Die beste Ehefrau aller auf Reisen... mit Knut von Singapur nach Dubai

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • BBM! (Bitte bald mehr!)


    OT.

    Mußt nicht neue Abkürzungen erfinden, Norbert. =O Der Micha @OHV_44 hat schon genügend davon in die Runde geschmissen, dass mir ohnehin der Überblick fehlt. ;(

    Und fürs Selbstbewußtsein ist das - glaube ich - dekonstruktiv, kontraproduktiv ......oh je, was gebe ich da von mir? :whistling: Schaue jetzt lieber das für mich derzeit nicht so fröhliche Bayern-Spiel an. :/:(

    OT Ende

    Servus und liebe Grüße aus dem Süden


    Helmut

    So a Urlaub auf See is fei scho schee !

    *MeinSchiff*

  • Hallo Anke und Christian @Schoebelinchen

    komme erst jetzt dazu euren tollen und lustigen Reisebericht zu lesen.
    Ich habt beim Forumstreffen von eurer Cruise soooo geschwärmt... ;):love: da muss ich einfach euren Reisebericht folgen. ^^

    Vielen Dank für Einstellen. Freue mich auf die Fortsetzung.

    Bitte weiter so!

  • Oh wie toll- ist noch Platz für mich?
    Würde gerne noch mitreisen, der Anfang war schon klasse :)

    "I haven´t been everywhere, but it´s on my list".
    Reisen ist ein guter Weg Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden :)

    Am 15.09. 2017 geht´s auf die MS5; Route Mittelmeer mit Ibiza <3

  • Zweiter
    Reisetag. 23. März 2017, Port Klang / Kuala Lumpur

    Am späten Nachmittag, ca 16:00 Uhr erreichen wir Port Klang. Port Klang liegt in
    the Middle of nowhere! Auf der einen Seite Industrie, auf der anderen Seite
    Mangrovenwald.

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    Ratz Fatz hat der Kapitän die Mein Schiff angelegt und wir
    durfen von Bord. Ein wenig Zeit ist noch bis 18:10 Uhr, dann soll unsere Tour
    durch nächtliche Kuala Lumpur beginnen. Kuala Lumpur soll, so unser Erklärbär,
    im übrigen schlammige Flußmündung bedeuten. Die beste Ehefrau aller und ich
    sind beeindruckt haben diese Aussage jedoch nicht überprüft. Unser Guide, ein waschechter
    Malaysier, erklärt uns ein wenig vom Leben in und um Malaysia. Malaysia gibt es
    seid knapp 60 Jahren, vorher war es eine englische Kolonie. Die Zeitzeugen sind
    unübersehbar. Der Vortrag hätte interessant sein können, aber leider war unser
    Guide nur bedingt der deutschen Sprache mächtig. Aus den geplanten 75 Minuten
    zur Innenstadt sind dann doch 90 geworden, die Rush Hour hat uns ereilt. Es
    geht hinauf zum KL Tower, dem Fernsehturm.

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    Erster Fotostop. Am Fuße des Turms angelangt fragen wir uns welches Fest Kuala Lumpur
    gerade begeht. Einige Bäume und Sträucher sind mit bunten Lichterketten
    verziert, fast wie Weihnachten.

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    Der Turm erstrahlt in einem giftigen grün, wir
    entern auf.

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    Die Aussichtsplattform soll eine gigantische Aussicht bieten. Ist
    auch so, aber … Für Fotos so gut wie ungeeignet da von rückwertig beleuchtet,
    mal wieder schade. Immerhin ist der Blick über die Stadt wirklich sehenswert,
    wenn auch nur bedingt in Bilder zu digitalisieren.

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    Wieder zurück auf dem Boden, dürfen wir das Farbspiel der Turmbeleuchtung bestaunen. Für uns Quasi ein
    Nebenprodukt aber durchaus reizvoll.

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    Unser Resümee:
    Die beste Ehefrau aller und ich können einige sehr schöne Impressionen erhaschen, sind aber nicht völlig
    begeistert.

