Weiße Nächte in Visby, Stockholm, Helsinki und Tallinn – unsere außergewöhnliche Ostseetour durch vier Länder
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Gotland, Tag 11, Visby
Unseren letzten Abend verbrachten wir, auf Wunsch von Kind 1 und gegen den Wunsch von Kind 2 und 3, in einem libanesischen Restaurant (Underbar). Dementsprechend waren Kind 1 und Göttergatte sehr glücklich, während Kind 2 und 3 danach noch zu Mc Donalds mussten.

So, jetzt muss ich packen, denn morgen geht es um 8.30 Uhr mit der Fähre nach Nynäshamn, südlich von Stockholm.
Das Fazit zu Gotland schreibe ich morgen.
Einen schönen Abend
Angela
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Fazit Gotland
Wir sitzen jetzt auf der Fähre und legen gerade ab.
Tschüss Gotland.
Die Überfahrt nach Nynäshamn, das etwa 40 Autofahrminuten südlich unseres Hotels in Stockholm liegt, dauert 3 Stunden und 15 Minuten. Zeit, das Fazit zu schreiben.
Gotland ist einzigartig. Es ist eine der außergewöhnlichsten Inseln, auf der wir je waren. Unser Aufenthalt war phasenweise wunderschön. Die Stadt Visby ist einzigartig mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer und Stadtkern, den Häusern und Kirchen, dem Kopfsteinpflaster, mit seinen vielen interessanten Restaurants. Es gibt eine wunderschöne Natur im Sommer, die Kultur und Geschichte ist auch außerhalb von Visby spannend; Raukar, die Steilklippe, aber auch Runensteine und Co. Die Häuser und Gärten sind auch auf Gotland außergewöhnlich gepflegt, die Blumen ein Traum. Aber: Gotland ist auch Schweden und außerhalb von Visby für ausschließlich schwedische Urlauber*innen ausgelegt, so dass wir ganz oft keine englischen Restaurantkarten bekamen, außerdem Probleme mit dem Parken hatten und auch keine Restaurants fanden, die bezüglich Service und Sauberkeit mitteleuropäischen Ansprüchen genügen würden. Es ist ein Traumziel für Kreuzfahrer*innen, die nicht so abhängig von Restaurants außerhalb von Visby sind. Eine Ostseekreuzfahrt mit Visby wäre auf jeden Fall ein ausschlaggebender Grund, diese zu buchen.
Zum Hotel:
Das Hotel First Kokoloko ist mit fast 600€ pro Übernachtung das teuerste Hotel, in dem wir je waren. Daher waren auch unsere Ansprüche nicht niedrig. Das Hotel ist erst drei Jahre alt, daher noch in sehr gutem Zustand und hat auch einen Außenpool. So machen die schwedischen Miturlaubenden hier tatsächlich zu unserer Verwunderung einen Poolurlaub. Das Hotel ist sehr funktional gestaltet und erinnert von seiner Außenfassade an das in den 60er Jahren erbaute Krankenhaus meiner Geburtsstadt.
Bereits der Buchungsprozess war schwierig. Ich habe ihnen geschrieben, dass wir zwei Zimmer brauchen und fünf Personen sind. Das haben sie nicht verstanden. So dauerte unser Einchecken schon ziemlich lange, hatten sie doch Flitzi vergessen. Dann drückten sie uns zu unserem großen Erstaunen (Zur Erinnerung: 600€) Bettwäsche und Handtücher für Flitzi ins Bett und wir durften sein Bett selber beziehen! Die Zimmer waren schön, mit Küche, in dem unser Geschirrspüler bis zur Abreise nicht funktionierte (Ihr wisst noch - 600€)! Einen Föhn gab es auch nicht. Auch hier waren die Gardinen nicht komplett dicht.
Was ich allerdings wirklich schlimm fand, war, dass wir ständig sagen mussten, dass die Tische beim Frühstück abgewischt werden müssen, damit wir uns daran setzen können, und dass das Rührei ein Fertigprodukt war. Die Mitarbeitenden waren jedoch sehr nett. Restaurantkarten für das Abendessen und die SMS vom Hotel waren ausschließlich auf schwedisch. Leider lag das Hotel direkt an einer belebten Straße und war dementsprechend laut. Und das für 600€. Daher definitiv keine Weiterempfehlung.
Ich werde jetzt noch einige Bilder einfügen und bin gespannt, wie das mit dem Bordinternet so klappt.
Sonnige Grüße
Angela
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was habt ihr nochmal für die Nacht in dem Hotel bezahlt ....


