Grindelwald ist toll - wunderbare Bilder
Ich kann z.B. das Hotel Aspen empfehlen - es liegt ausserhalb vom Dorfkern aber mit toller Sicht auf die Eiger Nordwand.
Grindelwald ist toll - wunderbare Bilder
Ich kann z.B. das Hotel Aspen empfehlen - es liegt ausserhalb vom Dorfkern aber mit toller Sicht auf die Eiger Nordwand.
Wir haben es wieder getan ![]()
Letzte Woche Samstag sind wir aus Grindelwald zurück gekommen. Es war unser 10. Urlaub im Gletscherdorf Grindelwald und wieder haben wir neue Wanderwege entdeckt.
Wenn es euch interessiert berichte ich gerne darüber und zeige euch Fotos zu unseren Touren mit Höhenmetern ohne Ende
Liebe Grüße
Bina
Hallo @bina.63
Ich würde mich riesig freuen über einen Reisebericht mit tollen
Fotos aus der schönen Schweiz. ![]()
Liebe Grüße
Nordlichter64
ich bin ebenfalls seeeehr interessiert.
seid ihr auch auf dem first gewesen.... hier vor allem der neue skywalk interessiert mich sehr.
hat sich in grindelwald viel verändert?
ich erschrecke immer, wenn ich den rückgang der gletscher begutachte.... egal ob oberer oder unterer grindelwaldgletscher....
Danke euch Beiden, dann kommt mal mit ins Berner Oberland nach Grindelwald
Wir fuhren morgens früh von zu Hause los und auf der Rheinbrücke der Sonne entgegen
Mit einer Pause zum Tanken, Snack am Auto und Kauf der Schweizer Vignette kamen wir nach gut 8 Std. in Grindelwald an. Wir konnten direkt unsere Ferienwohnung im Chalet Gletschersand beziehen. Wir das waren dieses Mal übrigens unser 24-jähriger Sohn mit seiner Freundin, mein Mann und ich
Der 1. Blick vom Balkon der Ferienwohnung. Diese war mit 130 qm aufgeteilt auf Wohn- u. Eßzimmer mit offener Küche und 3DZ, einem großzügigen Bad und einem separaten WC. Wir haben uns sofort wohl gefühlt und schnell die Sachen aus dem Wagen geholt und ausgepackt.
Danach ging es direkt zur Bushaltestelle "Steinacker" die gegenüber der FW liegt. Der Grindelwaldbus ist in der Gästekarte incl. und kostenlos. Wir fuhren bis zur Firstbahn und lösten die Bahnkarten für 6 Tage. Der Preis für 4 Pers. schlug mit 1020 CHF zu Buche
Die Wettervorhersage der nächsten Tage war ziemlich unbeständig. Da man die 6 Tage hintereinander nutzen muss, fuhren wir direkt hoch und liefen von der First zum Bachalpsee. Das Wetter war leider nicht so gut und es fing an zu regnen. So das wir auch nicht zum Berggasthof First gingen, es auch kaum Fotos gibt und wir danach lieber mit der Gondel wieder zurück fuhren.
Immer wieder ein einmaliges Erlebnis, dieser Ausblick auf die Bergwelt
Abendlicher Blick von unserem Balkon auf Männlichen, kleine Scheidegg, Wetterhorn, Schreckhorn und seitlichem Eigerblick.
Am nächsten Morgen sah das Wetter besser aus und wir machten uns mit dem Bus auf den Weg nach Grund zur Männlichenbahn. Es ist die längste Gondelbahn Europas und in dem Bahnenpaß incl.
Zuerst liefen wir zum Gipfel des Männlichen, der sich wie Vieles in Grindelwald sehr verändert hat. Es nennt sich jetzt "Royal-Walk" ist mit Kränzchen und Krone gespickt, der eigentlich Gipfel mit Kreuz so wie wir es kannten ist nicht mehr existent. Es ist gewöhnungsbedürftig...
Blick zurück auf den Männlichen (2342m)
Die kleine Scheidegg im Blick. Hier ist der Umsteigebahnhof für die Fahrt hoch zum Top of Europe dem Jungfraujoch. Hierzu benötigt man nochmal ein Anschlußticket für die Fahrt mit der Zahnradbahn durch die Eiger Nordwand. Vor vielen Jahren sind wir mal oben gewesen, dafür war das Wetter jetzt aber zu unbeständig und der Aufpreis von 61 CHF pro Pers. auch ziemlich teuer.