    Die Petronas auch Twin-Towers genannt stehen als nächstes auf dem Programm, für uns das erklärte Ziel und Highlight!

    Zweiter Fotostop. Busstop, Ausstieg links, links über die Straße, einige Schritte in
    den kleinen Park. Gigantisch wachsen die beiden Türme vor uns in den Himmel,
    kratzen scheinbar an den Wolken. Die in schwindelnder Höhe montierte
    Verbindungsbrücke zwischen den Türmen sieht grazil aus. Strahlend beleuchtet
    dominieren die zwei Giganten die Nacht. Das Bild der Himmelszwillinge brennt
    sich in unsere Köpfe. Alleine für diesen Anblick haben sich die Strapazen der
    langen Anreise von Deutschland gelohnt. Mal wieder ein kleiner Augenblick für
    die Ewigkeit. Die beste Ehefrau aller und ich sind schwer begeistert.

    xxxAdmin(Sophie)xxx (Bitte keine Bilder von erkennbaren Personen einstellen.)

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    Mit denWorten von Hans Rosental: Das war spitze! Viel zu schnell vergeht die
    Zeit wir müssen zurück zum Bus. Weiter zum Friedensplatz.

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    Dritter Fotostop. Nach dem Erlebnis an den Twin-Towers fällt es schwer Worte zur
    Dletzten Attraktion zu finden. Die Gebäudefronten, wieder zeigt sich der Stil
    der ehemaligen Kolonialherren, sind durchweg hübsch anzuschauen und
    entsprechend fotogen. Dieser Halt war, wie bereits geschrieben, nicht unser
    Favorit aber trotzdem sehenswert.

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    Weiter ging es mit dem Bus durch die Stadt. Am Bahnhof gab es leider keinen Stop, aus
    dem vorbeifahrenden Bus konnten wir kein Foto erhaschen. Schade, soll auch im
    Kolonialstil von englischen Konstrukteuren erbaut worden sein.

    Resümee:
    Diesen Ausflug, wir haben mit TUI gebucht, sollte man unbedingt bei Nacht
    machen. Wie bereits beschrieben ist der Anblick der Twin-Tower ein echter
    Hingucker und für uns das absolute Muß in Kuala Lumpur!

    Nach Rückkehr wurde dann im gewohnten Kreise - nein, Anke und Guido waren noch nicht da -bei ausreichend schmackhafter Getränke der Ausflug erörtert.

    xxxAdmin(Sophie)xxx (Bitte keine Bilder von erkennbaren Personen einstellen.)

    Wir hatten an diesem Abend noch viel Spaß mit unserem "Krabbelkäfer", aber dies sei den Insidern wirklich vorbehalten.

    Dritter Reisetag 24.03.2017, Port Klang

    Schon am Abend in Kuala Lumpur zeichnete sich das beginnende Drama ab! Die beste Ehefrau aller, angezapft von einem liederlichen Insekt, litt an einem stark
    geschwollenem Fuß. Laufen war ohne Schmerzen nicht möglich, weswegen wir auf einen Ausflug verzichteten. Vorgenommen hatten wir uns eine private Erkundung,
    war allerdings nicht machbar. So blieb nur das Schiff mit seinen Annehmlichkeiten und ein kleiner Bummel durch die Geschäfte im Terminal.

    Vierter Reisetag 25. März 2017, Seetag

    Von Seetagen gibt es in der Regel nicht viel zu berichten, außer das die beste Ehefrau aller und ich an sonnigen Tagen den Aufenthalt im Schatten vorziehen.
    Wir hatten einen sehr sonnigen Tag auf See und entsprechend waren die Sonnenliegen um 11:00 Uhr bereits alle vergeben. Das ist nicht weiter schlimm,
    bringt mich aber an den Punkt eine der seltsamsten Gestaltwandlung, auch Metamorphose, zu beschreiben.

