Am Abend wurden wir dann auf dem Zimmer mit netter Dekoration begrüßt
oh , da ist sie ja, die berühmte Rose, mit der sich TC dann eben doch von anderen Reedereien unterscheidet.
Am Abend wurden wir dann auf dem Zimmer mit netter Dekoration begrüßt
oh , da ist sie ja, die berühmte Rose, mit der sich TC dann eben doch von anderen Reedereien unterscheidet.
Hallo @eagle,
Danke für deinen Bericht, ich klinke mich hier auch mal ein
Route finde ich interessant, aber freue mich auch über die Bilder und Beschreibungen vom Schiff, da ich im September mit der MS 6 unterwegs bin ![]()
Viele Grüße
Julia
Mal ein kurzer allgemeiner Technik Einschub.
Es gibt an Board einige Möglichkeiten sich zu informieren.
Elektronisch stehen hier zur Verfügung:
- Zimmer-TV
- Infobildschirme bei Fahrstühlen oder den Restaurants
- WLAN mit Mein Schiff App (nur Apple getestet)
- WLAN mit Browsernutzung der Bordhomepage
Die Optik ist bei allen ähnlich mit blauer Kacheloptik.
Allerdings unterscheiden sich die Inhalte durchaus.
Verständlicherweise sind an den Infobildschirmen keine Buchungen von Landausflügen oder anderen Angeboten möglich. Hier kann man direkt lokale Informationen z.B. des Nachbarrestaurants einsehen, aber über die Deckpläne auch die anderen aktuellen Speisekarten erreichen.
Bei den anderen Geräten kann man sich dann auch anmelden und via "Reiseplan" kann man seine gebuchten Anwendungen, Reservierungen oder Ausflüge kalendarisch aufgelistet im Auge behalten. Das ist sehr schön aufgebaut.
Enttäuscht war ich von der Mein Schiff App. Diese hatte eigentlich nur Buchungsmöglichkeiten dargestellt. Die Info-Inhalte wie Deckpläne oder Speisekarten waren nicht vorhanden.
Auch die "Brücke" war sehr beschränkt und zeigte einzig Positionsdaten und Wetter.
Viel mehr zeigten bei der Brücke der TV und Infobildschirm. Hier konnte man z.B. Einen Livestream vom Heck und Bug betrachten. Dies war mobil überhaupt nicht möglich.
Abgesehen davon war die Bord-Homepage via WLAN am umfangreichsten.
Dort war im Prinzip alles erreichbar und zu nutzen, egal ob rein informativ Deckpläne, Speisepläne oder buchbare Inhalte.
Insofern meine Empfehlung: Die App kann man an Bord getrost liegen lassen. Man sollte direkt mit dem Browser seine Informationen abrufen.
Apropos mobiles Device im WLAN.
Wir haben kein Bord Internet gebucht und nur die Informationen abgerufen.
Dennoch waren die Geräte dauerhaft im WLAN und haben überraschend Push-Nachrichten erhalten. So war man mit Eilmeldungen von Spiegel oder Sportschau pushes zumindest mit einem Einzeiler versorgt.
Ob das gewollt oder ungewollt passiert kann ich nicht beurteilen. Auf der MS6 kann man sich so aktuell auf alle Fälle über den ein oder anderen Push-Service nach eigenem Bedürfnis einrichten, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Hallo @eagle
schön, dass du einen Bericht von euren schönen Tour schreibst.
Wir haben die Strecke mit der MS4 vor zwei Jahren gemacht aber nicht mit Danzig, sondern Riga war im Programm.
Freue mich, wie es weiter geht.
LG Wiltraud
Ich lese hier auch begeistert mit. Toller Bericht, eagle. Wir wollen die Tour mit Riga gerne in 3 Jahren zum 15. Hochzeitstag machen, allerdings nur zu zweit.
Ich bin gespannt, was du noch alles von den nächsten Tagen an Bord und den Ausflügen an Land berichtest.
