Wirklich sagenhafte Bilder. Besonders, die von dem Fotoausflug gefallen mir gut, da dabei so alltägliche Dinge wunderschön in Szene gesetzt wurden. Und Island ist natürlich Natur vom feinsten ![]()
LG Susanne
Wirklich sagenhafte Bilder. Besonders, die von dem Fotoausflug gefallen mir gut, da dabei so alltägliche Dinge wunderschön in Szene gesetzt wurden. Und Island ist natürlich Natur vom feinsten ![]()
LG Susanne
Island, Reykjavik
Ankunft: 13 Uhr
Sonnenaufgang ca. 03:50 Uhr
Sonnenuntergang ca. 23:14 Uhr
Wetter: Heute ist es bewölkt und regnerisch bei Temperaturen von ca. 13 °C. Es weht eine frische Brise aus östlichen Richtungen.
Für heute hatten wir bei TUI den Tagesausflug “Monster Truck Tour auf den Gletscher Langjökull” gebucht. Ein Tagesausflug der erst Mittags beginnt? Geht ja, ist ja lange hell und wir lagen ja über Nacht im Hafen.
Der Wetterbericht hat leider gestimmt. Aber wir hatten uns darauf eingestellt, dass es in Island auch feuchte Tage geben kann.
Die Trucks standen bereits am Hafen und es konnte direkt losgehen. Auf den Weg zu den Trucks gab es die erste nasse Dusche von Oben. Mit drei Trucks ging es zunächst über gut ausgebaute Straßen ins Inland. Unterwegs hielten wir noch an der Grenze der beiden Kontinentalplatten. Da es hier stark geregnet hat, haben wir auf Fotos verzichtet. Am nächsten Tag sollten wir ja nochmal hierher kommen.
Irgendwo für uns im “Nirgendwo” endete die asphaltierte Straße. Der Luftdruck der Reifen wurde gesenkt und es wurde (draußen) schmutzig.
Am besten lasse ich die Fotos für sich sprechen.
Je näher wir dem Gletscher kamen, umso mehr verwandelte sich die “frische Brise” aus dem Wetterbericht in einen Sturm mit orkanartigen Böen. Die Landschaft war irgendwie surreal und unwirklich. Dennoch gab es mehrere Regenbögen zu sehen. Für das Regenbogenfoto verließen wir kurz den Truck. Zum Dank wurden wir fast von einer Böe über das Lavafeld geweht. Wir konnten uns gerade noch am Truck festhalten. (Die Mütze unseres Fahrers ging bei der Böe verloren.)
Dann kam der Gletscher in Sicht. Wir sollten mit den Trucks auch auf den Gletscher fahren, jedoch hatte der viele Regen den Schnee in tiefen Matsch verwandelt, so dass der erste Truck direkt stecken blieb. Erfolgreich und unter großem Manpower- und Truckeinsatz konnte er geborgen werden.
Schade, es wäre sicher ein Erlebnis gewesen, auf den Gletscher zu fahren. Doch auch nur bis an den Gletscher war es schon wirklich toll. Hier ging aber die Sicherheit Aller vor. Es hatten auch alle Verständnis dafür - kennt man ja auch schon mal anders von den lieben Mitreisenden. Nach der erfolgreichen Bergung ging es dann wieder zurück.
Wir hielten dann noch einmal kurz an, um zu beobachten, wie der Sturm das Wasser aus dem Gletscherfluß nach oben wehte. Die Bilder sind übrigens nicht in schwarz/weiß aufgenommen - die Lichtverhältnisse waren tatsächlich so.
Auf dem Weg zu dem Restaurant (das Mittag- bzw. besser Abendessen war im Preis enthalten) bogen die Fahrzeuge von der “Straße” ab, um uns zu zeigen, wie die Wege bis vor kurzem noch gewesen sind. Zwei Fotos dazu:
kurze Pause …
Als wir am Restaurant ankamen, zeigt sich doch tatsächlich ein Stück blauer Himmel ![]()
Wir nutzten die Gelegenheit, ein paar Fotos vom Cockpit des Trucks zu machen. Es erinnerte eher an ein altes Flugzeug als an eine Auto.
