Liebe Uschi,
Freue mich so, daß es losgeht, ganz toll geschrieben, bin gespannt wie es weiter geht.
Liebe Uschi,
Freue mich so, daß es losgeht, ganz toll geschrieben, bin gespannt wie es weiter geht.
@uschisiggi, ich meine das Foto, bei dem ihr mit den Rettungswesten zu sehen seid. Da zeigt ihr auf den Shuffle Score. Sieht aber aus wie ein Thermometer.
Der Shuffle Score zeigt die Punkte beim Shuffle Bord.
Der Shuffle Score zeigt die Punkte beim Shuffle Bord.
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Jaaaaa, es geht los... gott sei Dank hab ich noch nicht al lzuviel verpasst. Hänge hier im Moment total hinterher. Keine Zeit!
Jetzt schon mal ein großes DANKE
an dich liebe Siegrid für deinen Bericht. Meine Erwartungen werden wahrscheinlich, wie immer, von dir übertroffen.
Danke jedoch jetzt schon fürs mitnehmen ![]()
So...und nebenher lese ich noch mal deinen Bericht Kanaren/Kapverden. Suche noch Anregungen für in 192 Tagen.
Jetzt schon mal ein großes DANKE an dich liebe Siegrid für deinen Bericht. Meine Erwartungen werden wahrscheinlich, wie immer, von dir übertroffen.
das will ich doch hoffen liebe Nicole @Ferni
. Aber keine Sorge, Du verpasst sicherlich nichts, denn es geht aktuell jedenfalls nur gaaaaaaaanz langsam voran, und das ist nicht nur dem Hochsommerwetter geschuldet.
Ach der Start war ja schon mal stimmungsvoll mit dem Sonnenuntergang. Ich bin gespannt und bleibe gerne mit an Bord
LG
Bina
14. August 2016 Sonntag
Seetag Richtung ESKIFJORDUR / Ost-Island.
Sonnenaufgang 6.08h
Sonnenuntergang 21.50h
Die erste Nacht haben wir unruhig verbracht. Alles ungewohnt. Roland ist mit seinem Sofabett grundsätzlich zufrieden was die Stärke und Weichheit der Matratze (eher fest) angeht, mit der Breite von nur 80 cm muss er sich aber erst noch anfreunden. Meine Matratze auf dem Klappbett ist mir viel zu fest, ist aber immerhin 90cm breit.
Nachdem wir das - täglich angebotene - EARLY BIRD Frühstück ( Kaffee, Tee, Gebäck für Frühaufsteher an der Jupiterbar) verpasst und auch dem Frühsport an Deck eine innere Absage erteilt haben, zieht es uns ins AMADEA Restaurant zum klassischen Frühstück.
Der angebotene ökumenische Gottesdienst zum Reisebeginn sieht uns leider auch nicht, denn wir haben jetzt Hunger. Die Tischanordnung/Bestuhlung gefällt uns im VIER JAHRESZEITEN besser, aber nun sind wir einmal hier und bleiben auch.
Kaffee und Tee werden serviert, Eier bestellt man beim Kellner, alles andere findet man am Büfett.
Und wirklich reichhaltig von Marmeladen über Wurst und Käse auch Fisch (Lachs, Forellen-Räucherhappen) und Müsli, Joghurt sowie viel frisches Obst, mundgerecht aufgeschnitten.
Um 10.15h werden wir dann aktiv und besuchen in der Atlantik Lounge, dem Theater an Bord der AMADEA, den Vortrag “Leben und Arbeiten an den Enden der Welt“. Margret Grobe, zusammen mit ihren Mann Dr. Hannes Grobe, eine der Lektoren vom Alfred Wegener Institut an Bord gibt in einem genialen einstündigen Vortrag Einblick in ihr Arbeitsleben und die alltäglichen Lebensbedingungen Forschender im Eis.
Sie erhält tosenden Beifall und wir freuen uns schon auf weitere angekündigte Vorträge.