Also zum ersten Hafen.
Dzien dobry Gdynia, dzien dobry Gdansk.
Der Liegeplatz nannte sich Fracuskie Pier und bei stabilen und bestem Reisewetter (wolkig mit etwas Sonne bei bis zu 24 Grad) konnte der Tag erwartungsvoll beginnen.
Da wir beide schon in Danzig waren, hatten wir keinen großen Bedarf an einem geführten Ausflug und im Vorfeld beschlossen individuell mit der Bahn nach Danzig zu fahren. Auch wenn der Lektor Vladimir eindringlich davon abgeraten hat, da man bei Taxifahrern nicht sicher sein kann, die Bahn sicher nicht verstehen kann und somit Ticketprobleme habe und natürlich das Schiff nicht auf die ungeführten Gäste warten werde.
Aufgrund des angenehmen Wetters verzichteten wir zudem auf den Bezug der lokalen Währung Zloty. Diese hätten wir bei sehr warmen Wetter für einen Eissalon genutzt. Dafür war es jedoch einige Grade zu kühl.
Benötigt wurden die Zloty von uns nicht. Sowohl bei der Bahn als auch im Restaurant konnten wir problemlos mit EC-Karte (ok, heisst offiziell Maestro) bezahlen.
Über Deck 2 ging es also an Land und nach der Abwehr eines Pulkes von interessierten Taxifahrern, liefen wir rund 45 Minuten entspannt zum Bahnhof (geführt vom Handy-Navi für Fussgänger).
Dabei passierten wir eine Markthalle von Gdingen
Am Bahnhof von Gdingen ging es direkt zum SKM-Schalter. Dort konnten wir mit ein wenig englisch Tageskarten für die Strecke Gdingen <-> Danzig beziehen. Für uns drei (2 Erwachsene und ein Kind >7 Jahre) betrug der Preis umgerechnet 10,54 Euro.
Im Vergleich zu dem TC-Bustransfer in die Altstadt zu 39 Euro pro Erwachsenem eine beachtliche Ersparnis.
Von Platform 1 (Aussage eines Einheimischen, dort fahren alle Bahnen nach Danzig Glowny) ging es dann mit dem Zug nach Danzig. Man musste nur aufpassen nicht den Bahnhof Gdansk Glwony nicht zu verpassen.
Dort am besten gleich noch den Gleis/die Plattform merken für die Rückfahrt.
In Danzig ging es dann relativ frei der Nase nach gen/durch die Altstadt.
Leider half hier der Kreuzfahrt Reiseführer von Marco Polo zwar mit der Beschreibung einiger interessanter Ziele, ohne allerdings eine Karte mit entsprechenden Markierungen zu enthalten. Insofern muss ich ein wenig improvisieren in der Beschreibung der folgenden Bilder.
So vermute ich hier hinter der Statue das Rathaus der Altstadt.
Einen Brunnen, der von kleinen Kindern auch zur Erfrischung (nassem Wasserspiel) genutzt wurde vor der großen Mühle.
Dann erreichten wir Danzigs Rechtstadt.
Dabei fiel uns zunächst das "Große Zeughaus" ins Auge. Neben den 3 geführten Gruppen unseres Schiffes.
Von dort gingen wir dann die Straße herunter gen Marienkirche und stöberten ein wenig in den Läden.
Die Marienkirche erhielt dann deutlich mehr Aufmerksamkeit, auch wenn die weissen Wände sehr gewöhnungsbedürftig waren.
Hier einige Bilder:
Das Triptychon der Kirche von vorne
Und das Triptychon von hinten
Aufgrund des aufkommenden Hungers kehrten wir dann auf dem "langen Markt" ein und konnten später kommend an Nachbartischen auch einige der MS-Radfahr-Führer antreffen. So schlecht war unsere Wahl des Restaurants wohl nicht.
Der lange Markt in Richtung goldenem Tor
Und in die andere Richtung.