Nach dem Restaurantbesuch (Buffet mit kalten und warmen Speisen - angekündigt war zwar ein typisch isländisches Essen - hatte aber eher italienische Züge) fuhren wir weiter zum nächsten Wasserfall, dem Hraunfossar. Zunächst ein paar Fotos während der Fahrt, dann der Wasserfall.
Es gibt auch ein Bild von den Trucks, wieder einigermaßen sauber:
Bevor es dann endgültig zurück zum Schiff ging, hielten wir noch an einer heißen Quelle, die zur Versorgung der Bevölkerung mit Energie benutzt wird. Das heiße Wasser wird über Pipelines über weite Strecken transportiert.
Von dort ging es dann wieder zurück zum Schiff. Es war ein langer und erlebnisreicher Tag und wir sind froh, dass wir diesen Ausflug gebucht hatten. Unsere Guides bzw. Fahrer waren absolut top und verstehen es, mit den Trucks sicher umzugehen. Die Trucks waren untereinander per Funk verbunden. Im ersten Truck saß ein Guide, der im perfekten Deutsch viel über Island, die Kultur und die Landschaften erzählt hat. Sehr kurzweilig und interessant.
So, nun müssen wir ausruhen, denn am nächsten Tag gibt es wieder einen Tagesausflug.
LG
Harald und Nicole,
die heute meinen Text ein wenig ergänzt hat hat
Absolut faszinierend ![]()
Was für ein Ausflug! @NiHa
Aber das Wetter uiuiuiui. Traumhafte Bilder trotzdem - gerade die von Wasserfall.
Danke und LG
Angela
Island, Reykjavik - Tag 2
AMAB: 18:30 Uhr
Liegezeit bis 19 Uhr
Sonnenaufgang ca. 03:53 Uhr
Sonnenuntergang ca. 23:11 Uhr
Wetter: Heute regnet es den ganzen Tag, es ist bedeckt. Bei Temperaturen von ca. 14 °C weht ein leichter Wind aus nördlichen Richtungen.
Den ganzen Tag Regen - super Voraussetzungen für die Tour “Der Goldene Ring”. Wir hatten diese Tour ebenfalls bei FAB Travel (FAB = free as a bird) gebucht. Unsere Gruppe wurde direkt am Schiff von dem sehr freundlichen und deutsch sprechenden Fahrer erwartet. Nachdem alle Personen gefunden waren, ging es auch schon los. Der Fahrer übernahm auch die Reiseleitung und gab uns reichlich Informationen zu Land und Leuten und zu unseren Zielen.
Von Reykjavik aus ging es zunächst zu der kleinen Stadt Hveragerdi. Dort besuchten wir eine Ausstellung zu dem Erdbeben von 2008. In der Ausstellung gab es unter anderem eine Küche zu sehen, die so gestaltet war, wie es nach dem Erdbeben ausgesehen hat.
Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter zum Wasserfall Faxafoss, der auch bei Wildwasser Kanuten beliebt ist. Neben dem Wasserfall gibt es eine Strecke für die Lachse.
In einem Gebiet aus heißen und brodelnden Quellen befindet sich der große und berühmte Geysir Strokkur. Unser Fahrer und Reiseleiter ließ uns direkt am Eingang des Besucherzentrums aussteigen. Wir hatten dann genügend Zeit, uns alles anzuschauen.
Das Besucherzentrum wird von einem Troll bewacht, er ließ uns aber anstandslos passieren.
Um den Geysir zu besuchen mussten wir nur die Straße überqueren und schon standen wir zwischen heißen Dämpfen. Auf einem gut befestigtem Weg ging es dann zum Geysir.
Noch bevor wir den Großen Geysir erreichten, fanden wir den kleinen Geysir neben dem Weg. Leider sprudelte das heiße Wasser nur ein wenig, eine Fontaine hat er nicht hervorgebracht.
Ein kleines Stück weiter befand sich der Strokkur, den wir auf dem Weg schon ein paar mal laut fauchen gehört hatten.
Um den großen Geysir herum gab es noch ein paar heiße Quellen.
Die Fläche längs des Wehes dampfte auch überall.
