Von mir aus kannst du deinen Roman gern parallel zu meinem Reisebericht beginnen! Ich bin schon ganz gespannt, was ihr so erlebt habt! Unser Aufenthalt in Tromsø war dann am Ende fast zu lang, dazu aber später mehr !
Auf Tromsø hatte ich mich ganz besonders gefreut. Die schöne Stadt, die auf der Insel Tromsøya im Tromsø-Sund liegt, hat mir schon auf unserer Norwegen-Cruise im Sommer 2015 richtig gut gefallen . Und dieses Mal lagen wir mit der kleinen Cara direkt im Zentrum in Höhe der Roald-Amundsen-Statue. Die Mein Schiff musste vor vier Jahren weit hinter der Tromsø-Brücke anlegen, sodass ein Busshuttle erforderlich war. Jetzt war es nur ein Katzensprung bis in die Stadt.
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In den durch das
frühe Anlaufen dazu gewonnenen Stunden wollten wir einfach ein paar
Sightseeing-Punkte wiederholen, wie z.B. die Fahrt mit der Fjellheisen-Seilbahn
auf den 421 m hohen Hausberg Storsteinen. Leider sah das Wetter bei unserer
Ankunft in Tromsø überhaupt nicht einladend aus.
Als der Regen nachließ, starteten wir unseren Rundgang durch die Stadt. Wir spazierten durch den Hafenbereich zum Polarmuseum und von dort über die 1.036 Meter lange und 38 Meter hohe Tromsø-Brücke zum Festland Richtung Eismeerkathedrale. Von der Brücke konnten wir den schönen Blick auf die Stadt und die AIDAcara genießen. Da der Himmel gar nicht mehr so schlecht aussah, planten wir eigentlich, mit der Seilbahn auf den Storsteinen hinauf zu fahren. Aber bei einem Blick auf den Berg konnten wir sehen, dass die Bahn leider nicht in Betrieb war . Also ersparten wir uns den Weg bis zur Seilbahnstation. Außerdem schlug plötzlich das Wetter wieder um. Da kam ein richtiger Schneesturm auf uns zu. Also eilten wir schnell in die Eismeerkathedrale. Die hatten wir zwar schon vor vier Jahren einmal besichtigt, aber für ein trockenes Plätzchen zahlten wir gern noch einmal den Eintritt von 50 NOK pro Person. Außerdem ist die Kathedrale wirklich sehenswert. Das Gebäude erinnert an ein Stockfischgestell oder an aufgerichtete Eisblöcke und symbolisiert mit seinem 140 m² großem Glasmosaik Polarnacht, Mitternachtssonne und Nordlicht.
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Nachdem sich das Wetter wieder beruhigte, machten wir uns über die Brücke auf den Weg zurück in die Stadt und schlenderten dort durch die Fußgängerzone. Als wir die Domkirche erreichten, kam das nächste Schneeschauer auf uns zu und wir flüchteten schnell ins Pub Mack Ølhallen, um ein Bier in der nördlichsten Brauerei der Welt zu trinken. Das Bier ist – wie allgemein in Norwegen – nicht grad günstig, aber es lohnt sich wirklich, etwas Zeit in der schönen Brauerei zu verbringen.
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Die Sonnenstrahlen, die plötzlich durch die Fenster des Pubs drangen, lockten uns nach einiger Zeit wieder vor die Tür. Draußen erwartete uns ein strahlend blauer Himmel . Für ein paar schöne Fotos gingen wir noch einmal zur Domkirche zurück und nutzten die Gelegenheit, eine der größten Holzkirchen Norwegens von innen zu besichtigen.
