RB: Eine kleine Auszeit unter andalusischer Wintersonne vom 09.01.-20.02.2026
-
-
Die Runde durch das Viertel ist fast beendet. Wir sind an einem Aussichtspunkt oberhalb der Hauptstraße mit der Bushaltestelle angekommen und können die Hochhäuser in Torrox Costa sehen.
Und weiter geht es durch schmale Gassen. Aber es geht jetzt nur noch abwärts.
Nach knapp 2 Stunden waren wir wieder zurück auf der Plaza de la Constitución; wir hatten uns sehr viel Zeit gelassen für den eigentlich kurzen Rundgang. Jetzt durfte sich die Irre in einer kleinen Bar mit großem Außenbereich (herrliche Sonne ohne Wind) endlich ausruhen und ihren knurrenden Magen mit gegrilltem Fisch, Pommes und Salat füllen. Und dann konnten wir entweder langsam zur Bushaltestelle schlendern oder uns noch eine weitere Stunde in der Altstadt umsehen. Die Entscheidung war einfach: die Füße schmerzten und der Sessel in der Wohnung rief nach der Irren.
Also gingen wir zurück zur Bushaltestelle, wo auch bald der Bus kam. Dieses Mal war es ein richtiger Niederflur-Stadtbus, der uns mit einem kleinen Schlenker durch Torrox Park zu unserer Haltestelle zurückbrachte. Wieder in der Wohnung wollte die Irre nur noch in den Sessel sitzen und die Füße hochlegen.
Irre: Der Ausflug hat mir viel Spaß gemacht. Aber das waren auch genug hohe Stufen und steile Gassen für einen Tag. Und morgen mache ich höchstens einen kleinen Spaziergang zu einem Restaurant.
Zum Abschluss eines schönen Tages hatte die Sonne für die Irre noch etwas Magie bereit.
-
Wow was für ein wunderschöner Sonnenuntergang

Die Häuschen mit den tollen Fliesen haben mir aber auch ausgesprochen gut gefallen.
Was für ein perfekter Urlaubstag…
-
Im November hat unser Reisebegleiter in Frigiliana behauptet, wegen der vielen alltäglichen Wege bergauf und bergab gäbe es in den spanischen Dörfern viel weniger Herz-Kreislauferkrankungen. Die Leute trainieren im Alltag! Glaub‘s, wer mag!

-
Irre: Guten Morgen Sonne. Du wärmst mich durchs Fenster schon wieder sehr gut. Guten Morgen blauer Himmel. Guten Morgen blaues Meer mit weißen Wellen. Guten Morgen Wind. Du schüttelst die armen Palmen wieder gut durch und bist auch etwas kühl, wenn du durchs Fenster zu mir kommst.
Finanzministerin: Heute haben wir noch nicht viel vor. Ich will nur einen kleinen Spaziergang machen, bevor wir in einem der Restaurants zu Mittag essen. Die Irre darf also viel Wellen und Leute gucken.
Irre: Das ist mein Blick auf die Wellen von meinem Sessel aus. Ich sehe unter dem Dach des Sitzplatzes vor unserem Fenster hindurch, wie sie auf den Sand knallen.
-
Dienstag, 20.01.2026
Nach dem gestrigen Spaziergang über steile Gassen und Treppen war die Irre heute etwas fußlahm und wollte nicht weit gehen. Außerdem lockten die bisher wildesten Wellen sie ständig ans Fenster.
Mit etwas Mühe gelang es uns doch, sie zu einem kleinen Spaziergang mit Ziel Mittagessen zu überreden.
Finanzministerin: Lasst uns aufbrechen zu unserem Spaziergang. Die Sonne scheint gerade so schön.
Irre: Ich möchte lieber noch etwas Wellen gucken. Außerdem tun meine Füße immer noch weh.
Finanzministerin: Meine Füße tun nur beim ersten Schritt weh. Danach ist alles in Ordnung und ich kann gut gehen. Ich will jetzt langsam los zum Mittagessen.
Irre: Können wir uns nicht die Tortilla machen, die im Kühlschrank eingelagert ist? Oder Pasta mit Guacamole und Paprika? Das war das letzte Mal soo lecker.
