Wow, die Lagune ist ja der Knaller. Ich WILL da jetzt hin![]()
TatjanaS Eine Woche ist zu wenig. Ihr wuerdet Euch wahrscheinlich hinterher aergern, dass es zu kurz war. Zumindest ging es uns so. Es gibt so viel zu sehen......
Wow, die Lagune ist ja der Knaller. Ich WILL da jetzt hin![]()
TatjanaS Eine Woche ist zu wenig. Ihr wuerdet Euch wahrscheinlich hinterher aergern, dass es zu kurz war. Zumindest ging es uns so. Es gibt so viel zu sehen......
Der vorletzte Tag war angebrochen und für heute stand noch einiges auf dem Programm. Zunächst ging es weiter die Ringstraße, Richtung Kirkjubaejarklaustur zum Canyon mit dem schönen Namen: Fjadrárglúfur. Bei uns hieß der aber nur Justin-Bieber-Canyon! Justin Bieber hat vor ein paar Jahren auf Island ein Video gedreht und so ist dieser Canyon berühmt geworden. Bis letztes Jahr konnte man noch bis an die Kanten, aber das die Leute alles platt getrampelt haben, wurde dieses Jahr ein Weg entlang einer Absperrung angelegt. Ich hätte mich sowieso nie bis nach vorne getraut, da ich nicht schwindelfrei bin. Hat sich auch trotzdem gelohnt:
Der Wahnsinn, oder?
Was mich immer wieder verblüffte, war der Fakt, dass diese landschaftlichen Juwelen quasi aus dem Nichts auftauchen...
Weiter ging es entlang schier endloser Lavafelder, welche dick mit dem plüschigen Moos bewachsen waren. Das sieht so bizarr aus! Justin Bieber springt und rollt im Video übrigens über das Moos, was die Isländer aber gar nicht gut fanden. Ich habe häufiger gelesen, dass es jahrzehnte dauert, bis es nachwächst und man daher nicht über's Moos latschen soll!
Hier im Süden gab es auch wieder Lupinen!
Und so kamen wir schließlich nach Vík í Myrdal, der südlichsten Stadt Islands. Hinter einem Ice Wear Outlet hat man über einen Parkplatz Zugang zum schwarzen Strand:
Das war aber noch nicht der berühmte und gefährliche Reynisfjara Strand. Dazu mussten wir erst noch um das Kap rechts im Bild.
Der Reynisfjara Beach wurde schon unter die Top10 Strände weltweit gewählt. Leider hat er aber auch schon einige Touristen das Leben gekostet, da sich hier die tödlichen Sneaker Waves bilden können. Das sind Wellen die aus dem Nichts den Strand sehr viel weit höher überspülen und jeden mitreißen, der sich nicht rechtzeitig retten kann. Erst letztes Jahr ist die Mutter einer deutschen Familie hier ums Leben gekommen. Es gibt einige Warnschilder mit drastischen Bilder, aber ihr wisst ja, was die Leute alles für ein gutes Selfie riskieren.
Wir hatten jedenfalls unserem Sohn eingeschärft, dass hier keine Wellen gejagt werden und man sich nie mit dem Rücken zum Wasser stellen sollte!
Hier traf sich übrigens mal wieder die ganze Welt. Aber wie immer: geht man ein paar Meter weiter, wird der Trubel schnell weniger. Wir fanden es ganz wunderbar und genossen die Atmosphäre:
Auf dem vorletzten Bild ist das Kap Dyrholaey zu sehen, welches wir anschließend ansteuerten. Mann, pfiff hier der Wind! Ich hatte ja die Hoffnung, Papageientaucher zu sehen, aber man kann nicht alles haben. Es war trotzdem sehr beeindruckend. Auf beiden Seiten blickt auf endlos lange und endlos breite schwarze Strände... Hier gab es übrigens auch ein WC. Man musste aber erst mit der Kreditkarte ein Ticket kaufen! Für 200ISK, ca. 1,50 €...
Später geht's noch weiter mit diesem Tag voller Highlights!
Unbeschreiblich schön!
So tolle Bilder! Ich habe das Gefühl schon wochenlang mit Euch poolgirl unterwegs zu sein von einem Highlight zum nächsten.
Supertoll poolgirl ! Chapeau!![]()
Liebe Grüsse, Marion
poolgirl , mir fehlen die Worte...
Genial, Wahnsinn, ...
Vielen Dank für deinen wunderschönen Reisebericht!
LG
Polar
Selten habe ich so viele wundervolle Landschaftsbilder in dieser ausgezeichneten Qualität gesehen.
