Eine Reise ins Land wo die Zitronen blühen - eine Rundreise in Sizilien und Malta vom 19.-31.3.25

  • Fortsetzung des 5. Tages in Taormina - wir besichtigten eine Zitronen- und Orangenplantage.

    Die freundliche Besitzerin bewirtete uns mit einem vorzüglichen Imbiss. Wir durften auch einen köstlichen Pistazienlikör, einen Limoncello und herrlich feine Zitronenkekse verkosten. Herz was willst du mehr.

    4x im Jahr können die Früchte geerntet werden. Der Preis für 1 kg Bio-Mandarinen für den Erzeuger beträgt € 0,80 und zum Teil noch weniger. So habe man jetzt auch Avocados im Sortiment, denn die brächten mit € 2,00 pro Kilo mehr Ertrag.

    Wieder hatten wir einen fantastischen Tag. Heute Abend hieß es noch Koffer packen, denn morgen ging es ja weiter nach Malta.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • 6. Tag, 24.3.25/ Syrakus-Avola-Fährüberfahrt nach Malta

    In der Nacht gab es heftige Niederschläge, es regnet und regnet und regnet. Auch am Morgen ging nochmals ein Gewitter nieder. Wir verabschiedeten uns vom Hotel Olimpo, wo wir wirklich sehr freundlich umsorgt und verköstigt wurden. Die letzte Fahrt mit dem Schrägaufzug habe ich natürlich ganz besonders genossen:D.

    Der Bus brachte uns nach Syrakus, wo wir den Großteil des Tages verbrachten, bevor wir am Abend mit der Fähre nach Malta übersetzten.

    Unsere Tourguide Frankie erwartete uns bereits. Wir kamen verspätet in Syrakus an, aber zum Verkehr auf Sizilien schreibe ich im Fazit noch ein paar Worte.

    Wir starteten in Syrakus mit einem Rundgang durch den Archäologischen Park, dem Parco Archeologico della Neapolis.

    Syrakus war in hellenistischer Zeit über mehrere Jahrhunderte eine der mächtigsten Städte Siziliens und die wichtigste und reichste Stadt des Okzidents außerhalb Griechenlands.

    Der Park wurde 1952 gegründet, um die wichtigsten Denkmäler des antiken Griechischen Viertels Neapolis zu schützen und zugänglich zu machen. Der Eintritt beträgt normalerweise € 14,00, derzeit allerdings € 3,00 mehr, weil sich noch bis Ende Oktober eine große Open- Air-Skulpturenausstellung des polnischen Bildhauers Igor Mitoraj im Park befindet.

    Und jetzt lasse ich nur noch die Bilder sprechen.


  • @Vogtabande Ich habe leider kein Foto gemacht. Du mußt dur das wie eine Seilbahnkabine vorstellen. Es passen ca. 10 Pers. rein. Die Kabinen fahren dann wie eine Zahnradbahn schräg den Felsen hoch, eine rauf und eine runter. Wenn du die Homepage vom Hotel Olimpo Le Terrazze in Letojanni aufrufst, kannst du Bilder sehen.

  • Wir spazierten dann noch durch einen Park mit wunderschönen Mammutbäumen.

    Am späteren Nachmittag fuhren wir weiter nach Avola, wo wir eine Weinverkostung hatten. Außerdem konnten Mandeln in süßer und gesalzener Variante verkostet werden. Sie waren ganz köstlich. Im Ort gibt es auch ein Mandelmuseum.

    Unsere Fähre nach Malta ging erst um 21.30h. So hatten wir genügend Zeit, bevor wir nach Pozzallo fuhren, wo dann die Fähre nach Valletta ablegte. Die Fahrzeit betrug knapp 2 Stunden. Das Meer war etwas stürmisch und man konnte hören, daß Einigen die Überfahrt gar nicht gut bekommen ist. Die Crew hatte eifrig mit dem Verteilen von Spucktüten zu tun.

    Spät nachts ging es dann quer über die Insel zu unserem Hotel Riviera Spa Ressort. Der Check-in verlief sehr zügig und jeder war froh, endlich ins Bett zu kommen. Da es schon zu spät für ein Abendessen war, wartete für Jeden ein schöner Imbissteller im Zimmer.

    Das war dann der Blick am nächsten Morgen vom Zimmer.

    Und ein Hotelneubau

  • 7. Tag, 25.3.25/Südliches Malta-Blaue Grotte

    Verglichen mit Sizilien ist Malta mit nur 316 Quadratkilometern wirklich klein und hat dadurch eine sehr hohe Bevölkerungsdichte bei ca. 520.000 Einwohnern, wobei sich der Großteil der Einwohner auf die Großstadtregion Valletta konzentriert. Die Insel verfügt über keine Autobahn. Die Insel ist zwar gut erschlossen, aber man braucht doch recht lange von A nach B. Gefühlt befindet sich alle paar hundert Meter ein Kreisverkehr und man hat permanent das Gefühl, ständig zu kreiseln und orientierungslos zu sein. Nach ein paar Kreisverkehren wußte ich nie, in welche Richtung wir eigentlich fahren. Na Gott sei Dank wurden wir ja chauffiert. Unser Bus wurde bestaunt wie ein Weltwunder, denn ein deutscher Bus auf Malta, wo ja Linksverkehr herrscht, war ein absoluter Exot.

