Mit dem Schiff zum Skifahren - Rundung im Schnee
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15. März - der Abend auf See
Für 17.30 Uhr hatten wir Abendessen im Grand Buffet im Bug des Schiffs auf Deck 6 (also unter der Showlounge) reserviert.
Beim "Essen fassen" zu fotografieren, habe ich gar nicht erst probiert. Aber, die Vielfalt der Speisen ist riesig. Besonders die Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten (aber nicht nur die) kommen auf ihre Kosten. Klare Empfehlung für Erstfahrer!!! Das MUSS man testen. Ich würde es auch sofort mit buchen (geht aber auch noch an Bord). Getränke sind extra zu bezahlen.
Beim Essen gibt es dezente Klaviermusik, live gespielt am Flügel.
Prinzipiell kann man natürlich auch in der Pizzeria oder im Café essen oder sich Butterbrote mitbringen
. Die Alternative zum Buffet gibt es auf der Rückfahrt.Sonnenuntergang war gegen 18.15 Uhr. Da waren wir gerade an der Belt-Brücke.
Nach dem Essen war dann auch (auf unsere Nachfrage an der Rezeption hin) das dritte Bett gebaut.
Für 21 Uhr hatten wir zwei Tische in der Show-Longe gebucht. Sie sind für maximal 4 Personen ausgelegt. Auch für den "nackten" Tisch muss man jetzt reservieren (149 NOK pro Tisch). Zwischen 16.00 Uhr und 16.30 Uhr werden Restplätze verkauft.
Ein Standard-Tisch mit 6 Flaschen Bier oder 1 Flasche Sekt, Weiß- oder Rotwein und Erdnüssen kostet 599 NOK, VIP-Tisch mit 8 Flaschen Bier (oder Sekt /Wein) und weißer Tischdecke und bester Sicht 799 NOK.
Wir haben lieber Cocktails aus der Karte bestellt. Wenn man bei Öffnung der Showlounge (1/2 Stunde vor Beginn) da ist, hat man seine Getränke allerspätestens zu Beginn der Show.
Nach der Show, die uns sehr gut gefiel, ließen wir den Abend in der Observation-Lounge ausklingen.
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16. März 2025 - Ankunft in Oslo
Als der Wecker klingelte, waren wir bereits im Oslofjord.
Ein weiterer Vorteil der Color-Classs-Kabinen ist, dass man das Frühstück im Oceanic-Restaurant am Heck inkludiert hat. Die Speisen und Getränke sind die gleichen wie im Buffet, aber man sitzt schöner.
Natürlich kann man auch im Café frühstücken.
Nach dem Frühstück haben wir noch etwas Luft geschnappt. Auf dem Sonnendeck (13) gibt es noch eine Sportsbar, die allerdings kein Frühstück anbietet.
Den Rest der Einfahrt verfolgten wir aus der Kabine:
Eine Viertelstunde vor Ankunft wird man bereits in die Autos gebeten, damit die Entladung zügig vonstatten gehen kann.
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16. März - Weg in die Telemark
Nachdem wir einmal den schnellsten Weg gewählt hatten, fahren wir seit einiger Zeit immer über Notodden (kaum länger).
Mautstraßen zu meiden macht die Fahrt viel länger und beschwerlicher. Von daher nutzen wir die Mautstrecken und genießen ihre hohe Qualität.
Die langen Tunnel machen das Fahren sehr komfortabel.
Besonderer Wunsch unseres Älteren war der (obligatorische) Stopp an der Heddal Stavkyrkje.
Sie ist die größte Stabkirche Norwegens. Sie hat ein Seitenmaß von etwa 20 Metern und misst 28 Meter Höhe. Eine Runenschrift lässt auf die Weihung der Kirche am 25. Oktober 1242 schließen. Und laut einer Sage soll der Troll Finn aus dem nahen Svintruberg nur drei Tage gebraucht haben, dieses Gotteshaus zu errichten.
Leider ist sie im Winter geschlossen.
In der Nähe gibt es auch ein Café und ein Freilichtmuseum, aber wir fuhren weiter in Richtung Rjukan.