Es ist ungefähr ein Weg von knapp 2 Stunden. Unsere Kinder gingen dort hoch auf's Lauberhorn. Leider erwischte sie dort auch der Regen und sie drehten kurz vor der Spitze um. Wir waren 2013 zuletzt auf dem Lauberhorn und entschieden uns für die Terrasse des Berggasthof "Eiger-Blick". Hier gab es leckere Gulaschsuppe in Brot, Rösti und eine kühle "Stange". Ein 0,3er frisch gezapftes Bier.
Der Himmel wurde deutlicher freundlicher und wir entschieden uns für den Fußweg runter bis Alpiglen.
Es gab unterwegs viel zu sehen...
Hier konnten wir in der Sonne sitzen, ein Eis und einen Bätzi genießen (einen schweiz. Korn-Schnaps). Wir ließen 2 Bahnen die von der kleinen Scheidegg runter kamen an uns vorbei fahren und entschieden uns in der Sonne zu bleiben so lange sie schien. Irgendwann nahmen wir dann doch den Zug bis zum Bahnhof Grindelwald und dann ab dem Busbahnhof die Linie 121 in Richtung große Scheidegg und unserer Haltestelle Steinacker.
Unsere Buslinie war etwas verwirrend. Die 121 fährt bis zum Hotel Wetterhorn und die 128 fährt über die große Scheidegg Richtung Meiringen und bedient die 1. Haltestellen der 121 mit. Das wir das nicht wussten ließen wir die 128 an uns vorbeifahren, mussten dann nochmal 30 Min. warten bis die 121 kam. Der Busfahrer war leider nicht sehr freundlich und meinte wir hätten es wissen müssen und die 128 nutzen können.... Nun gut, die Wartezeit war trocken, der Blick auf die Berge sehr schön und schließlich hatten wir Urlaub
Aufregen können wir uns zu Hause
Abends wurde gekocht, einige Gesellschaftsspiele in der Ferienwohnung ausprobiert und dann schlafen gegangen. Schließlich wollten die Berge am nächsten Tag wieder erobert werden. Unser Ausgangspunkt war die Schynige Platte in Wilderswill
Guten Morgen @bina.63
Vielen lieben Dank das du uns mitnimmst nach Grindelwald.
Die Fotos sind echt Klasse und wecken die Reiselust in die
Schweiz.
Leider ist es aus dem hohen Norden immer eine Anreise von zwei Tagen.
Freue mich schon auf die Fortsetzung, dann kann ich mich auf die
Schnelle dahinträumen ![]()
![]()
Liebe Grüße
Nordlichter64
Herrrrlich so eine Tasse Kaffe mit Ausblick vom Balkon der Ferienwohnung Gletschersand
Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren wir mit dem Bus zum Bahnhof Grindelwald und stiegen dort in den Zug bis Wilderswill. Ab da ging es mit der Zahnradbahn hoch zur Schynigen Platte (1976m). Diese Bahn fährt seit 1893, die Fahrt dauert gut 50 Minuten mit tollem Ausblick, aber auch furchtbarem Rattern
Einen Halt gibt es auf der Zwischenstation Breitlauen, wo öfters mal Wanderer ein- oder aussteigen.
An der Bergstation angekommen liefen wir zu viert den Weg über Iselten-Oberberg Richtung Loucherhorn.
Hier konnten wir die Wanderjacken schon ausziehen
Hier teilten sich die Wege von uns uns und unserem Sohn mit Freundin. Sie gingen den Klassiker Schynige Platte - Faulhorn - First. Die Wanderung mit 6 Std. Zeitbedarf und einigen Höhenmetern (970) haben wir bereits 2 x gemachtb (siehe z.B. die Fotos aus Aug. 2013). Das Wetter war jetzt auch nicht so schön, als das wir nochmal den Ausblick gehabt hätten. So machten sich die beiden alleine auf den Weg und kamen ca 5,5 Std. später in der Ferienwohnung in Grindelwald an. Ab der First nutzten sie dann auch die Bergbahn abwärts.
Wir liefen den Panoramaweg Loucherhorn der mit 2,5 Std. Gehzeit angegeben ist. Es gab hier wunderschöne Ausblick auf die gegenüberliegende Bergwelt, auf Interlaken sowie den Thuner- und Brienzersee.
Pause mit Ausblick
Bei unserer Runde kamen wir auch am Aussichtspunkt Oberberghorn vorbei und nutzten den Ausblick auf die Seen.
Es ist schon ein toller und nicht anstrengender Rundweg. Wobei wir Leute mit Kinderwagen gesehen haben... dafür ist er eigentlich nicht geeignet.
