Hallo zusammen,
angeregt durch den Bericht von Siegrid uschisiggi habe ich meine Notizen und Fotos durchgesehen und nun auch einen Reisebericht über diese Reise verfasst. Wer Interesse hat, kann also noch einmal mit auf diese Tour gehen.
Los geht`s:
Als Fans von Weihnachtsmärkten besuchen wir nicht nur die in unserer Nähe sondern machen seit vielen Jahren auch immer Reisen zu Märkten in weiterer Entfernung, meist mit zwei oder drei Übernachtungen. So waren wir z.B. in Nürnberg, Bamberg, Dresden, Leipzig, Berlin, Salzburg um nur einige zu nennen. Auch Flusskreuzfahrten mit entsprechenden Zielen (z.B. Wien) haben wir absolviert. Eine solche wollten wir mit Freunden auch im Jahr 2020 machen, nämlich mit der Lady Diletta, seinerzeit gerade von Plantours in Dienst gestellt. Leider machte uns das Virus einen Strich durch die Rechnung. 2020 fielen Weihnachtsmärkte generell aus.
2021 wollten wir einen neuen Anlauf unternehmen. Im Phoenix Katalog der Hochseereisen stießen wir auf eine interessante Reise mit der Amadea unter dem Motto „Advent und Weihnachtsmärkte“ sollte es von Hamburg aus zu Häfen an der deutschen Ostseeküste sowie nach Dänemark gehen. Unsere Freunde waren auch schnell überzeugt und so buchten wir zwei Kabinen auf Deck 5. Dann begann das bange Warten, ob die Reise nicht wieder an Corona scheitern würde.
Nachdem wir im September nach 1 ½ Jahren erstmals wieder ein Hochseeschiff betraten, um mit der Amera zu den Azoren zu reisen, dem eine knappe Woche nach der Rückkehr schon die zweite Tour mit der MS Hamburg folgte, schien der Reise im Dezember nichts mehr im Wege zu stehen.
Ausflüge buchten wir nicht, weil wir die Städte auf eigene Faust erkunden wollten; einzige Ausnahme war der Transfer zum Tivoli in Kopenhagen.
Die Reise nach Hamburg und zurück wollten wir mit dem Auto antreten. Ein Parkplatz bei „Parken und Meer“ war schnell gebucht. Schließlich schickten wir unseren großen Koffer mit Tefra vorab auf die Reise, weil das Gepäck für alle vier nicht komplett ins Auto passte.
Anreise nach Hamburg und Einschiffung (02.12.2021), bedeckt, kalt
Weil bei der Einschiffung ein Antigen-Schnelltest, frühestes Ausstellungsdatum vom Vortag oder tagesaktuell vorgelegt werden musste, hatten wir einen solchen Test am 01.12.2021 gemacht, mit dem erhofften Ergebnis. Alternativ hätte man den Test auch im Kreuzfahrtterminal gegen eine Gebühr von 12,50 € machen können.
Um 09.00 Uhr standen Uschi und Rainer vor unserer Haustür und los ging es. Mit einer Pause und ohne größere Staus erreichten wir den Parkplatz von „Parken und Meer“ am Cruisecenter Steinwerder um 12.45 Uhr. Gerade für die Strecke ab Autobahnabfahrt über die Köhlbrandbrücke bis zum Parkplatz waren wir für die Unterstützung durch das Navi dankbar.
Wir enterten einen Bus, in dem bereits einige Gäste Platz genommen hatten. Um 13.15 Uhr fuhr der Bus los Richtung Altona. Dort angekommen warteten weitere Passagiere auf den Beginn der Einschiffung. Um 13.50 Uhr öffneten sich die Türen des Terminals. Zuerst mussten wir das Schnelltestergebnis vorzeigen, dann ging es weiter zur Temperaturmessung. Eine kleine Schrecksekunde entstand, als der Mitarbeiter bei Gabys Messung Rat bei einer Kollegin einholen musste. Wegen des Schals, den Gaby sich um den Hals geschlungen hatte, war es wohl zu einer falschen Messung gekommen. Das klärte sich aber schnell. An der nächsten Station bekamen wir einen Fragebogen, den wir ausgefüllt wieder abgaben; auch der Impfstatus musste hier vorgelegt werden. Danach konnten wir endlich die Bordkarten in Empfang nehmen. Nach dem obligatorischen Einschiffungsfoto betraten wir die Amadea.
In Harry`s Bar stießen wir auf eine hoffentlich schöne Reise an; anschließend wurden die Koffer ausgepackt.
Die Seenotrettungsübung fand wegen des Wetters (Gefahr von Eisbildung, Rutschgefahr) nicht auf dem Außendeck statt, sondern in der Atlantik Lounge. Die Rettungsweste war mitzubringen; sie wurde im weiteren Verlauf auch angelegt.
Unser erstes Abendessen nahmen wir im Restaurant „Vier Jahreszeiten“ ein.
Den Sekt zum Sail Away um 21.30 Uhr gab es nicht am Pool sondern wegen der schon erwähnten Rutschgefahr in den Bars.
Der Tag endete für uns in der Vista Lounge.
