Reisebericht "Metropolen der Ostsee" vom 31.05. bis 11.06.2015 mit der Costa Pacifica

  • Mittwoch, 03.06.2015, Gdynia - Polen

    Diario di bordo:

    Sonnenaufgang 4.14 Uhr, Sonnenuntergang 21.13 Uhr

    Wetter: bewölkt, 10° bis 19°, See: ruhig

    Ankunft: 7:00 Uhr, Abfahrt: 17.00 Uhr

    Hafeninformation:

    Gdynia ist eine der jüngsten Städte in Polen, errichtet 1921 in einem kleinen Fischerdorf.

    Danzig ist eine Stadt mit einer reichen Kultur; ihr Hafen ist der wichtigste Hafen Polens. In der Altstadt kann man perfekt erhaltene, prächtige Adelspaläste bewundern. Eindrucksvoll ist auch das „Hohe Tor“, Brama Wyzynna: Hier bietet sich dem Besucher die Königsstraße in ihrer ganzen Pracht dar. Währung: Polnische Zloty.

    (Zitat aus der Information von Costa.)

    Für den heutigen Tag hatten wir über Costa den Ganztagesausflug „Besichtigung von Danzig und Marienburg“ gebucht, einen von drei angebotenen Ausflügen. Alternativ hätten wir nur Marienburg oder nur Danzig auswählen können.

    Den Ausflug haben wir schon lange vor Beginn der Kreuzfahrt gebucht, zum einen um die 15% Service Charge an Bord zu sparen und zum anderen, weil angegeben war, dass es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt. Allerdings mussten wir in Kauf nehmen, dass die Kreditkarte sofort mit dem kompletten Betrag belastet wurde.

    Einige Tage vor der Kreuzfahrt bekamen wir dann eine erneute Bestätigungsmail mit dem Hinweis, dass wir die Tickets auf der Kabine vorfinden würden. So weit so gut, nur lagen dann keine Tickets auf der Kabine. Auf Nachfrage wurde uns versichert, es wäre nicht geschafft worden alle Tickets auszudrucken und zu verteilen, die Tickets bekämen wir auf jeden Fall spätestens am Abend vor dem Ausflug auf die Kabine gebracht. Na ja, kann ja mal passieren.

    Ihr könnt es euch schon denken, es hat nicht funktioniert. Die guten Seelen des Kabinenservice haben die Kabinen immer während der Essenszeiten der Gäste zurecht gemacht, durchaus sinnvoll. Da wir ja nun auf die späte Essenszeit gewechselt hatten, bemerkten wir das Fehlen der Ausflugstickets erst, nachdem das Ausflugsbüro bereits geschlossen hatte. Also haben wir uns an den Gästeservice an der Rezeption gewendet und wurden erst mal angezählt, weil wir so spät nach Ende der Öffnungszeiten des Ausflugbüros kamen. Am Ende gelang es dann doch einen Mitarbeiter vom Ausflugsbüro zu erreichen, der uns dann die Tickets gegeben hat.

    Tour-Beschreibung von Costa:

    Entdecken Sie die Schönheit und Seele des noch unbekannten Polens während dieses kombinierten und umfassenden Ausflugs, der Sie während des ersten Teils in die noch unentdeckten Weiten des ländlichen Polens und zur Marienburg, der Burg der Deutschen Ordensritter, führt, um Ihnen anschließend die Schönheit der wiederaufgebauten Hansestadt Danzig zu zeigen. Dieser Teil führt Sie zu Fuß direkt in das Herz Danzigs, die Rechtstadt in der die wohlhabenden , vorwiegend deutschen Kaufleute residierten. Die wundervoll dekorierten Häuserfassaden, die nach 1945 nur noch ein Trümmerhaufen waren, entlang des Langen Marktes wurden bis auf das letzte Gotische- oder Renaissance-Detail wieder rekonstruiert. Die herrlichen Patrizierhäuser mit ihren Teils flämischen Giebeln, den allegorischen Figuren und dem Reliefschmuck, strahlen heute wieder den Reichtum des 15., 16. Und 17. Jahrhunderts aus, als die Stadt prosperierte. Das alte Rathaus sowie der benachbarte Artushof, in dem sich der Danziger Adel traf, sind herausragende Beispiele dieses Baustiels. Das bedeutendste Baudenkmal der Stadt, die gotische Marienkirche, die 25.000 Besucher fassen kann, ist die größte Backsteinkirche der Welt. Die Bauzeit betrug 159 Jahre. Im Innern – durch große Fenster hell und großzügig angelegt – befinden sich mehr als 30 herrlich dekorierte Kapellen. Das reiche Erbe der deutsch-polnischen Vergangenheit spiegelt die Marienburg, die Burg der Deutschen Ordensritter und die größte Festungsanlage der mittelalterlichen Welt, wieder. Die Burg entstand 1274 am historischen Übergang über den Fluss Nogat. Bereits 1309 verlegte der Hochmeister des Ordens – Siegfried von Feuchtwangen – seinen Sitz von Venedig hierher. Die Besichtigung der gewaltigen Burg beginnt bei der riesigen Toranlage, führt in den Innenhof der Mittelburg, ein gewaltiger, strenger Bau errichtet nach 1318. Mit seiner reich gestalteten Fassade, seinen Zinnen und Türmen ist der Hochmeisterpalast ein Meisterwerk der Gotik. Eine Ausstellung mit Ritterrüstungen, Porzellan, Skulpturen sowie herrlichen arbeiten des „Goldes der Ostsee“ im Bernsteinmuseum werden Sie ebenso begeistern wie das traditionelle polnische Mittagessen, das Sie während dieses Ganztagesausflugs in einem typischen Restaurant serviert bekommen. Dauer 9 Stunden, Mahlzeit inbegriffen.