Aber mal ernsthaft, für 600 € pro Nacht da erwarte ich und alle Anderen hier sicher auch saubere Tische, leckeres frisches Rührei und das wenn auch noch vergesse Bett dann, dass es hergerichtet wird und bezogen ist



Schade, dass ihr es dort für den hohen Preis nicht besser angetroffen habt.
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bina.63 Danke.
Stockholm, Tag 12
Heute, als wir in Stockholm im Stau standen, dachte ich mir: "Ich brauche jetzt ganz dringend mal einen Seetag." Langsam wird es etwas anstrengend. Dennoch hatten wir keine Erholungszeit, denn die Zimmer waren um 13 Uhr natürlich noch nicht fertig, so dass wir direkt in die Altstadt gingen. Der Weg dorthin dauerte nur wenige Minuten.
Stockholm heißt übersetzt Pfahlinsel. Die Altstadt Gamla Stan besteht aus drei Inseln:
Helgeandsholmen, das fast komplett vom Reichstag eingenommen wird,
Stadsholmen mit dem Königlichen Schloss, der Storkyrkan, dem Stortorget mit dem Nobelmuseum, dem Riddarhuset und
Riddarholmen, auf der sich die Riddarholmskyrkan befindet.
Das war unser erster Blick auf die Altstadt.ThemaWarum wurde mein Foto gelöscht?
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Vielleicht ärgerst Du dich darüber, dass Dein Bild im Forum gelöscht wurde. Dies können wir gut nachvollziehen und die Situation ist auch für uns unangenehm.
Die Gründe dafür liegen überwiegend darin, dass wir als Betreiber einer gewerblichen Internetseite im Zweifel auch für Inhalte haften, die von Nutzern des Forums und gar nicht von uns selbst eingestellt wurden.
Bei der Haftungsfrage haben wir die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und insbesondere das…Peter6. Juni 2019 um 11:56 Das ist das Rosenbad, in dem sich Abgeordnete versammeln.
Hier seht ihr im Hintergrund das Stadshuset, in dem das Bankett anlässlich der Nobelpreisverleihung stattfindet.
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Stockholm, Tag 12
Dann erblickten wir die Statue von Georg und dem Drachen.
Am Stortorget, dem Platz, befand sich das Nobelpreismuseum.
ThemaWarum wurde mein Foto gelöscht?
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Vielleicht ärgerst Du dich darüber, dass Dein Bild im Forum gelöscht wurde. Dies können wir gut nachvollziehen und die Situation ist auch für uns unangenehm.
Die Gründe dafür liegen überwiegend darin, dass wir als Betreiber einer gewerblichen Internetseite im Zweifel auch für Inhalte haften, die von Nutzern des Forums und gar nicht von uns selbst eingestellt wurden.
Bei der Haftungsfrage haben wir die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und insbesondere das…Peter6. Juni 2019 um 11:56 Wir erreichten dann den Platz vor der Riddarholmskyrka. Ich wollte diese Kirche unbedingt sehen, da hier schwedische König*innen bis 1950 bestattet wurden. Da der Himmel seine Schleusen öffnete, war das ein sehr guter Ort! Ich bezahlte 60 SKR für den Eintritt, der sich sehr gelohnt hat.
Ziemlich durchnässt erreichten wir dann das Hotel. Da wir letzte Nacht viel zu wenig geschlafen haben, werden wir heute höchstens noch essen gehen, mehr nicht. Ich brauche einen Seetag.

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Ich brauche einen Seetag.