Jetzt könnten wir zum Shuffleboard für Anfänger gehen, aber auch in den AMADEA Golfclub auf Deck 11. Hier wird die Golfanlage vorgestellt.
Aber dasWetter ist viel zu schön. Den Sonnenschein auf der Backbordseite wollen wir lieber auf unserer Privatveranda genießen.
Wer es dann nicht bis zum Mittagessen abwarten kann (12.30h – 14h in beiden Restaurant: im VIER JAHRESZEITEN serviert, im AMADEA in Büffetform) kann sich ab 11h mit einer heißen Boullion/Brühe mit Schuss am Pool stärken. Wir können aber…. warten.
Weitere Aktivitäten im Angebot (die ich heute mal aufzähle, aber nicht jeden Tag!!!) :
Um 12.30h strömen (nicht nur) wir zum Mittagessen ins Amadea Restaurant.
Hier ist allerdings am Anfang mit Schlangen zu rechnen, die sich aber schnell auflösen. Und jeder wird doch satt.Es gibt eine warme Theke mit diversen deutschen Angeboten, ein Salatbar und einen Dessertbereich.
Das muss man sich jetzt kleiner vorstellen als z.B. auf MEIN SCHIFF, aber hier sind bei je hälftiger Belegung der Restaurants auch nur rd. 300 Gäste zu bewirten.
Schmecken tut es sehr gut.
Chefkoch der gesamten Phönix-Flotte Fritz Pichler, bekannt aus der Serie „Verrückt nach Meer“ ist auf dieser Reise an Bord und verwöhnt seine Gäste in bewährter Manier. Am frühen Nachmittag gibt's frische Waffeln an der Golfbar, was wir leider verpassen, die anschließende Kaffeestunde mit leckerem Kuchen im Aussenbereich des Amadea Restaurants aber nicht.
Danach betätigen wir uns sportlich, indem wir vielen Runden über das knapp 400m lange Promenadendeck drehen.
Und schon müssen wir uns anhübschen, denn es steht der erste von vier Galaabenden auf dem Programm:
17.30h
Persönliche Begrüßung, sofern gewünscht, durch den Kapitän und die Kreuzfahrtdirektorin. Danach bzw. gleichzeitig kleines Unterhaltungsprogramm im Theater.
18.45h
Cocktail zu Beginn der Reise und Vorstellung von Kapitän, Schiffs- und Hotelleitung, Phönix-Team und Show-Ensemble auf der Bühne. Mehr als 300 Crewmitglieder sind an Bord, denen 600 Gäste gegenüberstehen, ein ausgezeichnetes Verhältnis.
19.30h
Gala-Abend in den Restaurants
Nach dem Cocktail steht also die Restaurantwahl an. Wir entscheiden uns für das Vier Jahreszeiten Restaurant und erwischen einen runden Achtertisch besetzt mit 2 Ehepaaren. Es ist ja erst der zweite Abend und noch haben sich keine festen Runden gefunden.
Die Herren tragen eigentlich alle einen Anzug oder ein Jackett, die Damen „Glitzer“ oder ähnliches. Einen Smoking oder gar ein langes Abendkleid habe ich nicht entdeckt, mag aber durchaus vorhanden gewesen sein.
Wie soll ich das genau beschreiben? Ich denke mal, es war halt kleidungsmäßig besser als leger aber „GALA“ auch nicht unbedingt.
Wir haben uns zwar durch den Kapitän begrüßen und fotografieren lassen, haben uns diese Bilder - wie auch alle anderen im Verlauf der Reise - nicht angeschaut, da wir sie auch nicht erwerben wollten. Mithin gibt es auch keine Fotos von uns in Gala, denn wir haben uns nicht selbst aufgenommen.
Das Gala Abendessen mundet vorzüglich.
Nach einem Verdauungsspaziergang zieht es uns später noch in die Jupiterbar.
Gegen 23h aber auch ins Bett, nicht ohne die Uhr ein erstes Mal um eine Stunde zurück zu stellen.
Und morgen erwartet uns ein zweiter Seetag.
