Kotor auf eigene Faust

  • Diesen Weg instand zuhalten kostet Geld, vermutlich nicht wenig.

    Ich persönlich bin froh, dass es einen so “bequemen” Aufstieg gibt und war gerne bereit, einen Beitrag zur Instandhaltung zu leisten, wenn ich ihn nutze.

    Wer das nicht möchte, soll (gefälligst!) auch den ungesicherten Eselspfad wieder herunter kraxeln, den er gekommen ist!

    Als “Abzocke” empfinde ich, sich wissentlich um die Zahlung drücken zu wollen, wenn man trotzdem die Infrastruktur nutzt!

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • @Hulura:

    Es handelt sich beidem Durchstieg um eine Öffnung mit ca. 2x2Meter Größe. Siehe Foto. von außen ist die Kante ca. 1,5m hoch, aber es wurden -so wie auf dem Bild zu sehen- große Steine dort hin geräumt damit man besser rein kommt. Innen ist es ebenerdig. Meiner Meinung nach schafft jeder der den Weg bis hierhin gegangen ist den Durchstieg auch.

  • gina h:

    - "Diesen Weg instand zuhalten kostet Geld, vermutlich nicht wenig." : Der Weg ist hunderte von Jahren alt und so sieht er auch aus. Außer der Kassenanlage wird da gar nicht instandgesetzt. Ich denke Kotor nimmt sich ein Beispiel an Dubrovnic, weil die gesehen haben das man mit sowas gut Geld machen kann.

    - "Wer das nicht möchte, soll (gefälligst!) auch den ungesicherten Eselspfad wieder herunter kraxeln, den er gekommen ist!": Der Eselpfad ist in wesentlich besserem Zustand als der kostenplichtige Weg.
    Er ist der Zugang zu dem Ziegenhof. Mit der Nutzung dieses Weges und der Einkehr in dem Ziegenhof unterstützt man einen lokalen Kleinbauern und keine "Stadtoberen"

    - Er Weg den ich beschrieben habe und besonders der Durchstieg ist auf ALLEN digitalen Karten die ich finden konnte eingetragen. Das heißt es gibt ihn schon immer, er wurde nur versucht ihn zu verschließen um die Einnahmen zu erhöhen. Das scheint zum Glück nicht erfolgreich gewesen zu sein (wenn er schlau ist sorgt der Ziegenbauer dafür das der Weg auf bleibt...) Im Übrigen ist die Kasse vor 8 Uhr und nach 20 Uhr unbesetzt, in diesen Zeiten ist der Zugang kostenlos möglich (so wie früher ganztägig).

    Bei uns hat sich die Person die den Eintritt kassierte absolut nicht die rausgehenden Leute (Ausgangsdrehkreuz) interessiert.

  • Außer der Kassenanlage wird da gar nicht instandgesetzt. Ich denke Kotor nimmt sich ein Beispiel an Dubrovnic, weil die gesehen haben das man mit sowas gut Geld machen kann.

    …

    Eselpfad ist in wesentlich besserem Zustand als der kostenplichtige Weg.
    Er ist der Zugang zu dem Ziegenhof. Mit der Nutzung dieses Weges und der Einkehr in dem Ziegenhof unterstützt man einen lokalen Kleinbauern und keine "Stadtoberen"

    - Er Weg den ich beschrieben habe und besonders der Durchstieg ist auf ALLEN digitalen Karten die ich finden konnte eingetragen. Das heißt es gibt ihn schon immer, er wurde nur versucht ihn zu verschließen um die Einnahmen zu erhöhen. Das scheint zum Glück nicht erfolgreich gewesen zu sein (wenn er schlau ist sorgt der Ziegenbauer dafür das der Weg auf bleibt...) Im Übrigen ist die Kasse vor 8 Uhr und nach 20 Uhr unbesetzt, in diesen Zeiten ist der Zugang kostenlos möglich (so wie früher ganztägig).

    Zu Absatz 1) Das habe ich anders erlebt.

    Zu Absatz 2) Prima, dann kann jeder, der den Eintritt sparen möchte ja auch wieder auf demselben Weg zurück in die Stadt!

    Zu Absatz 3) Das kann schon sein, aber ich gehe mal davon aus, dass die Stadt, die den Eintritt kassiert und den Weg instand hält (und ggfs. auch bei Unfällen haftet?) auch berechtigter Eigentümer ist. Dieser etwas anstrengende, aber einfache Weg ist für viele (oder sogar die meisten?) Besucher eine gute Möglichkeit, den Aufstieg zu machen und die Aussicht zu genießen. Deshalb wünsche ich mir, dass der Weg weiterhin in standgehalten wird und jeder, der ihn benutzt, auch etwas dazu beiträgt. - Deinen Eselspfad finde ich trotzdem eine schöne, alternative Ausflugsidee!

  • Deinen Eselspfad finde ich trotzdem eine schöne, alternative Ausflugsidee!

