Hallo allerseits!
Als ich vor Jahren dieses Forum für mich entdeckt habe, habe ich allerhand neue Begriffe gelernt. Ein neues Wort war die "Einmal-im-Leben-Kabine". Wir haben schon allerlei unterschiedliche Kabinen und Kategorien kennen gelernt und uns dort wohl gefühlt (wie auch hier im Forum nachzulesen ist).
Jetzt stelle ich euch aber eine aus unserer Sicht wirkliche "Einmal-im-Leben-Kabine" vor: die Übersee-Suite 14000 auf der Mein Schiff 7.
Wir haben dort mit zwei Erwachsenen und zwei Teenagern herrlich gelebt während einer vierzehntägigen Sommer-Norwegen-Reise.
Die 14000 ist vom Bug aus gesehen die erste Kabine auf der Steuerbordseite auf Deck 14.
Sie liegt am Ende einer kleinen Sackgasse, wenn man sich vom Treppenhaus A rechts hält und nach vorne geht.
Es gibt daher nur eine Nachbarkabine - sozusagen in Fahrtrichtung dahinter. Nach vorne schließt sich die X-Lounge an. Die Lage ist absolut ruhig. Obwohl sich auf der anderen Seite der gemeinsamen Wand mit der X-Lounge dort Kaffeeautomaten, Geschirr und auch Teile des Buffets befinden, haben wir von dort nichts mitbekommen.
Beim Betreten der Übersee-Suite beeindruckt schon ihre schiere Größe. Wir haben dort zu viert gewohnt und hatten unglaublich viel Platz. Die Schlafcouch der Kinder war die gesamte Reise über aufgebaut. Trotzdem blieb noch genug Platz zum Tanzen.
Ein wichtiger Hinweis zur Schlafcouch: Sie ist kleiner als die Doppelschlafcouchen, die wir z. B. in einer Juniorsuite auf der derzeitigen Mein Schiff 1 kennen gelernt hatten. Für unsere beiden nicht gerade sehr groß gewachsenen Kinder war das in Ordnung, aber mehr auch nicht. Sie haben quer geschlafen, weil die vorbereiteten Liegepositionen zu kurz gewesen wären. Ich schätze, ab einer Körpergröße von 1,80 m dürfte diagonales Liegen angesagt sein.
Während wir vor ein paar Jahren in einer Juniorsuite unglaublich verschwenderisch mit den Schrank- und Aufbewahrungskapazitäten sein konnten, haben wir hier die Möglichkeiten mehr als ausreizen müssen. Mit vier Personen und auch dickerer Kleidung fürs Nordkap und Spitzebergen haben wir improvisieren müssen, z. B. mit zusätzlich an Bügeln gehängten Beuteln für Socken o. ä. Uns hätten mehr Regalböden, Schubladen oder auch Aufbewahrungskörbe an der Innenseite der Kleiderschranktüren sehr geholfen. Die Kabine hätte auch eine weitere Kommode locker vertragen können, das wäre dem großzügigen Raumgefühl nicht abträglich gewesen.