Große Klasse, liebe Siegrid, ist wieder mal Dein neuester Reisebericht: Superschnell angefangen und ganz toll geschriebn - wie immer halt!! Danke für die Mühe und natürlich bin ich jeden Tag dabei ...
LG,
Emma-Jutta
Liebe Siegrid,
das liest sich ja schon mal sehr gut!
Spannend bleibt aber noch die Frage, hat nicht nur die Route sondern auch das Schiff eure Erwartungen erfüllt? Die Antwort wird sich bestimmt zum Ende des Berichtes zeigen.
Ich freue mich auf Mehr und sage zunächst schon einmal ganz *herz* lich Danke für die viele Mühe.
Alles Gute für morgen...(ich drücke uns die Daumen)
Liebe Grüße
Josi
Tottis springen auch noch schnell auf und reisen neugierig mit. Vielen Dank schon mal für den Beginn.
Hallo Siegrid @uschisiggi,
schön das Ihr wieder wohlbehalten zu Hause eingetroffen seid. "Willkommen zu Hause", also von dem einen in das andere.
Vieles in Deinem Reisebericht über die Reederei und das Schiff,kann ich nachvollziehen. Das ist eben "Phönix",alles etwas kleiner,
etwas edler und persönlicher. Von diesen Qualitäten konnten wiruns jetzt auf unserem Flussschiff auch wiederholt überzeugen.
Ich freue mich auf Deinen Bericht, vor allem die Fotos von Grönland. Das wäre auch noch einmal für uns eine interessante Tour.
LG Gisela
Liebe @Gisi
willkommen zurück
wann dürfen wir deinen Bericht lesen
auf den bin ich mindestens genau so gespannt. Weil ich mich mit Thema Flußkreuzfahrt bislang noch nie auseinander gesetzt habe :wacko: es aber sicher auch seinen Reiz hat ![]()
Siegrid @uschisiggi
Bislang ein toller Bericht mit tollen Bildern, ob es überhaupt etwas auszusetzen gab
ich bin gespannt und freue mich auf die Fortsetzung morgen ![]()
Liebe Grüße
Sonja
Du bist ja ganz schön fleissig liebe Siegrid,
vielen Dank
Bina
15. August 2016 Montag
zweiter Seetag Richtung ESKIFJORDUR / Ost-Island.
Sonnenaufgang 5.25h
Sonnenuntergang 21.52h
Was für ein schöner Morgen!
Da macht das Aufstehen wirklich Laune, auch wenn zumindest ich nicht wirklich gut geschlafen habe. Die Matratze! Da muss etwas passieren.
Nach dem Frühstück - jetzt immer im Vier Jahreszeiten Restaurant - steht für Roland Tischtennis auf dem Programm, ich höre mir den Informationsvortrag über Ausflüge von Kangerlussuaq bis Ilulissat an.
Diese Ausflugsinformationen sind zwar auch auf dem TV abrufbar, aber live ist allemal interessanter.
Wir haben ja alle Ausflüge vorgebucht, hätten hier aber noch einmal die Gelegenheit diese umzubuchen.
Zum „maritimen Frühschoppen“ achtern am Pool auf Deck 8 und auf Deck 9 mit musikalischer Untermalung treffen wir uns wieder.
Das Küchenteam hält dort viele Leckereien wie frische Austern bereit. Dazu gibt es ein Schnäpschen gratis. Aber auch Roséwein oder Prosecco werden günstig angeboten. Wir schauen uns das Ganze nur an, denn Austern und Co sind so überhaupt nicht unser Fall.
Was wird sonst noch angeboten neben Golf, Gymnastik, Bingo und Co.?
Wir tun etwas für unsere Kondition und laufen nach dem Mittagessen unsere Runden über das Promenadendeck.
Gegen 16h ändert sich das Wetter schlagartig. Die Sonne verabschiedet sich, die glatte See zeigt plötzlich Wellen. Einer Durchsage des Kapitäns entnehmen wir, dass Windstärke 8 bis 9 in den kommenden Stunden erwartet wird.