Das Bergrestaurant der Schynigen Platte hat ziemlich modernisiert und eine große Terrasse im ebenfalls neu gestaltetem Innenbereich zu bieten. Hier haben wir zwei lecker gegessen und den immer trüberen Ausblick gesehen. Unsere Kinder haben bei ihrer Wanderung wirklich nur Nebel und Wolken gesehen.
Es gab Rösti mit Spiegelei und Käse sowie einen Salat aus "Oma's Garten" der sehr lecker war.
Danach machten wir uns auf den Weg zum Abfahrtsbahnhof und dabei noch ein Foto mit Bilderrahmen ![]()
Uns kamen einige Züge auf der Abfahrt entgegen, die Bahnen müssen dann immer stehen bleiben, da es nur eine einspurige Strecke ist und auf den Ausweichgleise gewartet werden muss.
Als wir in Grindelwald zurück waren, kam sogar die Sonne raus und wir hatten einen fantatischen Blick auf die Eigernordwand mit der Hütte auf dem Grad vor dem Gipfel.
So ging wieder ein schöner Tag in den Bergen zu Ende
@bina.63
auf jeden Fall reise ich mit in die Berge, das ist auch immer - zumindest einmal im Jahr für ein paar Tage oder eher verlängertes Wochenende unser Kontrastprogramm.
tolle Bilder und Beschreibungen liebe @bina.63
Am nächsten Morgen nach einem gemütlichen Frühstück gingen mein Mann und ich zur Bushaltestelle und fuhren mit der 128 Richtung Meiringen hoch. Oben an der großen Scheidegg stiegen wir aus und wollten rüber zur First laufen. Ein schöner Panoramweg mit nicht so vielen Höhenmetern und fantastischem Bergblick auf Wetterhorn, Schreckhorn und Eigernordwand. Unsere Kinder wollten heute einen Schontag einlegen, fuhren nur bis zum Waldspitz und liefen runter bis Bort. Und anschließend kauften sie in Grindelwald etwas im Supermarkt ein, so war das gemeinsame Abendessen gesichert ![]()
Der Wanderplan den es in Verbindung mit der Jungfrau-Bahnkarte gibt.
Ausstieg an der großen Scheidegg - dann laufen wir mal los...
Der Weg geht hier noch recht gemächlich. Der reine Höhenunterschied zwischen großer Scheidegg und First liegt nur bei 200 Höhenmetern.
Der Blick auf den Oberen Gletscher
Hier kurz hinte "Oberläger" geht der Abzweig zum Murmeltier Lehrpfad rund um das Schilt mit dann einigen Höhenmetern, die ich gar nicht mehr so in Erinnerung hatte
Aber dieser Weg sollte es sein!
Genau an der Hälfte des Murmeltierwegs geht auch der Abzweig hoch zum Schwarzhorn. Mit 2928 m der höchste Berg in der Region der noch als normaler Wanderer, aber schon mit sehr guter Kondition, machbar ist. Es gibt einen normalen Weg, der entlang des Gemsbergs verläuft und einen abzweigenden Klettersteig.
Am Murmeltierweg entlang stehen verschiedene aus Holz geschnitzte Figuren.
Blick auf das Schilt
Begeistert haben uns die tollenden Murmelis ![]()
Sind die nicht niedlich ![]()
Erschreckend ist der Rückgang des Gletschers wenn man ihn mit Fotos der früheren Jahre vergleicht. Eigentlich ist er gar nicht mehr existent, nur noch im ganz oberen Bereich.
An der First angekommen sind wir zum Cliff-Walk gegangen. Es ist eine neue Gipfelattraktion an der Westseite der First. An der steilen Felswand wurde bis zur Sonnenterrrasse des Firstgasthofs eine Stahlkonstruktion gebaut.
Wir fanden es gewöhnungsbedürftig und auch irgendwie überflüssig... denn der Blick auf die gegenüberliegenden Berge ist eh schon spektakulär. Grindelwald wird ja von vielen Asiaten besucht. Diese standen dann auch in langen Reihen brav hintereinander und warten auf die Position am Ende der Konstruktion um mit hochgehobenen Händen eine Art "Titanic-Foto" machen zu können. Eintritt musste man nicht bezahlen. Wir verzichteten auf das Posing und schauten uns das Spektakel von der Terrasse an. Ich genoß einen hausgemachten Eistee und mein Mann ein kleines Bier.
Es war noch früh am Tag und so liefen wir weiter in Richtung Waldspitz. Im ersten Bereich ab der First geht der Weg ganz schön kraxelig und in großen Stufen bergab. Hier hat man auch noch mal einen tollen Blick auf die First mit dem Stahlgerüst. Wir waren froh dem Spektakel der First zu entkommen. Denn mit dem First-Flieger und dem First-Glider der ebenfalls neu ist wird schon ein wenig Adventure-Park-Atmosphäre vermittelt. Zudem ist der Weg von der First zum Bachalpsee, den wir am 1. Tag gegangen sind, so überlaufen und so touristisch, das es eigentlich keinen wirkliches Bergerlebnis mehr ist und der Ruhe die die Wanderer dabei eigentlich suchen sehr im Wege steht.
