Wie heute der große Tag?
wenn es nicht so intim ist hoffe ich etwas davon zu lesen![]()
Winterliches Norwegen - ab/bis Bremerhaven - 15.2.-1.3.2026 - MS3
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Wie heute der große Tag?
wenn es nicht so intim ist hoffe ich etwas davon zu lesen
Faulpelz und ihre Frau wollten das Eheversprechen erneuern

alles Gute euch! -
Faulpelz darf ich nach den Temperaturen fragen? Lt App sind das +8°
Aktuell (11:14 Uhr) -3°C.
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Wie heute der große Tag?
wenn es nicht so intim ist hoffe ich etwas davon zu lesen
Kommt auf alle Fälle. Aber sicherlich nicht mehr heute.
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Tag 7, Seetag:
Dieser Tag war also der Entspannung und vor allem der Paarzeit für meien Frau und ich gewidmet. Von unserer Spa-Anwendung hatte ich ja bereits kurz berichtet, bleibt jetzt noch die Abendveranstaltung im Klanghaus, welche den appetitanregenden Namen «Lammkeule» trug und sich auf die gleichnamige Kurzgeschichte des norwegisch-britischen Schriftstellers Roald Dahl bezog.
Im Klanghaus war eine lange Tafel aufgebaut worden, an der uns beim Eintreten Sitzplätze zugewiesen wurden. Interessanterweise kam Schnarrrchsack direkt neben Feuerspritze zum Sitzen, was wir aber erst im Verlauf bemerkten.
Um präzise zu sein: bei der Handlung des Abends ging es sogar um zwei Kurzgeschichten von Roald Dahl – besagte «Lammkeule» sowie um «Geschmack», eine Geschichte, in der es um eine Weinprobe geht. Und beide Themen wurden sehr schön in die Speisenfolge eingearbeitet. Hier zunächst mal das Menü des Abends:
Auf dem Tisch befanden sich bereits viele Etagieren, von denen jeweils zwei nebeneinanderstehende je zwei Gästen zugeordnet waren und auf denen sich die insgesamt 6 Vorspeisen befanden:
Auch sonst war sehr schön und üppig eingedeckt worden:
Wobei es durchaus nicht ganz einfach war, angesichts der Menge der herumstehenden Gläser (und ein weiteres mit Prosecco hatten wir schon am Eingang zur Begrüssung bekommen) an die einzelnen Teller der Etagieren zu kommen. Hinzu kam, dass wir zwar den obligatorischen Brotteller links hatten, aber keinen eigenen für die Vorspeisen, von denen sich leider nicht alle als Fingerfood eigneten.
So hiess es zu improvisieren. Meine Frau und ich nahmen einfach je einen Teller aus der Etagiere, stellten ihn zwischen uns und assen dann davon. Hier mal die 6 Vorspeisen in der Reihenfolge der Speisekarte:
Alles sehr leckere kleine Häppchen, nicht hochspeziell, aber liebevoll zubereitet und angerichtet.
Während wir so assen, begann der künstlerische Teil. Ein Schauspielerpaar (weiblich/männlich) setzte sich an die Kopfenden des Tisches und begann, die erste Geschichte «Geschmack» als Live-Hörspiel vorzutragen, wobei sie insgesamt 5 verschiedene Rollen im Wechsel spielten (plus Erzähler), und immer wieder ins klassische Schauspiel wechselten und sich dabei durch den Saal bewegten. War toll gemacht und athmosphärisch sehr dicht.
Ich hatte ja schon erzählt, dass es in der Geschichte um eine Weinprobe geht, und so wurden uns, parallel dazu, wie in der Geschichte verschiedene Weine aufgefahren wurden, entsprechend auch Weiss- und Rotweine von den Kellnern angeboten. Zwar nicht genau jene wie in der Geschichte, aber geschmacklich durchaus an die Beschreibungen in der Geschichte angelehnt.
Schliesslich endete die erste Geschichte, und zwar mit dem originalen Ende der Urfassung. Es gibt zwar auch eine erweiterte Fassung mit einem zusätzlichen Twist, aber dieser wurde erst, als Roald Dahls Kurzgeschichten für das Fernsehen verfilmt wurden (sie liefen u.a. in den 1980ern im ZDF), hinzugefügt.
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Kommt auf alle Fälle. Aber sicherlich nicht mehr heute.
Bloß kein Stress
wünsche Euch, dass Ihr einen schönen Tag habt denn sowas erleben ja die wenigsten Leute
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Und dann wurde die Lammkeule serviert:
War gut, aber streckenweise leider ein wenig trocken (zumindest bei mir). Aber die Sosse war richtig lecker, ebenso das Pesto. Und es war eine schön üppige Portion.
Anschliessend begann die zweite Geschichte. Die Darsteller hatten sich inzwischen umgezogen und brachten erneut in der bekannten Mischung von Hör- und Schauspiel die Handlung zur Aufführung. Auch diesmal spielten sie mehrere Rollen (insgesamt 7 plus Erzählerin). Und noch während des Verlaufs wurde schon der erste Nachtisch serviert:
Während wir diesen assen, blieben die Schauspieler noch am Tisch und unterhielten sich mit uns. Anschliessend eine kurze Verabschiedung, Danksagungen ans Team – und zuletzt ein grossartiger Käsekuchen:
Dies war dann noch eine Anspielung auf den Schlusssatz der «Lammkeule».
Alles in allem ein wirklich gelungener Abend und wieder einmal ein Beweis dafür, dass TC Eventdinner wirklich kann (und mit 49 Euro pro Person war dieser Abend auch preislich vollkommen in Ordnung gewesen).
Überhaupt finden wir das Unterhaltungsprogramm auf dieser Reise sehr gelungen und qualitativ hochwertig. Irgendwie verstehe ich nicht, warum AIDA-Fans die TUI-Unterhaltung immer so runtermachen – die grossen Shows mögen ja besser sein (höre ich zumindest), aber bei denen hat TC ja zuletzt auch bewusst ein wenig reduziert. Für uns jedenfalls stimmt die Mischung auf dieser Reise voll und ganz.


