Gipsy im kalten Südwesten der USA - ein Roadtrip über Weihnachten 2007

  • Ein roter Canyon und versteinerte Bäume - Teil 6

    Da sich der Himmel im Westen zuzog und damit auch die Sonne wegsperrte, verzichtete ich auf einen erneuten Besuch des Crystal Forests, in dem hauptsächlich in allen Farben schimmernde versteinerte Stücke von Bäumen zu sehen sind, die dem Park auch seinen Namen gaben. Diese Gegend war von einigen Millionen von Jahren einmal ein Urwald, der dann später überflutet wurde. Dabei wurden die Baumstämme im Morast vergraben, wo sie langsam versteinerten und dabei auch die unterschiedlichsten Mineralien aufnahmen, die jetzt die Ursache für die vielfältigen Farben sind.


    Außerdem sollte ich noch einige farbigen Baumstämme bei meinem Rundweg durch die Giant Logs sehen, die zwar nicht ganz so farbenprächtig sind wie die im Crystal Forest, aber wenn die Sonne nicht scheint, ist es auch aus mit der Farbenpracht. Außerdem hatte ich 2004 schon einige schöne Fotos im Crystal Forest gemacht. Und dann sollte die Sonne doch noch ab und zu durchkommen, so dass ich bei den Giant Logs noch einige schöne, farbige Baumstämme fotografieren konnte.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.



    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Und jetzt sitze ich hier in einem kleinen Motel in Holbrook, in dem wohl hauptsächlich Dauergäste wohnen. Auf jeden Fall werden die Zimmer auch wochenweise vermietet. Zu meiner Überraschung gibt es zwar keine Steckdose in der Nähe des Schreibtisches, über die ich den Laptop betreiben könnte, aber Microwelle und Kühlschrank (die mal kurzfristig vom Strom abgehängt werden). Und einen ab und zu funktionierenden Internetzugang konnte ich auch finden.


    Morgen geht es weiter Richtung Westen. Und zwar werde ich wohl jetzt den Tag einbauen, den ich durch den Schnee und das Auslassen von Santa Fe eingespart hatte. Dazu muss ich jetzt natürlich die Strecke erst einmal planen, da ich für diesen Notfall nicht schon fertige Routen habe. Ich habe nur die Informationen dabei, die ich brauche, um ein Ziel auszusuchen und die Strecke dorthin zu finden.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Guten Morgen Ihr Lieben

    Eigentlich wollte ich hier kurz schreiben, bevor ich die Bilderflut des heutigen Tages aufzuhalten versuche. Aber meine Maus hat wieder einmal ein Eigenleben entwickelt und zuerst die Bilder sortiert. Aber ein paar Minuten dauert es schon noch, bevor ich Euch zu einem Tag mitnehme, der mit überwiegend Schwarz & Weiß begann bevor dann doch wieder die Rottöne die Oberhand gewannen.

  • Lava und Pueblos - Teil 1

    Mittwoch, 02.01.2008

    Gefahrene Meilen: 229.5 (= 369 km)


    Heute wollte ich also den gewonnenen Tag einschieben und einiges ansehen, auf das ich bei der Planung schweren Herzens verzichtet hatte. Aber zuerst musste ich mir ein Frühstück besorgen, da das kleine Motel nicht einmal Kaffee anbot. Jetzt war es ein Nachteil oder Vorteil, dass ich bereits am äußersten Ortsrand von Holbrook übernachtete, da dort von den Zügen nichts mehr zu hören war. Die pfeifen nämlich lang anhaltend und durchdringend, sobald sie sich einem Bahnübergang nähern – und das kann sich vor allem nachts äußerst störend auswirken. So konnte ich nur am Wackeln des Untergrunds vorbeifahrende Züge orten.


    Also ging es erst einmal auf die Autobahn und gleich die erste Abfahrt wieder runter, weil es dort Benzin und Essen gab. Außerdem fand ich auch noch einen Magneten und 2 Schlüsselanhänger. Irgendwie scheine ich diese Dinger gerade zu sammeln; sie gehen aber auch wirklich eng zusammen und sind nette kleine Mitbringsel.

