Ich hatte uns noch den Byodo Inn Tempel ausgesucht, dort ging es nun als nächstes Ziel hin.
Den ganzen Tag hatte ich irgendwelche Lieder im Kopf, bislang war es „what a wonderful world“
.
Wir fuhren weiter die Küste entlang, vorbei am Waimanalo Beach, wo wir im Anschluss an die Tour baden wollten.
Kurz vor dem Tempel fing es an zu schütten wie aus Eimern, da war nix mit „Raindrops keep falling on my Head“ das war eher eine Sintflut.
Okay, Picknick im Auto statt am Tempel, man ist ja flexibel
und „das knallrote Gummiboot“ schoss mir durch den Kopf.
Endlich hörte es auf, leichter Niesel, kann man wagen.
Die 5 Dollar Eintritt zahlten wir sehr gerne, so günstig und schnell kommen wir nie wieder nach Asien ![]()
Beim Eintritt in den Tempel lernten wir zufällig eine Deutsche kennen, sie lebt seit vielen Jahren auf Hawaii und arbeitet hier auf dem Friedhof.
Der Tempel gehört zu einem riesigen Friedhof mit Bereichen für unterschiedliche Religionen, hier liegt man friedlich vereint nebeneinander.
Das günstigste Grab kostet 12.000 Dollar, das teuerste mit Ausblick
2 Millionen
das wäre auch noch zu haben
… I did it my way… noch nicht I love my life
. Die Herren waren leicht genervt von meinen Gesangskünsten, aber ich habe ganz ehrlich immer nur leise vor mich hin geträllert
.
Der Beach auf dieser Inselseite hatte sich somit erledigt, im Niesel sieht auch der Strand auf Hawaii nicht viel besser aus, als der Hafen von Duisburg.
Schnell wurde die Wetter App befragt, im Westen doch was Neues, nämlich Sonne, hurra, dann fahren wir rüber.
Über die berühmte Highway Brücke ging es durch Tunnel (eine Insel mit 2 Bergen
) in Richtung Honolulu und dann fanden wir den ersten von UNSEREN Stränden![]()
In Ko Olina, die Bucht war ein Traum und sogar relativ leer.
Hier verbrachten wir viele Stunden und hatten wieder einmal das Gefühl: echt jetzt, Hawaii?