Finanzministerin: Wer weiß, wie das Wetter die nächsten Tage sein wird. Die spanische Wetterapp hat schon eine Warnung für Starkwind und 2-3 m hohe Wellen heute und morgen geschickt. Und für morgen zeigt sie ein Wolke-mit-Regen Symbol an. Außerdem wollten wir doch mal das nepalesisch-indische Restaurant testen, das wir auf der Landkarte gefunden hatten. Das sollte gar nicht weit weg sein.
Irre: Nepalesisch-indisches Essen?
Wo sind meine Schuhe und meine Jacke?Und so konnten wir zu unserem Spaziergang aufbrechen. Aber nach wenigen Minuten:
Irre: Wir gehen in die falsche Richtung. Das Restaurant ist westlich von uns und wir gehen nach Osten.
Finanzministerin: Ich möchte nur noch vorher sehen, wie es nach dem großen Block neben uns hinter den vorderen, niedrigen Häusern aussieht.
Irre: OK. Aber dann gehen wir zum Restaurant.
Und dann fanden wir zu unserer großen Überraschung eine Art kleinen Wüstenpark.
Danach schlugen wir einen Bogen in Richtung Westen und machten uns auf die Suche nach dem nepalesisch-indischen Restaurant.
Irre: Wieso haben wir das noch nicht gefunden? Wir haben doch schon fast alle Wege in dieser Gegend abgeklappert.
Finanzministerin: Genau dieses Stück der Zubringerstraße neben der Hauptstraße sind wir noch nicht gegangen. Und das Restaurant ist in einem der wenigen Hochhäuser, die nicht an einer der Stichstraßen zur Promenade stehen.
Das Mittagessen mit Meat Samosa als Vorspeise und Chicken Tikka Masala als Hauptgang war fantastisch und so reichlich, dass wir es nicht schafften und uns das Naan-Brot einpacken ließen für heute Abend. Die Kugel Vanilleeis, die wir als Nachtisch hatten, rutschte gerade noch so in die letzten Lücken im Magen.
Irre: Das war irre gut.

Da müssen wir noch öfter essen. Und dann essen wir nicht ganz so viel sondern lassen uns die Reste für den nächsten Tag einpacken. Ich bin so voll; ich kann nur noch heim rollen.Wir gingen/rollten mit einem kleinen Umweg über die Promenade und der Unterstützung von kräftigem Rückwind wieder heim. Und hatten so für ein Mittagessen in einem knapp 300 m entfernten Restaurant einen Spaziergang von knapp 2 km gemacht.
Den Nachmittag verbrachte die Irre natürlich mit Wellen gucken.
Und dann hatte die Natur zusätzlich zu den schaumigen Wellen auch noch Himmelsmagie für uns.
-
Irre: Guten Morgen Sonne. Heute versteckst du dich hinter dünnen Wolken. Aber ich habe dich trotzdem gefunden. Guten Morgen Himmel. Heute hast du dein hellgraues Kleid angezogen. Guten Morgen Meer. Wenigstens du versteckst die schönen Schaumkronen nicht. Guten Morgen Wind. Bitte wehe die Wolken weg, damit mich die Sonne wärmen kann.
Irre: Was bekomme ich heute als Mittagessen?
Finanzministerin: Das weiß ich noch nicht. Mal sehen, wohin uns unser Spaziergang bringen wird. Es gibt noch ganz viele Restaurants und Bars, die wir noch nicht probiert haben.
-
Irre: Guten Morgen liebe Sonne. Du kämpfst noch mit den Wolken. Aber du bist schön warm, wenn du dir ein Loch geschaffen hast. Guten Morgen blauer Himmel mit einer löchrigen Schicht weißer Wolken. Guten Morgen starker Wind. Heute wackeln sogar dir Stämme der Palmen leicht. Guten Morgen dunkles Meer mit immer mehr Schaumwellen.
Irre: Heute gehe ich nicht raus sondern bleibe den ganzen Tag in meinem Sessel sitzen und gucke Wellen.
Finanzministerin: Dann möchtest du also kein Mittagessen?
Irre: Wir können uns doch etwas kochen.
