Grenzwertiges Verfahren beim "Early Check in"

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  • Da kommen ältere Herrschaften ins Terminal. Ihre Eincheckzeit ist 15 Uhr. Es ist 14.50 Uhr und total leer. Der zuständige Mitarbeiter winkt ihnen bzw. nimmt sie in Empfang, obwohl noch 10 Minuten fehlen. Da wäre ich auch nicht drauf gekommen, jetzt 70,- € für Early Checkinn ausgegeben zu haben.

    sonnenscheins berichtet doch, dass es auch anders geht.

    Im Übrigen: Wenn man in Kiel oder Bremerhaven zu 13 Uhr Eincheckzeit hat und es steht schon eine hübsche Schlange - wie oft wird dann etwas früher begonnen undzwar ohne Early Checkinn zu berechnen. Das ist kundenfreundlich. Bürokratische Regeln sind das Gegenteil.

  • ... und warum liegt das Problem jetzt bei TUI? An festgelegte Uhr- und Öffnungszeiten muss man sich doch überall halten ...

    Einfach nur die Frage erwarten "Möchten Sie einen kostenpflichtigen Early check In" ?

    Wenn nicht, können Sie erst später einchecken !

    Diesen Hinweis sollte man von TC schon erwarten dürfen.

  • Man hätte die Gäste beim Checkin am Hafen auf den Umstand aufmerksam machen müssen/können das der Early-Checkin berechnet wird. Das wäre kundenfreundlich gewesen.

    Klar ist, da gibt es keinen Ermessensspielraum und keine Kulanz. Das ganze ist ein reiner Automatismus. Die IT registriert das Gast X um Y Uhr eingecheckt hat und das fällt dann entweder in den Early-Checkin Zeitraum oder nicht. Selbst wenn sie nur eine Minute zu früh eingecheckt hätten, wäre der Early-Ceckin automatisch hinzugebucht worden.

    Man kann dann höchstens auf Verständnis und Kulanz entweder an der Rezeption oder der Hotline hoffen.

    Aber letztlich liegt das in der Verantwortung der Gäste, sich ausreichend zu informieren usw. Sind ja keine kleinen Kinder.

    Und auch um andere Dinge muss sich der Gast eigenverantwortlich kümmern.

    Als nächstes wird gefordert das Gäste, die zu spät kommen und im Zweifel zurückgelassen werden doch bitte vorher eine SMS aufs Handy zu bekommen haben, weil sie keine Uhren lesen können.

    Hotels sind da etwas kulanter/flexibler, aber da checken auch nicht so viele Gäste an einem Tag ein und aus.

    Andere Unternehmen, z.B. Mietwagenfirmen sind da genauso streng.

    Das Vorgehen von TUI war vollkommen korrekt. Die Aussage an der Rezeption war dagegen unprofessionell und ist vermutlich geprägt durch Stress am Wechseltag + mir_doch_egal-Mentalität.

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  • Ich verstehe die Aufregung nicht. Kunde hat Fehler gemacht und erwartet nun vom Dienstleister eine Kulanzleistung.

    Irgendwie sind daran auch nur die anderen Schuld: der Mitarbeiter beim Check-In, der Mitarbeiter an der Rezi.

    Da man ja sehr genau die Eincheckzeit kannte, hätte man ja auch den Mitarbeiter beim Check-In darauf hinweisen können.

    Was mich mehr stört ist dann wieder der Faktor mit dem Alter. Ist das also kein Thema, wenn es einem Mann im Alter von 35 Jahren mit seiner Frau passiert wäre?

    Ich hoffe TC bleibt hart und gibt keine Kulanz. Letztendlich werden auch solche Kosten auf alle Kunden abgewälzt.

  • Es ist sicherlich KEIN Fehler, wenn man 10 Minuten zu früh am CheckIn steht.

    Agiert man mit gesundem Menschenverstand, dann sollte klar sein, dass es absolut ungerechtfertigt ist, wegen 10 Minuten den vollen Early-Check-In-Tarif aufzurufen.

    Und wenn das ein Automatismus ist, den TC nicht ausschalten WILL (gehen würde das nämlich sicherlich), dann kann der Kunde durchaus erwarten, dass es nochmal einen Hinweis a´la "Ich kann Sie gerne schon einchecken, aber...." erwarten.

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  • Ja, so sehe ich das auch. Entweder kann man ein großes Schild aufstellen, kostet nix und ist schnell erledigt oder die Mitarbeiter am Checkin fragen bis Uhrzeit X grundsätzlich jeden Gast ob EarlyCheckin gebucht wurde oder gewünscht wird, ansonsten der Hinweis das der Checkin erst ab X Uhr kostenlos ist.

    Das man sich wegen 10 Minuten nicht so anstellen muss, ist richtig. Aber wo ist die Grenze? Und wenn wir ehrlich sind, würden viele, die das mitbekommen, das dann auch bereitwillig ausnutzen.