Also langer Markt in Richtung grünem Tor
Dazwischen gelegen das Rathaus der Rechtstadt
Kurz vor dem grünen Tor noch ein Lockangebot extra für Kreuzfahrer:
Bevor es dann über die Frauengasse auf den Rückweg ging, noch kurz ein Blick von der Brücke auf das Krantor von Danzig (recht weit hinten zu erahnen).
Und schon versahen wir uns auf dem Rückweg.
Der Bahnhof war schnell gefunden.
Schwieriger gestaltete sich allerdings die Identifikation der SKM-Bahn in Richtung Gdingen. Die Zielstation stand auf keinem Plan wirklich als Stopp eingezeichnet und auf den Zügen stand vorne irgendwie auch kein Ziel "hinter" Gdingen angeschrieben. Es stand auch bei Zügen in Richtung Gdingen immer nur ein Ziel in die andere Richtung an. Letztlich haben wir uns dann einfach einer Fahrradgruppe vom Schiff angeschlossen, die auch zum Bahnhof Gdingen fuhren.
Richtig verstanden habe ich die Bahnen dort bis heute nicht.
In Gdingen angekommen haben wir dann einen etwas längeren Rückweg genommen und noch ein wenig die nette Stadt erkundet, wenn auch ohne zusätzliche Bilder.
Entspannt erreichten wir dann wieder den Hafen und das Schiff.
Auf der Kabine und bei den Durchsagen gab es dann den Hinweis, die Uhr in der Nacht vorzustellen (eine Stunde Schlaf weniger).
Fortsetzung folgt…
Ich hoffe ich bin nicht zu schnell unterwegs.
Neuer Tag, neuer Hafen.
Labas rytas Klaipeda.
Unser Liegeplatz nannte sich Cruise Terminal Berth No. 28-33 und lag direkt vor der Altstadt.
Über Geld mussten wir uns keine Sorgen machen, da seit einigen Jahren auch in Litauen der Euro Zahlungsmittel ist.
Das Wetter stand auf der Kippe. Vormittags sollte es stabil sein also bewölkt mit ein wenig Sonne, am Nachmittag gab es die Befürchtung von kurzem Regen. Bei bis zu 21 Grad blieb es dann doch bis zum Auslaufen trocken bei gutem Ausflugswetter.
Eigentlich wollten wir hier individuell unterwegs sein.
Da sich allerdings kein vernünftiger Weg fand die Kurische Nehrung individuell tiefer zu erkunden, haben wir dann die "Panoramafahrt über die Kurische Nehrung" vorab gebucht.
Auf dem Weg zum Frühstück stellten wir fest, dass das Wasser aus dem Pool gelassen war. Hier wurde anscheinend dann bis zum Abend neues Wasser eingelassen. Das Wasser war auf alle Fälle deutlich kühler.
Frisch gestärkt ging es dann wie auf allen Stationen dieser Reise über Deck 2 an Land. Diesmal konnte man das Schiff sehr gut von vorne betrachten. (siehe oben).
Nach wenigen Schritten am Fluss Dane entlang erreichten wir schnell den Theaterplatz mit dem Simon-Dach-Brunnen und der Ännchen-von-Tharau Figur
Beim Anblick dieses Gefährtes mussten wir an das TC-Angebot einer Tuk-Tuk-Fahrt durch Klaipeda denken.
Es fuhr gerade über den Theaterplatz, der zu dieser Zeit noch angenehm leer war. In Summe waren dort neben den Ständen nur 5-6 Touristen unterwegs.
Vom Theaterplatz aus schlenderten wir durch die Altstadt Klaipedas und erkundeten die einzelnen "Handwerkerstraßen". Dort konnte man sehr gut die unterschiedlichen Jahrgänge des Kopfsteinpflasters kennenlernen.
Bevor wir die Altstadt verließen war natürlich eine genauere Betrachtung des Wahrzeichen Klaipedas unerlässlich. Die Meridianas.