Auf unserem Weg abwärts zum Waldspitz (1918m) kamen nus nur 2-3 Wanderpaare entgegen und wir genossen den Ausblick und die Ruhe. Es zeigte sich auch immer wieder mal ein Murmeltier aus nächster Nähe.
Am Waldspitz angekommen war es inzwischen Mittagszeit. Wir teilten uns ein Rösti und einen sehr leckere Salat und machten ca 1 Stunde Pause auf der Sonnenterrasse mit diesem Ausblick.
Der Bus stand zur Abfahrt bereit, wir hätten damit zwar nach Grindelwald zurück fahren können, entschieden uns aber für den Weg rüber zur Bussalp. Diese liegt auf 1800 m und wird ebenfalls mit Grindelwald mit einer Buslinie verbunden. Ab da wollten wir dann später runter fahren. Es gibt einen Panoramahöhenweg... den haben wir allerdings nicht gonommen, warum auch immer ![]()
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Kurz hinter dem Parkplatz und Wendebereich für den Bus ging ein Schild mit Wanderern in den Wald ab. Das schien uns angenehmer zu laufen als auf der Fahrstraße. Wir sind vor vielen Jahren den Weg schon mal im Schnee gelaufen, da war aber eh nur die Fahrstraße möglich. Jetzt sollte es "bequem" auf dem Wanderweg rüber geh'n zur Bussalp.
Der Weg stieg aber immer mehr an, wir sahen das "Feld" vor uns, da wollten wir eigentlich an dem Tag gar nicht hoch. Denn mit Freunden sind wir den Weg mal gelaufen und wir wussten noch welche Höhenmeter wir damals zurück gelegt haben.
Inzwischen war umkehren aber keine Option mehr, also vorwärts und hoch....
Wir hatten einen schönen Blicks aufs Faulhorn. Wo unsere Kinder von der Schynigen Platte aus hochliefen aber leider Nebel und viele tiefhängende Wolken hatten. Den Bus haben wir dann auch schon abfahren gesehen und hofften das noch einer kommt. Denn Ziele wie Waldspitz und Bussalp werden mit dem Bus nicht so oft und auch nicht so lange am Tag angefahren.
Wir hatten Glück 2 Busse fuhren noch zurück nach Grindelwald, die Wartezeit ab der Bussalp von 50 Min. verbrachten wir auf der Terrasse mit tollem Blick und einem kühlen Kaltgetränk für jeden von uns. Dazu gab es frisch gebackene Nußschleifen. Hmm sehr lecker.
Wir hätten auch die Abfahrt mit den "Monstern" wählen können... Diese gibt dann im Hotel Schweizer Hof im Dorf unten wieder ab. Wir entschieden uns aber für die Busfahrt ![]()
Von der großen Scheidegg am morgen angefangen, über die First mit dem Schilt Murmeltierweg und dem nicht so ganz frei gewählten und beabsichtigen Weg über das Feld zu Bussalp waren wir ohne Pausenzeiten 6 Std und 10 Min gewandert und haben 1070 Höhenmeter zurück gelegt
Ihr könnt mir glauben, dass ich am nächsten Morgen jeden Höhenmeter davon in meinen Beinen merkte...
@bina.63
Die Bilder gefallen mir ausgezeichnet. Die Brotzeiten und Essen schauen gut aus. So eine Einkehr ist schon immer urig.
Aber das Wanderprogramm war straff!!!!! Rrrrrespekt
Da werde ich mich mal wohl evtl. für nächstes Jahr mal mit dem Grindelwald beschäftigen.
@Gabi46
Liebe Gabi, es gefällt uns dort ausgesprochen gut und ich kann es sehr empfehlen. Leider sinddie Preise dort zur Zeit mehr als hoch, höher als die Berge dort. Dazu schreibe ich abschließend noch was.
Viel Spaß noch bei meinem RB, es geht ja noch 3 Tage weiter
Bina
wow, welch tolle bilder rund um den FIRST. genau den weg bin ich vor knappen 10 jahren auch gelaufen. leider hatte uns damals auf halber strecke ein gewitter böse überrascht, so dass wir in nem kuhstall zuflucht suchen mussten.
war ein echtes erlebnis.
wie steht es denn um die gletscher? seid ihr auch auf der baeregg gewesen und den dortigen weg weiter gewandert? die tolle alp STIEREGG konnte ich in ihrem letzten jahr noch LIVE besuchen... bevor das drama dann begann....
bevor das drama dann begann....
