekt für alle jenen, die Huskysport betreiben oder als Forscher*innen in Polarregionen unterwegs sind. Ich habe mich zwar immer für einigermassen kälteresistent gehalten, aber nach diesem Abend muss ich zugeben, dass sowas definitiv nichts für mich wäre.
Gegen halb 12 erreichten wir dann wieder das Schiff. Ursprünglich wollten wir noch schauen, ob wir irgendwo eine heisse Schokolade bekommen würden, haben diesen Plan aber kurzfristig verworfen. Wir wollten einfach nur noch ins Bett.

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