So, nachdme ich hier sehr gerne jegliche Reiseberichte lese und finde, dass doch immer wieder neue Tipps bzw. Sichtweisen, auch beim 10. Bericht zur selben Route dabei sind, möchte ich hier auch unsere Eindrücke/Erlebnisse kurz schildern.
Vor allem aus Zeitgründen werde ich mich zunächst eher kurz halten. Evtl. schaffe ich es in den Sommerferien den Berischt dann noch zu ergänzen.
Wer war mit auf dem Schiff? Ich (Mama 38), Papa (51) und sohnemann (9) alle schon Kreuzfahrterfahren nur nicht mit Mein Schiff.
Ziel: Kanaren mit Madeira auf der Mein Schiff 4 in den Faschingsferien 2016
Wir wollten es insgesamt eher ruhig angehen lassen mit viel Faulenzen und ggfs. Strandbesuchen etc.
Das heißt, alles mit mehr als 45 -60 min Transferzeit kam schonmal nicht in Frage für uns, zumal wir die Ziele alle noch nicht kannten.
1. Tag Anreise /Gran Canaria
Unser Flug ging um 7:25 Uhr ab Ffm und so waren wir ca. gegen 13 Uhr schon auf dem Schiff.
Ich hatte am Flughafen unsere dicken Jacken in die Koffer gepackt, die dann ja vom Shuttle direkt aufs Schiff kommen. Im Handgepäck waren aber natürlich Badesachen. Vor allem bei Reisen mit kleinen Wasserratten sehr wichtig!
Nach einem kurzen Mittagessen im Ankelmanns hüpfte der junge Mann auch gleich eine Runde in den Pool, das Wetter war herrlich (gute 20° im Schatten und wechslend bewölkt/sonnig). Danach sind wir dann nochmal von Bord Richtung Strand. Am Museo Elder vorbei, erreicht man in ca.10- 15 min einen sehr schönen Strand, der an diesem Tag auch gut besucht war (es war Sonntag und auch viele Einheimische da).
Kind am Strand und im Meer glücklich, Eltern glücklich ![]()
3./4. Tag Madeira
Hier besorgten wir uns ein Ticket für den gelben HoHo Bus, da dieses 48 Stunden gilt und die Fahrt zum Gabo Girao beinhaltet. Die Tickets werden direkt am Hafenausgang von den Anbietern vertrieben. Schade fanden wir, dass es keine Haltestelle näher am Hafenausgang gibt.
Am Schiff standen auch viele Taxis, die Rundfahrten über die Insel anboten und es gab einen Autoverleih, also man könnte alles mögliche auch kurzfritig buchen.
Unsere Tour führte uns zunächst zur Seilbahn mit der wir hoch nach Monte fuhren, um dann direkt die Abfahrt mit den Korbschlitten zu wagen. Diese Abfahrt war durchaus ein Erlebnis. Vom Endpunkt sind wir dann zur Haltestelle 6 des HoHo Busses gelaufen. Ja ist schon ein Stückchen und geht zum Teil steil bergab, aber es ist ein machbarer Fußmarsch (auch mit Kind), solange alle gesund und normal fit sind.
Wir fuhren 3-4 Haltestellen weiter, um dann in die zweite Linie nach Camera de Lobos umzusteigen und dort dann in den Bus zum Gabo Girao. Das hat alles prima geklappt und wir genossen die Aussicht (und ein Eis/einen Espresso) am höchsten Steilriff Europas.
Danach haben wir den Rest des Tages auf dem Schiff ausklingen lassen und haben die toll beleuchtete Promenade von Funchal (es war Faschingsdienstag) vom Balkon aus bewundert.
Am zweiten Tag in Funchal stand noch die Markthalle an. Diese ist wirklich ein Besuch wert. Hinweg haben wir den Bus genommen (unser Ticket galt ja noch), zurück sind wir dann gestärkt von Mango und Maracuja der Promenade entlang geschlendert.
Wenn wir mal wieder in Funchal sein sollten würde ich wohl etwas mehr Zeit in Camera de Lobos verbringen (sehr nettes Städtchen) bzw. zwischen Camera de lobos und Funchal am Strand entlang bummeln (evtl. auch Baden (je anch Wetter)).
Außerdem stünde evtl. der tropische Garten auf dem Programm.