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Kurz ein wenig Hintergrund:
Die Idee, neue Eheringe zu tauschen, hatten wir schon lange. Als meine Frau und ich 2005 heirateten, entschieden wir uns für schlichte Weissgoldringe, nicht wissend, dass es zu jener Zeit in der EU noch erlaubt war, dem Weissgold Nickel beizumischen. Und leider hat meine Frau eine Nickelallergie, welche sich dann nach und nach zeigte.
Zunächst versuchten wir es mit verschiedenen Versiegelungen, die aber nie lange hielten. Später trug meine Frau dann den Ring an einer Kette um den Hals, was aber auch keine befriedigende Lösung war, da es regelmässig zu Hautreaktionen im Decolletée kam. Und spätestens, als die Kinder da waren, wurde es gefährlich.
In dieser Zeit überlegten wir erstmals, neue Eheringe zu tauschen. Es sollten exakte Kopien unserer bisherigen Ringe werden, allerdings aus hochreinem Platin. War aber leider über die Jahre auch immer eine Geldfrage, so das wir das Projekt ein ums andere Mal wieder aufschoben.
Als ich im vergangenen Herbst dann das Verfahren zur Namensänderung begann, kam mir der Plan wieder in den Sinn, schliesslich würden dann ja die Gravuren in den Ringen nicht mehr stimmen. Und so einigten wir uns, nun mit dem erneuten Ringetausch ernst zu machen.
Ungefähr zur selben Zeit kam ich hier im Forum als transgender heraus, und so kam mir eines Abends die Idee, den Ringtausch im Rahmen einer Zeremonie an Bord der MS3 zu zelebrieren. Ich stellte deswegen eine entsprechende Anfrage an TC. Leider kam ca. zwei Wochen später eine Absage. Pro Reise steht nämlich für die Erneuerung des Eheversprechens nur ein Termin zur Verfügung, und der war für diese Reise bereits vergeben. (Die Zeremonie wird übrigens, wie ich zwischenzeitlich von der Concierge erfuhr, übermorgen bei unserem Aufenthalt in Tromso stattfinden.)
Und so überlegten wir, wie wir das Ganze alternativ angehen konnten. Honningsvag war der einzige Hafen, für den wir noch keinen Ausflug geplant hatten. Die Auswahl war aber auch nicht so riesig. Als wir vor sechseinhalb Jahren zum ersten Mal hier waren, war ich bereits mit den Jungs am Nordkap gewesen, während meine Frau zum Königskrabbenfischen gefahren war.
Aber warum nicht nochmal ans Nordkap fahren, diesmal alle zusammen, und den Ringtausch dort vollziehen? Wenn schon, dann aber als Kombiprogramm, weswegen ich schliesslich den Ausflug "Nordkap und Perleportentheater" gebucht habe. Anschliessend wollten wir noch in ein bestimmtes Restaurant im Ort einkehren, aber leider war das Buchungstool auf deren Homepage defekt, und auch mehrere eMails erhielt ich keine Antwort. Wahrscheinlich ist das Restaurant, welches sich in einem Hotel befindet, im Winter einfach geschlossen.
Egal, jetzt haben wir eine Reservierung zum Abendessen in der X-Lounge, das wird auch sicherlich ganz toll.
Okay, gleich gehen wir erstmal zum Mittagessen (vielleicht ins T&N?
), danach geht es los. Ich melde mich wieder. 
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Wäre vielleicht ein live-stream Eurer Zeremonie möglich?