    Nachdem ich meinen Muffin verspeist und einen Teil des Cappucinos getrunken hatte, fuhr ich dann wirklich los. Draußen war es immer noch kalt (-8° C) und ich hatte langsam keine Lust mehr auf Kälte. Aber die beiden Parkteile, die ich mir für heute ausgesucht hatte, sollten noch einmal so richtig kalt werden.

    Gestern Abend hatte ich es noch geschafft, trotz ständig zusammenbrechenden Internet die Koordinaten der beiden Parks aus Google Maps herauszukitzeln und mein Navi damit zu programmieren. Zum Checken des Wetterberichts ließ sich das Internet aber nicht mehr überreden. Und es war das erste Mal, dass ich im Fernsehen keinen Wetterkanal fand. Also musste ich einfach auf gut Glück losfahren und hoffen, dass der graue Himmel nicht auch noch zu weinen anfängt.


    Bis Flagstaff fuhr ich auf der Autobahn eine ziemlich langweilige Strecke, die ich aber nur etwa eine Stunde aushalten musste. Mit meiner Lieblingsmusik im Radio war es auch gut auszuhalten. Von Flagstaff aus ging es dann Richtung Norden und ich hatte schon so meine Befürchtungen, die sich auch erfüllen sollten. Es lag nämlich etwas Schnee am Straßenrand als ich mich Flagstaff näherte und der wurde mehr, als es weiter nach Norden und dann auch noch in höhere Lagen ging.


    Mein erstes Ziel war das Sunset Crater Volcano National Monument, bei dem man sich die Folgen eines Vulkanausbruchs mal hautnah anschauen kann. Vor allem der Lavafluss ist dort eine Attraktion. Eigentlich wollte ich ja keinen Schnee mehr sehen, aber der kurze, etwa 2 km lange Wanderweg quer durch den Lavafluss war so interessant, dass ich mich dort doch länger aufhielt als geplant (vor allem der Wanderweg war gar nicht geplant).

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


  • Lava und Pueblos - Teil 2


    Es war sehr interessant zu sehen, wie da inmitten von feinem, gleichmäßigen Gestein, das wie ganz kleine, feine schwarze Kiesel aussieht dann plötzlich wieder riesige, poröse Basaltbrocken liegen. Auch die Vegetation erholt sich nur sehr langsam und wächst jetzt halt auf dem Lavaboden. Und dabei war der Ausbruch schon vor gut 900 Jahren.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Nachdem ich genug Lava hautnah bestaunt hatte, fuhr ich die kleine Parkstraße weiter zum Wupatki Nationalmonument. Diese Parkstraße führt direkt durch den Lavafluss und es war schon interessant zu sehen, wie unter dem Schnee erst mal alles verschwand und so die Landschaft und Vegetation etwas an die Schwäbische Alb erinnerte. Bis dann plötzlich ein pechschwarzer Hang aus diesem ganz feinen Lavakies auftauchte und sich große Basaltbrocken aus dem Schnee erhoben. Da wurde man daran erinnert, dass man ja eigentlich durch die Folgen eines Vulkanausbruchs fährt.


  • Lava und Pueblos - Teil 3


    Dann kam das Wupatki Nationalmonument in Sicht. Dabei handelt es sich um mehrere Ruinen von freistehenden Pueblos aus der Zeit kurz nach dem Vulkanausbruch bis etwa 1300 bewohnt wurden. Das erste Pueblo, Wukoki, war sehr klein. Es war auf einen Felsen gebaut und bestand aus 3 je 3-stöckigen Wohnungen und einem größeren Vorplatz. Interessant daran war, dass man sich frei durch die Ruine bewegen konnte, nur das Klettern auf Mauern und das Betreten des umliegenden Geländes war verboten, da dort noch nicht alles ausgegraben ist. Wenn man davor stand, sah man erst, wie klein die Räume und vor allem die Fenster und Türen waren. Die Türen waren nur so breit, dass ich gerade so mit den Schultern hindurchpasste. Von der Höhe gingen sie mir gerade bis zu Brust. Ich konnte mich aber noch durchquetschen. Ob mein Kopf irgendwie aus den Fensterlöchern passt, habe ich nicht ausprobiert.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.