Nein da waren wir nicht Nick. Darf ich fragen was du damit meinst?
Liebe Grüße, freut mich wenn dir die Fotos gefallen
Bina
Hallo bina @bina.63
schön dass du den Bericht machst. Die Bilder sind ja toll ![]()
Ich lese gerne mit und schau mir an, was für tolle Wanderungen ihr gemacht habt
und das lecker Essen was es dort gibt. hmmmm..
Für uns ist das leider nichts, das Wandern ![]()
Aber ich freue mich auf die Fortsetzung
LG Wiltraud
Beim gemeinsamen Kochen und Abendessen im Chalet Gletschersand besprachen wir den nächsten Tag. Es sollte zur Glecksteinhütte gehen, unsere Kinder hatten ja einen Schontag eingelegt und waren fit für den nächsten Aufstieg. Ich war mir nicht sicher, ob der nächste Tag eine gute Wahl war... Da unsere heutige Wanderung ja doch sehr stunden- und höhenmeterintensiv war. Aber gut, wir entschieden die Wanderung zur Glecksteinhütte zusammen zu machen. Dort waren wir noch nicht und wussten bis 2013 auch gar nichts von der Hütte. Damals waren wir mit unserem Sohn im Hotel Eiger und der Chef erzählte uns von der Hütte.
Auf den Karten den Bergbahn ist die Hütte auch nicht überall eingezeichnet, da sie nicht per Bahn angefahren werden kann... Also los, nach einem starkenden Frühstück am nächsten Morgen und Brötchen schmieren für den Weg, ging es früh los zum Bus der uns am Einstieg zur Glecksteinhütte an der Haltestelle raus ließ und uns einen guten Aufstieg wünschte.
Das Wetter war fantastisch, hier der Blick auf den Männlichen rüber zur kleinen Scheidegg
Wir hatten uns vorher mal das Höhenprofil im Internet angesehen und der 1. Anstieg mit 200 Höhenmeter sollte leicht ansteigend werden, danach knackiger... Wir mussten zuerst ein kleines Schneefeld überqueren, danach war aber direkt von leicht ansteigend nicht viel zu merken. Es ging schon gleich ziemlich steil und uneben mit ersten Seilen zum festhalten los.
Wir mussten sogar durch einen Wasserfall durch und wurden durch das kalte Bergwasser ganz schön nass. Da hieß es vorher Kameras und Handys im Rucksack wasserfest zu verstauen.
Die Ausblicke waren zwar fantastisch, aber es war auch ziemlich anstrengend.
Als wir mehr in dem Tal des oberen Grindelwaldgletschers drin waren, sah man auch den massiven Rückgang des Gletschers. Vor einigen Jahren gab es noch ab dem Hotel Wetterhorn eine Leiter zur Eisgrotte. Die Leiter wurde in den Folgenjahren auch mal verlängert, jetzt ist dort aber außer Gestein nichts mehr der Gletscher ist wesentlich höher und an der Stelle nicht mehr existent.
Es gab verschiedene Stationen (insgesamt 5) des Steinbocklehrpfades und somit auch immer wieder die Chance auf eine zusätzliche Pause. Der Weg war sehr uneben, ging zum Teil an Drahtseilen über große Steinstufen
Puh, da soll ich hoch? Diese Frage ging mir während der Wanderung ziemlich oft durch den Kopf
Der letzte knackige Anstieg und da sahen wir auch schon den 1. Steinbock.
Oben angekommen, hatten wir knapp 1000 Höhenmeter in ziemlich kurzer Zeit zurück gelegt und das merkte ich mir und meinen Beinen auch an...
Die Steinböcke bekommen Salz auf die Steine geschüttet, somit Mineralien und werden aber auch ziemlich zutraulich. Hier oben lebt eine Herde von 30-40 Tieren.
Leider war es oben ziemlich zugezogen und der Wind war kühl, so das wir die Terrasse nicht nutzen konnten. Wir genossen zwar den Ausblick gingen aber erstmal in die Hütte, wir waren zu dem Zeitpunkt die einzigen Gäste.
Ich entschied mich für die Tagessupe mit Brot, die Anderen für Rösti mit und ohne Spiegelei
Es wurde immer sonniger ![]()
Was man mit alten Wanderschuhen alles machen kann...
Das Wetter wurde schöner und wärmer und wir setzten uns draussen windgeschütz an die Hütte in die Sonne. Jetzt kamen auch noch andere Wanderer an.
