Was mache ich falsch, dass Dein Beitrag, Faulpelz bei mir so doof aussieht?
Mittelmeer mit Salerno, MS2, 3.-12.10.2021
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kufi_42 manchmal hängen die Bilder und mit "aktualisieren" gehen sie dann auf..
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kufi_42 manchmal hängen die Bilder und mit "aktualisieren" gehen sie dann auf..
Danke. Das war's. Jetzt ist es schön.
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Ist halt ein Schnarchsack. Und wer dazu noch einen Faulpelz zum Mann hat...
Hey, bei mir konnte man sich nun wirklich nie über zu lange Wartezeiten beschweren.

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Okay Leute, nachdem Schnarrrchsack ihrem Nick seit zwei Wochen mehr als nur Ehre macht, mache ich in diesem RB mal einen Sprung. Der fehlende Tag in Salerno wird baldmöglichst nachgeliefert (sorry für das Berichtschaos!
).Tag 6 – Catania, Sizilien:
An diesem Tag stand unser Landausflug mal wieder am Nachmittag an, so dass wir die Gelegenheit nutzten, das Frühstück noch einmal im Esszimmer einzunehmen. Bei unserer Reise ein Jahr zuvor hatte ich ja das Onsen-Ei kritisiert, weil es zu lange gekocht gewesen war, doch diesmal war es perfekt wachsweich:

Und noch eine kleine Überraschung – obwohl es nicht auf der Karte steht (und im Anckelmannsplatz schon länger konsequent fehlt), konnte ich mir hier Mett bestellen:
Allerdings: es handelte sich leider nicht um frisch gewolftes Mett, sondern um fertiges Zwiebelmett. Schade!

Zum Mittagessen wurde ich dann, angesichts des Umstandes, dass ich auf dieser Reise schon verschiedene Gerichte, die ich bei unserer ersten Fahrt mit der MS2 im Juli 2020 probiert und in meinem damaligen RB ziemlich verrissen hatte, in deutlich verbesserter (und zum Teil sogar hervorragender) Zubereitung verkosten durfte, abenteuerlustig. So statteten Schnarrrchsack und ich dem «Ganz schön gesund Bistro» (GSGB) einen erneuten Besuch ab.
Wir erinnern uns: ich hatte 15 Monate zuvor eine geradezu vernichtende Kritik zu diesem Restaurant geschrieben:
BeitragRE: Live-RB "Blaue Reise 2" - von HH in den Oslofjord, 27.-31.7.2020
So hätte der Tag dann auch schön zuende gehen können, wären meine Frau und ich nicht auf die Idee gekommen, zum Abendessen mal das «Ganz schön gesund-Bistro» auszuprobieren.
Erinnert Ihr Euch an meinen letzten RB von unserer Nordland-Reise vor 1 Jahr? Damals habe ich festgestellt, die im Atlantik angebotene Minnestrone sei das schlimmste Gericht, welches mir bei TC je untergekommen sei. Aber es gibt einen würdigen Nachfolger, nein sogar derer drei.
Ich gebe zu, dass ich schon ein wenig Vorbehalte…Faulpelz28. Juli 2020 um 22:23 Nicht genug damit – ich war sogar desperat genug, exakt die gleichen Gerichte wie damals noch einmal zu bestellen. (Ja, ich weiss: ich bin ein hoffnungsloser kulinarischer Masochist.)
Vorweg: waren vor 15 Monte im GSGB nur wenige Tische besetzt; diesmal jedoch waren mehr als 50% der Tische (drinnen wie draussen) belegt. Ein Zeichen für einen Wandel zum Positiven?
Noch mehr: ich hatte damals ebenfalls die überwiegende Abwesenheit von Salz in den von mir bestelltemn Gerichten kritisiert, sowie den Umstand, dass auf den Tischen Salz- und Pfefferstreuer komplett fehlten. Oh Wunder – diesmal waren diese vorhanden!
Spoiler vorweg: ich habe diesmal weder das eine noch das andere benötigt...

