Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise Two von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

  • TEIL 1

    Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende Aut 2025

    Angereist sind wir vorsichtshalber einen Tag vorher, also Sa. 23.08. - mit dem eigenen PKW. Wir haben sofort die Parkgarage von GLOBUS angefahren und dort das Auto in der Garage für die Dauer der Reise geparkt. Es warFahrradfahrer, die dort für mehrere Tage ihr Auto abstellen. Aber die Organisation hat vorb zwar viel los und ziemlich trubelig - alles Flusskreuzfahrer und Donauradweg- ildlich geklappt. Wir sind dann mit einem Shuttlebus der GLOBUS Garagen mit Koffer direkt in die Altstadt von Passau gefahren worden und konnten unmittelbar vor dem von uns gebuchten Hotel Residenz aussteigen. Das Hotel war auch ein Tipp aus dem Forum von hier - und auch dieser Tipp war gut. Wir hatten ein DZ zur Fischergasse - also leider nicht zur Donau - war etwas dunkel. Zimmer war aber mehr als in Ordnung - geräumig, gutes Bett und schönes modernes Bad. Frühstück war super. Zum Service des Hotels gehört auch ein Shuttleservice zur Anlegestelle in Passau-Lindau. Leider fuhren wir mit dem Schiff nicht von Passau Altstadt ab, sondern ca. 3 Wochen vorher kam die Mitteilung, dass eben in Passau-Lindau abgelegt wird. Aber auch das war kein Problem, wir nahmen dann am nächsten Tag um 14 Uhr den Shuttle in Anspruch und wurden mit unseren Koffern in so einem offenen Panoramabus direkt vor das Schiff gefahren.

    Am Ankunftstag und am nächsten Vormittag haben wir Passau angesehen. Am Samstag haben wir noch die letzten Wolken und den letzten Regen für diesen Urlaub gesehen, ab nächstem Tag, also Sonntag, dem Beginn der Schiffsreise, kam die Sonne und die sollte uns die ganze Zeit nicht verlasen. Passau ist sehenswert, aber das Gehen auf Kopfsteinpflaster, und es gibt fast ausschließlich Kopfsteinpflaster, ist sehr anstrengend. Wir sind durch Altstadt geschlendert, zum Stephansdom, ins Cafe usw. Abends richtig zünftig bayrisch im Ratskeller gegessen - lecker, guter Service - und am nächsten Morgen nochmals an der Donau spaziert bis zum Zusammenfluss der drei Flüsse und nochmals in Altstadt. Obwohl Passau sehr sehenswert ist, war ich etwas enttäuscht. Ich war da mal vor 30 Jahren während eines Winterurlaubs im Bayr. Wald. Da gab es in den kleinen hübschen Gassen tatsächlich noch viele inhabergeführte Geschäfte. Ich habe damals für meinen Bauernschrank so Gewürzkränze usw gekauft. Solche kleinen idyllischen Geschäfte findet man kaum noch, dafür wie überall Nagelstudios, Dönerläden etc. Aber so ist es halt. Außerdem ist die Stadt voll von Tagestouristen oder Kurzzeittouristen. Auch die Flusskreuzfahrt ist ein riesengroßer Tourismuszweig geworden. Ein Flusskreuzfahrtschiff wirft zwar nicht 3.000 oder mehr Passagiere auf einmal aus sondern nur so 200 rum oder darunter aus den Schiffen in den Ort, aber es sind ja bis zu 20 Schiffen, die in Passau an manchen Tagen anlegen - und das führt tatsächlich schon zu Problemen, wie wir gehört haben. Aber das ist die andere Seite.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    TEIL 2

    Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    Als wir also an der Anlegestelle Lindau waren, konnte man sofort die Koffer abgeben, die dann vom Servicepersonal auf das Schiff und später zur Kabine gebracht wurden. Man durfte zu meinem Erstaunen auch ohne vorheriges Einchecken aufs Schiff - manche Dinge sind halt doch vollkommen anders als auf einem großen Kreuzfahrtschiff (ich war zweimal auf Mein Schiff). Wir saßen also auf dem Sonnendeck und warteten gespannt wie es weitergeht. Schon dieses Sonnendeck hat uns gut gefallen. Irgendwann kurz vor 15 Uhr durfte man dann einchecken. Das ging tatsächlich flott und problemlos vonstatten - danach wurde man von einem Mitarbeiter auf die Kabine begleitet und kurz darauf kamen die Koffer. Die Kabine war geräumig, obwohl sie etwas kleiner als z.B. auf Mein Schiff war. Aber ich habe alle Klamotten usw. in dem Schrank und Schubladen untergebracht. Selbst ein kleiner Kühlschrank mit Getränken, ein großer Fernseher, Kapsel-Kaffeemaschine, Ladestation fürs Handy usw. alles vor Ort. Auch das Bad ist wirklich geräumig, eine große bodentiefe Dusche, gute Pflegeprodukte, alles bestens. Wir waren übrigens auf Mitteldeck Orion, Kabine 206 mit franz. Balkon, Richtung Aufzug also zum Bug hin. Die Kabine war die ganze Zeit über sehr ruhig. Wir haben immer sehr gut geschlafen, was auch an dem bequemen Bett lag.

    Irgendwann gabs dann in der Lounge einen kleinen Empfang durch Crew und Erläuterungen zum Schiff und Ausflügen durch den Kreuzfahrdirektor Reinhold. Dazu Getränke, wie man wollte und kleine Häppchen sowie Kuchenstückchen - also ein super Start - mein erstes Glas Champagner gabs auch, alles All incl.


    Irgendwann merkte ich, ach wir fahren ja schon - also schnell nochmals hoch auf das Sonnendeck. Auch das ist auf einem Flusskreuzfahrtschiff anders als auf dem Meer. Wer ein großes Auslaufmanöver oder Auslaufmusik erwartet, nein das gibts hier nicht. Wahrscheinlich würde das für die Flussanrainer zu viel Spektakel machen. Wir saßen dann eine Weile oben auf Sonnendeck in der Sonne und sahen auf die Donau bzw. das Ufer. Bereits jetzt merkte ich, oh der Service stimmt hier echt super. Ständig kam ein Kellner mit großem Tablett mit versch. Getränken mit und ohne Alkohol - und das war nicht nur am ersten Tag so, sondern täglich. Nachdem wir dann auf Kabine waren, stellte ich fest, dass diese beim Fahren viel heller ist. Wir standen an der Anlegestelle in Lindau an so einer Mauer und da war es in der Kabine dunkel. Das hat uns gut gefallen, Fenster ganz aufmachen, die Donau plätschern hören und einfach nur entspannt rausschauen - hat uns immer gut gefallen.

    Wird demnächst fortgesetzt ...

  • Wie nett ... welch schöne Erinnerungen ... wir waren im Juli mit MS Amina von Phoenix auf der Tour bis Budapest und haben auch im Hotel Residenz übernachtet- ein Tipp aus diesem nützlichen Forum :) und haben uns auch köstlich im Ratskeller verpflegt

    Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt


  • Ja, es ist einfach toll zu vergleichen - wir sind ja gerade eben auf der Viva Enjoy in Richtung Bratislava unterwegs. Bereits vor der eigentlichen Einschiffung um 15 Uhr in Wien gab es auch für uns Kaffee, Tee usw in der Lounge oder man konnte am Oberdeck die Sonne genießen . Kein Vergleich mit unseren letzten Flusskreuzfahrt mit Phoenix, wo es pünktlich um 15 Uhr losging und man keine Sekunde früher aufs Schiff durfte.

    Ich bin sehr gespannt , wie es bei euch weiterging! Bei uns ist jedenfalls die nächste VivaKreuzfahrt gedanklich in Planung...