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Auf dem Rückweg zum Schiff kauften wir noch ein bisschen Proviant für unsere geplante Abendtour, denn um 19.00 Uhr sollte es auf Nordlicht Safari gehen. Vielen Dank Joean für den Tipp mit dem privaten Anbieter! Wir haben die Tour ebenfalls bei Karina gebucht, die uns im Vorfeld schon per Mail mit Informationen über Kameraeinstellungen für die Nordlichtfotografie und Kleidungsempfehlungen versorgte. Alles war gut durchorganisiert und wir sollten direkt am Schiff mit einem Minibus (max. 14 Personen) abgeholt werden. Das Ziel der Fahrt stand noch nicht fest sondern wurde der Wettervorhersage angepasst. Wir waren schon ganz gespannt und hofften natürlich, viele Polarlichter zu sehen. Das war auch der Hauptgrund, Kaline, warum ich mir die Systemkamera Alpha 6000 von Sony gegönnt habe, denn Nordlichter kann man mit einer Kompaktkamera oder einem Handy nicht einfangen. Auf das AIDA-Abendessen wollten wir an diesem Tag verzichten, da uns die Zeit dafür zu knapp war. Wir mussten uns schließlich noch vorher in unsere dicken Winterklamotten zwängen, denn frieren wollten wir in der Nacht natürlich nicht. Aber es sollte leider mal wieder alles ganz anders kommen. Wir hatten gerade das Ausflugsproviant gekauft und das Schiff erreicht, als mein Handy mich laut auf den Empfang einer SMS hinwies. Karina informierte uns, dass die Nordlichttour am Abend nicht stattfinden wird und bat für eine Rücküberweisung des bereits entrichteten Ausflugspreises um Bekanntgabe der Kontodaten. Das war echt schade. Aber die Wetteraussichten waren auch wirklich nicht gut. So war es bei dem schlechten Wetter und den geringen Chancen auf Polarlichter vom Ausflugsanbieter wirklich fair, die Tour abzusagen. Selbst der von AIDA auf dem Pooldeck geplante Wintermarkt mit kleinen Holzbuden - wie auf einem Weihnachtsmarkt - fiel wegen des vorausgesagten Schneegestöbers aus. Die lokalen Gastkünstler aus Tromsø, eine Folklore-Tanzgruppe, gaben im Theater einen Einblick in die musikalische Kultur von Norwegen. Meine Kamera war an diesem Abend für Polarlichtaufnahmen also nicht im Einsatz. Aber wenigstens habe ich auf dem überdachten Außendeck 6 einmal das Stativ und den Fernauslöser ausprobiert.
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Wir waren an diesem Tag übrigens das einzige Kreuzfahrtschiff in Tromsø. Lediglich das Hurtigruten Schiff „MS Polarlys“ lag hinter uns im Hafen. Der Name „Polarlys“ ist norwegisch und bedeutet übersetzt „Polarlicht“. Wenn wir an diesem Abend schon keine Polarlichter am Himmel sehen konnten, befand sich wenigsten am Tag im Hafen eins hinter uns .
Bei uns wurde der für den Vormittag gebuchte Ausflug zum Salstraumen im Vorfeld von AIDA auf den Nachmittag gelegt, wahrscheinlich weil an diesem Tag die Strömung zu späterer Uhrzeit intensiver war. Als wir dann unfreiwillig einen Seetag bei bestem Wetter erlebten, waren wir doppelt traurig, dass wir in Bodø nicht von Bord konnten .
Eure Reise wird bestimmt traumhaft schön und ich drücke euch schon jetzt die Daumen, dass ihr sie bei bestem Wetter, ruhiger See und ganz vielen Polarlichtern erlebt!
Ich wünsche euch allen eine tolle Winter-Cruise und freue mich, dass du, uschisiggi, uns mit deinem Reisebericht auf bestimmt wunderschöne Weihnachtsmärkte entführst !
jetzt habe ich es auch endlich geschafft, deinen genialen Reisebericht zu lesen. Vielen Dank! Du hast mit deinen wunderschönen Fotos Erinnerungen geweckt , aber auch viele neue Sightseeing-Tipps gegeben. Da wir nächstes Jahr ein verlängertes Wochenende in Barcelona verbringen, kommt das Palau de la Musica auf jeden Fall auf die To-Do-Liste. In Verbindung mit einem Konzert wäre der Besuch natürlich richtig genial.
Vielen Dank Wasserschnegge für deinen tollen Bericht . Wir sind diese schöne Route ebenfalls schon zweimal gefahren und würden die Trans-Reise immer wieder buchen .
Die Hafenstadt Bodø liegt oberhalb des Polarkreises auf einer Halbinsel. Hier starten die Fähren zu den gegenüberliegenden Lofoten. Da die Ankunft für 10.00 Uhr geplant war, gingen wir rechtzeitig frühstücken um anschließend die Hafeneinfahrt und das Anlegen auf dem Außendeck live mitzuerleben. Die Wettervorhersage war für diesen Tag mit „heiter bis wolkig“ und 5°C auch gar nicht so schlecht.
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Wir hatten
geplant, am Vormittag ein wenig durch die Stadt zu spazieren und am Nachmittag
stand der über AIDA gebuchte Bustransfer zum Salstraumen auf dem Programm.
Hierbei handelt es sich um den weltweit stärksten Gezeitenstrom, der ca. 30 km
östlich der Stadt durch eine 150 Meter breite und 31 Meter tiefe Meeresenge
fließt.
Je mehr wir uns dem Hafen näherten umso schlechter wurde das Wetter. Es fing leicht an zu regnen und der Wind wurde immer heftiger. Daher beschlossen wir, uns das Anlegen vom überdachten Deck 5 anzusehen. Wir stellten uns in die Nähe der Absperrung der Security, die bereits dabei war, den Ausgang vorzubereiten. Die Stadt war zum Greifen nahe, aber anstatt anzulegen erklang das Schiffstyphon und die AIDAcara drehte wieder ab. Nicht nur die Gäste hatten „Fragezeichen in ihren Gesichtern“ sondern auch die Crew schaute ein wenig irritiert. Es folgte eine kurze Rundfahrt durch den Hafen von Bodø in der wir noch die Hoffnung hatten, dass der Kapitän einfach nur wendete um einen neuen Anlegeversuch zu starten. Aber es kam leider anders.