Finanzministerin: Ich wollte heute eigentlich erst einkaufen und dann ein Mittagessen suchen. Da sind ein Restaurant, eine Bar und ein Tage-away fast auf dem Weg.
Irre: Ich komme nur mit, wenn ich mir ein paar Packungen Flan kaufen darf. Ich habe gar keine Snacks mehr im Kühlschrank.
Finanzministerin: Du bist eine furchtbare Naschkatze.
Irre: Meow. Schnurr.
-
Irre: Guten Morgen liebe Sonne. Heute versteckst du dich hinter grauen Wolken. Guten Morgen blauer Himmel. Auch du versteckst dich hinter grauen Wolken und hast letzte Nacht und heute morgen sogar geweint. Guten Morgen Wind. Du bist ganz schön ausdauernd und schüttelst die Palmen seit ein paar Tagen ohne Unterbrechung ziemlich wild. Guten Morgen graues Meer mit den schaumigen Wellen, die ich so gerne beobachte.
Finanzministerin: Irre, mach das Fenster wieder zu. Da kommt kalter Wind rein und wir haben jetzt lange genug gelüftet. Du kannst auch durch das Fenster Wellen und Leute gucken.
Irre: Bekomme ich heute die Tortilla, die immer noch im Kühlschrank auf mich wartet? Oder muss ich im Regen und Sturm zu einem Restaurant schwimmen?
Finanzministerin: So schlimm ist das Wetter noch nicht. Aber wenn es heute Mittag wirklich regnen sollte, bekommst du die Hälfte der Tortilla. Und wenn wir zu einem Restaurant gehen, können wir ja unser Regencape mitnehmen. Ein Schirm ist bei dem Wind nutzlos.
Irre: Und bis zum Mittag kann ich Wellen und ganz wenig Leute gucken.

-
Irre: So ein Mist. Inzwischen hat der Wind die Wolken fortgeblasen und die Sonne strahlt wieder vom blauen Himmel.
Finanzministerin: Und was ist daran so schlimm?
Irre: Wenn das so bleibt, bekomme ich keine Tortilla zum Mittagessen sondern muss mir mein Mittagessen durch einen langen Spaziergang erarbeiten.
-
Irre: Ich musste mir mein Mittagessen wirklich hart erarbeiten. Gipsy und die Finanzministerin haben mich um den Leuchtturm gejagt und dann noch Kreuz und quer durch die Straßen beim Leuchtturm auf der Suche nach Restaurants. Aber die beiden haben immer nur die Speisekarten gelesen und die Finanzministerin hat sich dann geweigert, mir dort ein Mittagessen zu spendieren. Wenigstens konnte ich auf dem Weg um den Leuchtturm noch nette Wellen bestaunen.
Finanzministerin: Und dann hast du dein Mittagessen doch noch bekommen. Und es war auch wieder Fisch.
Irre: Aber es war nur eine Portion für Senioren.
Finanzministerin: Und die war groß genug, dass du satt geworden bist und voll. Aber es war nicht so viel, dass wir dich heim rollen mussten. Heute konntest du selbst gehen. Und vielleicht bekommst du heute Nachmittag noch einen Snack.
Irre: Flan de huevo
oder lieber flan de queso
? -
Irre: Guten Morgen liebe Sonne. Bitte wärme die kalte Luft auf, bevor ich mir wieder mein Mittagessen mit einem langen Spaziergang verdienen muss. Guten Morgen blauer Himmel mit weißen Wolken. Guten Morgen kräftiger Wind. Du hast heute Nacht so stark an einem defekten Rolladen gerüttelt, dass unser Vermieter schon hier war und ihn "repariert" hat. Guten Morgen blaues Meer mit noch schöneren Wellen als bisher.
-
Irre: Guten Morgen Sonne. Heute hast du dich so gut versteckt, dass ich deinen Standort nicht mal erahnen kann (auch wenn ich weiß, wo du sein müsstest). Guten Morgen Himmel. Heute weinst du etwas aus deinen grauen Wolken. Guten Morgen Meer. Du bringst mir noch immer die schönen hohen Wellen mit Schaumkronen, die ich so gerne beobachte.