Nach einer Weile machten wir uns dann auf den Heimweg bzw. den Abstieg
...ziemlich k.o. ![]()
Ich muss gestehen, das wir während dem Abstieg den Ausblick den man auch auf den Fotos sieht gar nicht so genießen konnten. Man musste immer auf die Füße und die Steine gucken, die großen Stufen zum Teil sitzend überwinden. Zwischendurch dachte ich immer wieder, wer hat mich nur dazu gebracht dort hoch zu laufen...
Ich war froh wieder unten zu sein und das Schneefeld zu erreichen. Aber auch sehr stolz geschafft zu haben.
Als wir an der Haltestelle ankamen mussten wir festellen das der nächste Bus nach Grindelwald erst in knapp einer Stunde geht, aber der hoch zur großen Scheidegg in 5 Min. Man hört auch immer schon in der Ferne das Posthorn, denn die Busse hupen vor jeder engen Kurve und davon gibt es genug auf der Strecke. Den Bus nahmen wir dann auch. Tranken in der Berghütte noch etwas und fuhren dann müde nach Grindelwald zurück.
Ich nutze für die Wanderungen oder auch für Walkingrunden zu Hause gerne eine Laufapp. Hier war sie aber etwas ungenau und zeigte 1470 Höhenmeter an. Das kann so nicht stimmen, die Angabe für die Wanderung sind knapp 1000 Höhenmeter rauf und runter. Dafür haben wir ohne die Pausenzeit oben an der Glecksteinhütte 5,5 Std. gebraucht (3.10 Std hoch und 2.20 Std. runter)
Es war eine anstrengende Wanderung, ich war froh es geschafft zu haben, aber da muss ich definitiv nicht noch einmal hoch
Und wenn es wirklich nochmal passieren sollte, dann mit einer Hüttenübernachtung dort, wie es viele Wanderer machen.
Am nächsten Morgen war wieder perfektes Wanderwetter, wir wollten aber nach der Glecksteinhütte nicht mehr so viel Höhenmeter steigen und hatten von daher getrenntes Programm unsere Jugend machte sich auf den Weg zum 2928 m hohen Schwarzhorn. Der Weg geht ab der First einen Teil des Murmeltierweges ums Schilt und dann über den Gemsberg zum Schwarzhorn. Es war dort oben allerdings sehr zugezogen, so das wir mit unserer Entscheidung den unteren Höhenweg vom Hotel Wetterhorn rüber nach Bort die sonnigere Variante hatten und die Kräfte sparendere ebenfalls.
Der Wanderweg stieg aber ab dem Wetterhorn doch erstmal ziemlich an. Wir hätten auch bis zur Haltestelle zur Glecksteinhütte aussteigen können, dann hätten wir den Anstieg gespart...
...seht ihr an der linken Seite die kleine Hütte? Das ist die alte Station des Wetterhornaufzugs von vor 100 Jahren Da drüber verlief gestern unsere Wanderung. Ich war noch sprachlos was man zu Fuß schaffen kann.
Da musste wohl jemand mal seine Hütte nach Steinschlag verlassen
Unterwegs gab einen "Selbstbedieunungs-Kühlschrank" mit Hobelkäse und Wurst. Hier füllten wir unseren Rücksack etwas auf und warfen das Geld in die Kasse oberhalb. Ein netter Service, wie ich finde.
Die Sicherungen seitlich waren schon für den nächsten Tag angebracht. Da fand der Eiger-Ultra-Trail statt. Insgesamt starten 2600 Läufer und Läuferinnen. 600 von ihnen laufen 101 KM und 6000 Höhenmeter. Gestartet wird nachts ab 4 Uhr, die Bergs sind dann angeleuchtet. Und Ankunft ist nach ca 20 Stunden.... Der Weg ist der E101! Für alle die sich da mal anmelden möchten ![]()
Am Gasthof Bort angekommen, genossen wir die zum Teil neu gestaltete Terrasse auch der Innenbereich sah klasse aus und mein Mann meinte, hier könnte auch man auch mal ein paar Tage wohnen.
Es machte alles einen sehr guten Eindruck. Es ist die Junior-Generation der Familie Brabender. Dort haben wir im Hotel Kirchbühl auch schon mal gewohnt.
Wir fuhren dann mit der Firstbahn runter nach Grindelwald, liefen durch den Ort runter bis Grund. Der Bus wäre erst in 45 Min. gekommen und ab dort mit der Männlichenbahn hoch bis zur Mittelstation. Wir waren ja noch fit und es war erst kurz nach Mittag.