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Wir erhielten vom Kapitän die Information, dass wir aufgrund starker Windböen nicht anlegen konnten und daher die Hafeneinfahrt zunächst verlassen mussten . Es sollte jedoch noch eine Beratung mit dem Lotsen erfolgen, ob ein erneuter Anlegeversuch gestartet wird. Also lag die Cara erst einmal ruhig vor der Küste und wir warteten alle ganz gespannt auf weitere Nachrichten des Kapitäns. Das Wetter war mittlerweile gar nicht mehr so schlecht.
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Leider entschieden sich der Kapitän und der Lotse aufgrund der schlechten Wettervorhersage gegen ein erneutes Anlaufen von Bodø . Uns wurde somit ein weiterer Seetag geschenkt mit der Aussicht, dass wir in Tromsø am nächsten Tag nicht erst um 16.00 Uhr sondern bereits um 8.00 Uhr anlegen sollten. Tja, das war dann wohl nicht zu ändern. Safety first!!! Und ein bisschen Entschädigung erhielten wir ja dann durch die zusätzlich gewonnen Stunden in Tromsø. Außerdem gab es am Pooldeck für alle das leckerste Bier der Welt: Freibier ! Die dicken Wolken am Himmel waren plötzlich auch verschwunden, sodass wir bei strahlendem Sonnenwetter einen tollen Tag auf den Außendecks erlebten und die schöne Landschaft mit ihren schneebedeckten Bergen so richtig genießen konnten .
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Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Crew auf die Änderung des Tagesablaufes mit einem aktualisierten Programm reagierte. So erlebten wir trotz des ausgefallenen Hafens einen tollen Tag an der frischen Luft. Es war zwar schade, dass unser Landgang bei dem traumhaften Wetter gestrichen wurde, aber wenigsten können wir von Bodø erzählen, dass wir dort schon eine Hafenrundfahrt mit einem Kreuzfahrtschiff gemacht haben .
Unser Traum ist es, im Sommer mit einem gemieteten Wohnmobil durch Norwegen zu fahren. Norwegen wäre das einzige Land, für das wir das Abenteuer Campingurlaub einmal wagen würden .
Eine grandiose Tour ulli_titr! Der Ausflug würde mich im nächsten Jahr auch reizen, aber die Dauer des Transfers zum Startpunkt der Wanderung ist schon ganz schön lang . Ich freue mich auf weitere tolle Fotos eurer Reise .
Trotz der stressigen Anreise wünsche ich euch einen entspannten Urlaub . Schade, dass für euch jetzt wahrscheinlich die wunderschöne Insel Madeira ausfällt. Ich bin schon gespannt, wie eure Route nun verläuft !
Da ist Tuffi65 mit der Antwort schneller gewesen als ich . Genau das war der Grund für den Erwerb der Karte an der AIDA BAR. Wir wollten das von Pooldeck24 gespendete Bordguthaben gleich sinnvoll nutzen .
Der erste Blick durch unser Kabinenfenster war leider nicht so vielversprechend wie an den Vortagen. Der Himmel war grau und das Meer sah ganz schön schaukelig aus. Gut, dass unsere Kabine auf Deck 5 in der Mitte lag. Das Wetter blieb den ganzen Tag ein wenig düster, aber wenigstens war es trocken. Mit Winterjacken und Mützen wagten wir uns trotzdem mehrfach an die frische Luft. Der Tag bestand somit überwiegend aus Faulenzen, Spaziergangrunden im Außenbereich auf Deck 5 und Essen und Trinken. Eigentlich sollte an diesem Tag gegen Mitternacht die Polarkreissause mit dem Sprung über dem Polarkreis stattfinden. Leider verschob sich die Polarkeisüberquerung so weit nach hinten, dass die ganze Veranstaltung abgesagt wurde.
Haugesund liegt zwischen Bergen und Stavanger an der Südwestküste Norwegens. Da die Wettervorhersage für diesen Tag gut war, standen wir früh auf dem Außendeck um die Einfahrt unter der Karmsundbrücke (eine Bogenbrücke, die die Insel Karmøy mit dem Festland in Haugesund verbindet) zu erleben.
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Unser über AIDA gebuchter Ganztagesausflug „Åkrafjord und Wasserfall Langfoss“ startete um 9.30 Uhr zunächst mit einer Panoramafahrt entlang wunderschöner Fjordlandschaften. Unser erster Stopp erfolgte in Ølen an der Kunstwerkstatt der Einheimischen Unni Marie, in der wir norwegische Rosenmalerei bewundern konnten.