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16. März 2025 - Das Industriekulturerbe Rjukan-Notodden
Dieses Gebiet ist eine Welterbestätte in der norwegischen Region Telemark, die zum Schutz der Industrielandschaft um den See Heddalsvatnet und das Tal Vestfjorddalen eingerichtet wurde. Im Mittelpunkt der Landschaft steht die von der Firma Norsk Hydro errichtete Anlage zur Herstellung von Kalksalpeterdünger aus Luftstickstoff nach dem Birkeland-Eyde-Verfahren. Zum Komplex gehören auch Wasserkraftwerke, Eisenbahnen, Übertragungsleitungen, Fabriken sowie Arbeiterunterkünfte und soziale Einrichtungen in den Städten Notodden und Rjukan.
Die Stätte wurde in die Welterbeliste aufgenommen
Das Gebiet Rjukan-Notodden erstreckt sich vom See Møsvatn bis nach Notodden und umfasst 97 einzelne Bauwerke, die als kulturell bedeutsam gelten. Bemerkenswerte Beispiele für solche Bauwerke sind die Rjukan-Linie und die Tinnoset-Linie, zwei Eisenbahnen mit dazugehörigen Zugfähren. Fabrikstädte, die von Tinfos und Norsk Hydro gebaut wurden, einschließlich Wohnhäusern und anderen städtischen Gebäuden.
Da wir diese Jahr nicht am Tinnsjö angehalten haben, sind hier auch ein paat ältere Bilder dabei.
Über den 35 km langen Tinnsjö verkehrte früher eine Eisenbahnfähre.
Jetzt gibt es eine Straße, die durch unglaublich viele Tunnel führt. Die Fährverbindung ist stillgelegt und auch die Rjukanbanen verkehrt wohl nur im Sommer .
Aktuelles Foto vom See:
Der Fährhafen in Mael 2018:
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16.03.2025 - Rjukan
Zum Sonntag war die Stadt wie ausgestorben.
Sie liegt in einen sehr tief eingeschnittenen Tal, in das im Winter gar keine Sonne kommt.
Selbst im März zur Mittagszeit lugt die Sonne kaum über die Bergkante:
Derhalb hatte schon der Industrielle Sam Eyde die Idee, durch Spiegel Sonne ins Tal zu bringen.
2013 wurde diese Idee in die Tat umgesetzt und die Sonne auf diesen Platz reflektiert (der helle Fleck auf dem Berg sind die Spiegel).
Und da oben, wo es weiß ist, war unser Ziel:
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16.03.2025 - Ankunft im Hotel
Das Hotel hat sich seit 2020 sehr verändert. Die Lobby war früher gemütlicher, dafür ist der "Skistall" richtig gut geworden.
Mit dem Zimmer hatten wir im ersten Anlauf Pech. Es gibt genau zwei Minizimmer (ohne Tische uns Stühle) mit Ausblick. Eins davon erwischten wir.
Am nächsten Tag zogen wir um. Die Kinder hatten von Beginn an die größeren Zimmer.
Der Ausblick aus dem Zimmer auf den Gaustatoppen.
Der Skistall
Die schwimmenden Saunen kann man gegen Gebühr stundenweise mieten. Im Schwimmbad haben wir nicht fotografiert.
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Von hier an werde ich nicht chronologisch weiter berichten. So ein Skiurlaub läuft ja irgendwie Tag für Tag gleich ab, wenn nicht gerade ein Reiseteilnehmer verunfallt und Erfahrungen mit dem norwegischen Gesundheitssystem sammeln muss.
Dann zeige ich euch doch ein mal ein paar Bilder vom Skigebiet
Wir mussten nur vom Hotel über die Straße zum Einstieg ins Gebiet.
Mit dem Doppelschlepper ging es hoch. Dort hatte man dann den schönsten Ausblick in das dunkle Tal von Rjukan.
Manchmal war es unten etwas heller.
Über mehrere Lifte und Abfahrten (oder mit dem Shuttlebus) konnte man in den zweiten Teil des Gebietes, nach Fyriegg wechseln, wo die ganze Saison 24/25 über leider nur die Hauptpisten genug Schnee hatten.