Finanzministerin: Heute ist der passende Tag zum Wäsche waschen.
Irre: Und vielleicht muss ich dann heute auch gar keinen Spaziergang machen und bekomme meine Tortilla, die immer noch im Kühlschrank auf mich wartet.
Finanzministerin: Und wann isst du die beiden Empanadas, die du gestern nicht mehr geschafft hast?
Irre: Die sind auch sehr lecker.
Und die Besorgung gestern war auch nicht leicht bei der Kälte und dem heftigen Wind.Finanzministerin: Aber du durftest dich dann auch an unseren Esstisch setzen und so viele Empanadas essen, wie du geschafft hast.
Irre: Und dabei konnte ich auch noch super Wellen und Leute gucken.
Das mache ich heute auch mit meiner Tortilla. Und die restlichen Empanadas esse ich heute Abend. 
-
Mach dir keine Sorgen, irgendwann zeigt die Sonne sich wieder. Die Daumen sind fest gedrückt.

-
Mach dir keine Sorgen, irgendwann zeigt die Sonne sich wieder. Die Daumen sind fest gedrückt.

Irre: Unsere Wetterapp ist da auch sehr zuversichtlich. Schon morgen soll es wieder Sonne geben.
Finanzministerin: Dann können wir morgen vielleicht noch einmal nach Torrox Pueblo fahren und uns dort den neueren Teil der Altstadt anschauen, den wir beim letzten Mal nicht mehr geschafft haben.
Gipsy: Für den Rest des heutigen Tages und die Nacht hat die Wetterapp eine Warnung vor Starkwind mit heftigen Böen für unseren Küstenabschnitt verschickt.
Irre: Vielleicht gibt es dann noch schönere Wellen zu sehen. Und fast waagrecht liegende Palmwedel. Aber noch stehen alle senkrecht und bewegen sich nur leicht. Aber die Wellen sind bereits ganz schön heftig. Jetzt brauche ich nur noch einen Flan und einen Kaffee und kann dann ganz bequem aus meinem Sessel Wellen gucken. Leute sind heute nicht viele auf der Promenade unterwegs.
-
Irre: Guten Morgen liebe Sonne. Heute lachst du wieder und wärmst die Luft und mich. Guten Morgen blauer Himmel mit kleinen weißen Wolken. Guten Morgen starker Wind. Bitte blase keine neuen Regenwolken zu mir. Guten Morgen blaues Meer mit schönen Schaumkronen.
Finanzministerin: Trödel nicht so rum, Irre. Wir wollen doch gleich los zum Bus nach Torrox Pueblo.
Irre: Und dort schöne Häuser und Fernsicht suchen.

-
Montag, 26.01.2026
Weil unsere Wetter-App für heute Nachmittag und die nächsten Tage eher durchwachsenes Wetter mit Schauern und auch stärkerem Regen anzeigt, wollten wir den schönen Vormittag nutzen und noch einmal nach Torrox Pueblo fahren und uns dort den neueren Teil der Altstadt ansehen.
Torrox Pueblo zieht sich von einem Plateau aus wie ein mehrstöckiger Streifen an einem Hang entlang. Letzte Wochen haben wir vor allem die kleinen Gassen im vorderen Teil des Streifens erkundet und mussten dabei ja erst einmal einige steile Gassen und Treppen bergauf und dann auch wieder bergab. Heute haben wir uns für einen Teil des auf der Tourismus-Webseite von Torrox als Panorama-Route vorgestellten Spaziergangs entschieden. Aber wir starteten am Highlight der Route, einem Aussichtspunkt am Ende von Torrox und gingen von dort zurück zur „Plaza de la Constitución“.
Wir fuhren also wieder mit dem Bus von unserer Haltestelle in Torrox Costa nach Torrox Pueblo, stiegen aber nicht in der Nähe der Plaza de la Constitución aus sondern fuhren weiter. Der Bus fährt oberhalb der Häuser auf einer schmalen Hauptstraße ans andere Ende von Torrox Pueblo. Als der Bus für zwei andere Fahrgäste in einem Bereich der Straße mit schönem Blick auf die andere Seite des Tals hielt, stiegen wir einfach mit aus.