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Stockholm, Tag 13
Heute standen das Mittelaltermuseum, das ABBA-Museum und das Vasamuseum auf dem Programm.
Für das ABBA-Museum musste man vorher online Karten reservieren, in die anderen konnte man ohne vorherige Anmeldung hinein.
Vorbei ging es an der Statue...
zur Brücke, die zum Reichstag führt. Hier erwartete uns ein Löwe, unter dem Hieroglyphen eingraviert waren mit Königsnamen.
Vorbei an der Oper,
dem Reichstag...
Neben dem Reichstag befindet sich das MIttelaltermuseum. Der Eintritt ist kostenlos! Es ist im Kellergeschoss und zum Teil sogar unter dem Reichstag und beherbergt den einzigen sichtbaren Teil der Stadtmauer, der in den 80er Jahren bei Bauarbeiten entdeckt wurde.
Hier wurden wichtige Gebäude aus dem mittelalterlichen Leben wie Bäckereien, Klöster, Kirchen, Fischershäuser nachgestellt. Man findet hier Alltagsgegenstände, die Urkunde aus dem 13 Jh., als Stockholm erstmalig erwähnt wurde, auch Waffen, Modelle der Stadt, u.s.w. Insgesamt ein interessantes Museum.
Leider hatte wir viel zu wenig Zeit, hatten wir doch Tickets für das ABBA-Museum. Also gingen wir wieder an der Oper vorbei.
Dies ist das Erbfürstenpalais, erbaut zwischen 1783 und 1794 für Prinzessin Sofia Albertina, das heute Sitz des Außenministeriums ist.
Anschließend sahen wir die farbenfrohste Kirche, die St. Jakob-Kirche.
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Stockholm, Tag 13, Djurgarden
Weiter ging es an einem Park vorbei
Richtung Djurgarden, der Insel, auf der viele Museen und der Freizeitpark Skansen liegt.
Dort wollten wir in das ABBA-Museum. Der Eintritt betrug 280 Schwedische Kronen pro Person. Für Fans von ABBA ist das Museum ein MUSS. Es war wirklich sehr interessant; man konnte sich fotografieren lassen und als einen der ABBA-Star darstellen lassen, in Tonstudios singen, mit ABBA tanzen oder sich tausende der ABBA-Exponate anschauen.
Anschließend gingen wir an einem kleineren Hafen entlang zum Vasa-Museum.
Das Vasa-Museum beherbergt das am besten erhaltene Schiff aus dem 17. Jahrhundert. 98% sind im Originalzustand. Die Vasa ist am 10. August 1628 auf seiner Jungfernfahrt noch in Stockholm gesunken. 333 Jahre später wurde es geborgen und alleine 17 Jahre mit einer Lösung besprüht, um es zu konservieren. Wie ein Puzzle wurden die Teile zusammengesetzt, so dass ein eindrucksvolles Schiff mit unglaublich vielen Skulpturen und anderen Kunstwerken wieder entstand. Das war das bislang Tollste und Eindrucksvollste, was wir in Stockholm gesehen haben. Wir bezahlten für zwei Erwachsene 380 SKR, die Kinder waren frei. Es waren sehr viele Exponate rund um das Thema der Vasa-Fahrt ausgestellt und so das Leben der Seeleute erklärt.
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Stockholm Tag 13
Auch das Nordische Museum befindet sich auf der Museumsinsel und ist in einem wunderschönen Gebäude untergebracht.
Da die Kinder streikten, fuhren sie zurück zum Hotel, während mein Mann und ich noch zur Storkyrkan fuhren.
Die Storkyrkan ist die Krönungs- und Hochzeitskirche der schwedischen Königsfamilie. Hier heiratete sowohl der jetzige König als auch die schwedische Kronprinzessin. Teile ihres Fundaments stammen aus dem 13. Jahrhundert; damit ist sie so alt wie die Stadt selber.
Wir gingen also am Schloss vorbei, in den Schlosshof nichtsahnend vorbei, um von einem sehr bewaffneten Militärpolizisten ganz schnell zur Seite gewunken zu werden. Was wussten wir wieder nicht? Dass zu der Zeit die Wachablösung stattfindet! Etwas, was ich mir freiwillig normalerweise nicht angucke. Nun gut, jetzt waren wir ja mitten rein geraten und blieben zumindest zwei Minuten.
Im Hintergrund seht ihr schon den eingepackten Kirchturm.
Wir gingen dann in die von außen sehr unspektakulär aussehende Kirche und zahlten 750 Kronen Eintritt pro Person. Von innen war die Kirche aber sehr schön.
Dann war auch der Schlosshof fast geleert.
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Wow, drei Museen an einem Tag.
Athena das nenne ich mal ambitioniert