  • Lava und Pueblos - Teil 4


    Die Hauptruine des Nationalmonuments, Wupatki, ist einiges größer. Sie hat etwa 100 Räume, die aber nicht alle ausgegraben sind, und einen Ballspielplatz, wie er aus Mexiko bekannt ist. Auch dieses Pueblo stand frei in der Landschaft statt in einen Felsen gebaut zu sein wie die in Mesa Verde und anderswo.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Interessant ist, wie gut die Felsen in die Gebäude integriert wurden und quasi ganze Wände ersetzten. Man kann auch noch sehr deutlich die Löcher in den Wänden sehen, durch die die hölzernen Bohlen für den Fußboden des nächsten Stockwerks gingen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Dann hatte ich langsam wirklich Hunger und beschloss, die anderen Ruinenreste in diesem Nationalmonument nicht mehr so genau zu untersuchen. Stattdessen fuhr ich nach Flagstaff zurück und gönnte mir in einem Sizzler ein Steak mit Salat- und Nachtischbuffet.


    Anschließend wollte ich nur noch raus aus der Stadt. Flagstaff ist sehr langgezogen an der Eisenbahn entlang, so dass man fast keine Chance hat, dem Getröte der Züge zu entgehen. Ich erschrak ein paar mal wirklich furchtbar, da ich immer erst dachte, dass da ein Sattelschlepper fast direkt neben mir seine Hupe bearbeitet.

    Also beschloss ich, heute schon nach Sedona zu fahren und dort zu übernachten. Die ausgewählte Straße durch den Oak Creek Canyon war sehr schön. Zuerst windet sie sich in Serpentinen etwa 200 m tiefer in den Canyon. Nach Mesa Verde kam mir das gar nicht mehr schwer vor. Da der Canyon sehr eng und auch noch dicht bewaldet ist, konnte man gar nicht weit sehen und meine Höhenangst hatte gar keine Chance auszubrechen. Davor hatte ich mich bei der Planung der Strecke etwas gefürchtet, da Serpentinen abwärts und meine Höhenangst nicht richtig zusammenpassen.

    Als es dann unten im Canyon weiterging, kamen langsam die riesig hohen roten Felsen in Sicht, für die Sedona so berühmt ist. Aber Sedona war erst einmal ein Schock: Überall wimmelte es nur so von Touristen und die Hauptdurchgangsstraße ist eine einzige, kilometerlange Baustelle. Da habe ich erst gar nicht versucht, dort ein bezahlbares Zimmer zu bekommen, sondern bin gleich weitergefahren nach Camp Verde, wo ich mich in einem Comfort Inn für 3 Nächte einquartiert habe.

    Schon auf der Strecke heute morgen nach Flagstaff reifte ein Plan in mir, die Route etwas umzuwerfen. Und bei der Fahrt durch Sedona nahm dieser Plan Gestalt an. So werde ich jetzt 3 Nächte in diesem komfortablen Hotel bleiben (ich brauch auch mal wieder zwei oder drei Tage an einer Station und nicht immer jeden Tag woanders) und von hier aus Tagesausflüge unternehmen.