Der Dreimaster liegt jetzt fest hinter den Brücken am Ufer der Dane und wird als nobles (Abend-) Restaurant genutzt. Am Ufer daneben gab es einige Tafeln und Gegenstände mit Beschreibungen zur Geschichte des Bootes.
In der Neustadt begegnete uns dann eine Mein Schiff Gruppe mit E-Scootern im Skulpturenpark.
Von dort liefen wir dann zum neogotische Hauptpostamt, welches leider recht großzügig eingebaut war.
Im inneren des Postamtes fühlte man sich in der Zeit zurückversetzt, auch wenn nur noch ein kleiner Teil aktiv genutzt wurde.
Mit einem kurzen Supermarktbesuch für den ein oder anderen vergessenen Kleinartikel ging es dann zurück zum Schiff für eine kurze Stärkung vor dem Ausflug auf die Kurische Nehrung.
Die Organisation des Ausfluges war vorbildlich. Alle Teilnehmer waren pünktlich am Treffpunkt und es ging entspannt los auf die Fahrt.
Nach kurzer Wartezeit bei der Fähre setzte der Bus auf die Kurische Nehrung über. Direkt hinter der Fährstation gab es erst einmal eine "Maut"-Station. Dort müsste man so man mit einem Mietwagen unterwegs wäre 20 Euro pro Durchfahrt zahlen.
Unsere weißrussische Reiseleiterin Natalia erzählte uns viel von der Geschichte von Klaipeda (und Memel) und der Kurischen Nährung sowie deren Gestaltung, denn die Nehrung gründet im Prinzip vollkommen aus Dünen, die letztlich kultiviert wurden.
Bis nach Nida lernten wir noch die Auswirkung der dort ansässigen Kormorane, welche mit ihren Exkrementen ganze Waldflächen vernichten. Diese Bereiche sahen aus wie verbrannt. Schwarze Baumstämme ohne viele Äste und schon gar keine Blätter weit und breit.
In Nida angekommen hatten wir dann 30 Minuten Freizeit und konnten ein wenig durch die Stadt am Kurischen Haff spazieren.
Der Stil der Gebäude war skandinavisch geprägt
Pünktlichkeit galt für den gesamten Ausflug und so ging es weiter wenige Minuten zur zweiten Station auf dem Ausflug.
Der 52 Meter hohen "Großen Düne". Von dort konnte man sehr gut die Nehrung überblicken und vom Kurischen Haff über die Nehrung bis zur Ostsee eine tolle Aussicht geniessen.
Natalia erklärte uns, dass der Ort Nida schon dreimal verlegt wurde, da die Wanderdünen die ersten zwei Plätze einfach verschluckt hatten.
Wir drücken die Daumen, dass Nida am aktuellen Ort noch lange Bestand hat.
Einige Schritte zur Seite vom Aussichtspunkt erreichte man die Sonnenuhr, welche durch einen Granit-Obelisken realisiert wurde.
Anhand der Uhr ist es möglich sowohl Sommerzeit, Winterzeit, Sommer als auch Wintersonnenwende zu bestimmen.
Ok, natürlich nur, wenn die Sonne scheint.
Weiter ging es mit dem Bus zurück in den Norden.
Nach einigen Minuten hielten wir dann auf der Ostsee-Seite der Nehrung und machten eine Strand-Pause von 30 Minuten.
Zunächst konnte man einen Eindruck der geruchsintensiven Dünenlandschaft gewinnen
An der Ostsee dann eine kleine Überraschung, denn am Strand waren wirklich 2 Feriengruppen. Zum einen waren hier 2 Jungen im Wasser (Hintergrund) und einige Meter weiter (Vordergrund) waren noch einmal zwei Mädchen im Wasser. Und das nicht nur kurz, sondern durchaus über unsere ganze Anwesenheit von ca. 20 Minuten am Strand selbst.
