Anke66 die Verkehrszeichen sind wohl noch vom Winter übrig geblieben 😂
"Grüezi" "Buongiorno" "Bonjour" Ja, was denn nun? Mit dem Auto nach Italien 18.06.-04.07.2026 - RB ab Seite 4 #68
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Chioggia kam in Sicht!
Dank der guten Kommunikation mit unserem Vermieter hatten wir uns das bewachte Parkhaus Giove ausgesucht.
15.30 bogen wir ins Parkhaus. Puh, eng und dann bis in die vierte Etage, denn die ersten Etagen waren für Langzeitparker reserviert.
Falls mal jemand nach Chioggia kommt, das Parken kostet hier pro Stunde € 0,70.
Für 7 Tage zahlten wir € 70,-- (wir haben das Auto in dieser Woche nicht bewegt).Es war heiß, sehr heiß und wir zogen unsere Koffer auf kürzestem Weg (12 Minuten) zu unserer Unterkunft - schön in der vollen Sonne. 🥵
Wie sich hinterher herausstellte, hätten wir auch einen kleinen Umweg laufen können, dafür im SCHATTEN.
Nun gut, wir kannten uns nicht aus und haben Tante Goo... Maps vertraut.Vor dem Palazzo wurden wir von Mitzi erwartet, die uns den Haustürschlüssel gab und uns in der Wohnung alles zeigte. Den Pin für die Wohnungstür hatte mir der Vermieter vorab per whatsapp geschickt.
O-Ton des Mannes "Das hast du toll ausgesucht!"

Hier in der ersten Etage wohnten wir für die nächsten 7 Tage. Ich habe über boo.... gebucht und € 648,32 bezahlt zuzügl. vor Ort € 22,40 Übernachtungssteuer.
Meine Bewertung bei boo... 10 von 10!









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Laut Beschreibung der Wohnung sollte es einen Safe geben. Wir haben im Schlafzimmer gesucht - nichts. Im Wohnzimmer - auch nichts.
Kurze whatsapp an Carlo, den Vermieter.
🤔 Wir hatten ein bisschen Verständigungsschwierigkeiten was denn wohl ein "Safe" ist...
Kurzerhand habe ich ihm einen Screenshot der Beschreibung bei boo... geschickt.Die Antwort war witzig.
Wir würden den "Safe" im Wohnzimmer im Schrank finden, getarnt als Lexikon. 


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Die Dekoration der Heizkörper ist ja auch sensationell

Habe viel Spaß beim Lesen, liebe Anke Anke66 Danke für die tolle Berichterstattung

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... immer noch 19.06.2026.
Nachtrag zu unserer Ankunft: wir rollten mit unseren Koffern Richtung Palazzo und auf einmal machte es "platsch" und auf meinem Unterarm landete ein Begrüßungshäufchen einer Möwe. Bringt das Glück?

Nun waren wir also in Chioggia, einer Hafenstadt mit ca. 50.000 Einwohnern und tausendjähriger Geschichte. Sie ist die sechstgrößte Stadt Veneziens und eine der Fischereihauptstädte Italiens. Es wird nicht nur Fischfang betrieben, sondern auch Fisch- und Muschelzucht in der Lagune.
Chioggia war ursprünglich eine Halbinsel, die in der Mitte des 16. Jahrhunderts zu Verteidigungszwecken vom Festland getrennt wurde. Die Republik Venedig - die Serenissima- grub einen Kanal (Cava-Kanal) und so entstand eine künstliche Insel.
Die Form der Stadt -von oben betrachtet- sieht aus wie eine Fischgräte (so sagt die Legende); die senkrechten Linien des Corso del Popolo (das ist die Hauptstraße) und der Kanäle schneiden sich mit den horizontalen Linien der Gassen.