    Geplant ist jetzt ein Tag (morgen) Sedona, das nur etwa 50 km weg ist und dann je nach Zeit und Lust noch etwas in der näheren Umgebung. Für übermorgen ist dann der Besuch der Geisterstadt Jerome, einer oder auch zwei weiteren Puebloruinen und Fort Verde geplant. Ein weiterer Landschaftspark ist auch noch ganz in der Nähe, so dass ich für zwei Tage wirklich genug Ziele habe. Dafür muss eine Nacht in Tucson dran glauben, so dass die Fahrt nach Tucson und die Besichtigung der mir wichtigsten Dinge an einem Tag stattfinden müssen. Tucson ist auf der Autobahn aber auch nur gut 300 Kilometer entfernt, so dass ich schon am späten Vormittag dort sein kann (wenn ich, wie bisher eigentlich fast immer, schon vor 8 Uhr morgens loskomme). Die Erfahrungen mit Albuquerque, Santa Fe und jetzt Flagstaff – und auch schon etwas Sedona – haben mir gezeigt, dass ich viel lieber Natur und kleine Orte heimsuche als größere Städte. Und das Raketenmuseum in Tucson reizt mich überhaupt nicht mehr, vor allem, wenn ich dadurch Zeit bei Pueblos oder roten Felsen opfern soll.

    Die ursprüngliche Planung hatte einen Tag für die Strecke von Camp Verde nach Tucson vorgesehen, wobei die Strecke eben durch die Berge geht. Ich habe jetzt aber wirklich genug von der Kälte und heute Abend das verhältnismäßig warme Camp Verde (und Sedona beim Durchfahren) sehr genossen. Es hatte hier um 17 Uhr immer noch +10° C. Den Naturpark, der für die Strecke nach Tucson eingeplant war, kann ich vielleicht morgen oder übermorgen noch einschieben (der liegt nämlich auch quasi um die Ecke) und das Pueblo wird einfach durch ein anderes ersetzt. Pueblos hat es hier in der Gegen eh mehr als ich ansehen kann. Außerdem hatte ich heute ja schon das Vergnügen, Wupatki bzw. Wukoki wirklich hautnah erleben zu dürfen.

  • Wow... was für eine Reise...

    Ein toller Bericht und die Fotos haben mich vom Handy an den Läppie getrieben.... unglaublich schön.

    Vielen lieben Dank, dass du uns diesen Bericht schenkst.

    LG Regina

    Externer Inhalt www.pooldeck24.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ostsee Highlights: Natur & Kultur pur vom 14.09. bis 26.09.2026 mit der Vasco da Gama

    Externer Inhalt www.pooldeck24.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Zeitlose Kanaren ab/bis Hamburg 03.01.-22.01.2027

    Externer Inhalt www.pooldeck24.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Rund um die britischen Inseln vom 15.05. bis 01.06.2027 mit der Vasco da Gama

  • Guten Morgen am sonnigen Ostersonntag.

    Eigentlich wollte ich auch im Urlaub zu normalen Zeiten aufstehen. Dies ist aber sehr schwierig, wenn ich den ganzen Tag Kaffee bekommen kann, wann immer ich möchte.

    Und eigentlich wollte ich heute morgen noch die Bilderflut des heutigen Berichts etwas reduzieren, was ich gestern Abend einfach nicht mehr geschafft hatte. Aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welche Bilder ich nicht zeigen möchte und habe die Zeit lieber mit dem Beobachten von Vögeln, Eichhörnchen, blühenden Sträuchern, Bäumen in frischem Grün und Spaziergängern vertrödelt, so dass ich jetzt aufgebe und die letzten Vorbereitungen für das Einstellen des nächsten, natürlich wieder vielfach gesplitteten Tagesberichts treffe.

  • Rote Felsen mit Touristen, Ruinen und alte Minen - Teil 1

    Donnerstag, 03.01.2008

    Gefahrene Meilen: 110.9 (= 178 km)