Nach dem Rundgang am großen Geysir mussten wir uns im Besucherzentrum erst einmal aufwärmen und wieder trocknen. Außer Souvenirs konnte man auch etwas zu essen und zu trinken kaufen. Nach einer kleinen Stärkung konnte es dann bald weiter gehen. Übrigens, hier waren die Toiletten kostenfrei.
Kleine Unterbrechung …
Hallo @NiHa
Danke für deinen schönen informativen Reisebericht und die klasse Bilder wirklich schön mit viel Natur ![]()
Bin gespannt wie es weiter geht.
LG Wiltraud
und weiter gehts
Ein Muss bei einem Island Besuch ist der Gullfoss, der König unter den Wasserfällen. Wenn mann von oben auf die tosenden Wassermassen herabsieht, kann man gut erkennen, welche Kraft die Wassermassen haben. Leider gab es für uns keinen blauen Himmel als Kontrast, eher Wasser von oben und unten.
Zum Abschluss unserer Tour besuchten wir noch den Pingvellir Nationalpark. Der Nationalpark liegt am Nordufer des Sees Pingvallavatn im Grabenbruch der beiden Tektonischen Platten, die hier auseinander driften. Es gibt dort imposante Felsspalten und Risse zu sehen.
Bereits um 930 wurde hier auf einem Feld einmal jährlich während zwei Wochen im Juni die Traditionelle Versammlung Althing abgehalten. Die Versammlung hatte sowohl eine gesetzgeberische als auch eine gerichtliche Funktion. Somit handelt es sich um eines der ältesten Parlamente der Welt. Es wurde erst im Jahr 1798 von den Dänen aufgelöst.
Bereits von Ferne konnten wir einen Wasserfall erkennen, den Öxararfoss. Wir erfuhren von unserem Reiseleiter, dass dieser künstlich angelegt wurde indem man einen Fluss umgeleitet hat. Etwas, das heute in Island unmöglich wäre.
Leider sind wir nicht näher an den Wasserfall herangefahren und für einen Besuch zu Fuß war die Zeit zu kurz.
Nun noch ein paar Eindrücke aus dem Grabenbruch.
Auf dem nächsten Foto könnt ihr im Hintergrund oben die Menschen an der Aussichtsplattform sehen. Zum Ende wurden wir auch noch dorthin gefahren, so dass wir noch Fotos von dort aufnehmen konnten.
Und bitte immer schön auf den Wegen bleiben!
Bevor wir wieder zurück zum Hafen gebracht wurden, war noch etwas Zeit um die Kirche in Reykjavik zu besuchen. Ein kurzer Besuch, der uns gut gefallen hart. Es war nur schade, dass wir uns Reykjavik nicht noch anschauen konnten.
Mit diesem Besuch endete unser wirklich empfehlenswerter Ausflug. Nicht nur, dass wir hervorragend informiert wurden, wegen des guten Fahrers war es auch eine sichere Fahrt in einem kleineren Bus. Die kleinen Gruppen sind mit ein Hauptgrund, warum wir die TC Ausflüge wenn möglich meiden. Der Herdentrieb ist dann einfach nicht gegeben.
Nach zwei erlebnisreichen und etwas anstrengenden Tagen freuten wir uns dann auf den folgenden Seetag.
Für euch geht es dann bald weiter mit den Färöer Inseln.
Liebe Grüße an alle
Harald
Was für ein toller Bericht mit fantastischen Fotos - danke, @NiHa !! Ich bin ja eigentlich ein Warmduscher, aber Island rückt immer weiter nach oben auf meiner Wunschliste ...
LG,
Emma
@NiHa
Auch wenn das Wetter nicht unbedingt mitgespielt hat, scheint Island ja absolut grandios zu sein. Tolle Bilder von dir!
LG
Sandy
@NiHa
Danke für die schönen Einblicke in diese doch sehr besonder Landschaft. Du hast sie wirklich bestens für uns eingefangen ![]()
LG Susanne
wunderschoene bilder! island ist ein wunderschoenes land, welches ich jedem nur waermstens empfehlen kann....
Hallo Ihr Zwei!
Gerade euren sehr schönen Bericht entdeckt! Traumhafte Bilder!