Zu Beginn des Menüs bekamen wir die üblichen Dips mit Brot:
Waren lecker, aus meiner Sicht etwas besser gewürzt als beim ersten Besuch. Also gleich weiter im Programm.
Erster Gang - «Würzige Hähnchenbällchen mit mexikanischer Chipotle-Chili und frischem Koriander in einer Anissamenbrühe an Tomaten-Dip»:
Sah irgendwie anders aus, als vor 15 Monaten, irgendwie nicht mehr so «kunstfertig» wie damals:

Aber was mich unmittelbar begeisterte, war der um Lichtjahre bessere Geschmack. Die Bällchen waren locker fluffig, aromatisch ausgewogen, die Brühe echt eine Wucht! Was war da nur geschehen?

Weiter mit Gang 2 - «Malayische Curry-Laksa mit Hummer, Limetten, Thai-Basilikum, Zuckerschoten und Reisnudeln». Seinerzeit hatte ich vor allem kritisiert, dass der Hummer – in welcher Weise auch immer – zäh wie eine Schuhsohle gekocht und die Bandnudeln völlig verkocht worden waren, während das gesamte Gericht vor lauter Schärfe fast ungeniessbar geworden war.

Wiederum ein Wunder (obwohl auch bei diesem Gang die "alte" Version optisch mehr punkten konnte):
Die Nudeln waren perfekt al dente, der Hummer hatte den notwendigen Biss, die Würzung hatte eine grossartige Balance zwischen scharf und aromatisch, liess den Komponenten problemlos Raum, um mit den eigenen Aromen zu wirken.

Da sage ich mir doch: sch**ss auf die Optik, Hauptsache, es schmeckt!

Hatte sich da etwa tatsächlich irgendjemand bei TC meine Kritik zu Herzen genommen? Ich mochte es kaum glauben...
Dritter Gang, vor 15 Monten der traurige Höhepunkt: «Chili con carne 2.0; gegrillte Rinderfiletstreifen mit Kidneybohnenpüree, gepopptem Mais, Chili-Sauerrahm, und Tomaten-Koriander-Salsa». Damals fehlte der gepoppte Mais vollständig, der Rest war wahlweise zäh, klebrig oder einfach nur eine Frechheit:
Und diesmal:
Super grilliertes Rindfleisch, der Chili-Sauerrahm war den Namen wirklich wert, das Popcorn frisch gepoppt (und leicht spicy), die Bohnenpaste ein Genuss auf der Zunge (sowohl, was Geschmack, als auch Haptik angeht).

Ich habe selbstverständlich diesmal alles (mit grossem Genuss) aufgegessen. Schade eigentlich, dass für einen Nachtisch keine Zeit mehr war. Aber hey, TUI Cruises: warum auch immer die Gerichte einen solchen Sprung gemacht haben, ob es nur meine Beschwerde war, oder vielleicht auch die vieler anderer Gäste – Ihr habt definitiv Eure Hausaufgaben gemacht!



Chapeau! Ich werde bei meiner nächsten KF mit TC auf der MS1 im Februar 2023 definitv wieder das GSGB beehren. Versprochen!


(Fortsetzung folgt)
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Noch ein kleiner Nachtrag:
Meine Frau hatte bei diesem Mittagessen zuerst die «Tom Yang Gum», eine thailändische Suppenspezialität, die wir beide schon seit langer Zeit zu schätzen wissen:
War sehr lecker, allerdings kann die (aus unserer Sicht) der kleine Thai-Takeaway bei uns in der Gegend besser.

Ausserdem hatte Schnarrrchsack noch die «Im Ofen gebackenen Süsskartoffeln mit gebratenem Brokkoli und schwarzem Sesam-Couscous» bestellt:
Mein Frau fand es lecker, mir persönlich fehlte ein wenig der letzte Pfiff.