Ich hatte bereits geschrieben, dass Chioggia auch "Klein-Venedig" genannt wird.
Hier gibt es drei Kanäle:
Canal Vena - der wohl bedeutendste aus unserer Sicht. Auf beiden Seiten finden sich alte Palazzi, Kirchen und viele gute Restaurants. Er wird von neun Brücken überspannt. Die imposanteste ist die Ponte di Vigo, neben der wir direkt gewohnt haben.
Canal Lombardo - hier befindet sich der Handelshafen. Von dort aus kann man über diverse Flüsse bis in die Lombardei gelangen.
Canal San Domenico - entlang dieses Kanals legen die meisten Fischerboote an.
Ich werde die Fotos nicht sortieren, sondern euch in der Reihenfolge zeigen, wie ich sie fotografiert und erlebt habe.
Erste Eindrücke....
Canal Vena von der Ponte di Vigo aus:
Nächste Brücke, die Ponte Caneva (im Hintergrund Ponte di Vigo).
Nach dem langen Tag kam die wichtige Frage auf "Was essen wir heute?"
Wir entschieden uns für die Pizzeria Vigo mit Aussicht auf die Ponte di Vigo. Man bestellt direkt an der Theke; für den kleinen Hunger gibt es auch einzelne Pizzastücke.
Kleiner Hunger? NEIN, wir hatten großen Hunger.
Das Ende der Geschichte: wir schafften jeder nur eine halbe Pizza und nahmen den Rest mit. Für zwei Pizzen und zwei Bier zahlten wir € 31,--.Nach einem kleinen Spaziergang fielen wir irgendwann müde ins Bett. 😴
Nicht ohne uns vorher noch DAS Event des Sommers in Chioggia anzuschauen. Von Freitag bis Sonntag fand ein historisches Mittelalterfest "Palio della Marciliana" statt. Es wird jährlich am dritten Wochenende im Juni zum Andenken an das Kriegsende und die Befreiung der Stadt nach einem Feldzug gegen Genua im Jahr 1397 veranstaltet.
Davon kann ich euch weder heute, noch von den nächsten Tagen Fotos zeigen - es waren einfach zu viele Menschen. -
Anke66 liebe Anke einfach nur

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Tolle Bilder und toller Schreibstil Anke66

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20.06.2026 Endlich ausschlafen!
Herrlich, heute schellte kein Wecker.

Erster Blick vom Schlafzimmerfenster aus. Ja, wir sind in Italien.



Gestern hatten wir noch fürs Frühstück eingekauft. Hier gibt es zwei gut sortierte Läden, Coop und Pam.
Im Reisetagebuch steht: Fazit vom Einkaufen - Klopapier ist bei Coop schwer zu finden und der Ramazotti kostet nur € 10,--
Wir haben ganz in Ruhe gefrühstückt und so gegen 10.00 gingen wir los Richtung Strand in Sottomarina.
Sottomarina gehört zu Chioggia und ist eine Insel am Südrand der Lagune von Venedig. Ein sehr beliebter Badeort mit einem 6 km langen Sandstrand. Hier gibt es viele Strandbäder - ähnlich unserer Freibäder, aber auch einen öffentlichen Strand "Spiaggia Pubblica di Sottomarina".
Chioggia und Sottomarina sind durch eine 700 m lange Brücke verbunden. Sie führt über die Isola dell´Unione (hier gibt es auch ein Parkhaus).Blick zurück auf Chioggia.
Heute wollten wir nur mal "gucken", die Badetasche blieb zu Hause.
Puh, war das warm. Wir liefen von Schatten zu Schatten und das sollte sich den ganzen Urlaub hindurch nicht ändern.
🥵
Nach einer guten halben Stunde erreichten wir den Strand. Es war ziemlich voll. Vielleicht weil Samstag war?
In einer Strandbude bestellten wir schnell einen Cappuccino. Warum schnell? Es war noch vor 11.00 und wir wollten uns nicht gleich am ersten Tag als Touristen outen.

Zu Hause hatte ich die No-Gos gelesen und meine Kollegin, die lange in Italien lebte, hatte mich ebenfalls aufgeklärt.
Ich habe ein paar Sachen zusammen getragen:- NIEMALS nach 11.00 einen Cappuccino bestellen. Den trinkt man zum Frühstück (als Sättigungsbeilage zu einem Hörnchen) und laut meiner Kollegin kann es sein, wenn man ihn Mittags oder Abends nach dem Essen bestellt, dass der Koch kommt und fragt ob man nicht satt geworden ist.
- Parmesan gehört NICHT auf Pasta mit Fisch/Meeresfrüchten.
- Spaghetti werden nur mit der Gabel gerollt und nicht mit dem Messer geschnitten. Auch einen Löffel braucht man nicht.
- Angebrannter Pizzaboden ist normal und wird nicht zurückgeschickt.
- Pizza Hawai geht gar nicht! Ananas auf Pizza ist ein Sakrileg.
- Flipflops gehören an den Strand, nicht in die Stadt.
- Spaghetti Bolognese gibt es in Italien nicht (angeblich eine deutsche Erfindung). In Italien isst man Pasta al ragu (Nudeln mit Fleischsoße).
Zurück ging es dann wieder über die lange, vollsonnige Brücke... 🥵
Administrator Falls das Foto nicht forumskonform sein sollte - bitte löschen. Es war ein Werbebanner am Straßenrand.
So gegen 14.30 waren wir wieder an der Fewo, schlossen die Haustür auf, der Mann gab den Code an der Wohnungstür ein und es passierte...
... nichts.
Da stand ich nun mit meiner gekauften Melone auf dem Arm, schwitzig, hungrig, leicht
und gab den Code noch einmal ein. Und es passierte...
... nichts.