Irre: Gipsy dachte wirklich, dass das unsere Haltestelle ganz in der Nähe des Aussichtspunktes wäre. Aber es war eine Haltestelle zu früh.
Finanzministerin: Das war aber gar nicht schlecht so. Wir mussten halt ein Stück an der Straße entlang gehen, hatten aber einen Gehweg.
Irre: Und es ging bergab. Von der anderen Haltestelle aus hätten wir erst einmal ein kurzes Stück bergauf gehen müssen.
Und von der Straße aus gab es schon das eine oder andere Motiv, das wir auf unsere Speicherkarte im Fotoapparat bannen mussten.
Das ist schon fast das Ende von Torrox Pueblo. Wir mussten nur noch die Straße oberhalb der Häuser entlang bis sie wieder bei den Häusern ist.
Blick über Torrox Pueblo in Richtung Meer:
Obstbäume am Straßenrand:
Blick vom Aussichtspunkt über Torrox Pueblo:
Da mussten wir runter
Platz für einen Nachbarschaftsplausch:
Wandschmuck:
-
Die Häuser hier sind doch nicht ganz so klein wie in dem Gebiet, das wir letzte Woche besucht hatten.
Irre: Wir haben auch einen Autosammelplatz gefunden. Dort stellen bestimmt die Anwohner ihre Autos ab, die nicht vor den Häusern parken können.
Hier ist die Straße doch etwas breiter und auch für Autos befahrbar:
Ein kleiner Platz mit einer Kirche, einem Café und Obstbäumen:
Und dann musste die Irre doch noch eine Treppe hinauf:
-
Und anschließend kam noch eine steile Gasse, die uns mit einer blauen Tür begrüßte:
Danach ging es wieder hinunter zu ein paar alten Bögen, die im 16. Jahrhundert als Teil einer Wasserversorgung errichtet wurden, und einem Brunnen, der 1961 mit erbaut wurde.
Kurz darauf kam noch ein arabischer Turm, einer der Wachtürme der Stadtmauer, die die alte arabische Festung umgab.
Und dann erreichten wir auch schon die Plaza de la Constitución
Dort bekam die Irre dann auch ihr Mittagessen: in Knoblauchöl gebratener Fisch mit Pommes und Gemüse.
Nach dem Essen gingen wir langsam zur nächsten Bushaltestelle.
Ein letzter Blick in Richtung Küste
Irre: Das war heute schön, dass wir nicht viel bergauf klettern mussten. Und wir haben wieder viele schöne alte Häuser gesehen. Aber eigentlich haben mir die kleinen Gässchen des ältesten Teils, den wir letzte Woche durchstreift haben, noch besser gefallen als die Gassen und Straßen heute. In dem neueren Teil der Altstadt gibt es nicht so viele verwunschene Ecken wie in dem ganz alten Teil.
In der Wohnung angekommen, wollte die Irre sich nur noch an einem Kaffee laben und Wellen gucken.
Wie die letzten Tage gibt es zum Leidwesen der Irren auch heute keinen sichtbaren Sonnenuntergang.
-
Irre: Guten Morgen Sonne. Heute versteckst du dich hinter einer gleichmäßig grauen Wolkendecke, so dass ich dich nicht erahnen kann. Guten Morgen Wolken. Habt ihr mit eurem Weinen den Boden draußen nass gemacht. Guten Morgen graues Meer mit schönen Schaumkronen.
Finanzministerin: Unsere Wetterapp warnt heute vor Starkregen, Böen bis 70 km/h und Wellen mit bis zu 3 m.
Irre: Die Wellenhöhe ist vor allem draußen auf dem Meer wichtig. Am Strand gibt es nur mehr Schaumwellen, die etwas weiter auf den Strand kommen können. Aber der Wind und der Regen spielen bestimmt mit mir, wenn ihr mich zu einem Spaziergang zwingt. Und ich mag nicht das Spielzeug von Wind und Regen sein.
Finanzministerin: Heißt das, dass du heute kein Mittagessen möchtest?
Irre: Nein!
Das heißt, dass ich heute Pasta mit einer Soße aus Avocado und Dosen-Thunfisch kochen möchte. 
-
