Hohe Mobilfunkkosten auf See!?

  • Oh ja, vielen Dank für die Infos, da ich auf dem Gebiet eine richtige "Null" bin.

    Die verfängliche Situation besteht also nur auf See, wenn ich das richtig verstanden habe..?... man o man.

    Am liebsten würde ich die Dinger zu hause lassen aber die Lieben zu hause warten ja auf ein Lebenszeichen.

    LG

    Gabi

    Ich hoffe auch, das es nur auf See passiert. Also ich werde mir überlegen, den Flugmodus einzulegen wenn ich an Bord gehe. Allerdings gab es im Hafen eigentlich immer noch gut Netz eines normalen Anbieters, das kann man ja unter Umständen gut gebrauchen!

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Ich habe gerade in einem Arikel bei teltarif Punkt de folgendes gelesen:

    "o2 hat als einer der wenigen Netzbetreiber zumindest bei den horrenden Kosten für mobile Datenverbindungen in den MCP-Schiffsnetzen der Aida Cruises mittlerweile die Reißleine gezogen und das Datenroaming in diesen Netzen abgeschaltet."

    Ich habe mit dem Bearbeiter gesprochen, er sagte mir, das man aufgrund von Anfragen/Beschwerden von Kunden auch das o.g. Schiffsnetz wieder abgeschaltet hätte, das hätte man aber nicht öffentlich kommuniziert. Fragt sich nur wie viele Kunden sich über die hohen Kosten beschweren!

  • Ich hoffe auch, das es nur auf See passiert. Also ich werde mir überlegen, den Flugmodus einzulegen wenn ich an Bord gehe. Allerdings gab es im Hafen eigentlich immer noch gut Netz eines normalen Anbieters, das kann man ja unter Umständen gut gebrauchen!

    So denke ich auch. Ich sehe nur bei mir das Problem, dass ich es verschussele von "Landbetrieb EU" (Mobilfunk) auf "Seebetrieb" (Flugmodus mit WLAN Ein) umzuschalten. Da wir fast nur durch Spanien schippern werde ich es mal mit der manuellen Netzwahl versuchen.

  • Hier die Anzwort der Bundesnetzagentur:

    Schiff / Flugzeug

    Bitte beachten Sie, dass die regulierten Roamingtarife sowie die Informationspflichten und Schutzmechanismen der EU-Roaming-Verordnung nur für terrestrische Verbindungen gelten. Verbindungen von Schiffen (GSM/ UMTS/ LTE on ship) oder Flugzeugen aus werden mit einem Aufschlag abgerechnet, den Sie bei Ihrem Vertragspartner erfragen können.

    Aufgrund moderner Satellitentechnik kann auch auf Seereisen das Handy genutzt werden. Die für die Schiffsnetze anfallenden Roamingkosten sind allerdings deutlich höher als vom Roaming in herkömmlichen Mobilfunknetzen gewohnt, so dass sich die Nutzung nur dann empfiehlt, wenn man unbedingt darauf angewiesen ist.

    Für die Nutzung eines Schiffsnetzes fallen hohe Preise, die hier neben den Telefonaten selbst für den SMS-Versand gelten, an. Auch die Nutzung der von den Netzen inzwischen zum Teil ebenfalls angebotenen Datendienste ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Eigene Prepaidkarten verkaufen die Schiffsnetz-Betreiber zumeist nicht, auch internationale Reise-Discounter-SIM-Karten funktionieren in den Schiffsnetzen meistens nicht.

    Auch eingehende Gespräche können sehr teuer werden. Sollte kein Landnetz verfügbar sein, ist es ratsam, eineunbedingteRufumleitung für alle eingehenden Anrufe zur Mailbox zu programmieren, wenn Sie nicht unbedingt auf Erreichbarkeit angewiesen sind.

    Aber auch wenn sich das Schiff im Hafen oder in Landnähe befindet, drohen hohe Kosten bei Gesprächen über das Schiffsnetz: Ist das Netz in diesen Regionen aktiv, so bucht sich das Handy dort ein, wenn die automatische Netzwahl eingestellt ist und das zuvor genutzte Landnetz kurzzeitig nicht zu empfangen war. Das kann schon beim Einchecken an Bord sein, wenn man im Inneren des Schiffs kurzzeitig keinen Empfang von Land hatte. Es ist daher ratsam, wenn Sie Ihr Netz schon vor Antritt der Reise manuell auswählen und Sie Ihr Landnetz nutzen, solange dieses verfügbar ist.

    Für die Zukunft könnten WLAN-Zugänge an Bord von Schiffen eine Alternative für den Internet-Zugang sowie auch - dank VoIP-Technik - für die Telefonie sein. Zu welchen Preisen solche Angebote künftig unterbreitet werden, bleibt abzuwarten. Derzeit können für E-Mail und Surfen an Bord aber bereits öffentliche Internet-Terminals als Alternative zum GPRS-Zugang eines Schiffs-Mobilfunknetzes dienen.

    Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weiter geholfen zu haben.

    X(

    Geholfen? Nee wirklich nicht! Scheint ja so ein Art rechtsfreier Raum zu sein, das Meer und das Schiff ! Mobilfunkpiraten inklusive! ;(

  • Geholfen? Nee wirklich nicht! Scheint ja so ein Art rechtsfreier Raum zu sein, das Meer und das Schiff ! Mobilfunkpiraten inklusive!

    Danke Flavia, den Unwissenden wir mir schon ein Stückchen :/.