Wir hatten uns ausserdem von der Saftwerft noch Getränke bestellt:
Das war der «Vitaminator» - m.E. durchaus trinkbar, aber ein wenig sehr Ingwer-lastig.
Dann noch:Das nennt sich «Beach Body», ist schmackhaft und ein guter Begleiter zu den GSGB-Menüs.


(Fortsetzung folgt)
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Aber nun endlich weiter mit unserem Landausflug des Tages – es ging mit dem Bus hinauf auf den Ätna, den höchsten und aktivsten Vulkan Europas.
Für die Jungs natürlich auch angesichts der täglich neuen Horror-Bildern von La Palma ein ganz besonderes Erlebnis.
Schon vom Start der Tour im Hafen von Catania war dieser Berg für uns unübersehbar. Wenn auch in der Anfangsphase noch partiell wolkenverhangen. Und Minute um Minute wurde er immer grösser:
Manche alten Lavafelder werden heutzutage aktiv für die Gewinnung von Basaltgestein abgebaut:
Nach einiger Zeit hatten die Elche und wir den ersten Fotostopp erreicht:
Und immer weiter ging es hinauf, entlang erstarrter Lava:
Dabei wurde der Gipfel auch immer besser sichtbar: hatte sich der Ätna bei unserem Aufbruch noch in dichten Wolken versteckt, so konnten wir ihn – je höher wir kamen – immer besser in Augenschein nehmen.
So kamen die Elche und wir schliesslich auf knapp 2000m Höhe an:
Dort gibt es verschiedene Möglichkeiten, nicht nur auf einen Espresso einzukehren, sondern auch ein paar regionale Spezialitäten einzukaufen. In unserem Fall vor allem Pistaziencréme; die Pistazien aus dem am Fusse des Ätna liegenden Ortes Bronte gelten unter Kennern als die besten der Welt. Den entsprechenden Brotaufstrich kennen unsere Jungs vor allem als «grünes Nutella» (was ja, angesichts des Nuss-Gehalts nicht einmal falsch ist). Aber auch Pistazienschokolade, Pistazienkekse und Pistazienlikör fanden den Weg in meine Einkaufstasche:
(Okay, wahrscheinlich hätte ich dafür in Catania deutlich weniger bezahlt, aber in Covid-Zeiten darf man nun einmal nicht wählerisch sein, also war das für uns okay.)
Auf den Ätna kann man von dort übrigens noch mit einer Seilbahn ein gutes Stück weiter hinauffahren – mit einer Seilbahn:
(Fortsetzung folgt)
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Am Aussichtspunkt hatten wir dann die Wahl: entweder mit unserem Guide gut 30-40 Minuten durch die Lavafelder zum «Silvestri-Krater» wandern, oder bequem im Bus eben dorthin zu fahren. Wir entschieden uns für letztere Variante (mal wieder meinem linken Fussgelenk geschuldet).

In diesem Krater konnten die Jungs dann nach Herzenslust herumtollen. Der Kleine merkte dabei sehr passend an, dass sie an diesem Ort endlich mal das Kinderspiel «Der Boden ist Lava!» unter Realbedingungen nachspielen konnten:

Dort oben kann man auch eine durch Lava gebildete Grotte besuchen:
(Da oben gibt es sogar ungelogen auf knapp 2'000m Höhe eine kleine Apotheke!)

Und schon ging es wieder auf den Weg ins Tal:
Unten in Catania fuhren wir u.a. noch am alten römischen Amphitheater vorbei:
Das Abendessen auf dem Schiff haben wir dann im Atlantik Klassik eingenommen, wo ich mir die Gelegenheit, nochmal im Rahmen der GGF den «Hummer Thermidor» zu bestellen, nicht entgehen liess:

Hier noch ein paar weitere Fotos unseres Abendessens:
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Noch mehr:
Ein sehr leckerer Tagesabschluss, welches Schnarrrchsack und mit aber immer noch nicht genug war. Deshalb noch ein post-Dinner-Brötchen mit Obazda aus der «Ebbe&Flut»-Bierbar (gut, aber nicht überragend (mein selbstgemachter Obazda ist definitv besser!
)):Tja, die «alten» Gerichte aus der Bierbar sind inzwischen auch schon (leider) wieder Geschichte.
Statt lauwarmen Käse-Scones, leckerer Solianka oder
Kleeschwein-Schinken gibt es nun eher Mett-Stulle oder Vesperplatte.
Lediglich Fish&Chips haben es auf die neue Karte geschafft… 
Okay, soviel zu diesem Tag unserer Reise. Schnarrrchsack hat nun bis morgen Abend Zeit, endlich ihren Teil des Familien-RBs fertigzustellen. Cruisebrother Elkwood scharrt nämlich schon seit geraumer Zeit mit den Hufen, seinen Berichtsteil über unseren Tag in Palermo (mit sehr viel Weinverkostung) zu veröffentlichen.

In diesem Sinne: bis bald!

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Faulpelz Oh nein, die Scones werde ich vermissen.

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«Hummer Thermidor»
und ??? ..................................... wie war er ??
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Was war da nur geschehen?

Ganz einfach
. Es hat sich rumgesprochen, dass wieder der Restauranttester in Begleitung seiner zwei Elche
an Bord ist. 
lg Christine
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und ??? ..................................... wie war er ??
Gratiniert.

Nee, im Ernst: war - wie schon beim ersten Versuch sehr lecker, aber mit der begleitenden Pasta (und den ebenfalls begleitenden Gängen) sehr reichhaltig.
Und man muss laaange drauf warten.

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Liebe Foristi,
ich weiss, es ist schon eine ganze Weile her, dass dieser Reisebericht ins Stocken geriet. Und da ich nicht den Sonderpreis für den am längsten hinausgezögerten RB aller Zeiten gewinnen möchte
, habe ich mich
nun, da ich zum ersten Mal seit der Reise im Oktober wieder ein paar
Tage frei habe, hingesetzt, um das Begonnene endlich zu Ende zu
führen. Wäre ja noch schöner, wenn ich das nicht bis zur nächsten
KF (die ja bereits in weniger als 4 Wochen startet) hinbekommen
würde.Schnarrrchsack s Bericht aus Pompeij lassen wir erst noch einmal aussen vor, jetzt kommt zunächst ein anderer Gastkommentator zum Zuge – Cruise Brother Elkwood:
Tag 7 – Palermo, Sizilien:
Hallo, liebe Foris! Nachdem mein Bruder Knut in seinem Tagesbericht am Ende doch nur vor allem an Cocktails denken konnte, wollte ich Euch heute mal zeigen, wie ein Elch-Bericht alternativ aussehen kann.

An diesem Tag fuhren wir von Palermo auf ein Weingut im Nordwesten Siziliens. Vor den Busfenstern zog zunächst eine sehr schöne Landschaft vorbei, mit vielen Olivenbäumen und Weinstöcken:
Das Weingut, auf dem auch Olivenöl produziert wurde, liegt inmitten einer reizvollen Hügellandschaft:
Übrigens baut der Winzer auch noch Honigmelonen an:
Mit dieser Maschine werden die Trauben nach der Lese ausgepresst:
Brrr, da will ich aber nicht hineingeraten!

Und hier wird der Wein dann zwischengelagert:
Einige Zeit später geht es dann ins Fass zur Reifung:
Nach dem Rundgang gab es dann ein paar lokale Spezialitäten zu verkosten – Käse, Oliven, Wurst, Tomaten-Bruscetta und Olivenöl auf frisch gebackenem Brot:
(Fortsetzung folgt)
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Natürlich gab es auch Kostproben des auf dem Gut produzierten Weines; da musste ich echt aufpassen, dass mir Knut nicht alles wegsüppelt:

Meine Reisebegleiter haben natürlich auch ein paar Mitbringsel eingekauft.