    Heute sollte ich mal eine kürzere Strecke fahren als die letzten Tage jeweils. Aber zuerst musste ich mal bei Dollar (Autovermietung) anrufen, um etwas zu klären. Das Auto meldete nämlich von Anfang an nach dem Anlassen, dass Service durchgeführt werden soll. Und gestern entdeckte ich an der Tür einen Zettel, dass nach knapp 20000 Meilen der nächste Ölwechsel fällig wäre. Und so viel hatte das Auto schon drauf als ich es übernahm. Jetzt wollte ich mit Dollar abklären, ob es in Ordnung ist, wenn ich das Auto weiterhin fahre oder ob ich es wechseln muss. Nach deren Auskunft kann ich das alles einfach ignorieren; sie haben jedoch einen Vermerk in den Vertrag gemacht, dass ich nachgefragt hatte. Und ich hatte schon befürchtet, dass ich das schöne große teure Auto, das ich statt dem billigsten bekommen hatte, gegen etwas anderes tauschen muss, das möglicherweise der Kategorie entspricht, die ich gemietet hatte.


    Nachdem das geklärt war, konnte es losgehen. Vorher hatte ich mir schon beim Frühstück den Bauch so richtig voll geschlagen. Ich hatte ein Brötchen mit Marmelade, eine frisch gebackene große Waffel mit Ahornsirup, ein Bagel mit Frischkäse auf der einen Hälfte und Erdnussbutter auf der anderen (ja, ich mag Erdnussbutter, dafür aber Nutella nicht). Dazu gab es zwei Becher Gourmet-Kaffee, der mal richtig schön stark war und unserem Kaffee sehr nahe kam. Deshalb brauchte ich heute keinen Eimer Cappuccino mehr für unterwegs. Ich hatte schon beim Frühstück die notwendige Menge an Koffein für den ganzen Tag bekommen. Und so ein Frühstück gibt es die nächsten beiden Tage wieder!

    So gerüstet ging es los nach Sedona. Zuerst wieder etwa 15 km Autobahn, bis dann die kleine Landstraße abzweigte. Und schon bald kamen die ersten roten Felsen in Sicht und fast gleichzeitig auch die Baustelle. Und dies war die erste richtig lange Baustelle, über die ich mich nicht geärgert habe. Bot doch die erzwungene Fahrt mit weniger als der Hälfte der sonst erlaubten Höchstgeschwindigkeit die Gelegenheit, die Umgebung so richtig zu genießen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Nachdem ich in der Tourist-Information abgeklärt hatte, dass mein Nationalparkpass als Ersatz für den Red Rock Pass gewertet wird und somit als Bezahlung für die Parkplätze bei Wanderwegen und Aussichtspunkten gilt, die nicht in privater Hand sind, sowie mich mit einer Karte und Infomaterial eingedeckt hatte, konnte es losgehen. Ich hielt fuhr also wieder zurück bis ganz an den Ortsanfang im Süden und rollte die Straße quasi von Wanderparkplatz zu Wanderparkplatz bzw. Aussichtspunkt auf der rechten Straßenseite auf. Zuerst kam der Wanderparkplatz des Bell Rocks dran. Der Felsen sieht doch wirklich aus wie eine Glocke.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


  • Rote Felsen mit Touristen, Ruinen und alte Minen - Teil 2

    Die Gegend um diesen Wanderparkplatz reizte mich ungemein, sie einfach ungehemmt auf meine Speicherkarte zu bannen.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Dann kam die Chapel of the Holy Cross dran, die da als modernes Gebäude einfach so auf die schönen roten Felsen gebaut wurde. Mir persönlich gefällt sie überhaupt nicht, aber die Aussicht von dort oben auf Sedona und die umliegenden Felsen ist sagenhaft. Da kann man notfalls auch dieses furchtbar hässliche Gebäude einfach ignorieren.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


  • Rote Felsen mit Touristen, Ruinen und alte Minen - Teil 3

    An der steilen Straße, die zur Kirche hinaufführt, gab es unterwegs noch ein paar Kakteen zu sehen und von oben natürlich einen super Blick auf Sedona.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