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Als nächstes stand eine Bootstour durch den Åkrafjord auf dem Programm. Auf dem Weg zur Anlegestelle passierten wir mit dem Bus bereits den Wasserfall Langfoss, der mit einer Fallhöhe von 612 Metern zu den höchsten Wasserfällen der Erde gehört. Der Bus hielt für einen kurzen Fotostopp auf einem an der Straße liegenden Parkplatz und wer Lust hatte, durfte das kurze Stück entlang der Straße direkt bis zum Wasserfall laufen. Die Möglichkeit ließen wir uns natürlich nicht entgehen.
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Anschließend wurden wir zur Anlegestelle des Ausflugsbootes gebracht. Dort hatte auch grad das Boot mit der anderen AIDA-Gruppe angelegt, sodass unsere Bootstour nach kurzer Wartezeit startete. Gut, dass wir an diesem Tag so tolles Wetter hatten, denn das Boot verfügte hauptsächlich über Sitzplätze im Außenbereich. Wir fuhren über den Fjord direkt bis zum Wasserfall. Dort wurde mit einem Eimer Wasser geschöpft. Wir konnten also alle das klare kalte Langfoss-Wasser probieren. Die ca. 45 Minuten lange Bootstour führte uns durch eine traumhaft schöne Fjordlandschaft.
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Auf der Farm Eljarvik, die direkt am Fjord liegt, bekamen wir ein Mittagessen mit kalten norwegischen Snacks serviert. Es war alles lecker und die Farmerfamilie war sehr gastfreundlich. Hier war eine Pause von ca. 1 ½ Stunden eingeplant. Nach dem Essen spazierten wir zum Ufer des Fjordes hinunter und genossen die Sonne und die traumhafte Landschaft. Da sich auf dem Hof nur eine Toilette befindet, sollte man diese am besten während des Essens aufsuchen, da ansonsten die Schlange vor der Toilettentür ganz schön lang werden kann .
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Auf der Rückfahrt zum Schiff hatten wir noch einen kurzen Aufenthalt am Nationalmonument Haraldshaugen. Hier soll König Harald I. begraben sein, der im Jahr 872 den größten Teil der Küste Norwegens unter seine Herrschaft brachte und zu einem Reich vereinigte. Das 1872 errichtete Nationalmonument repräsentiert die Unabhängigkeit Norwegens.
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Wir erreichten pünktlich um 16.30 Uhr die AIDAcara. Leider blieb keine Zeit mehr für einen Spaziergang durch Haugesund mit der angeblich längsten Fußgängerzone Norwegens, da wir bereits um 17.00 Uhr ablegten. Aber bis zum Abendessen hatten wir noch ausreichend Zeit, das Auslaufen zu genießen.
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Am Abend fand im Theater die erste Show des Gastkünstlers Tobey Wilson statt. Der Tenor überzeugte mit seiner Stimme und einem amüsanten Show-Programm. Zum Abschluss ging es dann noch in die AIDA Bar, wo die AIDA Stars zusammen mit der Liveband ein schönes Konzertprogramm präsentierten, zu dem auch getanzt werden durfte.
Sind das wieder geniale Fotos . Die Reise rutscht auf meiner Wunschliste immer weiter nach oben. Wir haben bei dem Anbieter schon drei Ausflüge in der Karibik gebucht und waren auch immer total begeistert.
Der erste Seetag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein.
Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns erst einmal auf den Weg, das
Schiff zu erkunden. Und der erste Eindruck war wirklich positiv. Ganz besonders
gefällt uns auf der Cara der überdachte Außenrundgang auf Deck 6
(Joggingparcours) und die Calypso Bar, die sich im Außenbereich hinter dem
Calypso Restaurant auf Deck 9 befindet. Dort gab es immer sehr leckeren
Glühwein. Vom Fotoshop fand an diesem Morgen ein Bug-Shooting statt. So durften
wir auch einmal am Bug auf Deck 6 in den für die Crew abgetrennten
Außenbereich. Mittags besuchten wir den ersten Vortrag des Lektors. Im Laufe
der Reise nahmen wir auch noch an weiteren Präsentationen des Lektors teil, die
aber in der Regel mit zu vielen geschichtlichen Daten versehen waren und uns
nicht großartig neue Informationen zu unseren geplanten Sightseeingtouren lieferten.