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Stockholm, Tag 13, Rosenbad
Vom Rosenbad habe ich gestern schon Fotos gezeigt, aber heute waren wir auch im Garten. Die Bilder wollte ich euch gerne noch zeigen.
Dann reichte es aber auch und ich war froh, wieder am Hotel anzukommen. Was wir morgen und übermorgen machen, wissen wir noch nicht. Unsere Möglichkeiten sind: Stadshuset - Fahrt zur Fähreninsel Fjäderholmarna - Freizeitpark (Ich hätte die Kinder heute nicht in Djurgarden auf die Achterbahn aufmerksam machen sollen) - Freilichtmuseum Skansen - Wikingerdorf Birka. Ich denke, dass Birka wohl herausfällt... Da das Wetter leider nur semioptimal ist, werden wir das spontan entscheiden.
bina.63 Ich liebe Geschichte und ich liebe ABBA und ich mag Museen, die das behandeln. Meine Kinder mögen auch Museen. Nur bei ABBA haben sie gestreikt und saßen im Museumscafé und haben auf uns gewartet.

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Nur bei ABBA haben sie gestreikt und saßen im Museumscafé und haben auf uns gewartet.
Da sieht man mal wieder, dass die Jugend keine Ahnung hat

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Fjäderholmmarna fand ich toll!

Dort gibt’s auch eine Brauerei mit mehreren Biersorten. An einem Hahn hängt ein Totenkopf!

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Stockholm, Tag 14, Stadshus
Heute wollten wir nur zwei Dinge machen: Wir wollten ins Stadshus gehen und dort an einer Führung teilnehmen und später nach Fjäderholmarna auf die erste Schäreninsel fahren.
Also gingen wir nach dem Frühstück los. Unser Hotel liegt direkt neben dem Hauptbahnhof:
Nach 10 Minuten erreichten wir das Stadshus, das Rathaus der Stadt, in dem samstags auch Hochzeiten stattfinden. Es wurde zwischen 1911 und 1923 erbaut.
Leider konnten wir die Tickets nicht vorher reservieren und dort war die Führung, ohne die man nicht hereinkommt, ausverkauft. Also entschieden wir uns, zurück zum Hotel zu laufen und nach Fjäderholmarna zu fahren.
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Stockholm, Tag 14, Fjäderholmarna
Vor dem Urlaub habe ich "Wunderschön - Low budget" vom WDR gesehen. Dort wurde gezeigt, dass man UNBEDINGT auf diese Schäreninsel fahren müsste, schließlich sei das im Ticket des Öffentlichen Nahverkehrs enthalten. Tja, wir stellten allerdings fest: Nicht an Samstagen. Aber inzwischen wollte ich dort unbedingt hin, so dass mein Mann zähneknirschend und mit sehr schlechter Laune die 70€ für uns fünf bezahlte.
Mit deutlicher Verspätung kam dann das Schiff.
Fjäderholmarna ist die erste Schäreninsel, die man von Stockholm aus erreicht. Die Bewohner*innen von Schäreninseln waren sehr arm, lebten von Fischfang und der Jagd. Kam es zum Krieg gegen Schweden und wollte die feindliche Armee Stockholm angreifen, griffen sie zuerst die Inseln an, brannten die Häuser ab und töteten die Insulaner*innen. Anfang des 19 Jh., als durch Industrialisierung und folgender Romantisierung der Natur die Schäreninsel und die Besuche darauf in wurden, kaufte der Zuckermagnat Daniel Eurenius die Insel und baute eine touristische Infrastruktur auf. Ab 1918 stellte die schwedische Armee fest, dass die Insel sich zur Verteidigung Stockholms eignete, im 2. Weltkrieg mussten die Menschen die Insel verlassen und sie wurde von der schwedischen Armee besetzt.
Die Insel ist sehr schön und ich werde euch jetzt die Bilder zeigen.
Es gab auch ein kleines Museum, in dem Boote der Insel ausgestellt wurden.
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