Wir wollten noch den Höhenweg rüber nach Brandegg laufen, die Terrasse hatten wir auch noch in guter Erinnerung, direkt mit Eigerblick.
Holenstein liegt auf 1529 m und der Weg, jetzt "Öpfelchüechliweg" genannt geht in gut 1,5 Stunden rüber nach Brandegg. Zwischendruch sind einige Infostationen und Grillplätze aufgestellt und angelegt worden.
Prima: Brandegg im Blick und die Terrasse ist auch noch da
2 Kaltgetränke mit Schaum löschten den Durst. Wir verweilten dort in der Sonne eine gute Stunde und nahmen dann den von der kleinen Scheidewgg kommenden Zug über Grund in Richtung Grindelwald Bahnhof.
Wir haben den Tag mit nur mässiger Anstrengungen und vielen tollen Ausblicken sehr genossen. Abends sahen wir dann die Fotos der Kinder vom Schwarzhorn und wussten es war für uns die richtige Entscheidung gewesen...
Das war dann auch der letzte Tage mit unserer Bergbahnenkarte. So das die Planung am Abend dahin ging am nächsten Tag das schöne Bern zu besuchen. Wir selbst waren vor einigen Jahren schon mal für ein paar Stunden dort und es hat uns ausgesprochen gut gefallen. Die Fahrt aus dem Grindelwaldtal raus bis Interlaken und über die Autobahn dauert ca 1. Std. Geparkt haben wir direkt im Parkhaus am Rathaus und der 1. Weg ging zur Aare und dem Bärengraben. Dem Berner Wappentier.
Wir haben auch 2 der woh ldort 3 lebenden Bären gesehen. Der Bärengraben ist in 2 Ebenen ohne Eintritt zu besuchen.
wir hatten fantastsiches Sommerwetter bei 27 Grad und suchten uns ein Schattenplätzchen zum Mittagessen bei "Gfeller"
Wir hatten verschiedene Gerichte wie z.B. von der Mittagskarte den Spinatkuchen mit Käse und Speck und kleiner Gemüsebeilage, Schnitzel mit Pommes oder mal wieder Rösti ![]()
Wir bummelten noch etwas durch die Straßen und unter den Arkaden lang und machten uns dann am Nachmittag auf den Weg zurück nach Grindelwald.
Hier war es zwar etwas kühler, aber trotzdem noch schön so das wir auf dem Balkon sitzen konnten. Telefonisch hatten wir für den letzten Abend einen Tisch in Onkel Toms Hütte bestellt. Die nehmen zwar keine Reservierungen an, geben aber eine ca. Zeit in der man vorbei kommen kann. Es war bei uns 19 Uhr.... als wir um 19 Uhr da waren, sagte man uns in ca 50 Min. hätte man einen Tisch für uns. Hmm.... o.k. also mit einem Getränk an einem "Wartetisch" im Innenbereich die Zeit überbücken. Draussen war auch nichts frei und fürs Essen wäre es uns wohl zu kühl gewesen, da wir auch keine Jacken dabei hatten.
Wir bekamen nach 45 Min einen Tisch zugewiesen und hatten direkten Blick in den Pizzaofenbereich.
Die Pizzen waren sehr lecker und die Bedienung freundlich. Allerdings schlägt eine mittlere Pizza auch schon mal mit knapp 30 CHF zu...
Zurück in der Ferienwohnung packten wir schon für den nächsten Tag die Koffer und räumten etwas zusammen. Mein abschließendes Fazit folgt...
Puhhhhh diese geschilderte Wanderung mit so vielen Höhenmetern hätte ich nicht geschafft. Hut ab!!! Tolle Bilder und Aussichten - ausgezeichnet Deine Schilderungen.
Die Preise in der Schweiz sind schon ganz schön heftig. Bin schon auf das Fazit gespannt.
So nun mein abschließendes Fazit:
Nach vielen Urlaubem in Grindelwald war dieser jetzt mit Abstand der teuerste Urlaub.
Die Ferienwohung haben wir bewußt schon aus dem Zentrum raus, ausgesucht und für die 1 Woche knapp 1600 Euro bezahlt.
Wohnungen die wir vorher schon genutzt haben, wären jetzt mind. doppelt so teuer gewesen und zudem für 4 Personen eigentlich zu groß.
Wir waren mit dem Chalet Geltschersand mehr als zufrieden und können es für 4-6 Personen empfehlen. Wobei es bei 6 Personen dann doch wohl ein Badezimmer zu wenig hat.
Die unserer Meinung nach erforderliche Bahnkarte für die 6 Tage war mit 255 CHF pro Person sehr teuer. Bisher zahlten wir 160 Euro für die Karte. Zumal der Kurs jetzt nahezu 1 zu 1 war.