  • murmafan 23. September 2025 um 23:22

    Hat den Titel des Themas von „Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende Aut 2025gus“ zu „Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise Two von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025“ geändert.
  • TEIL 3

    Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    ESSEN

    Ab 19 Uhr gings dann ins große Restaurant Riverside zum Abenddinner. Es gibt keine festen Plätze und angeblich keine festen Tischzeiten. Das Dinner geht um 19 Uhr los und endet um 21 Uhr. Aber ganz ehrlich: Jeden Abend das gleiche Spiel. Die Passagiere - ich gebe zu, wir auch - stehen vor der Absperrung des jeweiligen Restaurants an und warten auf Einlass und dann geht das Gerenne um die besten Tische los. Jeder möchte gerne am Fenster auf der richtigen Seite sitzen und zwei Personen nicht gerade am 6er oder 8er Tisch. Die runden 4er Tische sind die beliebtesten, auch von uns. 2er Tische gibts auf der Viva two im Riverside übrigens nicht. Die meisten Passagiere nehmen abends das Dinner im Riverside ein, es ist einfach ein tolles Ambiente, schön eingedeckt und groß und hell - ABER es ist auch viel Betrieb, die Geräuschkulisse ist schon hoch. Trotzdem hat es uns gefallen. Auf den großen Schiffen auf dem Meer ist es viel voller und viel umtriebiger. Die Atmosphäre ist immer noch etwas persönlicher, man kennt dann auch die Servicekräfte und nach zwei Tagen weiß man, wo man am besten sitzt.

    Das Dinner besteht aus einem Menü, Vorspeise - Salat - Suppe - Hauptgerichte mit Auswahlmöglichkeiten von Fisch, Fleisch, Vegetarisch, landestypisch - und anschließend ein Käseteller oder süßes Dessert oder beides, wer mag. Die Qualität des Essens ist wirklich außergewöhnlich gut, es wird sehr ansprechend serviert, die einzelnen Gänge sind aufeinander von der Größe her abgestimmt - satt wird man immer. Manchmal wurde es uns zu viel, dann haben wir oft mal die Suppe oder eine Vorspeise ausgelassen - alles kein Problem. Was uns auch gefallen hat, dass es auch mal regionale Spezialitäten gab, z . B. ein Wiener Schnitzel, Wiener Tafelspitz (es war der leckerste und zarteste Tafelspitz, den ich je gegessen habe) oder Ungarisches Gulasch. Auch die Weine wurden der jeweiligen Region entsprechend angeboten, also ungarische, österreichische Weine usw. Der Wein hat uns immer geschmeckt, egal ob weiß, rose oder rot – ob es jetzt hochwertige Spitzenweine waren, glaube ich eher nicht, aber gut waren sie trotzdem. Es kam keine Flasche auf den Tisch, sondern es wurde regelmäßig nachgeschenkt, sobald das Glas leer war - hat meistens gut geklappt.

    Der Service stimmte auch. Servicekräfte waren genügend vorhanden – endlich kein Personalmangel – es wurde flott und geräuschlos gearbeitet, alle immer sehr freundlich. Speisen wurden korrekt vorgelegt, auch Wein und Wasser oder andere Getränke wurden ständig angeboten. Also wir haben uns jeden Abend auf das Dinner gefreut, es hat uns immer geschmeckt. Ja, wir waren auch einmal oder zweimal oder mal mittags ein einem der anderen Restaurant, dem Moments oder dem Bistro, aber abends hat es uns im Riverside am besten gefallen.

    Das Moments ist wesentlich kleiner und dementsprechend auch ruhiger. Wer eine etwas ruhigere gemütlichere Atmosphäre vorzieht, der ist im Moments gut aufgehoben. Hier stehen auch mehrere Zweiertische. Für Abends muss man jedoch reservieren - am besten am Tag zuvor. Im Moments gibts sehr leckeres italienisches Essen, auch ein kleines Vorspeisen Büffet. Wir waren einmal abends und zweimal mittags da essen. Die Qualität des Essens ist auch hier sehr gut - der Wolfsbarsch abends war extrem lecker und mittags mal eine Pizza zu zweit - serviert auf zwei Tellern - ebenfalls sehr gut. Der Service im Moments war mir tatsächlich etwas zu langsam oder träge. Vielleicht wurde da nicht genügend Personal eingesetzt. Im Bistro waren wir nur zweimal mittags. Einmal Burger und einmal Fish and Chips. Das Bistro ist wirklich klein aber nett. Mittags müsste es m. E. nicht unbedingt immer ein vollständiges Menü geben. Da würde mir tatsächlich mal ein kleines Büffet mit Salaten genügen, aber das ist Geschmacksache.