    Fortsetzung folgt sofort ...

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Treffpunkt war um 7.15 Uhr im Theater, also früh aufstehen und im Buffetrestaurant für eine gründliche Frühstücksgrundlage sorgen.

    Das erste Handicap war das korrekte Wecken. Ich grübele immer noch, was die Technik falsch gemacht hat... Also eine Stunde verloren. Im Buffetrestaurant sind wir dann spontan auf Tee umgestiegen, weil kein Mitarbeiter vom Bar Service aufzutreiben war. Der morgendliche Café Latte bleib uns somit verwehrt.

    Im Theater wurden dann die Busnummern verteilt, d.h. kleine Aufkleber mit dem Costa Logo und einer Zahl. Dies war schon immer unser „Traum“ gewesen, nummeriert durch die Gegend zu laufen. Aber – da mussten wir halt durch.

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    Die Gäste durften dann jeweils für jeden Bus nacheinander das Schiff verlassen. Funktionierte ganz gut, es gab so auch kein Gedrängel um den vermeintlich besten Bus.

    Unsere Reiseleiterin hieß Barbara und stellte sich als die „Schwarze Barbara“ vor. Sie hatte es kaum ausgesprochen, da stimmte in den hinteren Reihen der Rentnerchor Heino-Klänge mit dem berühmt berüchtigtem Lied an. Bei Nicole setzte ein spontaner Fluchtreflex ein. Und wären wir nicht schon auf der Autobahn gewesen, hätte sie den Bus auch tatsächlich verlassen. Aber manchmal muss man halt erdulden können, wenn man etwas erleben möchte... Es blieb zum Glück das einzige Erlebnis dieser Art an diesem Tag.

    Die Marienburg liegt etwa 95 km vom Hafen entfernt. Die Fahrt ging über Landstraßen direkt zur Marienburg. Unterwegs gab es zahlreiche Horste mit Storchen zu sehen, die dort in der Region sehr zahlreich brüten.

    Da wir sehr zeitig aufgebrochen waren, war der Besucherandrang noch gering. Wir konnten direkt an der Brücke über den Fluss Nogat aussteigen. Schon hier waren wir beeindruckt von dem Anblick dieser gewaltigen Burg aus Ziegelsteinen.

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    Über die Brücke gingen wir dann hinüber zum Eingang. Wir wurden dann darauf hingewiesen, dass wir die Wartezeit bis nach dem Kauf der Eintrittskarten für einen Sanitärstop nutzen sollten.

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    Bis zum Eingang entstanden noch die nächsten Bilder:

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    Ein Blick nach oben ergab dieses Suchbild:

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    (Seht ihr den Vogel?)

    Der Weg in die Burg führte über eine Holzbrücke.

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    Und unter einem Fallgitter hindurch.

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    Hinter uns kam schon die nächste Gruppe in die Burg geströmt.

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    Fortsetzung folgt sofort ...

  • Nur damit ihr seht, dass wir nicht alleine dort waren:

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    Es ging auch (fast) ohne Menschen

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    Im Kapitelsaal fanden die Beratungen der Ritterbrüder statt. Ebenso wurden hier die obersten Ordensrepräsentanten, der Hochmeister und die Großwürdenträger gewählt.


    Vom Kapitelsaal aus ging es weiter zur Latrine.


