Der Weg durch den Wald war sehr schön
und auch für meine geliebten Detailfotos gab es schöne Motive
Und dann kam auch unser Ziel in Sicht
Über San Romedio habe ich folgendes gefunden:
Die Wallfahrtskirche S. Romedio befindet sich in der Nähe von Sanzeno im Nonstal und zählt zu den wohl interessantesten Beispielen der mittelalterlichen christlichen Kunst im Trentino.
Der Wallfahrtsort erhebt sich auf einem 70 m hohen Kalkfelsen und besteht aus mehreren Kirchen und Kapellen, die sich der Felsenform anpassen. Umgeben von einem faszinierenden natürlichen Rahmen, abseits menschlicher Siedlungen, ist die gesamte Struktur auf dem Felsen durch eine steile Treppe mit rund 131 Stufen verbunden. Die vielen Bauwerke stammen aus verschiedenen Epochen und die älteste Kirche wurde bereits um das Jahr 1000 auf dem Grab des Hl. Romedius errichtet. Im Laufe der Zeit wurde diese dann erweitert, und es kamen drei kleine Kirchen, zwei Kapellen und sieben Stationen der Passion Christi hinzu.
Dieser zauberhafte und spirituelle Ort ist somit rund um die Figur des Hl. Romedius entstanden. Es gibt einige Legenden um den Eremiten Romedius, die wohl bekannteste ist jene mit dem Bären. Man erzählt, dass Romedius auf dem Weg nach Trient einen Bären geritten haben soll, den er auf wundersame Weise gezähmt hatte…
Heute ist die Wallfahrtskirche S. Romedio eine sehr beliebte Pilgerstätte und wird jährlich von über 200.000 Menschen besucht. Der Wallfahrtsort wird von zwei Brüdern des Ordens des Hl. Franziskus von Assisi bewacht und ist durch einen Bußweg mit Kreuzwegstationen mit der Basilika der Hl. Märtyrer in Sanzeno verbunden.
Der Eintritt war eigentlich kostenfrei, aber es wurde um eine Spende gebeten. Nachdem wir diese natürlich gerne gegeben haben, bin ich die vielen Stufen hochgestiegen (mit Maske ganz schön anstrengend
) und habe mir die verschiedenen Kapellen angesehen. Ihr müsst leider selbst hinfahren zum schauen, da ich die Bilder ja hier nicht zeigen darf
. Holger hat es sich derweil auf der Terrasse des kleinen Klostercafés gemütlich gemacht. Im Treppenhaus hingen viele Votivbilder von dankbaren Pilgern, hauptsächlich wohl auch Familien, die sich für glücklich geborene Kinder bedankten. Als ich wieder hinunterstieg war dort auch gerade ein Ehepaar mit Baby, deren Dankesbild aufgehängt wurde.
Nach einem leckeren Cappuccino wanderten wir weiter. Der Bär, der derzeit im Klostergehege sein Gnadenbrot erhält hat sich uns übrigens nicht gezeigt. Dafür begegnete uns im Wald dieser hier
und auch so manches Fabelwesen konnte man mit etwas Fantasie entdecken![]()

, dem sei gesagt, dass der Schauspieler Fritz von Thun dessen Bruder ist und er somit auch seine Wurzeln in dem Schloss hat ...