Die Suche nach schönen Steinchen am Strand blieb leider erfolglos, so dass wir wieder den Rückweg antraten.
Da der 2. Seetag auf dem Programm stand, liessen wir den Abend entspannt gemeinsam in der Schaubar mit netter Musik und etwas Tanz ausklingen, bevor es mit einem Schmunzeln Richtung Bett ging.
Das ganze bei einem tollen Sonnenuntergang
-----
Vielleicht noch ein Wort mehr. Für meine Frau war dieser Ausflug das Highlight der gesamten Reise. Es war trotz kühlem Wetter wirklich beeindruckend.
Die Einschätzung war am letzten Seetag. Mittlerweile ist sie hier etwas am Schwanken in der Gewichtung (mit Tallinn und Sankt Petersburg).
Die auf der Nehrung genutzte Straße war für Radfahrer verboten. Diese müssen also andere Wege auf der Nehrung nutzen.
Ich selbst habe nur gelegentlich einen Weg neben der Hauptstraße erkennen können, wenn dann waren diese jedoch immer sehr sandig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein individueller Fahrrad-Ausflug unbedingt angenehm ist. Vielleicht hat hier schon jemand Erfahrungen gesammelt.
Von MS gibt es auch keinen Fahrradausflug auf die Nehrung. Nur ein kurzer Anteil beim E-Scooter-Ausflug
Hallo @eagle,
springe auch noch auf... wir haben die Tour, ohne Klaipeda, im letzten Jahr gemacht mit AIDA. Nach Eurem Start kann und darf es nun ja hoffentlich entspannter weiter gehen!
Jaaaa Danzig, sehr schönes Städtchen. Wir durften es bei warmen Temperaturen erkunden. Übrigens, das Transparent " 10 % für Kreuzfahrer" hing bei uns auch schon!! Hat sich gut gehalten :joke:
Musste auch schmunzeln, was der Lektor euch erzählt hat. Wir hatten uns Taxi genommen in die Stadt. Wir vereinbarten mit "Josef" eine Zeit. Er stand pünktlich wieder zur Abholung da. Auf dem Hinweg fuhr er mit uns noch nach Zoboth, wo wir den langen Steg entlang gingen und das Seebad so gut betrachten konnten. Auf dem Rückweg fuhr er uns noch an einen erhöhten Punkt, wo man, seiner Meinung nach, einen tollen Blick über Danzig hat. Also, in Danzig ist es kein Problem, mit der Unpünktlichkeit der Taxifahrer zu rechnen. Die möchten nämlich auch ihr Geld verdienen und über schlechte Werbung, denke ich, sind die sich durchaus bewußt, das dies auf Dauer nicht funktioniert.
Was mir auch noch auffällt, auch in anderen Berichten, die schönen gebastelten Tierchen auf der Kabine. Wir hatten bei unserer 17-tägigen Transatlantik zu keiner Zeit und nie gebastelte Tierchen?? Nachthemd und Schlafanzug lagen immer zusammengeknüllt unter dem Kopfkissen!??? Am Trinkgeld kann es nicht gelegen haben.
Bin schon gespannt, wie Dein Bericht weiter geht... vor allen Dingen St. Petersburg!! ( bin richtiger Fan dieser Stadt geworden!!)
Bisher ein super Bericht! Danke Dir! Weckt gleichzeitig meine Erinnerungen.
LG Barbara
Danke Babara @noba410 .
ich habe es ja kurz gehalten. Unser Lektor hatte wirklich interessante Hintergrünfe zu unseren Zielen, die allgemeinen Informationen waren mir jedoch zu kommerziell getrieben.
ich habe es ja eigentlich kurz gehalten, aber er sagte konkret, man könne den Versprechungen der Taxifahrer nicht trauen. In etwa so: Rückfahrt abgesprochen, dann viel Glück, ich hoffe sie haben nicht im Voraus bezahlt.