    Nach dem Essen saßen wir gerne in der Bar oder in der Lounge und tranken noch einen Cocktail o. a. Auch die Cocktals waren sehr lecker. Über das Unterhaltungsprogramm und den Pianospieler habe ich schon im ersten Teil berichtet. Naja, auch das ist Geschmackssache.

    Es gibt also morgens - Frühstücksbüffet - und mittags und abends die Menüs. Aber es gibt nicht 24 Stunden lang ständig und ununterbrochen ständig irgendwas zum Essen wie auf den großen Kreuzfahrschiffen auf dem Meer, auch Kaffee und Kuchen gabs nur an wenigen Tagen, wenn das Schiff mittags auf dem Fluss fährt. Das ist aber vollkommen in Ordnung so. Mehr als essen geht ja wirklich nicht.

    Zum Frühstück:

    Wir waren bis auf einmal immer im Riverside – Frühstück ist vom Büffet aber es gibt auch diverse Speisen auf Bestellung z. B. Omlett oder Ei Benedict usw. Das Frühstück ist ebenfalls gut, aber hier wäre noch etwas Luft nach oben, zum Beispiel mehr Auswahl an frischem Obst und die Brötchen sind so naja. Aber das ist auch Meckern auf hohem Niveau. Bis auf zweimal, wo man etwas länger frühstücken konnte, ist das Frühstück meistens bis 09:30 Uhr beendet.

  • murmafan

    <3lichen Dank für Deinen Bericht über die Viva Two. Viva Flußkreuzfahrten sind etwas schönes. Ich kenne ja schon einige Viva Schiffe. Es passt alles auf das was Du beschreibst. Die Viva Two kennen wir allerdings noch nicht werden sie aber im Dezember kennen lernen. Darauf freuen wir uns jetzt schon.:love:

    Deshalb bin ich auch ganz gespannt was Du noch weiter berichtest.

    ------Meine schönste Reise führte mich immer wieder nachhause :P -----


  • Hallo, auch wenn es etwas gedauert hat, hier gehts weiter mit meinem

    Reisebericht Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    TEIL 4

    ALLGEMEINES zum Schiff, Ausflügen usw.

    Ganz kurz zum Publikum: Alterstechnisch so zwischen 55 und 75 Jahren mit kleinen Ausrutschern nach unten aber eher nach oben. Es hat mich erstaunt, dass doch viele Engländer an Bord waren, und die waren schon um einiges älter und viele entsprechend körperlich eingeschränkt. Sogar eine kleine Gruppe Passagiere aus Israel waren an Bord, ein paar Belgier. sogar Norweger usw. Aber so ca. 2/3 waren deutsche Gäste. Das Publikum war überwiegend gepflegt und wir haben beim Essen oder später in der Bar einige nette Leute kennengelernt. Langweilig war uns nie.

    Achja zu meiner kleinen körperlichen Einschränkung kann ich sagen, dass ich im Januar eine größere Knie-OP hatte und es mir dann besser ging als erwartet. Ich kam sowohl auf Schiff als auch unterwegs bis auf einmal sehr gut zurecht. Auf dem Schiff habe ich dennoch öfters den Aufzug genommen, die Treppe zum Sonnendeck bin ich immer gut hinauf und hinunter gekommen und in den Städten hat das Spazierengehen und Bummeln auch gut geklappt. Vielleicht haben andere Passagiere mehr unternommen und sind mehr gelaufen. Wir haben doch auch mal zwischendurch eine Ruhephase gebraucht und diese uns auch gegönnt – schließlich hat man ja auch Urlaub. Auch mental muss man die vielen Eindrücke auch verarbeiten. So Städte wie Budapest oder Wien können einen schon erschlagen, wenn man das erste Mal dort ist.