    Die Landessprachen auf Malta sind Englisch und Maltesi, ein Gemisch aus Arabisch, Englisch und Italienisch. Die Ortsnamen sind großteils arabischen Ursprungs. Ein Wahrzeichen der Republik Malta ist das Malteserkreuz, zurückgehend auf den Johanniterorden, der seit 1530 die Insel prägte.

    Für unseren 1. Tag auf Malta war ein Besuch der Blauen Grotte, ein Fels- und Höhlenkomplex, der in unterschiedlichen Farben leuchtet, geplant. Unser Tourguide auf Malta hieß Joseph. Er sollte uns die nächsten 3 Tage auf Malta begleiten. Wir fuhren quer über die Insel Richtung Südosten zu einem schönen Aussichtspunkt, wobei sich das mit der Aussicht so darstellte,

    Wir hatten leider kein gutes Wetter, immer wieder zogen Regenschauer durch. Wir fuhren dann zur Blauen Grotte, die allerdings an diesem Tag nicht befahren wurde, weil der Wellengang zu stark war - ein Totalausfall für uns||

    Aber was soll's, es gibt Schlimmeres im Leben. Ein paar Bilder von unserem kleinen Rundgang habe ich aber.

    Rezept für das Nationalgericht auf Malta

  • Weiter geht die Fahrt in das Fischerdorf Marsaxlokk. Der Name setzt sich aus dem arabischen Wort Marsa für Hafen und dem maltesischen Wort Xlokk, dem Südwind, zusammen. Der Ort ist bekannt für seine malerischen Fischerboote und einer schönen Promenade zum Flanieren. Es gibt ausgezeichnete Fischlokale und einen netten Markt, wo den Touristen einiges zum Kauf geboten wird.

    Wie wäre dieser Ort bei Sonnenschein gewesen? Wahrscheinlich kitschig schön.

    Nicht desto trotz war es ein sehr schöner Tag für uns. Wir fuhren dann nach Mellieha zum Maritim Antonine Hotel & Spa, wo wir eigentlich auch schon die gestrige Nacht hätten verbringen sollen. Durch einen Buchungsfehler des Hotels mußten wir aber die erste Nacht auf Malta in einem anderen Hotel verbringen. Als Wiedergutmachung bekamen wir für die nächste 3 Nächte ein Upgrade auf ein Superiorzimmer sowie zum Abendessen gratis Wein und Wasser. Also alles gut für uns!

    Das war er, unser erster Tag auf Malta. Morgen geht es dann weiter, wir besuchen Valletta.

  • 8. Tag, 26.3.25/ La Valletta

    Heute fahren wir nach Valletta. Nach einer gut halbstündigen Fahrt starten wir unseren Rundgang südlich von Valletta in Cottonera. Hier liegen die historischen Festungsstädte Vittoriosa, Cospicua und Senglea, die gemeinsam als Cottonera oder "die drei Städte" bezeichnet werden.

    Es geht entlang des Grand Harbour in die engen alten Gassen der Stadt. Hier gibt es keine Hotels, es wohnen nur Einheimische hier.

    Es regnet schon wieder leichtX(

    Die Gassen werden schon für die Karfreitagsprozession vorbereitet.

    Die Gassen sind wirklich zauberhaft schön und alles ist sehr sauber.

  • Nach der Besichtigung in Cottonera fuhr uns der Bus nach Floriana, ein Vorort unmittelbar südwestlich der Hauptstadt Valletta. Das Busterminal liegt am Tritonenbrunnen. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg ins Zentrum von Valletta.

  • La Valletta

    Das Unabhängigkeitsdenkmal, welches an den Tag der Unabhängigkeit (21.9.1964) vom Vereinten Königreich erinnern soll.

    Das Parlamentsgebäude, erbaut nach Entwürfen des Ital. Architekten Renzo Piano.

    Die alten Ruinen der königlichen Oper, jetzt eine Freilufttheater.

  • Fortsetzung Valletta

    Von den Upper Barracca Gardens, erbaut auf der Bastion St. Peter and Paul, hat man einen großartigen Ausblick über den Grand Harbour und die alten Städte Senglea und Vittoriosa. Diesen Ausblick kennen wahrscheinlich alle, die auf Malta schon mit dem Kreuzfahrtsschiff waren.

  • Da liegt ja die MSC World Europa, mit der sollten wir im September auch vor Malta liegen.

  • 9. Tag, 27.3.25/Mdina, Rabat & Mosta

    Heute wird es ein schöner Tag, der Blick vom Balkon unseres Zimmers ist äußerst vielversprechend:thumbup:

    Wir beginnen mit einem Besuch eines der schönsten Gärten von Malta, den "San Anton Gardens". Der Park befindet sich in der Ortschaft Attard und ist seit 1882 für die Öffentlichkeit zugänglich. Er wurde von Großmeister Antoine de Paule angelegt. In ihm befindet sich auch der San Anton Palace, der heute die Sommerresidenz des maltesischen Präsidenten ist.

    Manche der Bäume sind schon über 300 Jahre alt.