Auf dem Weg zurück zum Schiff machten wir dann noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Palermo. Plötzlich mussten wir anhalten, da stand Polizei auf der Strasse:

Aber irgendwie kam mir das schon seltsam vor, denn die Polizeifahrzeuge waren nun wirklich nicht mehr die neuesten Modelle. Ausserdem standen dort eine Menge Menschen in etwas altmodischer Kleidung herum:

Des Rätsels Lösung: dort wurde gerade ein Mafia-Film gedreht – wie man auch sehr gut an dem am Strassenrand herumstehenden Film-Equipment sehen konnte:

Da wurden schnell Erinnerungen wach an ein Jahr zuvor, als Knut und ich an Bord der MS6 unsere Parodie auf «Der Pate» gedreht hatten.

Am Hafen hatten wir dann noch einen beeindruckenden Blick auf den Hausberg Palermos, den Monte Pellegrino:
Aber die dunklen Wolken, die da plötzlich aufzogen, liessen nichts Gutes erwarten...

Wieder an Bord suchten wir gleich die Aussenalster-Bar auf, um uns an ein paar leckeren Tapas zu laben. Knut dachte aber wie immer nur an Cocktails:
Während wir da noch so sassen, ging plötzlich ein heftiger Regenschauer nieder:
Faulpelz hatte sich noch eine Paella bestellt, für die er dann kurzfristig an die Bar umziehen musste, um nicht total zu durchnässen:
War sehr lecker und vor allem reichhaltig, die lohnt echt den Aufpreis!

(Fortsetzung folgt)
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Den Nachmittag verbrachten @Schnarrchsack und Faulpelz dann mit den Jungs auf einer vom Kids Club organisierten Foto-Safari. Hierbei sollten aufgrund von Fotos, teilweise aus besonderen Perspektiven, verschiedene Orte an Bord gefunden und zum Beweis fotografiert werden. Es hat den Vieren sehr viel Spass gemacht.


Knut und ich kamen dann zum Abendessen im Esszimmer wieder dazu. Um dem alten Cocktail-Elch mal etwas Kultiviertheit beizubringen, hatte ich mich erboten, die Weinbegleitung zum Menü auszuwählen.
Aber zunächst musste Knut unbedingt den als Aperitif bestellten Hugo stürmen:

Der erste Gang war eine Kartoffelschaumsuppe mit Majoranknödeln, ein sehr feiner Start:
Während dazu noch der Aperitif ausgetrunken wurde, orderte ich für den 2. Gang – Himmel & Ääd – einen Badischen Pinot Noir Rosé:
Der nächste Gang war «Omas goldenes Senfei» (auch wenn wir das beim letzten Besuch schon einmal hatten – aber Faulpelz war davon so begeistert gewesen, dass er es unbedingt noch einmal bestellen musste), dazu gab es einen Grünen Veltliner aus Niederösterreich:
Der Hauptgang war eine Rinderroulade, begleitet von einem Tenzone Ripasso Valpolicella aus Venetien:
Und zum Dessert gab es dann eine Trockenbeerenauslese Sauvignon Blanc aus dem Burgenland zu «Alles Käse, so ein Kuchen»:
Das war dann für Knut zu viel, so eine Menge Esskultur verträgt der Kleine einfach nicht.

Damit endete auch schon dieser Tag, ausnahmsweise mal ohne Absacker an der Bar. Ich hoffe, mein Bericht hat Euch gefallen,
Euer Hobby-Sommelier
Elkwood
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Tag 8 – Seetag:
Dieser Tag war unseren beiden Lieblingsbeschäftigungen an Bord gewidmet – Faulenzen und Völlerei.
Wir mussten ja vor allem noch einmal die
brandneue Karte im Surf&Turf testen, deshalb ging es zur
Mittagszeit eben dorthin.Ich begann mit dem Kürbis-Curry-Süppchen mit kaltgeräuchertem Lachs und Jalapeños:
Etwas wenig Lachs, aber sonst sehr schön abgeschmeckt mit angenehmer Schärfe.