    Ausgangspunkt ist der wahrscheinlich allen bekannte Hai, allerdings ein weißer Hai. Trivial
    auch bekannt als der gemeine hellhäutige Passagier, der noch nicht an
    Sonneneinstrahlung gewöhnt ist. Diese Spezies, mal mit mal ohne Sonnenschutz
    hat, wie von uns beobachtet, häufig den Hang zu Selbstüberschätzung! Wobei
    diese Selbstüberschätzung sich auf sehr genau einen Umstand reduzieren läßt –
    die Zeit. Die Zeit die ein noch nicht an die Sonne gewöhnter Mensch in der
    Sonne verbringen sollte! Der geneigte Leser beachte bitte den von mir
    verwendeten Konjunktiv. Endpunkt der Metamorphose ist ein Indianer, also ein
    Ur-Einwohner Amerikas, Umgangssprachlich auch Rothaut genannt. Die Sonne brennt
    vom Firmament, der Sonnenhungrige schmort im eigenen Saft. So vollzieht sich
    unter den Strahlen der gleissenden Sonne die wohl seltsamste Metamorphose
    dieser Erde, vom Weißen Hai zum Indianer. Aua!

  • :D Klasse geschrieben, ich musste gerade wirklich lachen wegen der tollen Beschreibung des Weißen Hais oder der Rothaut ;)
    schade dass es mit dem Ausflug nicht mehr geklappt hat.
    die Twin-Tower Bilder sind genial :)

    freue mich schon auf die Fortsetzung:)

    "I haven´t been everywhere, but it´s on my list".
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  • @Schoebelinchen

    Hahaha :D , so ein Hai reist auch immer mit mir 8| ! Selbst die Vorbereitung auf der Sonnenbank hat nicht genutzt :(

    Super beschrieben und die Bilder sind schon grandios!
    Ich hoffe dem Fuß der besten Ehefrau aller ging es schnell besser.

    LG Susanne

  • Der Reiseführer per Anhalter durch die Galaxis beschreibt, dass der
    gefrässige Plapperkäfer von Traal vorbeiziehenden Reisenden ein schmackhaftes
    Mahl zubereitet. Dies ist ein bedauerlicher Druckfehler! Richtig ist vielmehr,
    dass der gefrässige Plapperkäfer von Traal sich aus vorbeiziehenden
    Reisenden ein schmackhaftes Mahl zubereitet.


    Nachdem der Tag mehr oder weniger ereignislos an uns vorbeigezogen war, ein paar
    Schiffe an Back- bzw. Steuerbord, beschlossen die beste Ehefrau aller und ich,
    im Atlantik essen zu gehen. Heute gibt es dort Steak. Ich sach mal - Lecker!
    Die gediegene Atmosphäre des Restaurants schlug über uns zusammen wie eine
    Welle. Für die die nicht wissen was am Atlantik so besonders ist, es ist das
    kostenfreie Bedienrestaurant. Bedeutet das man nicht nur seinen Platz
    zugewiesen, sonder seine Speisen und Getränke a la Card wählen darf, und
    serviert bekommt. Unser Gastgeber, ein älterer Herr mit unschwer erkennbarem
    niederländischen Akzent, überschüttete die beste Ehefrau aller mit
    Komplimenten. Na ja, fand ich jetzt nicht so lecker! ;-)


    Unsere Wahl nach einem Fensterplatz konnte die Platzanweiserin erfüllen, mit der
    Auflage den Tisch für vier, zu teilen. Mit dem kurz nach uns erschienenen
    Männerpärchen führte uns die junge Dame zu unserem Tisch. Die beiden Herren
    bekannten sich sehr schnell und eindeutig zu ihrer gleichgeschlechtlichen
    Beziehung, waren mit ihrer offenen Art sehr brillante Unterhalter und
    unzweifelhaft die Bereicherung des Abends. Sehr schön, wir haben die
    Gesellschaft und Unterhaltung genossen!

    Nach Auswahl der Speisen, es gibt zwei Menüs die auch bunt gemischt zur Verkostung
    kommen dürfen, ging es auch schon los. Das Besteck neu geordnet, die Gläser
    nach Bedarf abgeräumt – zack der erste Gang. Um der Wahrheit die Ehre zu geben,
    so zack war das nicht, doch wer es eilig hat sollte hier nicht essen gehen.
    Nach einer gefühlten halben Stunde gab es dann aber wirklich etwas auf die
    Gabel. Sehr übersichtlich, mit ein wenig Schicki Micki drum rum, aber nicht
    gerade uneben, also ganz nett. Das war schon lecker. Die beste Ehefrau aller
    hatte eine Petersiliencreme-Suppe und war begeistert.