Blick von Fyriegg nach Gausta:
Der Liftbetrieb endet 16.30 Uhr, aber an einigen Abenden gibt es noch Nachtski. Da haben wir aber lieber lecker gegessen.
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Kulinarik und Sonnenuntergänge
Wir hatten das Hotel ja mit Halbpension gebucht.
Die Essenszeit fiel dann immer mit dem Naturschauspiel Sonnenuntergang neben dem Gaustatoppen zusammen. Daher auch hier zusammengefastst.
Es gab zum Abendessen immer ein drei-Gänge-Menü (wahlweise mit Fisch und Fleisch oder vegatarisch). Einmal haben zwei "Kinder" in beiden Menüs nix gefunden und die Karte bekommen zur Wahl einer anderen Vorspeise. Die Getränke waren exclusive.
Sonntag:
Montag
Dienstag
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Gerade den Bericht entdeckt. Das ist ja echt eine coole Alternative und gute Idee dort im Norden Ski zu fahren.
Zunächst mal Gute Besserung für den Sohn.
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Skiurlaub in Norwegen - eine schöne Alternative für alle die in der Nähe von Kiel ( Color-Line) wohnen.
Für uns ( ca. 4 - 5 Stunden Autofahrt bis Kiel) ist die Anreise zu umständlich - Fahrt bis Kiel / Fähre / Fahrt von Oslo bis Skigebiet) - bis Österreich oder Schweiz ibrauchen wir für die Anreise ca. 8 - 9 Stunden Autofahrt ( Serfaus in Österreich oder Riederalp in der Schweiz).
Wir lieben Norwegen - aber zum Skifahren ist es für uns ( Münsterland) keine Alternative.
Wir sind zum Skifahren fast immer in Riederalp ( Aletscharena) - dort wohnen wir fast kostenlos ( nur Endreinigung + Pauschale für Bettwäsche/ Handtücher) - die Wohnung ( mit Blick auf Matterhorn) gehört Juttas Schwester
.So ist Schweiz- Urlaub relativ günstig

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Ja Takis tigerdisco , so könnte ich mir das auch vorstellen.

Auch Meran 2000 oder die Dolomiten fänden wir spannend.
Ist uns aber dann doch zu weit.
Update vom Sohn:
Er muss am Montag operiert werden. Bänderabriss am Schlüsselbein.

Das Norwegische Gesundheitssystem ist sehr löchrig. Entfernungen zum Arzt sind sehr groß.
Das erzähle auch Sebastian von Blue Puffin, als wir im Sommer in Honningsvåg waren.
Einziger Vorteil, die Versichertenkarte wurde anerkannt und wir mussten fast nix zahlen.
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Update vom Sohn:
Er muss am Montag operiert werden. Bänderabriss am Schlüsselbein.

Das tut mir sehr leid, gute Besserung und alles Gute für einen unkomplizierten Verlauf !
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Wünsche auch gute Besserung und schnelle Genesung !
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Der Gaustatoppen - die Gaustabahn - Bilder aus 2019
Da es ziemlich teuer ist (ca. € 50 für Berg- und Talfahrt), haben wir den Ausflug nur ein einziges Mal gemacht.
Trotzdem möchte ich euch die Bilder gern zeigen. Damals war es oben sehr windig und total vereist, so dass wir uns nur bis zum Aussichtspunkt vorgekämpft haben.
Die Gaustabanen-Seilbahn ist eine einzigartige Bahn im Gaustatoppen. Ursprünglich wurde sie für militärische Zwecke gebaut. Heute ist sie für den touristischen Verkehr geöffnet.
Die Gaustabanen macht den Gaustatoppen für alle zugänglich, unabhängig von Alter und körperlichen Fähigkeiten.
Die Gaustabanen besteht aus zwei Gleisen. Zuerst fährt die blaue Straßenbahn 850 Meter direkt in die Mitte des Berges. Dann steigt man in eine Seilbahn um, die aus zwei Wagen besteht, die sich gegenseitig 1.050 Meter nach oben ziehen - bei einer Neigung von 39 Grad.
