Die Passagiere waren gefühlt zu 99,9% deutschsprachig - ich habe nur zwei Niederländerinnen wahrgenommen.
So, jetzt schließe ich mit letzten Bildern diesen Abschnitt mit den Infos zur Vasco da Gama ab und liefere Euch danach endlich meine Eindrücke von der Reiseroute.
Wie auf allen älteren Schiffen gab es auch hier viel Platz auf mehreren frei zugänglichen Decks, nicht nur die schöne Promenade…
…mit Sitzgruppen im Raucherbereich (Backbord) und Liegen für Ruhebedürftige (Steuerbord), die allerdings ohne Auflagen.
Die Crew war sehr entspannt und sehr freundlich - in einem Verhältnis von 540 Personen zu 900 Passagieren. Kreuzfahrtdirektor und Hotelmanager sprachen auch schon mal von sich Gäste an und waren umgekehrt auch immer einer kleinen Unterhaltung aufgeschlossen, wenn man Fragen hatte. Und ich habe mehrfach gesehen, wie „Streifenhörnchen“ einfachen Crewmitgliedern beim Schleppen schwerer oder sperriger Gegenstände geholfen haben. Da stimmt offenbar der alte Spruch „Wie der Herr, so das G‘scherr“, denn der Kapitän stand bei jeder Anlandung an der Gangway, reichte seine helfende Hand oder bot sich für Erinnerungsfotos an:
Mein Fazit fällt also alles in allem sehr positiv aus, und bei der Abreise bestätigte sich einmal mehr, dass die Aussage „Nicko kann nicht organisieren“ nicht - oder nicht mehr - stimmt: zwei Tage nach Abfahrt in Kiel bekamen wir die Info, dass man uns für 15 Euro einen Shuttle von Steinwerder zum Hamburger Hauptbahnhof anbieten könne. Man möge sich dafür mit Angabe der Abfahrtszeit des gebuchten Zuges anmelden. Und am Abend vor dem letzten Anlegen gab es dann einen genauen Zeitplan, wer wann welchem Bus zugeteilt war. In meinem Fall: Ausschiffung 10:30 Uhr, Transfer um 11:00 Uhr, Abfahrt meines Zuges 11:53 Uhr. Wir konnten also gemütlich auf dem Schiff auf die Abfahrt warten. Besser kann man es nicht machen.
Geht gleich noch weiter…