    Es spricht auch nichts dagegen wenn jeder, der genauso empfindet wie du - nämlich das der Treppenweg gut gepflegt wird...- unten am Kassenhäuschen beim rausgehen seinen Obulus entrichtet.

    Dann ist auch für diese Leute ein Rundweg ohne "schlechtes Gewissen" möglich.

    Und den Ziegenbauern freut's auch :)

  • Berichte mal! :thumbup:

    Es war gestern so heiß dass wir uns den Weg hoch zur Festung gespart haben. Aber die alte Stadtmauer war auch sehr schön und kurzweilig, natürlich nicht mit dem tollen Ausblick wie auf der Festung.

  • verstehe ich das richtig, man kann durch dieses Fenster steigen und braucht keinen "Eintritt" zahlen :/

    Eintritt zahlst du nur wenn du von außerhalb (Stadt) in die Festung gehst. (Kassenhaus in der Stadt). Der Durchstieg ist ganz oben in der Festung und beim rausgehen ist nur ein Drehkreuz. Oder man geht - so wie z.B. "gina h" nachträglich noch zur Kasse.

    Ich möchte hier nochmal betonen, dass der Sinn des von mir beschriebenen Weges NICHT darin besteht den Eintritt zu sparen. Wir gehen nur lieber einen Rundweg als hoch und runter den selben Weg. Und der "Raufweg" über den Eselpfad samt Einkehr ist einfach schöner als über die alten Treppen.

    Einmal editiert, zuletzt von Martin Kn (10. Juli 2024 um 09:17)

  • Bumblebee

    Ja richtig, auf Kreuzfahrt ist das allgemein meiner Meinung noch mal viel wichtiger als bei normalen Urlauben. Denn es können sich da immer wieder Umstände oder Routenänderungen ergeben die man ja nicht beeinflussen kann, genauso wie das Wetter.

  • verstehe ich das richtig, man kann durch dieses Fenster steigen und braucht keinen "Eintritt" zahlen :/

    Möglich scheint das zu sein, aber geschummelt bleibt geschummelt.

    Die Stadt kassiert für die Benutzung des sehr stark frequentierten Wegs, den sie auch instand hält, einen Obolus. Ob außerhalb der Kassenzeiten eine Kette vorgelegt ist (oder eine andere womöglich leicht überwindbare Sperre) weiß ich nicht.

    Wenn wir Kreuzfahrer in Massen in kleine Orte einfallen und dann noch versuchen, Eintrittsgelder zu sparen, müssen wir uns nicht wundern, wenn wir an immer weniger Orten willkommen sind ….

    In diesem Sinne: Lasst uns alle wenigstens irgendeine Kleinigkeit konsumieren, wenn wir irgendwo an Land gehen und uns ansonsten so verhalten, wie wir es uns zuhause von Gästen auch wünschen!

    2 Mal editiert, zuletzt von gina h (10. Juli 2024 um 14:54) aus folgendem Grund: Wenn wir Kreuzfahrer …

  • Update zu Kotor

    Wir hatten 9.25 Uhr Tenderzeit und waren um 11 Uhr oben auf der Festung

    Am 05.08.2024 kostet der Eintritt zur Festung jetzt 15€.

    Ganz wichtig, wenn man runterwärts wieder am Drehkreuz ist, kann man nicht mehr durchgehen. Man muss sein Ticket zeigen. Erst dann wird auf den Knopf gedrückt und das Drehkreuz ist passierbar.

  • Also wir waren so kurz nach 7 am Ankerplatz. Wir hatten einen TUI ganztags Ausflug und durften so um 8.15h als allererste tendern . Ich schätze das man sich so etwa gegen 9 die erste freie Tenderzeit am Vortag in der App hätte sichern können (vielleicht auch erst etwas später ). Da wir recht weit draußen lagen hat die Fahrt, Anlegen, Aussteigen … bestimmt 30 Min gedauert ! Zurück lagen auch kleine (von privaten Anbietern) Boote da, das ging sehr zügig!

  • Hallo Gabi,

    Wir waren im Juli mit der MS 6 in Kotor.

    Da ich ganz früh aufgrund tropischer Temperaturen los wollte,habe ich das erste Tenderboot um 8 Uhr gebucht.

    Früher ging nicht.

    Und wie schon geschrieben,dauert es bis zum Hafen ca.30 min.

    Wir lagen auch recht weit draußen auf Reede.


    Buchen mussten wir die Tenderzeit über die App.

    Fand ich persönlich sehr kompliziert :(


  • Buchen mussten wir die Tenderzeit über die App.

    Fand ich persönlich sehr kompliziert :(

    Meiner Meinung nach deutlich einfacher und komfortabler wie früher Schlange stehen bei der praktizierten Ausgabe der Tenderkarten an irgendeinem Treffpunkt auf dem Schiff.

    Natürlich kann man über das „System App“ verschiedener Meinung sein, aber das ging nun wirklich unkompliziert.

    Grüße Allemannanbord