Die Kaffeestunde verkneife ich mir schon mal und bleibe auf der Kabine. Auch zur angekündigten Happy Hour vor dem Abendessen - alle Cocktails und Long Drinks aus der Barkarte zum halben Preis - kann ich mich nicht durchringen.
Erste Maßnahme in der Kabine: Seabands anlegen. Etwas später erscheint Roland gutgelaunt und berichtet von ausgelegten Spucktüten.
An der Rezeption hat er Tabletten mitgebracht, von denen ich jetzt zusätzlich eine nehme. Helfen tun beide Maßnahmen wenig, mir ist weiterhin übel. Das kann ja heiter werden.
Zum Abendessen schicke ich meinen Roland dann alleine hin. Allein der Gedanke daran, lässt mich erschaudern.
Christian, unser netter, aber auch sehr zurückhaltender Zimmerboy von den Philippinen fragt nach, ob er helfen kann. Ja, kann er. Die Matratze ist mir nach wie vor zu hart. Durch eine mehrere zentimeterdicke Topperauflage will er helfen, gar kein Problem.
Kaum hat er die Kabine verlassen, rebelliert mein Magen heftig. Was muss das muss!!! Als Roland später mit trockenen Brötchen für mich zurück auf die Kabine kommt, berichtet er von halbleeren Restaurants und Gästen, die während des Essens aufstehen und nicht wiederkommen.
Ob ich ein Scopoderm-Pflaster hinter das Ohr geklebt haben möchte? Nein, noch nicht. Es kann ja auch ärger werden und da möchte ich lieber abwarten.
An dieser Stelle schon einmal vorab die Information: dies war der einzige unruhige Nachmittag und Nacht, danach hatten wir nur noch maximal Seestärke 2 – 3 und meistens glatte See auf der gesamten Kreuzfahrt!!!!
Vor dem Einschlafen erfolgt heute eine zweite Zeitkorrektur. Die Uhren werden erneut eine weitere Stunde zurückgestellt. Und morgen erwartet uns dann ISLAND.
Superschön und richtig spannend - wie alle Deine Reiseberivhte, toll!!
LG,
Emma
Liebe Siegrid,
so ist es, wenn's einen erwischt. Nachträglich noch gute Besserung!
Diese Frühschoppen kennen wir noch von der Artania (der 1. auch mit Austern) und noch aus alten Zeiten auf der Maxim Gorkii. Uns haben sie immer Spaß gemacht.
Jetzt warte ich auf Island... verbunden aber mit weiterhin vielen lieben Dank für deine unermüdliche Arbeit, diesen Bericht zu erstellen
Liebe Grüße
Josi
Das mit der Übelkeit bei einem solchen Seegang ist schon übel.....aber ein Glück wenn es nur das eine Mal vorgekommen ist.
Ach die Austern sehen aber lecker aus
LG
Bina
Jetzt warte ich auf Island... verbunden aber mit weiterhin vielen lieben Dank für deine unermüdliche Arbeit, diesen Bericht zu erstellen
Du hast schon recht Josi, ist ne Menge Arbeit damit verbunden.
Normalerweise fange ich immer erst mit der Erstellung unseres Fotobuchs an, erst danach mit dem ausführlichen Tagebuch. Dieses Mal läuft es anders herum. zum einen sind meine Eindrücke noch gaaaaaaaanz frisch, zum anderen warten hier ja so einige Grönlandfans auf den Bericht.
Also Text in MS Word schreiben pro Tag, dann passende Bilder aus 5 Fotoquellen herausuchen, diese bei picr.de hochladen und die Codes in den Text einfügen. Danach das Ganze hier hochladen tageweise eben. Und das dauert alles so seine Zeit.
Länger warten kann man aber auch nicht mit einer Veröffentlichung, denn dann weiß man nicht mehr, was sich hinter den kopierten Codes verbirgt und eine evtl. erforderliche Korrektur wird umständlicher.
PS: ISLAND folgt nachher noch.