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Erste Erkenntnis: der Salatkoch ist immer noch sehr verliebt. Aber er bekommt heute einen Extrapunkt für Kreativität: Wurstsalat auf Salamibasis war sogar für uns neu.
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Ein Wunder ist geschehen: die Leberkässemmel ist richtig gut. Schön krosses Brötchen, leichte Kümmelnote, zurückhaltend eingesetzte Senfmajo, saftiges Brät - was ist hier los?
Fehler in der Matrix?

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Sogar der Schweinebraten ist saftig und lecker, der Knödel immerhin okay, und das Sauerkraut, wenn auch etwas lapschig, so doch hervorragend abgeschmeckt.

Ich Falle gerade vom Glauben ab. Da wage ich ja nicht einmal die Frage zu stellen, was eigentlich gebratener Lachs mit Reis auf diesem Buffet zu suchen hat…
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Nun noch zum Dessert:
Die rote Grütze schmeckt lecker, wobei ich da mal eine Leihgabe aus dem Gosch vermute.
Die Bayrisch Creme hätte ein wenig, länger geschlagen werden dürfen, ist leider etwas inhomogen und geschmacklich nun keine Offenbarung, aber auch nicht wirklich schlecht.
Puh, das war jetzt wirklich überraschend. Bin mal gespannt, ob der Trend in den kommenden Tagen anhält, oder ob das nur ein einmaliges Erlebnis bleibt. Ich werde weiter berichten.
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Hmm, wir hängen bereits am Hafen wegen Schneesturm fest. Im Moment wartet unser Fahrer auf einen Kollegen, der mit seinem Bus gerade für Hurtigruten am Nirdkap war, um von ihm Informationen zu bekommen, ob die Strecke noch ohne grösseres Risiko befahrbar ist.
Es bleibt spannend.
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Uihhhh, ganz viel Glück, dass es doch noch losgehen kann, damit eure Planungen nicht das Nordkap ' runtergehen

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Okay, die Fahrt soll jetzt wohl stattfinden, allerdings müssen wir nun auf andere Busse warten, um aus Sicherheitsgründen im Konvoi zu fahren.
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Uihhhh, ganz viel Glück, dass es doch noch losgehen kann, damit eure Planungen nicht das Nordkap ' runtergehen

Naja, im Notfall gäbe es für den Ringetausch auch noch Plan B in Tromso. Sogar Plan C.
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