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    angekommen

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    Bemerkenswert ist hier, dass diese „Sanitäreinrichtungen“ nach außen aus der eigentlichen Burg herausragen, so dass man alles durch ein Loch in den Burggraben fallen lassen konnte.

    Auf dem Weg aus der Burg wurde im Innenhof des Mittelschlosses noch eine Pause eingelegt.

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    Hier bekamen wir wieder die Aufforderung „nochmal schnell zu WC, wir fahren jetzt eine gute Stunde bis nach Danzig!“. Wer musste, musste warten, erst waren die Kleinen dran, die hatten die gleiche Aufforderung von ihrer Lehrerin erhalten.

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    Nun noch ein paar Eindrücke vom kurzen Weg zum Bus.

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    Zum Abschluss noch eine Ansicht, wie die Burg nach 1945 ausgesehen hat. Leider wurde die Burg bei einem Angriff der russischen Armee überwiegend zerstört.

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    Inzwischen waren noch etliche Busse an der Burg angekommen, also gut, dass wir so früh waren.

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    Wir waren rund 2,5 Stunden an der Marienburg.

    Fortsetzung (Danzig) folgt dann morgen...

    LG
    Harald

    Einmal editiert, zuletzt von NiHa (13. August 2018 um 12:29)

  • @NiHa
    Schöner Bericht und tolle Bilder :thumbsup:
    Du schreibst ja schneller , als hier lesen kann :D

    Gruß Manfred
    der die Tour nächstes jahr auf der MS4 macht

    MS1 alt 6.2011 - östl. M.m.
    MS1 alt 4.2014 - Atlantik trifft M.m.
    MS3 1.2015 - Kanaren
    MS4 5.2015 - Test MS4
    MS4 6.2016 - Ostsee Baltikum Danzig
    MS2 alt 1.2017 - Kanaren
    MS1 alt 4.2018 - Abschied 3. Teil
    MS1 neu 5.2018

    MS5 4.2019 Tranasatlantik
    MS2 31.7 - 3.8.2020 bl. Reise
    MS1 - 16.10 - 23.10.2020 Panoramafahrt 3

    MS5 6.2021 Griechische Inseln 1 + 2
    MS3 - Weihnachten + Silvester 2021-22 Kapverden Madeira & Kanaren
    MS 1 - 4.2023 Trans bis Bremerhaven

    MS 3 - 10.2023 Dart-Cup-Reise
    AIDAdiva - 4.24.Schottisch Highlights

    Amadea : 27.11 - 2.12.24 Advent

    Forumstreffen
    Düsseldorf 10.15, 4.16, 10.16, 3.17, 10.17, 4.18, 10.18, 4.19 , 10.19
    Hamburg 4.16, 9.16, 4.17, 11.17, 6.18, 11.18, 5.19, 11.19, 4.22, 11.22, 4.23, 11.23, 4.24, 11.24, 4.25
    München 7.17, 3.25 , OWL 2.18 , Wien 11.18

    Fories on Tour
    Papenburg 17, Hamburg 18, Trier 19, Nordheide 20, Lüneburg 21, Dresden 22, Münster 23, Regensburg 24,Frankfurt 25

  • @ NiHa
    Lieber Harald,
    Schön die Marienburg wiederzusehen. Wir haben sie im Rahmen einen Polenurlaubs vor ein paar Jahren individuell besucht und waren ganz angetan von diesem einmaligen "Bollwerk".

    Bin gespannt, wie es Euch dann auch noch in Danzig gefallen hat. War bestimmt ein anstrengender Tag.

    LG
    SIEGRID

    LG
    Siegrid

  • Bin gespannt, wie es Euch dann auch noch in Danzig gefallen hat. War bestimmt ein anstrengender Tag.

    @uschisiggi

    Liebe Siegrid,

    Danzig war ebenso schön. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, auch wenn es sehr intensiv und damit tatsächlich etwas anstrengend war.

    LG
    Harald

  • @NiHa Harald und Nicole - vielen vielen Dank für diesen tollen Reisebericht!! Kann die Fortsetzung gar nicht abwarten .... :freude:

  • Auf der Fahrt nach Danzig konnten wir dann erst einmal die ganzen Eindrücke verarbeiten. Die Pause war auch gut, denn mit Danzig erwartete uns auch wieder eine eindrucksvolle Stadt.

    Aber als erstes gab es die angekündigte „Mahlzeit“. Der Veranstalter hatte sich einen umgebauten alten Speicher am Hafen ausgesucht, der heute ein Restaurant enthält und von einem Hotel bewirtschaftet wird.