Seit unserer Norwegen-Kreuzfahrt mit der alten Mein Schiff 1 waren wir eh durch
Marcus Kummerer so verwöhnt, dass uns bisher kein anderer Lektor richtig
begeistern konnte. Den sonnigen Tag verbrachten wir dann überwiegend auf dem
Pooldeck auf dem Liegestuhl (natürlich nicht in Badekleidung sondern mit
Winterjacke und Wolldecke). Da es sich bei dieser Reise um eine Selection-Tour
handelte, fand am Nachmittag noch die Logbuchausgabe statt. In der Lambada Bar
hatte sich an der Ausgabestelle eine lange Schlange gebildet, die mich aber
nicht davon abhielt, mich ebenfalls für ein vom Kapitän Hanjo Müller, Hotel
Direktor Stefan Weder und Entertainment Managerin Silvia Minardi signiertes
Exemplar anzustellen. Das Logbuch hätte ich wunderbar für Reisenotizen nutzen
können. Während der Reise war ich ja leider ein wenig schreibfaul . Daher werde
ich irgendwann einmal diesen Reisebericht darin festhalten. Ansonsten haben wir
den herrlichen Tag mehr oder weniger vertrödelt. Abends sind wir erst später
zum Essen gegangen. Das Markt Restaurant hatte immer von 18.00 – 19.30 Uhr und
20.00 – 21.30 Uhr und das Calypso Restaurant von 18.00 – 21.00 Uhr durchgängig
geöffnet. Am entspanntesten war es in der Regel nach 20.00 Uhr. Da haben wir es
manchmal sogar erlebt, dass wir an einem großen 6 bzw. 8 Personen-Tisch zu
zweit gesessen haben. Nach einem leckeren Abendessen gingen wir zur Kapitäns- und Offiziersvorstellung ins Theater und ließen den Abend in der AIDA Bar ausklingen.
Am nächsten Tag ließen wir es ganz entspannt angehen. In unseren AIDA-Reiseunterlagen hatten wir als Check-in Zeit 14.00 – 15.00 Uhr mitgeteilt bekommen. Wir genossen also ganz in Ruhe das gute Frühstücksbuffet und verweilten noch ein wenig im Zimmer. Das Wetter war an diesem Morgen sehr diesig und lud noch nicht dazu ein, einen Schritt vor die Tür zu setzen. Da die Vorfreude auf das uns unbekannte Schiff doch ziemlich groß war, checkten wir gegen 11.00 Uhr an der Rezeption aus und orderten ein Taxi. Das Hotel hatte uns bereits bei unserer Ankunft entsprechende Taxi-Gutscheine für den Transfer am Anreise- und Abreisetag ausgestellt. Nach kurzer Wartezeit kam auch schon das Taxi und wir mussten bei dem entsetzten Blick des Taxifahrers und der Frage, wo wir denn mit dem vielen Gepäck hinfliegen wollen, richtig schmunzeln. Dass wir nicht in die Wärme fliegen sondern mit dem Schiff in die Kälte fahren, bewirkte bei ihm jedoch keinen entspannten Gesichtsausdruck. Erst als wir – natürlich überwiegend mein GöGa – mit anpackten und alles Gepäck im Auto verstaut war, wurde er wieder locker und gesprächig. Nach einer Fahrtzeit von ca. 20 bis 30 Minuten quer durch die Stadt erreichten wir den Cruise Center Altona und baten den Taxifahrer uns auf den Parkplatz direkt bis zu der Stelle zu fahren, wo das Gepäck verladen wurde. Da hatten wir jedoch einen schwerwiegenden Fehler begangen. Ein übereifriger AIDA-Mitarbeiter pampte unseren Taxifahrer sofort an, dass er eigentlich nicht berechtigt wäre an dieser Stelle zu halten, da hier nur das Gepäck von den Bussen entgegengenommen würde. Es war zwar kein Bus in Sicht, aber man kann ja erst einmal meckern. Das ging ja schon gut los mit AIDA ! Die Koffer wurden uns aber dann doch abgenommen. Mit unserem Handgepäck machten wir auf den Weg Richtung Stadt. Wir hatten gesehen, dass die Halle des Cruise Centers schon voller Menschen war, die auf den Check-in warteten, der offiziell von 12.00 – 16.00 Uhr stattfand. So eilig hatten wir es dann doch nicht, aufs Schiff zu kommen. Zum Glück öffnete grad die urige Seemannskneipe „Schellfischposten“, in der Ina’s Nacht (Late Night Show von Ina Müller) gedreht wird. Statt Schlange zu stehen genossen wir lieber die schöne Kneipenatmosphäre.
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Als wir dann eine Stunde später zum Cruise-Terminal kamen, konnten wir fast zum Eincheck-Schalter durchgehen und hatten nur maximal sechs wartende Paare vor uns. Das Einchecken erfolgte zügig an Bistro-Tischen, bei uns durch eine junge Dame des Theater-Ensembles, die nur Englisch mit uns sprach. Dann ließen wir bei den Fotografen noch das Begrüßungsfoto für unsere Seekarte (die wir als Premium-Bucher inklusive hatten) machen und betraten ganz gespannt das uns unbekannte Schiff. Als erstes schauten wir auf Deck 5 nach unserer Kabine und die war tatsächlich schon fertig. Parallel erhielten wir per SMS die Nachricht aufs Handy, dass unsere Kabine bereits freigegeben ist. Da hatten wir wirklich Glück. Unsere Meerblickkabine 5151 hat uns richtig gut gefallen. Sie lag mittig und war schön ruhig. Durch das Sofa mit dem Tisch und den Stühlen vor dem Fenster konnten wir es uns an kalten Seetagen auch mal in der Kabine gemütlich machen.