    Da stellt sich nur die Frage, ob die Mitarbeiter am Checkin Mitarbeiter von TUI sind, also quasi zum Schiffspersonal gehören oder ob das Hafenmitarbeiter sind, die mit den jeweiligen Schiffen nicht viel bis gar nichts zu tun haben.

    Ja, die Uhrzeiten stehen ganz klar in den Reiseunterlagen, die jeder Gast vorab erhält.

    Ich hätte aber genauso gehandelt. Wenn ich am Hafen ankomme und werde aktiv herbeigewunken, gehe ich hin... Da gucke ich nicht erst auf die Uhr. Weil, ich will ja den Betrieb nicht aufhalten. Das mir dann unkommentiert eine kostenpflichtige Leistung in Rechnung gestellt wird, ist mindestens unglücklich.

    Im Grunde ist TUI hier im Recht. Das ganze hätte aber deutlich kundenfreundlicher ablaufen können und vielleicht auch müssen.

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  • Das man sich wegen 10 Minuten nicht so anstellen muss, ist richtig. Aber wo ist die Grenze? Und wenn wir ehrlich sind, würden viele, die das mitbekommen, das dann auch bereitwillig ausnutzen.

    Im Eingangstext steht, dass die Gäste erst NACH 15 Uhr an Bord waren.

    Logo, sie waren ja auch erst kurz vor 15 Uhr am Terminal, der Check-In dauert einen Moment und dann muss man ja erstmal noch den Weg bis zur "Schiffseingangstür" zurücklegen.

    Wofür waren also die 35,-€?

    Für die EVENTUELLE Möglichkeit, dass die beiden direkt zur nächsten Bar geeilt sind und erstmal ein kühles Bierchen gezischt haben?

    Und dieses Bierchen dann vielleicht durch den um ein paar mickrige Minütchen verfrühten Check-In schon um 15:07 Uhr getrunken haben, statt erst um 15:12 Uhr?

    Sorry, sowas ist einfach nur albern und zeugt von extrem kundenunfreundlichen Verhalten.

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  • Das ist wie beim Ausflug, wenn gesagt wird „Sie können im Ort aussteigen und dann mit dem Shuttle zum Schiff fahren“ ohne explizit darauf hinzuweisen, dass der Shuttle dann aber auch noch zusätzlich kostet.
    Kommunikation ist schwierig, auf Sender und Empfänger Seite.

  • Wer lesen kann und zwar akribisch das Kleingedruckte ist klar im Vorteil ;).

    VG Caribbean

    Du meinst, so wie sich TC an das Kleingedruckte, AGB's what ever hält, wenn z.B.bei Buchungsstart zu den angegebenen Preisen ein verbindlicher Vertrag zustande kommt, die Anzahlung bereits geleistet wurde und TC dann plötzlich eigenmächtig den Preis beinahe verdoppelt und den Kunden dann zur Akzeptanz oder Stornierung nötigt?

    Viele Grüße von Sandra, die ganz dolle Meerweh hat...

  • Caribbean

    Dein Posting ging ums akribische lesen und einhalten von Kleingedrucktem und AGB's und dazu passt das schon, denn das betrifft dann schon beide Seiten !!

    Viele Grüße von Sandra, die ganz dolle Meerweh hat...

  • Da es hier um Las Palmas geht: wir haben letzten Sonntag auf Las Palmas eingecheckt. Bereits an der Tür wurden wir gefragt, ob wir Early Check In gebucht hätten. Wenn wir das verneint hätten, hätte man uns auf die Kostenfolge hingewiesen. Zudem hingen mehrere große Schilder an den Laufwegen, dass der ECI kostenpflichtig ist und mit 35 Euro berechnet wird.

    Offensichtlich wollte der Passagier den ECI vermeiden, denn ansonsten hätte er bei Anreise am Vortag nicht bis zum Nachmittag gewartet. Ihm waren also die Regelungen bewusst. Gerade dann kann man auch eine Nachfrage des Passagiers verlangen. Nur dann, wenn kommuniziert wird, dass der reguläre Check In geöffnet ist, kann man sicher sein.

  • Du meinst, so wie sich TC an das Kleingedruckte, AGB's what ever hält, wenn z.B.bei Buchungsstart zu den angegebenen Preisen ein verbindlicher Vertrag zustande kommt, die Anzahlung bereits geleistet wurde und TC dann plötzlich eigenmächtig den Preis beinahe verdoppelt und den Kunden dann zur Akzeptanz oder Stornierung nötigt?

    Ich frage aus Interesse: Ist das denn wirklich schon einmal vorgekommen? Das kommt mir unwahrscheinlich vor. Wenn ich eine feste Buchung habe (sonst wird auch keine Anzahlung abgebucht), kann TUI Cruises an sich den Preis nicht mehr verändern (wir reden hier nicht von Stornierung der gesamten Reise, das ist ein anderer Fall...). Von rechtlichen Besonderheiten möchte ich einmal absehen (Webseitenfehler, Irrtum etc.)

    Weiterhin schöne Urlaube

    Joachim:)