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    Vorweg gab es vier verschiedene Sorten Schmalz mit Brot und die Vorspeise war eine leckere Pilzsuppe. Als Hauptgang wurde uns gegrillte Hühnerbrust mit (trockenen) Kartoffeln und Spinat serviert. Als Dessert kam dann der gedeckte Apfelkuchen mit Sahne. Insgesamt durchaus lecker.

    Da zu dem Restaurant eine eigene Brauerei gehört gab es dazu ein wirklich leckeres Bier und natürlich Mineralwasser.

    Zusätzliche Getränke oder das zweite Bier hätten wir selber bezahlen müssen. In Polen wird ja noch mit der eigenen Währung, dem Zloty, bezahlt. Es war wieder mal erschütternd, mit welcher Selbstverständlichkeit manche Menschen davon ausgehen, dass auch in Polen das Bezahlen mit dem Euro möglich sein müsse. Es wäre beinahe zum Eklat gekommen. Zum Glück konnten diese Herrschaften dann ihr Bier mit der Kreditkarte bezahlen. Man hätte ja auch vor der Bestellung fragen können.

    Direkt gegenüber vom Restaurant lag das Krantor.

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    Es war nur ein kurzer Weg entlang der Mottlau bis zum sog. Grünen Tor, dem Stadttor, hinter dem der Lange Markt beginnt .

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    Am Grünen Tor

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    haben wir uns dann von der Gruppe gelöst und sind alleine durch Danzig geschlendert. (Wir haben sowieso kaum zugehört, wenn die schwarze Barbara erzählt hat. Das Wesentliche kann man ja auch nachher über das Internet erfahren. Wenn man sich danach nochmal mit den besuchten Orten beschäftigt bleibt auch mehr hängen.)

    Zunächst sind wir über die Langgasse bis zum Langen Markt geschlendert. Lasst die schönen Fassaden einfach auf euch wirken, wir wussten kaum, wo wir zuerst hinschauen sollten.

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    Dann erreichten wir das Rechtstädtische Rathaus mit der Sonnenuhr.

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    Weiter ging es bis zum Langgassentor.

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    Direkt hinter dem Langgassentor befindet sich der Stockturm. Der Stockturm entstand als Teil der Befestigungsanlagen der Danziger Rechtstadt.

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    Auf dem Weg zum großen Zeughaus

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    entdeckten wir noch diesen Kerl, der offensichtlich erfolgreich gekämpft hat:

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    Vom großen Zeughaus aus schlenderten wir wieder zurück zum grünen Tor, wo wir uns für die Rückfahrt zum Schiff wieder mit der Gruppe treffen sollten. Hier noch ein paar Bilder:

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    Da wir noch ein wenig Zeit hatten, gönnten wir uns noch ein Kaltgetränk in dieser Gaststätte (hier war der Euro willkommen, die Kreditkarte mussten wir nicht bemühen).

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    Die Rückfahrt zum Schiff fiel genau in die Hauptverkehrszeit. Also gab es knapp 30 km stop and go. Trotzdem waren wir noch rechtzeitig zur Alle Mann an Bord Zeit um 16.30 beim Schiff.

    Unterwegs bekam unsere Reiseleiterin einen Anruf mit der Frage, ob vielleicht zwei Personen zu viel im Bus wären. Einer anderen Gruppe waren zwei Personen verloren gegangen. Diese beiden erreichten das Schiff 15 Minuten nach der geplanten Abfahrtzeit mit dem Taxi. Kapitän Giacomo Longo hat zum Glück für die Beiden gewartet.

    In Danzig waren wir etwas über zwei Stunden unterwegs und haben dabei etwa 4,25 km zurückgelegt.

    Fortsetzung folgt, es geht weiter von Gdynia nach Riga: 329 Seemeilen.

    LG
    Harald

    Einmal editiert, zuletzt von NiHa (13. August 2018 um 12:44)

  • Wunderbare Fotos vom historischen Zentrum der Stadt Danzig. Danke für das Einstellen hier.
    2 1/2 Stunden sind dann doch fast zu kurz für diese doch wirklich schöne Stadt oder @NiHa ?

    Und Du hast gar nichts vom Bernstein geschrieben. Eines meiner schönsten, sehr modern gearbeiteten Armbänder stammt aus Danzig. WIr waren schon zweimal dort und würden auch ein drittes Mal nicht NEIN zu einem Besuch sagen.

    Alles in allem ein anstrengender, aber auch sehr lohnender Tag für Euch.