Whatsapp an Mitzi "We have a problem!" und sofort noch den gleichen Text an Carlo, der prompt reagierte und fragte, ob der Code "712956" richtig sei und wir mit der "Schlüsselsymboltaste" bestätigt hätten.
Fragender Blick zum Mann. Haben wir? 🤷♀️
Mitzi erschien und erklärte uns das System noch einmal. Zwischenzeitlich hatte Carlo die Wohnungstür frei geschaltet. Puh....Darauf erst einmal ein Schnittchen, Kaffee und ein Mittagsschläfchen.
Kleine Info am Rande: in den nächsten 6 Tagen hat nur einE den Code eingegeben.

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Was wäre ein Reisebericht in einem Kreuzfahrtforum ohne eine Schifffahrt?


Gestern Abend hatten wir einen Flyer von unterwegs mitgenommen "Motor Ship Anna - Panoramic Tour Chioggia", 60 Minuten, € 10,-- p. P., Kinder € 5,--. Abfahrt jede volle Stunde.
Wir hatten einen schönen Schattenplatz und in dem Fahrtwind konnte man die 33 Grad gut aushalten.
Kurze Fahrt in den Canal Lombardo...
... vorbei an einer Schutzheiligen, die jeden Seefahrer verabschiedet und wieder begrüßt.
Hier sieht man die Brücke nach Sottomarina.
Die Fischerboote von Sottomarina.
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Weiter ging es an Miesmuschelzuchtanlagen vorbei.
Hier werden Pfähle in den Boden gerammt und Schnüre ausgelegt, an denen Säcke hängen, in denen die Muscheln wachsen.
In diesen Holzhütten (Casoni) reinigen die Fischer die Miesmuscheln und verpacken sie für den Markt.
Die Muttergottes wendet ihre Hände dem Himmel zu, als Gebet für die Fischer, die in der Vergangenheit gestorben sind. Am ersten Sonntag im August findet jedes Jahr ein Fest statt, an dem die Segnung des Meeres gefeiert wird. -
Wieder an Land gab es am Corso del Popolo meinen ersten Aperol Sprizz in Italien!
Hier kosteten alle Sprizz Sorten € 5,--.Der Mann schrieb in unser Reisetagebuch: "Anke hat mich auf einen Drink eingeladen. Ich glaube, sie hatte schon wieder Hunger."
Zu den Getränken gab es Chips, Nüsse und vier Baguettescheiben mit Mortadella. Lecker......
Auf der Karte standen Cicchetti, kleine venezianische Häppchen, die aus lokalen Spezialitäten zubereitet werden. Sie kosten zwischen € 2,50 und € 3,50 pro Stück.Das musste ich einfach probieren.
LECKER!!!!!!
Cicchetto Baccala und Cicchetto Crudo Gorgonzo.
Herrlich, hier zu sitzen, den Wind und die jetzt angenehme Wärme zu genießen. "People watching" inklusiv.

Abendessen gab es heute zu Hause. Die Pizza von gestern schmeckte aufgewärmt aus dem Backofen immer noch gut.
Dazu ein kleiner Salat.Der Abend endete vor dem Fernseher. Es spielte Deutschland (da war die Welt noch in Ordnung).
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Ein sehr schönes Bild mit euren Händen
so sollte es im besten Fall sein
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Ein sehr schönes Bild mit euren Händen
so sollte es im besten Fall sein
Das fand ich gerade auch so toll

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21.06.2026 Wir schwitzen bei 32 Grad!
Es war schon wieder 9.30 als wir frühstückten. Egal, so geht URLAUB!