    Die Busse bei den Ausflügen waren modern und man konnte gut ein- und aussteigen. Ein Problem hatte ich damit tatsächlich in Esztergom bei der gebuchten Fahrt mit der Bimmelbahn. Die Bimmelbahn war viel zu voll und der Einstieg viel zu hoch für mein Knie. Deshalb bin ich nicht mitgefahren und habe auf den Ausflug verzichtet. Das war das einzige Mal, wo ich mit der Organisation und der Betreuung nicht zufrieden war – der Kreuzfahrtdirektor schien ziemlich hilflos und er hatte noch nicht mal einen kleinen Tritt oder ähnliches organisiert – ich bin doch nicht die einzige ältere körperlich etwas eingeschränkte Person auf so einem Schiff oder Ausflug. Aber nun denn, ich habe es verschmerzt und es war für mich tatsächlich im Nachhinein besser so.

    Die Reiseleitungen bei unseren beiden gebuchten Ausflügen waren sehr gut, haben viel erzählt, erklärt und rüber gebracht – perfekt.

    Was mir auf dem Schiff nicht ganz so gut gefallen hat:

    Es war ja fast perfekt, aber ein bisschen Kritik sei erlaubt.

    Das Anlegen im Päckchen war eine Sache, die mich gestört hat. Bei uns war es zwei- dreimal. Es war dann halt in der Kabine dunkel, man musste über ein anderes Schiff klettern meistens über das Sonnendeck - es war halt umständlich und mit Einschränkungen verbunden. Also noch mehr Flusskreuzfahrschiffe auf der Donau verkraftet dieser Fluss nicht mehr. Hoffentlich wird dies künftig beachtet.

    Bei unserer Fahrt hat tatsächlich alles geklappt - keine Umleitungen oder keine Verschiebungen oder Verlegungen, es lief alles programmgemäß ab. Einmal kurz vor Wien musste unser Schiff tatsächlich 1 1/2 Stunden vor einer Schleuse warten, weshalb wir später als geplant in Wien ankamen. Trotzdem sind noch einige Gäste abends vom Schiff zum Prater gelaufen - wir nicht. Wir haben in der Lounge der klassischen Wiener Musik liv von Musikern, die extra aus Wien kamen, gelauscht - das war ganz toll, passend und mal was anderes.


    Tschüss bis Fortsetzung TEIL 5

    xxxAdmin (Datenschutz - Erkennbare Person im Bild.) xxx

  • murmafan

    <3lichen Dank für Deinen Bericht über die Viva Two. Viva Flußkreuzfahrten sind etwas schönes. Ich kenne ja schon einige Viva Schiffe. Es passt alles auf das was Du beschreibst. Die Viva Two kennen wir allerdings noch nicht werden sie aber im Dezember kennen lernen. Darauf freuen wir uns jetzt schon.:love:

    Deshalb bin ich auch ganz gespannt was Du noch weiter berichtest.

    Da kannst Du Dich auch drauf freuen. Bestimmt interessant, im Dezember - vielleicht im Advent mit den Weihnachtsmärkten - mit der VIVA TWO zu verreisen - wahrscheinlich auch auf die DONAU ? Ich wünsche jetzt schon eine wunderschöne Reise.

  • Das Anlegen im Päckchen war eine Sache, die mich gestört hat.

    Das ist leider auf jedem Fluss üblich, gefällt mir auch nicht.

    3x Aura, 6x Bella, 3x Blu, 5x Cara, 4x Diva, 1x Luna, 9x Mar, 2x Sol, 3x Stella, 2x Vita, 3x Prima,1x Perla, 7x Nova, 2x Mein Schiff 2, 1x Mein Schiff 3, 1x Mein Schiff 4, 2x Mein Schiff 5, 2x Mein Schiff 6, 1x nMS 1, 1x MS Albatros, 2x Arosa, 1x Fluss mit ?, 1x MS Michail Scholochow, 2x MS Vista Star,1x Fluss Swiss Gloria, 1x MS Asara, 1x MS Antonia, 1x Viva Tiara, 1 x MS Amera, 1 x MS Adora, 2x MS Artania, 1x MS Annika, 1x MS Belvedere, 1x MS Dutch Grace, 1x MS Anna Katharina