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Nach einer ersten Begutachtung der Kabine gingen wir in die AIDA Bar und erwarben dort eine Genießerkarte. So konnten wir unser von Pooldeck24 gesponsertes Bordguthaben (Danke Peter!) gleich sinnvoll nutzen. Vielen Dank Tuffi65 und
@Isuledda99 für eure Erläuterungen zur Genießerkarte. Ohne euch hätten wir die Karte wahrscheinlich vorab über MyAIDA gebucht. So konnten wir die Genießerkarte zu den gleichen Konditionen über das Bordkonto abrechnen. Bis zum Kommando „Alle an Bord“ (16.00 Uhr) war noch ein bisschen Zeit. Daher nutzten wir unser ÖPNV-Ticket noch einmal für die Fähre vom Anleger Dockland (gleich neben dem Cruise Terminal) zu den Landungsbrücken um einen Blick in den alten Elbtunnel zu werfen. Für einen Spaziergang durch die Röhre auf die andere Elbseite war uns die Zeit ein wenig zu knapp. Außerdem war dort unten ganz schön viel los. Also beschlossen wir nach kurzer Zeit, uns auf den Rückweg zu machen. Auf der Fähre genossen wir noch einmal die Vorbeifahrt an der AIDAcara. Natürlich stieg ich für ein Foto von der Cara die Treppe auf das Dockland-Bürogebäude hinauf und der Terrasse auf dem Dach des Cruise Center Altona statteten wir auch noch einen Besuch ab.
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Die Zeit bis zur Seenotrettungsübung um 16.45 Uhr verbrachten wir ein bisschen auf den Außendecks und genossen bei einem ersten AIDA-Getränk und Sonnenschein den Blick auf Hamburg.
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Die Seenotrettungsübung begann pünktlich und wir begaben uns rechtzeitig mit unseren Rettungswesten zu unserer Musterstation. Unsere Erwartungen an diese Übung waren ziemlich hoch. Wie oft hatten wir als „Mein Schiff-Fahrer“ von „AIDA-Fahrern“ abfällige Bemerkungen über die angeblich schlechten Seenotrettungsübungen bei TUI Cruises gehört. Die Übung lief dann folgendermaßen ab. Nach dem Erfassen der Bordkarten waren sich zwei Crew-Mitglieder nicht einig über unsere genauen Plätze in der Musterstation, sodass wir zunächst hin und her geschickt wurden. Nachdem immer mehr Gäste eintrudelten und es immer voller wurde, mussten die gebildeten Reihen immer weiter bis zu den Wänden zusammenrücken. Es wurde also immer enger und vor allem schweißtreibender. Ich als kleine Person in den hinteren Reihen konnte somit von den Sicherheitsübungen überhaupt nichts mehr sehen. Gut, dass ich die Rettungsweste schon an hatte. Und stellt euch vor, nach acht Kreuzfahrten ohne Westenzwang hab ich es sogar geschafft, sie alleine ohne Anleitung anzulegen . Wir wurden immer wieder aufgefordert noch mehr zusammenzurücken. Und nicht nur für ältere Menschen mit Gehbehinderungen war das eine echte Zumutung . Nach ca. 30 Minuten wurde die Übung in der Musterstation – ohne Gang zu den Rettungsbooten – beendet. Ich weiß also wirklich nicht, was an dieser Seenotrettungsübung besser gewesen sein soll . Wir waren alle froh, dass wir endlich wieder an die frische Luft durften. Die AIDAmar, die am Cruse Center Steinwerder lag, sollte ebenfalls um 18.00 Uhr auslaufen. Zum Glück legte diese vor uns ab, sodass wir die Vorbeifahrt noch genießen durften. Das war Gänsehautfeeling pur . Es ist schon etwas besonderen, aus Hamburg auszulaufen. Mein großer Traum ist es, einmal ab HafenCity zu starten, aber Altona war auf jeden Fall besser als Steinwerder.