Weiter ging es mit der Ceviche vom Saibling:
Auch wieder sehr stimmig und lecker. Die neuen Gerichte begannen allmählich, so richtig Spass zu machen.
Aber dann kam der Hauptgang, ein
Fleischspiess mit Filet vom Pommernrind, Sirloin-Steak vom
kanadischen Bison, Kleeschweinrücken und Filet vom Chianina-Rind:Irgendwie hat das mit dem Gargrad des Fleisches nicht wo wirklich gut geklappt, es war ziemlich trocken. Vielleicht lassen sich die verschiedenen Fleischsorten ja auch einfach nicht so gut miteinander braten?

Die bestellten Beilagen boten auch mehr Schatten als Licht. Gegrillte Avocado mit Speck und Passionsfrucht und der eingelegte Mais waren geschmacklich langweilig, die eingelegten Artischocken vom mouth feeling schlapp. Die Baked Potato war okay, immerhin war der geröstete Knoblauch-Dip sehr schmackig.

Aber die Mängel waren ja vielleicht auch dem Umstand, dass die Karte brandneu war, geschuldet. Auf der anderen Seite sollte aber nach ein paar Tagen schon eine gewisse Routine eingekehrt sein – unter dieser Motivation hatte sich Schnarrrchsack auch ganz desperat nochmal die Tacos bestellt:
Leider aber auch mit eher mauem Ergebnis.

Am Nachmittag hatte ich noch zusammen mit den Elchen eine Massage:
Währenddessen liess sich meine bessere Hälfte die Fussnägel bearbeiten und gleich in TC-Türkis lackieren:
Kein Witz: an einigen Nägeln hält die Farbe noch heute – fast 5 Monate nach der Reise!

(Fortsetzung folgt)
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Zum Abendessen gingen wir dann nochmal ins Cucimare. Die Elche machten sich gleich über meinen Aperitif – einen Ruby Port – her:
Und ich wollte es jetzt wissen: ob die Muschelsuppe vom ersten Mal nur ein Betriebsunfall gewesen war, oder das Rezept tatsächlich einer Verschlimmbesserung mit Pulverküche zum Opfer gefallen war:
Um es kurz zu machen: sie schmeckte traumhaft!
Warum nur hatte man einige Abende
zuvor nicht den Mut gehabt zuzugeben, dass der Ansatz an diesem Tag
danebengegangen war? 
Anyway, während wir auf den nächsten Gang warteten, erfrischten wir uns – sehr zum Unmut der Elche alkoholfrei
- mit den hausgemachten Limonaden Cuore
die Mentha und Donna Rossa:Als nächstes bekam ich hausgemachte Pappardelle mit Parmesanschaum und gehobeltem schwarzen Trüffel:
Ganz lecker, wobei die Pasta für meinen Geschmack etwas zu al dente war. Aber dann kam der Oberhammer, den ich bei unserem letzten Besuch schon bei Schnarrrchsack probieren durfte, und den ich jedem von Euch nur wärmstens empfehlen kann – der mediterrane Schafskäse:



Und die Dolci lasse ich in ihrer Leckerheit einfach mal für sich sprechen – gestürzte Zitronentarte mit Rotweinbirnen, Pistaziencreme und Fior-di-Latte-Eiskreme sowie Zabaione mit Amaretti und Grappaeis:

Und an diesem Abend gab es dann für die Elche und uns auch wieder einen gepflegten Absacker:

Ach ja, an diesem Abend habe ich auf der Kabine noch ein Foto von einer weiteren Neuerung gemacht – beim Kabinenservice gibt es inzwischen auch Sushi:
Haben wir aber leider nicht mehr ausprobiert.