  • hallo murmafan
    zuerst mal DANKE für den Bericht, wir werden Sylvester 2026 (!) auf der TWO verbringen mit Sylvesterfeuerwerk in Budapest, das soll sehr schön sein, deshalb "ein weiteres Mal Donau".
    Zu den von Dir erwähnten "Päckchen": das hast Du eigentlich überall, wo die Zahl der Schiffe die der Anlegeplätze übersteigt - und das ist beim derzeitigen "Fluss-Boom" fast überall. Wir hatten es auf der heute zu Ende gegangenen Tour Belgin/Niederlande ab/bis Köln mehrfach, es ist unvermeidlich. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, heißt: legt am Kai an, der nächste halt daneben, ggf noch ein Dritter. Fährt der am Kai liegende als erster weg, müssen die daneben liegenden Schiffe halt "rangieren", worauf idR rechtzeitig hingewiesen wird, da dann ein Schiff ggf bis zu ca 30 in nicht zugänglich ist. Dabei geht´s manchmal durch den Reueptionsbereich eines Schiffes, oft halt über das Ober-/Freideck, dann hat mal viele Treppen, aber auch das muss man hinnehmen. Schlecht für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, aber bei Schiffsreisen ist das nicht vermeidbar, da bei versetzten Decks immer kleine Treppen im Innern und für das Oberdeck (wo halt technisch kein Lift geht) generell die äußeren "Hühnerleitern" überwunden werden müssen. Leider muten sich mE zu viele Menschen das zu, obwohl sie das im Grunde nicht mehr können. Im Ernstfall wird das ein richtiges Problem.

  • Hallo murmafan

    Vielen Dank auch von mir für deinen Bericht.
    Ich hätte noch eine Frage zur Kommunikation an Bord. Kann man sich mit der Crew gut auf deutsch verständigen oder geht das meist nur auf Englisch?

    Liebe Grüße Eisfee

  • Bei unserer Reise mit der Viva Enjoy haben wir zu 90 % Englisch mit der Crew gesprochen, die das eindeutig bevorzugten; auch waren ja kaum Deutsche an Bord. Aber die Servicekräfte wechselten auch recht locker die Sprache,falls gewünscht. Und Menükarten gab es in beiden Sprachen. Das warcauf der Viva Two bestimmt auch so.

    Jetzt freue ich mich gleich auf den nächsten Berichtstag von murmafan!

  • Hallo

    erstmal eine Antwort zu der Frage wegen der Sprache. Also ich gebe ehrlich zu, dass wir ganz schlecht englisch sprechen - eher verstehen. Eigentlich ist die VIVA Cruise ja ein Schiff mit Bordsprache Deutsch - und das war auch weitgehend so. Da wie berichtet einige Engländer, Norweger usw an Bord waren, hat der Kreuzfahrtdirektor seine Ansprachen alle in Deutsch und Englisch gehalten. Bei den Stadtrundfahrten war es so, dass es neben den Bussen mit deutscher bzw deutschsprachiger Reiseleitung auch einen englischsprachigen gab - sowohl in Budapest als auch in Wien. Das Bordpersonal hat mit den Passagieren sowohl auf deutsch als auch auf englisch geantwortet bzw gesprochen. Die haben gleich bemerkt, welche Gäste deutsch und welche englisch waren. Wir haben das Personal ehrlich gesagt immer auf deutsch angesprochen - manche konnten das besser und manche schlechter - aber ein etwas deutsch konnten alle. Wir sind gut zurecht gekommen mit deutscher Sprache auf dem Schiff.

  • TEIL 5

    Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    AUSFLÜGE

    Die Route war ja die klassische – Donaupanorama – Passau - Melk – Esztergom – Budapest – Bratislava – Wien – Linz - Passau. Ich schreibe nun nicht zu jedem Anlegeort etwas, sonst wird es doch ein Roman statt Reisebericht.