    In Ermangelung unserer Entscheidung zu Vor-, Neben-, zweitem Nebengang mussten wir
    nun auf den Hauptgang, das Steak warten. Das gab es dann ungefähr einer Stunde
    später. Optisch schon mal ein voller Erfolg, konnte das Fleisch im Abgang nicht so
    recht überzeugen. Die beste Ehefrau aller hatte ihr Steak Medium-Well Done
    bestellt, wir bekamen alle vier ein Steak das eher medium-räh war. Darüber
    hinaus war es definitiv kein schönes Stück Fleisch, leider sehr sehnig. Die sehr
    abgewetzten Messer, schon eher stumpf zu nennen, machten den Gang leider auch
    nicht zu einer Freude, unsere Tischnachbarn teilten unsere Meinung.

    Die beste Ehefrau aller ist eine ganz Süße und verzichtet deswegen gerne mal auf
    die Nachspeise, ich wählte ein Parfait. Leider konnte mich auch diese Wahl
    nicht überzeugen. Insgesamt für uns ein Abend den wir angenehmer hätten
    verbringen können, an unserer Gesellschaft lag es bestimmt nicht.

    Sehr zum Ärger der besten Ehefrau aller hat die Fotomaschine im Atlantik versagt, also leider keine Fotos von
    diesem "hervorragendem" Mahl.


    Die beste Ehefrau aller freute sich schon einen Keks, am nächsten Tag endlich... STRAND!

    Am Anfang war die Dunkelheit … Die beste Ehefrau aller schläft, ich ziehe den
    Aufstieg ins Licht vor. Es ist 5:40 Uhr und dunkel, die mein Schiff 1 fährt langsam
    in das Hafenbecken von Colombo ein.

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    Der Kapitän dreht unser Schiff einmal um die Längsachse, dann machen wir auch schon am Pier fest. Wir liegen direkt
    hinter einem amerikanischen Army-Transporter, die USS Comstock hat ihren Liegeplatz vor uns. An Deck ein paar beige
    lackierte Humdies, nichts wirklich Bewegendes. Ausser vielleicht die patrouillierenden Boote, die waren mir schon
    im Morgengrauen aufgefallen, weil ohne Positionslichter.

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    Die beste Ehefrau aller werfe ich um halb, statt um sieben Uhr zum Frühstücken aus der Koje,
    danach ist Strand angesagt. Es geht zum Ypsilon Resort.


    Nach dem üblichen Prozedere von Anmeldung, wir warten auf ein paar Nachzügler, geht
    es los zum Bus.

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    Unser heutiger Tourguide, ich nenne ihn mal Ranschid, spricht
    nur wenige Worte deutsch, so das wir unsere Informationen in Englisch erhalten.
    Ranschid ist auf Sri Lanka, ehemals Ceylon eine britisch Kolonie, geboren. Er
    erklärt die Einflüsse der unterschiedlichen Kolonialherren und deren
    Religionen. Alles sehr interessant bis zu dem Zeitpunkt an dem die
    Lautsprecheranlage ihren Dienst versagten bzw. nach und nach immer mehr
    einstellten. Sehr Schade!