  • Rote Felsen mit Touristen, Ruinen und alte Minen - Teil 4


    Da ich den Oak Creek Canyon schon gestern heruntergekommen bin und gesehen hatte, dass es so gut wie keine Möglichkeit zum Anhalten und Fotografieren gibt, habe ich mir diesen Abstecher geschenkt und bin gleich direkt zum Flughafen gefahren. Ja, auch einen Flughafen hat Sedona, der aber wohl hauptsächlich für Charterrundflüge genutzt wird. Da der Flughafen sehr hoch oben liegt, hat man von dort eine gute Sicht nach Norden und nach Westen. Ansonsten hat mich die Fahrt dort hinauf ziemlich an Mesa Verde erinnert, nur dass die Serpentinenstrecke wesentlich kürzer war. Aber auch hier hatte man an manchen Stellen das Gefühl, einfach ins Nichts hinein zu fahren, weil die Straße eine enge Serpentine machte und nichts den Blick in die Ferne und nach unten beschränkte.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Dann musste ich aber noch unbedingt die Stelle finden, an der das berühmte Bild mit den sich im Wasser spiegelnden Felsen, dem Cathedral Rock, gemacht wurde. Und ich habe sie gefunden. Gleichzeitig habe ich aber auch erneut festgestellt, dass in Sedona alle Leute versuchen, den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen. An dieser Stelle wird nämlich Eintritt fällig, der sonst in keinem Pass inbegriffen ist. Und zwar wird nicht per Auto oder pro Person berechnet, sondern pro Person (5$) plus Parkplatz für das Auto (3$). Mir gefällt hier überhaupt nicht, dass alles so auf Touristen ausgerichtet ist und überall sehr hohe Preise gefordert werden. Meine geliebten Magnete z.B. kosten mehr als doppelt so viel wie in den Nationalparks, und dort kosten sie schon mehr als an Tankstellen, wo ich schon ganz vereinzelt welche gefunden habe, die mir gefallen haben.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    An der Farbe der Felsen ist deutlich zu sehen, dass heute die Sonne starke Probleme hatte, sich durch die leichte Bewölkung durch zu kämpfen und halt meistens die Felsen nicht angestrahlt wurden. Im Norden war noch blauer Himmel und im Süden und Osten kam die Sonne kaum durch. Auch wird das Motiv meistens bei Sonnenuntergang aufgenommen, damit die Felsen so richtig schön rot leuchten. Da sich die Bewölkung aber immer mehr verstärkte, konnte ich mir das Warten auf den Sonnenuntergang schenken, da es heute keinen sichtbar roten geben würde. Also muss das Bild mit roten Felsen gegen hellgrauen Himmel reichen.


    Dann wollte ich noch im Red Rock State Park an den Fluss hinuntergehen und schauen, ob es von dort noch schöne Fotomotive gibt. Aber die wollten noch einmal extra Eintritt (6$) haben, da sie nur den Red Rock Pass anerkennen und keinen Ersatzpass gelten lassen und so bin ich wieder weggefahren. Ich war ja nicht einmal sicher, ob sich dort lohnenswerte Fotomotive finden lassen würden. Im Internet sah es nicht so vielversprechend aus, aber da klang es auch noch so als ob mein Nationalparkpass anerkannt würde. Und auch in der Tourist Info hieß es, entweder Red Rock Pass oder ersatzweise Nationalparkpass und das auch für den Red Rock State Park.

    Irgendwie war ich von der ganzen vorhergehenden Reise verwöhnt, da die Wanderwege und Parks meisten ziemlich menschenleer waren. Selbst im Arches traf man nicht so viele Touristen (Autos) bei den einzelnen Aussichtspunkten an wie hier in Sedona. Teilweise war es schon fast schwierig, einen Parkplatz zu ergattern. Wie muss es hier nur im Sommer zugehen, wenn noch mehr Touristen da sind. Diese Menschenmassen (auch auf den Wanderwegen) nahmen mir irgendwie die Lust, noch eine kleine Wanderung zu unternehmen und so fuhr ich am frühen Nachmittag noch zu einer weiteren Puebloruine, dem Tuzigoot National Monument, und der alten Minenstadt Jerome.