Er versuchte es noch ein wenig zu entschärfen und sagte das gilt natürlich nicht nur für Polen sondern weltweit.
Den langen beschwerlichen Weg zum Bahnhof hat er ja auch explizit hervorgehoben, eine sehr unschöne Gegend (man erhielt den Eindruck sie sei richtig gefährlich). Nun gut, um 23 Uhr wäre ich da nicht alleine gelaufen, aber um 9 Uhr und 16 Uhr war es dort wie in jedem Stadtteil, der etwas am Rand einer Stadt liegt. Einfach ruhig.
Die allgemeinen Tipps für Sankt Petersburg waren auch interessant.
Verzichten sie doch auf einen Rucksack oder lassen sie ihn zumindest im Bus, denn sonst sind sie sofort ein Ziel von Taschendieben.
Ich weiss nicht was das ändern soll. Das wir Touristen sind erkannte sowieso jeder, ob nun aufgrund des Herdenverhaltens oder spätestens an der "Wolfskin-" oder Schöffel-Jacke. Mal abgesehen davon, das die Stadt tagsüber an den Hotspots sowieso zu 99% aus Touristen besteht.
Bei wechselndem Wetter wie in Sankt Petersburg üblich ist ein Rucksack nicht immer falsch. Er ist allenfalls lästig. Wir brauchten ihn für ein wenig Wegzehrung der Familie.
Und im Ernst, daheim bin ich auch privat mit Rucksack unterwegs, wenn ich zur Arbeit fahre. Sehe ich deshalb wie ein Tourist aus?
Mir war das etwas eindimensional. Aber wenn es hilft das die Reisenden nicht ihren kompletten Hausstand mit auf den Ausflug nehmen, hat es wohl den Zweck erfüllt.
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte ihn nicht generell schlecht machen, aber die Tipps zur Eigeninitiative fand ich zu diesen Städten sehr fraglich.
@eagle,
nun... ich höre mir eh selten die Lektorenvorträge an. Eigentlich mache ich mir zu Hause ein Bild, wo und was wir sehen möchten.
Aber, wie Du schreibst... Der wollte glaube ich schon, das die Gäste über TUI buchen. Machen aber NICHT alle Lektoren!
Wiegesagt, mit unserem Josef klappte das hervorragend in Danzig, er war nett, sprach deutsch und superpünktlich: Ausnahmen mag es geben, habe aber, auch schon wo anders gelesen, das Viele in Danzig mit Taxi Ausflüge machten und das auch gut klappte.
Nun auch zu St. Petersburg.... In welcher Großstadt muss man nicht aufpassen!??? Wir waren auch schon öfters in Rom!! Man wird hier ja auch sooooo gewarnt! Der Witz! In Rom ging alles gut, zwei Monate später klaute mir einer den Geldbeutel aus der Jackentasche und weißt Du wo!!??? In unserem Supermarkt zu Hause!!
In Berlin klaute uns auch einer den Rucksack, im Hotelfoyer! Videoüberwacht! Wir durften aus "Datenschutzgründen" das Video nicht sehen!!??? Alles schon komisch! Wir gingen zur Polizei, nach 2 Monaten kam, das die Ermittlungen eingestellt wurden. Nur das, zum Thema Diebstahl.... Sicher ist man nirgends. Man kann nur wachsam sein!
LG
Nach den zwei langen Tagen in Polen und Litauen stand nun der zweite Seetag auf dem Programm.
Laut Wetterprognose sollten sich Sonne und Wolken bei 20 Grad abwechseln.
Die Realität sah dann bis auf rund 60 Minuten so aus:
Das war aber schon spannend, wenn man es genauer betrachtet. Der Nebel war teils so dicht, dass man von oben selbst am Schiff herunter kein Wasser sehen konnte.
Es hatte durchaus auch etwas mystisches. Man hatte keinerlei Bezugspunkte und hätte genauso sonst wo auf den Weltmeeren sein können.