    Die Fahrt durch das Verkehrschaos von Colombo gestaltete sich aber trotz diesen
    Umstand als äusserst abwechslungsreich und interessant. Vorbei an
    kulturhistorisch wertvollen Statuen und Gebäuden durch die überfüllten
    Verkehrsadern der Stadt. Es sollte uns am Abend während der Rückfahrt besser
    treffen, hier kommt der Individualverkehr fast völlig zum erliegen. Aber ich
    greife vor. Das Automobil, also der PKW, ist sicher das bestimmende Element des
    herrschenden Gewirrs. Gewürzt mit wendigen Motorrädern, behäbigen Bussen und
    dem allgewärtigen Tuk Tuk. Diese kleinen Gefährte sind das Salz in der Suppe des
    Chaos! In vielerlei Farben und Ausprägungen, fast ebenso geschmeidig zu führen
    wie ein Motorrad, quetschen sich diese Gefährte lautstark durch (fast) jede
    sich bietende Lücke! Apropos Lautstark: Wer hupt hat recht, wer lauter hupt hat
    mehr recht, wer häufiger und lauter hupt hat Vorrecht! Somit dürfte klar sein
    das die Hupe als das wichtigste und am häufigsten benötigte Element bezeichnet
    werden muß. Wehe dem der eine defekte hat!

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    Sri Lanka ist ein grüne Insel, zumindest war die Landschaft entlang des Highway
    sehr grün. Nach ca. zwei Stunden Fahrt lag das Ziel, der indische Ozean, vor
    unseren Augen. Die beste Ehefrau aller und ich fühlten uns von diesem Fleckchen
    Erde angezogen. Heller, fast weißer, Strand, Hohe Palmen die mit ihren
    ausschweifenden Wedeln Schatten spenden. Ein Inselchen, nein sogar zwei, in
    greifbarer Nähe. Die anrauschende Brandung sorgt mit ihrem ewigen Lied für
    Hintergrundmusik. Alle Komponenten fügen sich in stimmiges, rundes Bild.
    Herrlich!

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    Doch dann – Gemurmel klingt dröhnend wie Trommelklang, bald stürzt eine ganze
    Armee³ … Die Schlacht an der Y-Bay ist entbrannt, doch hier geht es nicht ums essen, nein
    nur um den besten Liegenplatz! Kurz und hart toben die Zweikämpfe, auch die beste
    Ehefrau aller stürzt sich ins Getümmel. Bis nach kurzem, heftigem Infight sich
    der Pulverdampf erhebt. Die Fronten sind klar, die beteiligten Parteien konnten
    sich zu einem trügerischen Frieden zusammenraufen, bis zum nächsten Mal.
    Vielleicht schon morgen auf dem Pooldeck. Frieden, man lächelt. By the Way:
    Lächeln ist die schönste Art einem Gegner die Zähne zu zeigen!


    Die beste Ehefrau aller bekennt sich zum Hang als Badenixe, ich bemühe erstmal den
    Fotoapparat. Nach und nach führen mich meine Erkundungen von einem zu anderen
    Strandende. Kurz gesprochen, dieser Strand ist nicht riesig, er besticht eher
    durch Qualität als Quantität. Die Bedienung des Ypsilon Ressorts ist präsent,
    jedoch nicht aufdringlich. Der Preis für das uns feilgebotene Lagerbier war mit
    ungefähr vier Euro in einer Kategorie die wir durchaus als bezahlbar empfanden.
    Das im Preis enthaltene Essen ist keine kulinarische Höchstleitung, eher
    unteres Mittelmass, jedoch durchaus Schmackhaft. Nichts zu bemäkeln. Weiterhin
    im Preis sind zwei Softdrinks und eine Obstauswahl enthalten. Letztere genossen
    wir nicht selbst, sah aber ebenfalls durchweg gut aus. Die beste Ehefrau aller
    waren rundum zufrieden. In der letzten Stunde, der Aufenthalt war auf insgesamt
    fünf beziffert, bedeckte sich der Himmel. Dies gehört zwar zu den
    bemerkenswerten, jedoch nicht zu den Dingen die wir unserem Reiseveranstalter
    (TUI) ankreiden. Die dunklen Wolken trübten unsere Freude an der gelungenen
    Erkundung der Insel nicht. Der während der Rückreise einsetzende Regen zeigte
    zum Aussteigen Einsicht, wir konnten trocken das Schiff erreichen. Am frühen
    Abend jedoch öffneten sich ein weiteres Mal die Himmelschleusen, doch auch
    dieser Umstand gehört nicht zu den Umgebungsvariablen die wir beanstanden.