Für die weiteren Erlebnisse schwinge ich mich mal mit an Bord.
LG Eva
Faröer, Torshavn
Ankunft: 07:00 Uhr
AMAB: 17:00 Uhr
Liegezeit bis 17:30 Uhr
Sonnenaufgang ca. 04:24 Uhr
Sonnenuntergang ca. 22:40 Uhr
Wetter: Heute ist es teils bewölkt, teils heiter. Regen ist möglich. Bei Temperaturen bis ca. 12 °C weht eine mäßige, in Böen auffrischende, Brise.
In der Vorbereitung für diese Kreuzfahrt haben wir in Bezug auf die Färöer Inseln zwei Dinge falsch gemacht.
Erstens haben wir uns viel zu spät um einen Mietwagen gekümmert. Es war natürlich alles ausgebucht. Wir wären gerne auf eigene Fast über die Insel gefahren, das ist dort problemlos möglich. Also mussten wir dann doch einen Ausflug buchen, mangels Alternativen bei TC.
Zweitens haben wir uns für den Vormittags-Ausflug entschieden. Das war unglücklich, nicht wegen des frühen Aufstehens sondern wegen des Wetters. Wir hatten reichlich tiefhängende Wolken bis hin zum Nebel, die sich im Laufe des Tages allerdings verzogen haben.
Wir hatten uns für den Ausflug “Traditionelle Küstendörfer Saskun und Kollafjordur entschieden, der 3,5 Stunden dauern sollte.
Durch eine trübe Suppe, die man nicht als schönes Wetter bezeichnen kann fuhren wir zunächst zum Dorf Saskun. In diesem urtümlichen wirklich kleinen Dorf ist in dem ehemaligen Bauernhof ein kleines Kulturmuseum untergebracht. Die Lage am Ende des Meeresarmes ist allerdings wirklich genial, auch bei trübem Wetter. Immerhin hatten wir bei unserem Aufenthalt dort eine Regenpause.
Über die schmale Strasse, über die wir zum Dorf gekommen waren, ging es auch wieder zurück.
Gleich geht es schon weiter …
Das zweite Ziel war das Dorf Kollafjordur bzw. eine kleine alte färöische Kirche mit einem traditionellen Grasdach. Die Reiseleiterin hat dort ausführlich erzählt, aber ich habe mich vor dem Vortrag gedrückt. Während der Zeit habe ich mich im Dorf umgeschaut und einige Fotos gemacht.
Bei meinem kleinen Rundgang wurde ich neugierig beäugt:
Begleiten wollte er oder sie mich aber nicht.
Das war es auch schon von diesem Ausflug. Mehr gibt es hier nicht zu berichten.
Am Nachmittag wurde das Wetter tatsächlich besser und die Sonne zeigte sich auch noch. So konnten wir während des Auslaufens das gute Wetter an der Aussenalsterbar genießen. Eine kleine Entschädigung für den feuchten Vormittag.
Noch ein paar Fotos als Beweis.
Am Abend haben wir dann auf der Kabine einen schönen Sonnenuntergang erlebt.
Danke für die Begleitung, bald geht es auf den Orkney Inseln weiter.
LG und ein erholsames WE!
Harald
@NiHa
Gut, dass du dich zum Fotografieren abgeseilt hast
sind wie immer richtig schöne Bilder. Da werde ich richtig neidisch. Vielleicht kannst du mir im März ein wenig Fotounterricht geben, biiiiitte! ![]()
LG Susanne
@NiHa, tolle Bilder und Impressionen
,
auch wenn das Wetter leider nicht ganz mitgespielt hat. Aber ihr habt trotzdem viel gesehen und erlebt, klasse ![]()
LG
Polar
Vielleicht kannst du mir im März ein wenig Fotounterricht geben, biiiiitte!
LG Susanne
Moin Susanne,
das mache ich doch gerne. Es ist ja Zeit genug an den Seetagen. Du kannst uns ja dann einen Cocktail ausgeben...
LG und schönes WE!
Harald
Cocktail? Klar, da bin ich ganz spendabel ![]()
Schönes Wochenende und schon mal danke vorab
Susanne