    Montag, 25. August > Melk an 07:00 Uhr ab 12:00 Uhr

    Der erste Morgen auf dem Schiff nach einer ruhigen Nacht. Wir haben geschlafen wie die Murmeltiere, das Bett – ein sog. Boxspringbett - sehr bequem, es war ruhig in der Kabine. Zwei-dreimal hat es nachts etwas gerumpelt und ganz leicht geschaukelt. Es war wohl eine Schleuse.

    Als wir aufwachten, lag das Schiff bereits an der Anlegestelle Melk. Die Sonne schien, der Himmel war stahlblau, morgens war es noch etwas kühl. Wir hatten eine Jacke mit, die wir schließlich nur auf dem Arm herumschleppten.

    Die nie­derös­ter­rei­chi­sche Stadt MELK liegt am rech­ten Ufer der Do­nau und wird als TOR ZUR WACH­AU be­zeich­net.

    Wich­tigs­te Se­hens­wür­dig­keit in Melk sind die Alt­stadt und das Be­ne­dek­ti­ner­stift, wel­ches Teil des UN­ES­CO Welt­kul­tur­er­bes WACH­AU dar­stellt. Es ist weit­hin sicht­bar und thront hoch oben ü­ber der Stadt. Für ei­ne Be­sich­ti­gung der weit­läu­fi­gen An­la­ge kann man meh­re­re Stun­den verbringen.

    Wir spa­zie­ren zunächst am Ufer der Do­nau ent­lang an meh­re­ren an­de­ren Fluss­kreuz­fahrt­schif­fen vor­bei und gingen rund 2,5 km in Rich­tung Alt­stadt Melk - im­mer mit Blick zum Stift Melk.

    Die Stadt Melk hat uns sehr gut gefallen – schöne traditionelle alte Häuser, hübsche Geschäfte, nette Cafes und es gab überall viel zu sehen. Wir sind gemütlich geschlendert, gebummelt, haben viel fotografiert, in einem Geschäft einen Marillenschnaps und Likör gekauft und einen gemütlichen Vormittag verbracht. Man hätte gut und gerne noch ein paar Stunden mehr Zeit verbringen können. Zum Stift selbst sind wir nicht hoch ge­gan­gen. :(Es liegt auf ei­ner An­höhe und ist ei­ne große An­la­ge. Die Be­sich­ti­gung hät­ten wir zeit­lich nicht ge­schafft, da un­ser Schiff am Mit­tag wie­der ab­leg­te.

    Zurück zum Schiff konnten wir beoabachten, wie das Schiff mit Waren, Lebensmittel und Getränken beliefert wurde. Der Transport erfolgte nicht etwa automatisch, sondern handisch. Das gesamte Personal vom Chef bis zum Reinigungspersonal half dabei. Es war wirklich einmalig zu sehen, dass das Personal trotz der anstrengenden Arbeit fröhlich war und so die Arbeit flott erledigt werden konnte sodass bald die gewohnte Routine auf dem Schiff wieder hergestellt war und das Schiff auch pünktlich auslaufen konnte.

    Wir haben uns ein kleines Mittagessen im Moments gegönnt und sind dann hoch zum Sonnendeck, haben aufs vorbeifahrende Ufer geguckt und einfach nur die Seele baumeln lassen.

    Ja, so eine Flusskreuzfahrt kann auch sehr entspannend und entschleunigend sein. Die Landschaft durch die Wachau war wunderschön, man konnte Dörfer erkennen, Kirchtürme, mal eine Burg usw. - das Ufer war mal nahe, mal weiter.

    Schließlich erlebten wir auch mal bewusst am Tag vom Sonnendeck aus das Schleusen. Es ist schon etwas beklemmend, wenn man so eng zwischen den Schleusenwänden steht. Elf Schleusen gab es auf unserer Fahrt, die wir je einmal auf der Hin- und dann wieder auf der Rückfahrt passieren. Manchmal muss das Schiff anstehen und warten, manchmal steht ein zweites Schiff neben- vor- oder hinter uns. Jedes Mal spannend.