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    Auf einer Überführungsfahrt sind Seetage wie der heutige dazu gedacht Seemeilen auf
    den Tacho zu bekommen, also Strecke machen. Ergo bestens dazu geeignet zu
    entspannen. Die beste Ehefrau aller gerne um ein wenig mehr Farbe auf die Haut
    zu bekommen, ich häufig um Fotos zu sortieren oder am launigen Reisebericht zu
    schreiben. Selten, eher sehr selten, kommt es dann zu Begegnungen der
    besonderen Art. Während dieser Reise sollten wir häufiger als sonst an solchen
    Begegnungen teilhaben dürfen. Sobald der Schlachtruf: Delphine, irgendwo an
    Bord erklingt, bewegt sich die Corona in Richtung eben der Person die den oder
    die Delphine gesichtet haben will. Häufig zu spät, dass liegt in der Natur der
    Dinge, schauen die meisten dann lediglich ein wenig belämmert ins Wasser. Noch
    seltener gelingt es einen der frei schwimmenden am Schiff vorbei ziehenden
    Kollegen auf ein Foto zu bannen. Der besten Ehefrau aller ist es gelungen, wenn
    auch nicht gleich am ersten Tag.

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    Glückes Geschick und eine schnelle Hand waren
    hilfreich, hatten wir doch bereits am ersten Seetag von unserer Kabine aus die
    herrliche Aussicht auf springende Delphine. Aus gut unterrichteten Kreisen ist
    bekannt geworden das Delphine sich in diesen Gewässern besondern heimisch
    fühlen. Heute leider noch nicht, aber könnte ja noch.

  • Ohhh super, Delphine :) vielleicht sollte ich doch ein Fernglas einpacken

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  • @Schoebelinchen, ich habe eben erst deinen Bericht entdeckt und freue mich riesig! Wir waren bei dieser großartigen Reise auch an Bord und es ist toll, dies jetzt so amüsant und herrlich bebildert mit euch noch mal zu erleben.
    Danke dafür!
    Manja

  • @Heinzi (Manja)
    Vielleicht haben wir uns ja sogar zufällig an der Unverzichtbar getroffen und nen leckeren Cocktail geschlürft?
    Es war wirklich eine großartige Reise, ich könnte sofort wieder.

    Liebe Grüße
    Anke

  • oder am launigen Reisebericht zu
    schreiben.


    :thumbsup:
    Sehr amüsant geschrieben, gefällt mir.

    LG
    Gabi

  • am launigen Reisebericht


    schön formuliert und witzig geschrieben. Dein Mann kann´s :thumbsup:

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    Lieben Gruß
    Henning

  • Hallo @Schoebelinchen,

    habe gerade an eurem Reisebericht weiter gelesen, der eine wunderbare Gute-Nacht-Lektüre für mich war.

    So jetzt geh ich aber ins Bett und werde nach diesem lustig Geschriebenen ganz sicher mit einem Lächeln im Gesicht einschlafen.

    Vielen Dank dafür.

    LG waesserchen

    bisher 381 Nächte auf Mein Schiff - 492 Nächte auf Aida - 10 Nächte mit Cunard - 50 Nächte mit Hurtigruten unterwegs

  • Heute leider noch nicht, aber könnte ja noch.

    ....
    ....weitergehen?
    Ihr seid hoffentlich nicht gesunken? Oder habt uns gar vergessen?
    Ich würde mich freuen, wenn ihr noch einmal durchstarten würdet..
    LG Regina

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    Ostsee Highlights: Natur & Kultur pur vom 14.09. bis 26.09.2026 mit der Vasco da Gama

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    Zeitlose Kanaren ab/bis Hamburg 03.01.-22.01.2027

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    Rund um die britischen Inseln vom 15.05. bis 01.06.2027 mit der Vasco da Gama

  • @Schoebelinchen
    Oh ja, ich würde mich über eine Fortsezung auch sehr freuen :D !

    LG
    Sandy

  • Sorry, wir waren in den letzten Wochen so im Stress, sind leider dazu nicht gekommen. Versprochen, diese Woche geht's weiter