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Lange hielten wir es bei dem kalten Fahrtwind dann doch nicht mehr auf dem Außendeck aus und suchten uns einen Fensterplatz in der AIDA Bar. Die beiden Restaurants (Markt und Calypso) hatten an diesem ersten Abend einheitlich von 17.30 bis 21.00 Uhr geöffnet. Nach dem Passieren des Willkomm-Höft Wedel versuchten wir unser Glück im vollem Markt Restaurant. Wir ergatterten sogar einen Tisch für zwei Personen, aber dieses Gedränge am Buffet war wirklich gewöhnungsbedürftig. Wir hatten ja schon im Vorfeld gehört, dass es am ersten Abend immer ein wenig extrem ist. Das Essen war auf jeden Fall lecker. Zur Begrüßungsshow im Theater bekam jeder einen Sekt und bei der Vorstellung des Hotel Direktors, der Entertainment Managerin und der AIDA Stars herrschte eine tolle Stimmung. Nach der Show und einem kurzem Aufenthalt in der AIDA BAR begaben wir uns in unsere Kabine. Die Koffer mussten schließlich noch ausgepackt werden. Gut, dass der nächste Tag erst einmal ein Seetag war und wir dann in Ruhe das Schiff erkunden konnten.
Da wir erstmals mit der kleinen Cara gefahren sind, hatten wir keinen Vergleich und konnten so auch nicht wirklich Verbesserungen nach dem Werftaufenthalt feststellen. Uns hat das kleine Schiff und insbesondere unsere Kabine wirklich angesprochen und uns störten an der Ausstattung insgesamt nur Kleinigkeiten.
Ich erstelle Collagen mit der App "Moldiv" und manchmal auch mit "Your Moments" auf dem iPad.
So schlimm ist die AIDAcara aber nicht ! Die Größe des Schiffes hat uns sogar außerordentlich gut gefallen. Lediglich das dauerhafte Buffet-Essen und das ewige Vorzeigen von Karten (Bordkarte und zusätzlich evtl. die Genießerkarte) bei der Getränkebestellung ist sehr gewöhnungsbedürftig .
Wir haben das witzige Musical vorab auf der Freilichtbühne eines Theatervereines in unserer Heimat erlebt. Da wir von dieser Vorstellung total begeistert waren, stand für uns fest, dass wir uns unbedingt das Original auf der Reeperbahn ansehen müssen. Als Vorprogramm für eine Kreuzfahrt war das wirklich der gelungene Beginn eines schönen Urlaubes .
Die Tipps hier im Forum sind wirklich genial! Mein GöGa meint ja immer, ich wäre süchtig, da ich fast jeden Tag das iPad in der Hand habe und im Forum lese . Im Urlaub ist er dann aber immer ganz begeistert, wenn wir Dank des Forums eine schöne individuelle Sightseeing-Tour hatten oder eine entspannte Anreise erleben durften. Vielen Dank noch einmal!
Gut, dass wir uns im Vorfeld für die Anreise mit dem
eigenen Pkw entschieden hatten. Das wäre echt anstrengend geworden, mit dem
vielen Gepäck mit dem Zug nach Hamburg zu fahren. So erreichten wir ganz
entspannt gegen Mittag das von uns gebuchte Best Western Premier Alsterkrug
Hotel in Hamburg-Altendorf. Vielen Dank Seefahrer6168 für den genialen Tipp.
Wir hatten dort das Arrangement „Park, Sleep & Cruise“ gebucht, das eine
Übernachtung, Frühstück, Shuttle zum Cruise Center und zurück (bzw. für uns ab
Hauptbahnhof Hamburg zurück), einen Pkw-Stellplatz während der Kreuzfahrt und
Tickets für den ÖPNV beinhaltete. Obwohl wir bereits 2 1/2 Stunden vor dem
offiziellen Check-in eintrafen, konnten wir sofort unser Doppelzimmer beziehen.
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Nachdem wir in der Hotelbar auf unseren Urlaub angestoßen hatten, lockte uns
die Sonne nach draußen und wir machten uns auf den Weg in die Innenstadt. Mit
Bus und U-Bahn erreichten wir nach einer halben Stunde Fahrtzeit das
Stadtzentrum von Hamburg. Zunächst legten wir einen Stopp am Hauptbahnhof ein.
Wir mussten für die Zugrückfahrt von Kiel nach Hamburg noch Fahrkarten
(Schleswig-Holstein-Ticket) besorgen. Außerdem wollten wir wenigstens einmal
auf unserer Cruise Fisch im Gosch essen. Auf dem Schiff funktionierte das ja
dieses Mal leider nicht, also gab es das heiß begehrte Fischbrötchen beim Gosch
im Hauptbahnhof.
Da wir öfters mal in unsere Lieblingsstadt Hamburg reisten, hatten wir kein festes Sightseeingprogramm geplant. Wir wollten einfach ein bisschen an der Elbe spazieren gehen und das schöne Wetter genießen. Das im Hotel-Arrangement inkludierte 3 Tage-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel galt auch für die Fähren. Daher stiegen wir an der Elbphilharmonie auf die Hafenfähre und machten erstmal eine kleine Rundfahrt auf der Elbe. Von der Elbphilharmonie ging es zunächst auf die gegenüberliegende Seite zur Haltestelle Arningstraße, dann weiter zu den Landungsbrücken und von dort wieder zurück zur Elphi. Bei dem tollen Wetter saßen wir natürlich oben auf dem Außendeck und es boten sich uns tolle Blicke auf die Elphi und die Stadt.
