Jaja, die „falschen Freunde“
Beiträge von Gelegentlichflieger
-
-
Mir ist das mit dem englischen vor allem auch aus dem Beruf eher Last als Lust.
Also gerne Hauptsprache Deutsch im Urlaub. Mit den Bedienenden oder Zimmerstewards schweife ich dann aber auch schon mal ins Englische ab, wennich den Eindruck habe denen fällt das leichter. Ist das dann eigentlich schon wieder übergriffig?
-
Beim ollen Knigge habe ich auch nichts gefunden, wie man sich wohl seinen Platz in einem Selbstbedienungslokal adäquat sichert, bzw. wie man erkennt, dass die Leute da sitzen und sich gerade etwas holen.
Kannte der etwa keine Selbstbedienungsrestaurants?
Eigentlich sollte es doch wohl reichen, wenn an einem Platz sauberes Besteck auf einer Serviette liegt, um zu erkennen, dass hier wohl jemand sitzt und sich gerade etwas holt?
Wenn das Besteck auf einem benutzten Teller liegt gab es auch einen Code, wann man fertig ist und abgeräumt werden darf, oder man signalisiert, nein ich esse noch.Da war mal was ich erinnere mich ganz dunkel.
-
-
-
An Liegen kann man die Handtücher ab besser anknipsen mit diesen Wäscheklammern. Das geht bei diesen runden Dingern doch gar nicht, oder

-
-
Ok. Da capo al fine…

Con rep.
-
-
Bedienende, oder auch Kreuzfahrende, Radfahrende, Forschende und ganz wichtig Liegenreservierende

Ich habe relativ viel mit der „Generation Z“ zu tun. Da schleicht sich manches ein

-
Das mit dem Cappuccino bestellen im Klassik wusste ich gar nicht. Hatte den Automaten gesehen und daher in voreilendem Gehorsam gar nicht die Bedienenden gefragt.
-
Mein Fazit zu dieser Reise ist etwas durchwachsen und gibt nur meine Wahrnehmung und Meinung wieder, amdere mögen das anders sehen.
Early Check Inn gegen 11:00 Uhr war toll, sehr entspannt ohne Wartezeit.Wenn das Wetter nicht so schön ist, dann sind die Innenbereiche der MS 1 doch etwas begrenzt. Es fehlt zumindest die überdachte Lagune.
Was an der Rezeption geboten wurde, im Zusammenhang mit nicht auffindbaren Vorbuchung des Social Media Tarifes ärgert mich immer noch. Zu behaupten bei der SMF könne man keine Bilder posten geht gar nicht. Erst nach Beschwerde bei der Bordreiseleitung wurde dann doch irgendwann der Unterschied zwischen Vorbuchung und Anbordbuchungstarif gut geschrieben.
Der Varieteabend immer Theater war grösstenteils enttäuschend, es wurden zwar insgesamt drei gute Artistennummern gezeigt, aber der Rest wurde von wenig unterhaltsamen Pausenclowns abgedeckt. Kein Zauberer, kein guter Conférencier, nix was ich ausser Artistik mit Varieté in Verbindung bringen würde.
Ein Schokobuffet wurde zumindest nicht im Tagesprogramm angekündigt, es fand dann wohl am Abend der Ausfahrt von Trondheim statt, bin zufällig drauf gestossen, es war aber eher mickrig.
Eine Escaperoom Veranstaltung haben wir besucht, die wurde leider dreimal gestartet, ohne dass der Ton ging, beim vierten Versuch hat das dann funktioniert, der Lichtstrahl, der zu den jeweiligen Verstecken der Hinweise zeigen sollte, funktionierte dann nicht, der Hinweis, der das erklären sollte, war leider auch nicht gut. Schade, es hätte sonst eine schöne Veranstaltung sein können. Das sie zeitgleich am Seetag zur Polarkreistaufe stattfand, war auch eher unglücklich, auch hier keine gute Kommunikation im Vorfeld.
Die Abbashow war leider auch keine Tributeshow sondern eher das Gegenteil, unabgestimmter Gesang, unpräzise und alberne Dialoge.
Warum gibt es auf einer Norwegenkreuzfahrt diesen braunen Käse nur an sehr wenigen Tagen, auf dem Käsebuffet im Mediteran habe ich ihn gar nicht gesehen. Entweder hat das alles (also die Buffets) nachgelassen oder man ist von vorherigen Fahrten verwöhnt und es gab einfach keine Steigerung? Ich weiß es nicht.
Gar nicht gefallen hat uns der Kreuzfahrtdirektor, dessen Namen ich lieber nicht nenne. Das war kein Wiener Schmäh, sondern eher schmieriges Gehabe.
Der Kapitän und seine Ansagen war sehr gut, freundlich und informativ.
Die Guides auf den Radtouren waren sehr freundlich und haben den kleinen Unfall einer Teilnehmerin gut gemanagt.
Kabinenpersonal war nett und hat einen Superjob gemacht.
Das Essen im Mediteran war klasse, es war super abgeschmeckt und hatte dabei ein bisschen mehr „wumms“ als von anderen Fahrten erinnerlich. Ich denke das hängt auch immer etwas vom Küchenchef ab? Diesmal bis auf eine Ausnahme volle Punktzahl.
Unsere Bedienung im Mediteran war super, wir haben jeden Abend im gleichen Bereich gesessen, weil die beiden echt super waren.
In den oft sehr vollen Innenbars ebenfalls tolle Servicekräfte. An der Aussenalster ein lustiges, unterhaltsames Team.
Die Teamer in der Teenslounge waren dem Vernehmen nach auch klasse.
Eine tolle Route, unvergessliche Natur und tolle Aussichten.
Wenn ich die 1 mit der 3 und 4 vergleiche, gefallen mir die 3 und 4 deutlich besser, die 7 gefällt mir auch für Gegenden mit nicht Superwettergarantie besser als die 1.
Jetzt ist jedenfalls erstmal der Kreuzfahrthunger gestillt und ich denke eine längere Pause wird gemacht.
-
Hallo Gelegentlichflieger, danke für deine Eindrücke. Magst du im Anschluss noch berichten, wie die jeweiligen E-Biketouren waren und wo sich gelohnt hat?
Wir fahren die Route nächstes Jahr und fahren gern Rad.
Die E-Bike Touren waren gut organisiert. Es gab sowohl in Trondheim als auch in Tromso eine gute Mischung zwischen Stadt und Umgebung. Einige Erklärungen wurden zu den Hauptattraktionen gegeben. Ausreichend Pausen wurden gemacht. Die Touren waren ca. 35 km lang, in ca. 5 Stunden.Es gab einige knackige Steigungen, wo aber der E-Motor naturgemäß ordentlich hilft. Generell haben wir auf verschiedenen Reisen gute Erfahrung mit den E-Bike Touren gemacht.
In Bergen hätte ich die Tour eventuell auch gemacht, die familiäre Planung sah aber anders aus.
Zum Nordkapp sind wir mit dem Bus gefahren. Dort geht die Radtour auf dieser Hauptstrasse entlang, wo Quads, Autos, Wohnmobile und halt Busse überholen. Es ist mehr oder weniger eine lange Steigung, muss man wissen, ob es einem Spaß macht. Und das Wetter ist dort besonders zu beachten. Wir hatten innerhalb von 2 Stunden zwischen strahlend schön bis totale Suppe alles. -
-
-
-
-
-
-