    LG

    Gabi

  • Wobei es mich auch wundert das du die Info über die Kosten des jeweiligen Anbieters nicht per SMS bekommen hast.

    Das ist wohl nicht mehr zwingend notwendig.

    Habe seit einigen Wochen ein neues Handy, und bekam dazu auch eine neue SIM Karte. Angeblich besseres erkennen des Netzes..... blabla was die einem alles so erzählen.

    Aber warum ich überhaupt schreibe:

    Ich war letzte Woche in Austria und von dort weiter an den Gardasee. In beiden Ländern keine Info via SMS.

    Meine Frau, gleiches neues Handy, nur mit alter SIM Karte bekam jeweils die Begrüßungsmail.

    Und soweit ich weiß und gelesen habe, muss man bei manchen Tarifen bei O2 das Roaming via SMS in Gang setzen.

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    Lieben Gruß
    Henning

  • Und soweit ich weiß und gelesen habe, muss man bei manchen Tarifen bei O2 das Roaming via SMS in Gang setzen.

    Auch das (kostenlose) EU-Roaming?

  • Auch das (kostenlose) EU-Roaming?

    Verlinkung geht nicht mehr, aber O2 hat das wohl noch bei manchen Unterverträgen. O2 betreibt ja auch über Lebensmittelläden ihre Verträge bzw. Karten.

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    Lieben Gruß
    Henning

  • Ja eine neue SIM bekamen wir auch vor 2 Monaten, ich hatte auch schon den Verdacht, das es damit zusammen hängt. Bessere Erreichbarkeit, genau für teure Dienste!

  • Das ist ja wirklich der Supergau das einige ''unbemerkt '' so hohe Kosten hatten.8|

    Flavia, 330 Euro , das ist ja wenigstens etwas.:thumbup:

    Natürlich schaltet man den Flugmodus ein bzw. die mobilen Daten aus aber wie schnell kann man sich mal vertippen oder denkt mal nicht daran nach einem Landgang oder einem getätigten Anruf die mobilen Daten wieder auszuschalten, wie auch immer.

    Ich bin dazu übergegangen bei Reisen besonders außerhalb der EU, (nicht nur auf Schiffsreisen) mir eine ''Notfall'' Prepaid Sim Karte in das Handy zu machen und mit 50 Euro auf zu zu laden.

    Eine SMS zu höchstes 0,59 Euro je nach Land oder mal ein Anruf geht da immer mit, und falls etwas schiefgeht ist nur die aufgeladene Summe weg.

    Ansonsten ist man ja mittlerweile mit Hot Spots und Whats App plus Schiff Internet Tarifen in jedem Winkel der Erde gut zu erreichen.

  • sunmoonstars

    Ich habe auch große Sorgen, das Ausschalten des Mobilfunks beim An Bord Gehen zu verschusseln. Deswegen ist deine Anregung mit der "Notfall Sim" für mich sehr wertvoll. Danke dafür.

  • Hi Jörg!

    Wenn Du generell das Roaming abgeschaltet hast bzw. Updates nur bei WLAN-Verbindung aktiviert hast, dann kann doch nichts passieren...

    Wenn wir ausserhalb der EU fahren würden, würde ich auch spätestens vor Abflug das Roaming aus schalten. Da wir aber fast nur in Spanien rumschippern würde ich schon gern an Land geschossene Bilder sofort "wegwhatsappen" oder ins Forum stellen. Alternativ denke ich daran einen spanischen Mobilfunkanbieter manuell festzulegen.

  • Ich bin dazu übergegangen bei Reisen besonders außerhalb der EU, (nicht nur auf Schiffsreisen) mir eine ''Notfall'' Prepaid Sim Karte in das Handy zu machen und mit 50 Euro auf zu zu laden.

    Eine SMS zu höchstes 0,59 Euro je nach Land oder mal ein Anruf geht da immer mit, und falls etwas schiefgeht ist nur die aufgeladene Summe weg.

    Das ist eine falsche Sicherheit.

    Da im Ausland die Abrechnung des Guthabens nicht „live“ erfolgen kann, kommt es durchaus auch zu Belastungen, die der Prepaid-Provider berechtigt ist einzuholen.

    Gibt es einige Urteile zu.

    (Nur als kleine Warnung)

    PS: mir ist das aktuellste nicht bekannt. Für mich ist das somit noch der Stand jetzt

  • Das ist eine falsche Sicherheit.

    Da im Ausland die Abrechnung des Guthabens nicht „live“ erfolgen kann, kommt es durchaus auch zu Belastungen, die der Prepaid-Provider berechtigt ist einzuholen.

    Gibt es einige Urteile zu.

    (Nur als kleine Warnung)

    =O Danke für den Hinweis das war mir so nicht bekannt bei prepaid Karten,

    wohl schon das die Abrechnung später sein kann da mit einer Vertrags SIM so schon erlebt,

    jedoch konnte ich mit der prepaid Karte nach einem Anruf und auch einer SMS direkt überprüfen was vom Guthaben noch da ist. ( Es handelt sich um eine Telecom Sim Karte)

    Man hat die Möglichkeit diese vierstellige Ziffernfolge in die Tastatur einzugeben und sieht sein Guthaben, da wurde direkt nach dem Anruf USA-Deutschland oder einer SMS die noch vorhandene Summe angezeigt, jedes Mal. ( die Guthabenabfrage kostet übrigens nichts)

    Es könnte sein das die Verbindung gekappt wird wenn das Guthaben weg ist??? Ich werde mich da aber nach deinem Hinweis nochmal genau bei Telecom erkundigen.