Lebensmittel im Supermakrt sind für unsere Verhältnisse auch sehr teuer. z.B. 1 KG Rindergehacktes für 20 CHF. Am Angebotstag kostette es die Hälfte. Ich bin zwar zu Hause auch bewußt in den Supermärkten unterwegs, hier haben wir aber sehr gezielt nach Reduzierungen geschaut.
Durch den großen Kofferraum im VW Sharan, hatten wir vieles an Lebensmittels und Getränken mitgenommen und so immer nur frische Zutaten wie Fleisch und Salat einkaufen müssen. Es wäre sonst um einiges teurer geworden.
Die Preise in den Restaurants waren auch erheblich teurer als in den Jahren zuvor. Zum Teil habt ihr die Preise auf den Fotos sehen können z.B. eine Pizza Marg. für 25 CHF. Ich mag eigentlich nicht so gerne Bier, außer zum Löschen auf der hohen Berghütte... aber der Wein war mit 0,1l für 7-10 CHF einfach zu teuer. Wenn man auf die Mittagskarten achtete konnte man schon Gerichte für 15 CHF bekommen, aber alleine auf den Hütten und auch in der Stadt kostete z.B. 1 Portion Pommes leicht mal 9 CHF ohne Ketchup und Majo. 1 Liter Leistungswasser schlug auch mit 6-7 CHF zu. Wir haben doch schon immer überlegt ob wir ein 2. - 3. Getränk bestellen sollten oder es uns auf dem Balkon mit Bergblick gemütlich machen wollten.
Für uns ist Grindelwald einfach immer noch sehr speziell und durch viele Urlaube auch noch mit meinen Eltern etwas ganz besonderes in der erinnerung. Auch wenn sich im Ortskern durch den Neubau des Einkaufszentrum, mit Tiefgarage schon einiges verändert hat, muss man aber sagen, es ist ganz stimmig geworden und die Parkplätze waren auch nötig.
Die Verkehrssituation für die Urlaub ist sehr gut. Da man eigentlich den Wagen an der Unterkunft stehen lassen kann. Die Gästekarte ermöglich die kostenlose Nutzung des Grindelwaldbusses in den Dorfbereichen. Nicht incl. sind dann die Fahrten hoch zur Großen Scheidegg, nach Meiringen oder auch hoch zur Bussalp. Hier wird man aber drauf hingewiesen, in der 3-6 Tageskarte sind diese Fahrten wiederum includiert.
Für uns war es eine sehr schöne Wanderwoche in Verbindung mit unserem Sohn und seiner Freundin. Wir genießen die Familieurlaube sehr. Die Wandereungen waren schon zum Teil anspruchsvoll und ich warte immer noch auf mein "Bergziegen-Diplom"
( :joke: )
Das Wetter hat recht gut mitgespielt, auch wenn die Vorhersage schlechter gewesen ist. Wir haben aber auch schon wesentlich besseres und durchgehend beständigeres und sonniges Bergwetter dort gehalt, im Juli genauso wie im Oktober.
Ob und wann wir wieder nach Grindelwald fahren kann ich jetzt noch nicht sagen. Aber man soll nie nie sagen und somit kann es auch ein 11. Mal dorthin gehen. Ich hoffe nur, das die dort gebauten Attektionen wie auf der First oder auf dem Männlichen nicht noch mehr Präsenz bekommen. Denn die Ruhe geht in einigen Bereichen schon verloren, wenn so die Trotti-Biker und First-Flieger kreisichend und mit Selfistick bewaffnet die Berge runter rasen.
Ich danke euch herzlich für das Interesse an meinem Reisebericht aus dem Berner Oberland.
Bald gibt es sicherlich auch wieder einen RB mit Schiffchen von mir,
denn die KZ ab Miami in die südliche Karibik ist für 2018 bereits gebucht
Liebe Grüße
Bina
Griaß Di Bina @bina.63 ,
host sauguad gmacht. ![]()
Und vielen Dank für die tollen Bilder. ![]()
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Die wecken Erinnerungen, da wir früher (ist über 30 Jahre her) fast jährlich im Wallis zum Bergwandern waren. Auch damals war es teurer, als bei uns, aber lange nicht so extrem, wie wohl jetzt. Solche Preise (Pizza für ca. 25 €
) mag ich einfach nicht bezahlen.
Was kostet denn dann ein schönes Filetsteak ?? ![]()
Was kostet denn dann ein schönes Filetsteak ??
So um die 47 CHF Helmut, wahrscheinlich ohne Beilage. Ich kann es nicht genau sagen