Nur 15 Minuten nach dem Einstieg in den Berg kann man bei klarer Sicht 1/6 des norwegischen Festlandes überblicken - 1.800 Meter über dem Meeresspiegel.
Die Idee für die Bahn wurde 1953 geboren. Man träumte davon, eine einzigartige touristische Einrichtung zu bauen, damit die meisten Menschen den Gaustatoppen erleben konnten. Zur Finanzierung des Projekts wurde eine Partnerschaft mit dem norwegischen Verteidigungsministerium geschlossen.
Der Gaustatoppen überragt alle anderen Berggipfel in der Umgebung und war ideal für den Funkverkehr geeignet. Die norwegischen Streitkräfte arbeiteten an der Installation von Funkleitungen auf dem Gaustatoppen und wollten das ganze Jahr über und bei jedem Wetter Zugang zum Gipfel haben. Eine Strecke im Inneren des Berges war die perfekte Lösung.
Als die Anlage 1959 eröffnet wurde, beliefen sich die Kosten auf 14 Millionen NOK, aber was auch als touristisches Abenteuer gedacht war, endete als hermetisch abgeschlossene NATO-Anlage in einem der berühmtesten Berge Norwegens. Der Kalte Krieg war der Grund dafür.
Jetzt wird die Bahn auch von Off-Pist-Skifahrern genutzt. Im Block wir die Bergfahrt dann auch günstiger.
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Was gibt es sonst noch zu berichten?
Hier ist unser Hotel mal vom See aus zu sehen. Unten links ist die sehr schöne Schwimmhalle.
An meinem Geburtstag haben wir dann auch im Schnee angemessen gefeiert:
Mittagssnacks gab es im Skigebiet. Die jungen Leute legten Wert darauf, dass wir uns zum Essen trafen.
Donnerstag haben wir unseren Sauna-Termin nachgeholt. Die Bilder reiche ich an dieser Stelle nach.
Am Freitag ging es dann relativ früh wieder runter vom Berg. Schließlich mussten wir 12 Uhr zum Checkin in Oslo sein. Ein letzter Blick ins Skigebiet von der Straße, die uns ins Tal zurück brachte:
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21. März 2025 - Überfahrt Oslo Kiel
Pünktlich 12 Uhr trafen wir im Hafen ein und warteten eine ganze Weile aufs Laden.
Trotzdem mussten wir auch an Bord noch einige Minuten warten, bevor wir unsere Kabinen auf Deck 11 beziehen konnten.
Dieses Mal reisten wir mit der Color Fantasy - die Unterschiede sind aber nicht wirklich groß.
Ein Bierchen im Pub
Pünktlich 14 Uhr legten wir ab. Die Fahrt durch den Fjord verfolgten wir anfangs an Deck.
Später wechselten wir in die Observation Lounge:
Ein Blick in die Shops
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21. März 2025 - Überfahrt Oslo Kiel
Das norwegische Landnetz verschwand übrigens erst an der Grenze zu Schweden (im Westen Höhe Sandefjord).
Abendessen hatten wir dieses Mal im Oceanic gebucht. Es gab ein 3-Gänge-Menü. Man kann dabei aus der Karte Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch wählen. Getränke zahlt man extra.
Wir hatten einen Tisch am Heckfenster: Ist das nicht bombastisch?
Für den Rest des Sonnenuntergangs ging es noch mal an Deck.
Und jetzt konnte man auch mal durch die verspiegelten Scheiben in die Schwimmhalle schauen.
21 Uhr ging es wieder in die Showlounge. Die Show war vom Charakter her völlig anders als auf der Hinfahrt. Das Ensemble auf der Magic gefiel uns besser.
Anschließend gab es noch einen Cocktail in der Observation-Lounge.
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22. März 2025 - Ankunft in Kiel
Frühstück gab es noch einmal im Oceanic.
Scharfe Kurve am Kieler Leuchtturm:
Schilksee:
Leuchtturm Bülk:
In der Kanalschleuse lag gerade eine Hanseatic (welche weiß ich nicht mehr) auf dem Weg nach Stockholm:
Und dann waren wir auch schon wieder am Ausgangspunkt zurück.
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