  • Rote Felsen mit Touristen, Ruinen und alte Minen - Teil 5

    Bei Tuzigoot handelt es sich wieder um ein auf einem Hügel freistehendes Pueblo, dessen noch stehenden Mauern mit modernen Mitteln ständig repariert werden müssen und die deshalb nicht mehr im Originalzustand erhalten sind wie bei den anderen Pueblos, die ich bisher besichtigt hatte. Hier konnte ich im Visitor Center noch eine interessante Zeremonie beobachten: Die ganzen Nationalparks und Nationalmonumente haben ein Programm für Kinder, bei dem diese während der Besichtigung einen Fragebogen ausfüllen müssen. Am Ende werden die Fragebogen von einem Ranger kontrolliert und korrigiert und die Kinder als Juniorranger eingeschworen, so richtig mit rechter Hand heben und Schwur wiederholen. Dabei müssen die Kleinen schwören, dass sie die Überreste der Vergangenheit und die Natur schützen werden und nichts mutwillig einfach zerstören. Und diese Botschaft auch an die Klassenkameraden weitergeben. Und die vier Kinder, die ich dabei beobachten konnte, waren da mit Feuereifer dabei. Natürlich gab es auch Rangerabzeichen für sie. Irgendwie scheinen die Nationalparks zu versuchen, den Kindern das zu vermitteln, was sie den Jugendlichen und Erwachsenen nicht mehr können. Denn diese sind es, die auf Mauerresten und fragilen Felsen trotz Verbot herumklettern müssen und sie dadurch für immer zerstören.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    In diesem Pueblo wurde deutlich, dass die Räume jeweils die Schlafräumer einer kompletten Familie waren und sich das tägliche Leben auf den Dächern und auf der Plaza abspielte. Hier in dieser Gegend wundert mich das nicht sehr, waren doch die Fenster der Pueblos immer sehr klein und die Zimmer deshalb immer sehr dunkel. Und wozu sollte man sich in Räumen aufhalten, wenn die Winter so mild waren wie der heutige Tag. Da hatte es um 16 Uhr bei komplett bewölktem Himmel immer noch 14° C.

  • Rote Felsen mit Touristen, Ruinen und alte Minen - Teil 6

    Da ich nach dieser Besichtigung immer noch Zeit hatte, fuhr ich die wenigen Kilometer in die Berge nach Jerome, einer alten Minenstadt, die mit der Schließung der dortigen Kupferminen erst einmal verlassen und jetzt mal wieder vor allem von Künstlern bewohnt wird.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Das dortige Museum zeigt interessante Details aus der Zeit der Minen und die Ortschaft liegt wirklich idyllisch am Hang. Aber ich wollte trotzdem nicht dort wohnen. Wenn man da aus dem Fenster sieht, sieht man ja erst einmal nichts und ganz weit unten dann den Hang, der noch weiter runter geht.


    Dann wurde es langsam dunkel und somit wieder Zeit zurückzufahren. Unterwegs konnte ich noch ein paar Lebensmittel besorgen, u.a. auch Tiefkühlmenüs, die ich mir in der Mikrowelle in meinem Zimmer warm machen wollte. Beim Einkaufen hatte ich noch eine nette Begegnung: Nach dem Bezahlen stellte die Kassiererin fest, dass ich mit Kundenkarte 1/3 der Summe gespart hätte. Da ich aber keine Kundenkarte hatte, nahm einfach die in der Reihe hinter mir stehende Frau ihre, damit ich nachträglich die Ersparnis (immerhin 6$) wieder zurück bekam.

    Als ich mir dann das Essen machen wollte, funktionierte die Mikrowelle nicht. Aber ich konnte mir das Essen in der Mikrowelle im eigentlich geschlossenen Frühstückszimmer warm machen.