    Auf dem Sonnendeck wurde man immer gut versorgt. Alle halbe Stunde oder öfters kam eine Servicekraft mit einem Tablett voll gefüllter Gläser, vom Apfelschorle über Bier bis hin zum Aperol Spritz. Es war erstaunlicherweise auch immer in Plätzchen frei, am liebsten im Schatten, es gab nie Gedränge. In den kleinen Pool, der eigentlich von der Größe her eher ein Whirlpool war, gingen wenige Passagiere rein, obwohl schönes sonniges und warmes Wetter war. An den Tagen 4 und 5 mit über 30 Grad trauten sich dann eher mal die eine oder der andere rein oder das einzige Kind bzw. Jugendlicher an Bord. Aber die Fahrräder, die ebenfalls auf dem Sonnendeck bereit standen, wurden doch öfters benutzt. Einfache aber gut funktionierende Dreigangfahrräder. Wir haben es uns überlegt, aber da wir zu Hause E-Bikes gewohnt sind, haben wir doch verzichtet.

  • TEIL 6

    Flusskreuzfahrt auf der Donau mit Viva Cruise von Passau bis Budapest und zurück Ende August 2025

    Dienstag, 26. August > Esztergom an 06:00 Uhr ab 11:00 Uhr

    ESZTERGOM ist eine der ältesten Städte Ungarns, die 972 gegründet wurde. Sie liegt Idyllisch am Donauknie. Esztergom beherbergt die größte Kirche Ungarns – die Basilika Mariä Himmelfahrt und St. Adalbert. Auf dem Burgberg gelegen, bietet sie einen beeindruckenden Blick auf die Donau. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der königliche Burgpalast, das Christliche Museum und die Maria-Valeria-Brücke, die Esztergom mit der Slowakei verbindet.

    Wir haben ursprünglich diesen Ausflug gebucht – mit der Bimmelbahn zur Basilika.

    Wir sind pünktlich vom Schiff – das erste Mal standen wir im Päckchen – und liefen durch einen kleinen Park zur Bimmelbahn, die bereits bereit stand und die knallevoll war mit Passagieren unseres Schiffs. Der Kreuzfahrtdirektor Reinhold war vor Ort. So, und nun kam es zu meinem Problem. Der Einstieg war tatsächlich zu hoch für mich und nachdem die Bahn so brechend voll war und das Problem dazu kam, habe ich dankend verzichtet, auch wenn der Ausflug schon bezahlt war. Das hätte mir keinen Spaß gemacht. Der Kreuzfahrtdirektor stand auch nur hilflos rum. Von anderen Ausflügen kenne ich es, dass man einen kleinen Tritt oder ähnliches bereit hält. Das gabs hier aber nicht – nur hilfloses Schulterzucken. Das hat mich schon geärgert. Es gibt ja außer mir noch mehr etwas eingeschränkte Personen. Ich bin nicht behindert und komme eigentlich gut zurecht – aber hier war eine Grenze. Übrigens habe ich später gehört, dass die Basilika gar nicht gut zu besichtigen war, weil sie schon seit Jahren renoviert wird und man nur begrenzt rein kann – das meiste ist verhängt. Andere Gäste bemängelten ebenfalls, dass in der Bimmelbahn viel zu viele Menschen drin waren und die Fahrt deshalb nicht so großen Spaß gemacht hat. Naja dann habe ich ja gar nicht so viel versäumt.

    Aber egal, wir hatten trotzdem einen schönen gemütlichen Vormittag in Esztergom, bummelten durch die kleine Stadt, zu den Kirchen, Museen, später an der Donau entlang. Es war ja auch gar nicht so viel Zeit. Vor 11 Uhr hieß es ja – Alle Mann an Bord – da das Schiff rechtzeitig Richtung Budapest fuhr.

    Die Fahrt auf der Donau Richtung Budapest war dann wirklich eine Entschädigung. Die Landschaft war sehr schön, man sah vom Schiff aus nochmals die Basilika

    Danach klappten alle Ausflüge wirklich bestens, von daher gibts im Punkt Ausflüge nur diesen einen Kritikpunkt.

    Wir hatten wieder wunderschönes Wetter und auf dem Sonnendeck konnte man es mal wieder aushalten.