Es hatte etwas von: Die Nebel von Avalon
Nur halt mit größerem Gefährt.
Wenn man dann noch Die Aussage der Kapitän Sprechstunde am Ende der Reise dazu nimmt, wird es zudem interessant. Der gab an, das bei der Anfahrt auf Sankt Petersburg die GPS Navigation nicht möglich war.
Nun gut, ich gehe davon aus, der Nebel war um Kronstadt gelichtet und wir hatten sicherlich gute Lotsen an Bord.
Unser Sohn entdeckte an diesem Morgen das Atelier für sich und verbrachte den Großteil des Tages dort. Wir hatten dadurch die Möglichkeit im Spa-Bereich zu entspannen.
Naja fast. Denn schließlich hatten alle dort weiße Bademäntel an. Und irgendwie hatte nach einem Saunagang schwups jemand den Bademantel meiner Frau samt ihrer Bordkarte entwendet. Ok, nach 10 Minuten mit verschiedensten Überlegungen hing der Bademantel wieder an einem benachbarten Haken. Wir waren so frech die Bademantel-Taschen zu durchsuchen, um unseren wieder zu finden.
Da wir mit etwas gelichtetem Nebel in die Sauna gingen, war es umso intensiver, als wir vorne draussen Luft schnappten und vom Typhon fast umgeblasen wurden, da der Nebel wieder zugezogen war.
Für unseren Kreuzfahrtdirektor war es wohl auch neu mit dem Nebel. Er gab an gelernt zu haben, dass der Typhon hier alle 2 (?) Minuten für mindestens 4 Sekunden erklingen muss.
Hallo @eagle, toller Bericht, der viele Erinnerungen weckt. Da wir sehr gerne individuell unterwegs sind, waren wir in 2013 auch in Klaipeda auuf eigene Faust unterwegs und zwar mit einem Mietwagen. Abholung in Klaipeda und dann im Prinzip die gleiche Route, die Ihr gefahren seid. Wir hatten mehr Glück mit dem Wetter, sodass unsere Jungs auch die tollen Strände auf der Nehrung mit einem Bad genießen konnten. Lässt sich also mit etwas Vorbereitung auch gut alleine bewerkstelligen.
Bin gespannt, wie es weitergeht.
Gruß
Joni
Uihhh @eagle, so einen Nebel hatten wir bei 11 Reisen noch nie!! Aber ich höre das Typhon gerne, vor allem, wenn es einen schönen tiefen Klang hat! (aber nicht alle 5 Minuten!! Lach). Verbinde ich eben mit dem Auslaufen! Wir hatten bei AIDA einmal einen Kapitän, der "Hupfaul" war!! War nicht schön!! (Lach)
Bademantelvertausch... also gibt es die nicht nur auf AIDA!
Wir hatten da immer Glück,da wir auch immer eine Bordkarte drin haben!! ABER!! Mittlerweile hängen wir immer ein Bikinoberteil drüber und an der Gürtelschlaufe mache ich ein Schlüsselband dran, das auch der " Blindeste ( vielleicht ohne Brille!??)merkt," der gehört mir nicht". Schlimmstes Beispiel mal. Einem Gast wurde der Bademantel auch "geklaut", darin seine Brille! Auch nach Tagen und ständigen Durchsagen, das doch die Brille bitte an der Rezeption abgegeben werden solle, ( muss die Person doch gemerkt haben, das da eine fremde Brille drin ist!
), bekam der Ärmste seine Brille wohl nicht mehr, oder nach Tagen... man hörte dann nach Tagen nix mehr...
Hallo @egale!
Super Reisebericht. Freue mich schon auf die Fortsetzung.
Das mit dem Nebel ist ja echt krass. So was hatte ich bisher noch nicht. ![]()
Naja, bei einer Reise in warmen Gewässern wäre es evtl. ärgerlich gewesen.