Gerade die Schwarz/ Weißaufnahmen sind echte Kunstwerke![]()
Lg ücki
Nächster Stop war der Skogafoss, den ich wunderschön fand. Man kann (mit entsprechender Kleidung) bis ganz vorne ran. An der Seite führt auch ein Weg zur Fallkante, den wir leider nicht hoch gelaufen sind (Kinder waren schon etwas motzig, da sie eigentlich lieber das WM-Finale gesehen hätten, was zu dieser Zeit lief) und die Zeit wurde auch langsam knapp...
Also weiter durch den grünen Süden, vorbei an den tollen Islandpferden (ich hätte am liebsten eins mitgenommen). Im Auto gelang es uns, einen WDR-Radio-Stream zu finden, so dass wir wenigstens etwas vom Spiel mitbekamen.
(während der Fahrt fotografiert)
So kamen wir schließlich hier an:
Der Seljalandsfoss beeindruckt jetzt vielleicht nicht unbedingt durch seine Wassermassen, aber man kann hinter ihm entlang gehen! Vor allem bei Sonnenuntergang muss das traumhaft sein, weil die Sonne dann hinter dem Schleier versinkt. Aber bis 23.45 wollten wir natürlich nicht warten und es war auch so wunderschön!
Das war doch mal eine Erfahrung! Dagegen kam auch kein WM-Finale an (ok, mit deutscher Beteiligung vielleicht, aber lassen wir das...). Und hab ihr's gesehen: es gab sogar blauen Himmel! Danke Island! Denn der Seljalandsfoss war auch eins meiner absoluten Must Sees.
So, das war es mit einem Tag voller Highlights. Ab jetzt ging's bergab.
Wir mussten ja noch zu unserem Hotel für die nächsten zwei Nächte. Bei der Planung dachte ich, dass es nach so einem Tag vielleicht bis Reykjavik zu weit sei und baute noch einen Stopp ein. Ursprünglich war der Besuch des Golden Circle auch erst für morgen geplant. Aber es ist ja nicht so, dass es keine Alternativen gäbe.
Beim Check-In kam uns alles auch noch ganz ordentlich vor. Bis wir in den Gang zu den Zimmern kamen - der ließ schon auf einen veralteten, nicht renovierten Teil des Hotels schließen. Die Zimmer waren dann wirklich schlimm. So was habe ich auch noch nicht erlebt. Total abgewohnt, das Bad komplett aus Kunststoff und der Geruch... Eine Nachfrage nach anderen Zimmern wurde abgewiesen, da man ausgebucht sei. Ok. Wir beschlossen also, eine Nacht zu bleiben und dann auf die letzte Übernachtung zu verzichten. Stattdessen wollten wir noch mal nach Reykjavik. Über Booking war schnell ein nettes Hotel gefunden und gebucht. Auch das Abendessen hier war das schlechteste der Reise.
Falls ihr euch fragt: ja hat sie sich das denn vorher nicht im Hinblick auf Bewertungen angesehen? Doch, habe ich. Die waren jetzt auch nicht überragend, aber immer noch gut. In der Region sind unheimlich viele Reisegruppen unterwegs (nachts kam auch noch eine lautstarke chinesische Gruppe an...), da gab es keine wirklich tollen Alternativen. Aber unser Pech war, dass wir kein renoviertes Zimmer erhielten..
Immerhin war der Ausblick ganz schön:
Ich sehe schon poolgirl wir werden nächstes Jahr in Island aussteigen und mit dem nächsten Schiff nach Hause fahren
. An 3 1/2 Tagen ist so viel Schönheit gar nicht zu erfassen.
Wie weit ist der Seljalandsfoss denn ungefähr von Reykjavik entfernt? Mit dem Sonnenuntergang hast du mir nämlich jetzt einen Floh ins Ohr gesetzt ![]()
LG Susanne
Susi66 Das sind ca. 1,5h. Absolut machbar!
Ein Hoch auf die Übernachtung in Reykjavik ![]()
![]()
LG Susanne
Ein Hoch auf die Übernachtung in Reykjavik
LG Susanne
wolltet ihr da nicht eh nen Leihwagrn nehmen?
ihr könnt ja am nächsten Tag ausschlafen! Schlaf wird eh überbewertet! ![]()
Liebe Grüsse, Marion
Hach, ich liebe Reiseberichte und schöne Ideen...
Schönes Fernwehträumen![]()
![]()
Lg ücki
Nix ausschlafen, Marion. Der ganze Tag wird natürlich auch mit Island vollgepackt. Bei den Mietwagenpreisen muss die Zeit gut genutzt werden ![]()
LG Susanne