    Der Wetterbericht für morgen klingt für die Gegend um Camp Verde gar nicht schlecht: Leicht bewölkt mit Höchsttemperaturen von 16° C. Also ungefähr so wie heute. Dafür soll das Wetter morgen in Sedona schlechter sein, kälter nämlich (12° C) und bewölkt und windig. Naja, immerhin besser als es gestern klang. Da war nämlich für morgen für Sedona Regen angesagt. Deshalb habe ich den Ausflug heute gemacht und die Gegend um Camp Verde (also südlich von Sedona) trotz Aussicht auf etwas Regen auf morgen geplant. Und das scheint mal wieder richtig gewesen zu sein. Von Regen ist aber nichts mehr zu lesen in den Wetteraussichten. Lass ich mich halt mal überraschen, was morgen so auf mich wartet.

  • Eine ganz, ganz tolle Reise, liebe Gipsy und hochinteressant!

    LG

    Jutta

  • Gipsy

    Ich bin soooooo begeistert von den Aufnahmen. Rund um den Fluss vor dem Cathedral Rock war es im Juli 2011 menschenleer und wir waren dort mit unseren erwachsenen Söhnen schwimmen.

    An Parkgebühren glaube ich mich nicht zu erinnern. Es war auch, vielleicht wegen der Hitze, ziemlich leer in Sedona.

  • bina.63 Am Fluss vor dem Castle Rock war auch nicht viel los. Und es gab auch 2008 wohl noch einige Plätze in der Nähe des Flusses, die kostenlos waren. Aber ich hatte im Netz keine so genaue Beschreibung zu solchen Stellen gefunden, dass ich sie vorab auf den im Netz vorhandenen Karten gefunden hätte. So habe ich mir eben einen kostenpflichtigen Parkplatz gegönnt. Ich glaube, dass es sich um einen privaten Picknick-Platz gehandelt hat mit super-sauberen Toiletten und kostenlosen Wasserflaschen.

  • Guten Morgen Ihr Lieben

    Eigentlich wollte ich keinen Morgen mehr mit "eigentlich" beginnen. Aber heute ist so ein richtiger Tag für "eigentlich". ;)

    Eigentlich könnte ich den voll erblühten Frühling so richtig genießen, da die meine Allergie auslösenden Pollen wohl nicht mehr fliegen. Ich niese und schniefe auch ohne Allergietablette nicht mehr ständig. ^^ Aber mein Kopf protestiert gegen die beginnende Wetteränderung und hat mal wieder ein paar Bauarbeiter in meinen Kopf geholt, die dort hämmern und bohren und eine leichte Migräne ausgelöst haben. Durch eine Änderung des Frühstück-Getränks von Milchkaffee in starken Espresso mit viel Zitronensaft und einer Ibu ist es mir gelungen, den Bauarbeitern in meinem Kopf klar zu machen, dass sie auf der falschen Baustelle waren. :D

    Trotz dieses Hindernisses beim Aufwachen hatte sich das heutige Datum wohl dauerhaft in mein Gehirn eingebrannt. Und es hackt ständig auf mich ein "heute wäre eigentlich DER Tag". Der Tag, der schuld daran ist, dass ich hier bei Euch im Forum gelandet bin und eine Kreuzfahrt gebucht hatte. Heute wollte ich eigentlich Petra sehen. ;(

    Aber der Blick auf meinen Ticker sagt, dass dieser Ausflug um 346 Tage verschoben werden musste.

    Mein Bericht hier erinnert mich aber auch wieder daran, dass Wünsche und Träume wirklich wahr werden können, wenn sie nicht absolut unrealistisch sind und man nur fest genug daran glaubt und mit aller Kraft an ihrer Verwirklichung mit hilft. Die roten Felsen und die Schluchten des Colorado Plateaus wollte ich mit eigenen Augen sehen, seit ich vor über 40 Jahren in einer Buchhandlung einen für mich damals unbezahlbaren Bildband über die Naturwunder der USA in meinen Händen hielt.

    Und heute ist die Entscheidung auch leichter, welche Bilder ich Euch nicht zeigen werde; ich muss mich nur gegen etwa 2/3 der Tagesausbeute entscheiden und nicht gegen 4/5 wie an einigen anderen Tagen.