Bleibt dran, bald kommt der Bericht von unserem letzten Stop auf Ibiza.
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Tag 9 – Ibiza:
Letzter Hafen auf unserer Reise: Ibiza Stadt. Nachdem ich leider beim Buchungsstart der Landausflüge verschlafen hatte und so unser Wunschausflug schon ausgebucht war
, hatten wir uns für eine Inselrundfahrt entschieden.Glücklicherweise kam wenige Tage vorher die Nachricht, dass jetzt auch individuelle Landgänge in Spanien möglich seien
, so dass wir uns noch kurz
entschlossen für ein Treffen mit unserem Freund Joe (siehe meinen
Bericht von der Ostseereise 7/2021; für alle, die den Bericht nicht gelesen haben: das ist nicht sein echter Name, sondern derjenige, unter dem er in meinen Berichten hier genannt werden möchte) verabredet haben, der zu diesem
Zeitpunkt zu Besuch bei seinen Eltern weilte, die seit ihrer
Pensionierung die Winter auf der Insel verbringen. Aber mal von
Anfang an:Zunächst fuhren wir in ein kleines Dorf namens Es Cubells:
War ganz hübsch, aber noch nicht der Burner. Interessanter dann der nächste Haltepunkt gegenüber der unbewohnten Felseninsel Es Vedrà:
Dem Anblick werden allgemein spirituelle Heilkräfte zugesprochen, vor allem von den trditionell auf Ibiza beheimateten Hippies. Auch in der Gegen-Blickrichtung sah es sehr idyllisch aus:
Als nächstes fuhren wir zu einer klassisch balearischen Strandbar, dem «Night Ashram», welcher gegenüber der «Schildkröteninsel» liegt:
Doch zu Knuts und meinem Entsetzen hatte die Bar noch nicht geöffnet, das Personal war noch am Aufräumen von der vorangegangenen Nacht.




Schade, ich hatte mich schon so auf ein wenig «Las Ketchup»-Feeling gefreut (und hiermit übergebe ich Euch gerne den Aserejé-Ohrwurm von vor nunmehr 20 Jahren… Habt Ihr ihn schon im Kopf? Schön, denn er wird Euch von nun an nicht nur durch den Rest des RB, sondern auch des ganzen Tages begleiten. Muahahahahahaaaah!
).Dort gibt es auch einen kleinen Strand zum Schwimmen, in der Ferne sieht man diverse weitere Inseln:
Die nächste Station auf unserem Ausflug war eine Aloe Vera-Farm, die diverse Pflegeprodukte, aber auch Getränke aus dieser Pflanze produziert:
Der offerierte Aloe Vera-Cocktail war aber – sehr zum Unmut der Elche – alkoholfrei:

(Fortsetzung folgt)
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Dann ging es für die Ausflugsteilnehmer schon wieder zurück aufs Schiff. Wir hatten jedoch schon zu Beginn der Tour mit dem Busfahrer ausgemacht, dass er uns in der Nähe des Stadtzentrums von Ibiza Stadt absetzen wollte, denn wir wollten ja meinen lieben Studienfreund und Ex-Trauzeugen Joe dort treffen. Das klappte auch sehr gut – Joe holte uns am «Aquabus»-Fähranleger ab. Zusammen gingen wir erstmal in ein Café, wo wir völlig unerwartet auch auf seine Eltern trafen.

Ich kenne Joe nun schon seit fast 30 Jahren, war aber bis dahin seinen Eltern nie begegnet. Das war schon eine schöne Überraschung, wir verstanden uns auch auf der Stelle sehr gut.

Wir gingen zunächst durch einige Gassen...
...und kamen dabei auch an der mittelalterlichen Rampe zur Altstadt vorbei:
Direkt daneben kehrten wir in eine Tapas-Bar ein und delektierten uns am Angebot des Hauses. Endlich mal wieder die Gelegenheit, lokale Spezialitäten zu kosten - das hatten wir in der Pandemie mit ihren Bubble-Ausflügen sooo sehr vermisst:


Dann machten wir uns auf den Weg in die Altstadt:
Unten am Hafen machte ich noch dieses Foto, bevor wir aufs Schiff zurückkehren mussten:
(Fortsetzung folgt)
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