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Nach der schönen Bootstour ging es ab der Elphi zu Fuß durch die Speicherstadt und am Elbufer entlang bis zu den Landungsbrücken. Wir verweilten einige Zeit in einem Cafe in der Sonne und genossen den schönen Blick auf die Elbe und das Treiben um uns herum.
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Es war richtig schön, den Urlaub bei tollem Wetter und ohne festes Programm ganz entspannt zu starten. Aber einen Termin mussten wir dann doch noch wahrnehmen. Dazu spazierten wir weiter nach St. Pauli. Wir hatten nämlich für den Abend Tickets für das Musical „Heiße Ecke“ im Schmidts Tivoli. Die Bar des Theaters war ziemlich voll. Daher schlenderten wir die Zeit bis zum Vorstellungsbeginn ein bisschen über die Reeperbahn und gingen schließlich in die „Alte Liebe – die Panik Bar“, die für Udo Lindenberg-Fans interessant ist. Dort ist u.a. der Treffpunkt für die „Panik City“-Tour, ein geführtes Multimedia Erlebnis durch die verschiedenen Stationen von Udo Lindenbergs Leben. Die gemütliche Kneipe befindet sich in unmittelbarer Nähe des Theaters, sodass man dort vor der Vorstellung in Ruhe das eine oder andere Getränk genießen kann. Von dem St. Pauli Musical „Heiße Ecke“ waren wir total begeistert. Die Musicaldarsteller mit ihren tollen Stimmen entführen die Zuschauer in ihrer Show an den Kiez-Imbiss „Heiße Ecke“, wo sich am Tresen sämtliche Gesellschaftsschichten von St. Pauli (leichte Mädels, schwere Jungs, Touristen vorm Musicalbesuch, Müllmänner nach der Schicht, Junggesellen aus der Vorstadt, Kiez-Urgesteine) treffen. 24 Stunden am Kiez wurden in ein ca. dreistündiges witziges und sehr gelungenes Musical verpackt. Die Theaterplätze sind mit kleinen Bistrotischen ausgestattet, sodass während der Vorstellung auch Getränke und Snacks bestellt werden können. Zum Abendessen gab es also für uns Günthers Gedeck (Currywurst mit Brot und Astra-Knolle) und einen Käseigel.
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Nach der gelungenen Musical-Vorstellung schlenderten wir über die Reeperbahn bis zur nächsten U-Bahn Station. Mit der U1 hätte man normalerweise bis zur Station Alsterdorf fahren können, von der wir dann angeblich nur noch einen 15 Minuten Fußweg zum Hotel gehabt hätten. An diesem Tag war es jedoch nur möglich, eine Station eher – am Lattenkamp – auszusteigen. Von dort sollten dann die Buslinien 292 und 392 Richtung Hotel fahren. Das hat leider nicht mehr geklappt . Somit zogen wir zu Fuß los und erreichten unser Hotel nach ca. 30 Minuten. Nach dem unfreiwilligen zusätzlichen Spaziergang gab es noch einen letzten Absacker an der Hotelbar. Wir hatten auf jeden Fall einen tollen Tag in unserer Lieblingsstadt Hamburg und haben daher mit der Vorübernachtung alles richtig gemacht .
Meinen GöGa brauchte ich von der Route zum Glück nicht überzeugen, aber um von TUI Cruises auf AIDA umzuschwenken benötigte ich schon ein bisschen mehr Überredungskünste .
Ich hätte auch nicht gedacht, dass wir irgendwann einmal im Winter auf Cruise gehen. Aber ein schneebedecktes Pooldeck und ein Glühwein in der Außenbar unter Heizstrahlern hat auch seinen Reiz .
Auch bei uns war dieses die erste Cruise mit AIDA. Ich werde zwischendurch immer mal wieder etwas zum Schiff schreiben. Eins kann ich jedoch schon vorweg nehmen. Bei gleichen Routen würden wir immer TUI Cruises bevorzugen. Hurtigruten haben wir bisher noch nicht getestet. Da stören uns ein bisschen die meistens kurzen Liegezeiten.
Dein schöner Reisebericht hat mich erst auf die Idee dieser tollen Route gebracht. Als dann noch die Berichte von Joean und Polar folgten und Freunde von uns total begeistert von dieser Reise zurückkamen, stand einer Buchung nichts mehr im Wege .
@Isuledda99
Deinen Reisebericht über eure Tour mit der AIDAcara habe ich vorher verschlungen und war dann doch ein wenig ängstlich, ob uns das Schiff und das Konzept gefällt. Es war auf jeden Fall eine tolle Reise .