Auf der Ostsee rechnet man nun nicht mit 10 Tagen Sonnenschein und Relaxing auf den Liegestühlen.
Und der Nebel war hier durchaus angenehmer als ein komplett verregneter oder gar stürmischer Seetag.
Auf alle Fälle war es spannend immer wieder zur Seite zu blicken und zwischen den Nebelbänken immer mal wieder recht nah auch weitere Schiffe zu entdecken.
Auf der Ostsee rechnet man nun nicht mit 10 Tagen Sonnenschein und Relaxing auf den Liegestühlen.
...wir rechnen mit drei. An den Seetagen.
Und wenn nicht, dann ziehen wir uns auf unseren Heckbalkon zurück und mümmeln uns ein.
BTT: feiner Bericht. Weiter so.
Gruß Micha
@eagle toller Bericht. Ich springe auch noch schnell mit auf.
Finde dies Route sehr interessant. Haben diese für nächstes Jahr auch ins Auge gefasst.
Das mit dem Nebel ist ja wirklich unglaublich. Oder wie du so schön schreibst "mystisch".
Muss man sicherlich mal erlebt haben.
ach was hatten wir wohl Glück Ende Juli letzten Jahres. Sonne, 28 Grad... nur Kopenhagen, da kam dann der ganze Regen, der an den vorherigen 8 Tagen nicht kam.
Ansonsten, Traumwetter!!
Aber Du @eagle hast Recht, rechnen muss man damit.
So noch ein kleiner Cliffhanger, bevor es dann an Land geht.
Aus dem Nebel in den Hafen.
Zunächst ein wenig Bürokratie, da immer wieder Fragen sind.
Man kann in Sankt Petersburg mit jeder gebuchten und geführten Ausflugsgruppe von Bord. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen TC-Ausflug bucht oder individuell über bekannte oder Internet bei einem lokalen Anbieter einen Ausflug zusammenstellt.
Bei TUI Ausflügen geht man mit dem vollständigen Ausflugsticket (nicht abgetrennten Teilen) und Reisepass zur Grenzkontrolle.
Wie das Verhalten bei selbstorganisierten Ausflügen ist können sicher @leine01 und/oder @sina2007 ergänzen.
Schwieriger wird es wenn man sich alleine frei in der Stadt bewegen möchte, wie es schon in Danzig und Klaipeda war.
Dafür ist ein Touristenvisum von Nöten. Hört sich einfacher an als es ist, da es einiges zu beachten gibt. Konkretere Informationen gibt es in diesem Thema: St. Petersburg - Touristenvisum
Leider bin ich immer noch nicht schlauer geworden, ob nun jedes Verlassen des Schiffes als eigene Einreise zählt. Ich habe nach Rücksprache mit den TC Reiseleitern beim ersten Ausflug explizit angemerkt, das ich "JUST EXCURSION" bin und wurde entsprechend abgewickelt. Als ich später von Board ging wurde das Visum problemlos genutzt. Es ist interessanterweise bis heute nicht gestempelt.
Achtung bei der Rückkehr abends/nachts. Sofern nicht gerade ein TC Ausflugbus zurückkommt gibt es nur einen geöffneten Passkontrollschalter. Dort geht auch das Bordpersonal je nach Herkunft mit oder ohne Visum aber immer mit viel Listen-Nachschlagen und großer Fragestunde an Land. Ich stand so fast eine Stunde wartend dort, während drei Angestellte fast (?) abgewickelt waren. Der Dritte zog sich in der Bearbeitung dann zunehmend, als ich mich bei der kurz zuvor angekommenen Reisegruppe vorne einreihte. Für diese wurden immerhin weitere Schalter geöffnet.
@eagle
Toller Reisebericht von dir bis hierher. Nachdem der Stress der Anreise vorbei war, scheint es zum Glück ja ruhiger und entspannter geworden zu sein. Freue mich schon auf die Weiterfahrt mit euch!
LG
Sandy