Heute wollten wir zum Fischmarkt. Der Markt Pescheria findet Dienstags bis Sonntags in der Zeit von 7.00 bis 13.00 statt. An ca. 30 Ständen bieten die traditionellen Fischverkäufer Mognoli ihre Waren an.
Am Haupteingang findet man das Portale a Prisca, das 1940 von einem Bildhauer aus Padua geschaffen wurde. Es ist "Prisca", einem kleinen Mädchen gewidmet, das als kleines Kind in Chioggia verschwand.
Wären wir mal früher aufgestanden...
, denn so hatten viele Mognoli ihre Stände schon abgebaut.
Einige hatten kein Geld dabei und hofften darauf, dass etwas abfiel oder eher gesagt: runter fiel!
Weiter ging es über den Corso del Popolo.Über (irgendeine) Brücke auf die andere Seite des Canal Vena.
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Wahnsinn ist das schön 😍
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Hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich gerne fotografiere? An jeder Ecke taten sich unzählige Motive auf.
Es ist wirklich schön hier!!!!
Am Corso del Popolo steht die Kirche Chiesa di Sant´Andrea, das älteste religiöse Gebäude der Stadt. Leider war sie komplett eingerüstet.
Als Glockenturm hat sie einen mittelalterlichen Wachturm aus dem 10. Jahrhundert. In diesem Torre dell´Orologio - Campanile di Sant´Andrea befindet sich ein Museum, das sich über einige Stockwerke erstreckt und von der Geschichte der Stadt, der Kirche und des Uhrturms erzählt.Der Turm ist 30,5 m hoch und hier befindet sich die älteste, noch funktionierende mittelalterliche Uhr der Welt aus dem Jahre 1386.
Oben hatten wir einen super Ausblick!
Und einen kurzen Schreckmoment, als die Glocken anfingen zu läuten. 🔔Hier fand gerade eine kleine Parade des Mittelalterfestes statt.
Blick nach Sottomarina.
Der Aufstieg über 125 Stufen hat sich wirklich gelohnt. -
Wahnsinn ist das schön 😍
JAAAAAAAAA!

Ich hatte euch eine Bilderflut angedroht....

Falls es zu viele sind oder zu viel Text - einfach melden.
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Am Ende des Corso del Popolo befindet sich dieses alte Stadttor Porta Santa Maria, erbaut 1520.
Im Hintergrund seht ihr die Kathedrale Santa Maria Assunta. Sehr beeindruckend. Fotos vom Innenraum darf ich leider nicht zeigen. Ich habe dort eine Kerze für Mama angezündet und für alle, die nicht mehr da sind. 😪
Am Canal Vena gönnten wir uns eine Kaffeepause mit Ausblick.
Ich mag diesen leckeren italienischen Caffe (Espresso). Der Mann wunderte sich immer, das nix in der Tasse ist.
Bei uns würde man sagen, ich habe einen Ristretto bestellt, denn beim Espresso ist doch etwas "mehr" in der Tasse.






































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Über die Ponte di Vigo gingen wir zurück zur Fewo.
Da hatte einer "keinen Bock mehr durch die Hitze zu laufen".

Und dabei war es gar nicht mehr weit.
Mittagspause!
Auf italienisch: Pausa pranzoAnschließend holten wir die Strandtasche aus dem Auto, denn morgen wollten wir uns mal "ablegen".
Am Canal Lombardo auf dem Weg zum Parkhaus.
Rein zufällig kamen wir auf dem Rückweg an diesem netten Lokal von gestern vorbei.
Venturo Sprizz!
Venturo ist ein italienischer Likör, der seinen frischen Geschmack durch sizilianische Zitronen, Rosmarin, blauer Kamille und Trapani-Meersalz erhält.
Abends dann die Suche nach einem Lokal, in dem es nicht nur Fisch gab. 🐟️ Wir sind fündig geworden im Ristorante Pizzeria Cichetteria Ahoi. 😋
Kleines Preisbeispiel (aber nur, weil ich es so genau im Reisetagebuch aufgeschrieben habe):
2 Bier
2 Insalata Mista
Gnocchi Speck Ricotta
Spaghetti Vongole
2 Ramazotti
Coperto
= € 70,--
Das Foto möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich habe mich den italienischen Verhältnissen angepasst und die Hosen zum Lüften raus gehangen.

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