    LG
    Siegrid, die sich jetzt auf die Jugendstilstadt Riga freut. Mit Eulenmotiven?

    LG
    Siegrid

  • Mit Eulenmotiven?

    @uschisiggi

    Hallo Siegrid,

    ehrlich gesagt haben wir nicht darauf geachtet. Habe gerade nochmal die Fotos durchgesehen, konnte auch nichts entdecken.

    Bernstein haben wir gesehen, ist allerdings nicht so Nicoles bevorzugter Schmuck. Kann man ja auch nicht übersehen, bei dem großen Angebot in den vielen kleinen Läden.

    Ja, du hast Recht, die Zeit hätte länger sein können, aber man kann ja nun nicht alles haben. Vielleicht kommen wir ja nochmal nach Danzig...

    LG
    Harald
    der gerade bereits den Bericht zu St. Petersburg vorbereitet.

  • Nur mal so für zwischendurch und sorry für etwas ot @NiHa

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    Riga muss frau eigentlich lieben. Aber das wirst Du / Ihr uns bestimmt dann mit anderen Motiven zeigen.

    LG
    Siegrid, bekennende Eulensammlerin

    LG
    Siegrid

  • Moin @NiHa,

    habe soeben erst Deinen Reisebericht entdeckt.
    Ich sage nur: "TOLL, TOLL, TOLL" :thumbsup:

    Freue mich auf die Fortsetzung!

  • Hallo @NiHa

    ein sehr schöner Reisebericht, diese Ziele könnten mich auch noch begeistern.

    Die >Bilder von Danzig sind sehr vielversprechend und meine Wurzeln mütterlicherseits.....

    Ich lasse mich gerne weiter überraschen. DANKe für den Bericht

    LG Anne :freude:

  • Hallo @NiHa, Nicole und Harald, vielen Dank für den RB, den ich erst heut gefunden hab.....

    Wir waren vor 3 Jahren in Klaipeda.
    Ihr habt in Klaipeda so einiges gesehn, was ich übersehen hab. Ehrlich gesagt fand ich es dort schlicht öde. Nur die kleinen Stände mit "Kunsthandwerk"
    auf dem Theaterplatz hatte ich als ganz hübsch in Erinnerung.

    Toller Himmel über der Marienburg: Haben die Polen das nicht wunderbar rekonstruiert? Mir war es damals fast zu perfekt. Es schien fast so, als könne man alles Zerstörte im ursprünglichen Zustand wieder aufbauen. Und das wäre ja ein fataler Irrtum: "Krieg ist garnicht so schlimm, kann man ja wieder aufbauen". Es fehlt der Blick auf die Menschen und all das erlittene Leid. So war ich damals froh, als ich die nicht renovierte Kapelle sah, die einem drastisch vor Augen führte: so hat das '45 ausgesehn.

    Genug der Ernsthaftigkeit und auf nach Danzig. Wow! Ist das schööön (und auch wiederaufgebaut). Und es gibt so viel zu sehen, dass man glatt Euros in Zlotys tauschen und hinfahren möchte ;) .

    Jetzt freu ich mich auf St. Petersburg und Riga. Kommt Ihr auch noch nach Tallinn?
    Viele Grüße aus HH
    Gesa

  • Hallo Gesa,

    ja, Tallinn kommt auch noch sowie Riga, St. Petersburg, Helsinki und zum Schluss Stockholm

    Es waren bzw. sind alles ganz tolle Städte und jede auf ihre Weise einzigartig.

    Gruß

    Nicole

  • Donnerstag, 04.06.2015, Riga - Lettland

    Diario di bordo:

    Sonnenaufgang 4.39 Uhr, Sonnenuntergang 22.13 Uhr

    Wetter: bewölkt, 12° bis 20°, See: ruhig

    Ankunft: 13.00 Uhr, Abfahrt: 19.00 Uhr

    Hafeninformation:

    Riga, die Hauptstadt Lettlands, ist eine wichtige Kultur- und Industriestadt. Im 12. Jahrhundert gegründet, wurde Riga 1201 Sitz des Pontifikats Livonia. Die Stadt entwickelte sich zu einem Zentrum des Handels und des Handwerks und trat 1282 der Hanse bei. Die ältesten Viertel von Riga begeistern mit zahlreichen mittelalterlichen Bauwerken, zu denen auch die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert und einige Zunfthäuser aus dem 14. Jahrhundert gehören. Währung: Euro.

    (Zitat aus der Information von Costa.)

    Bei der Ankunft in Riga hatten wir wieder bestes Wetter.

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    Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, fährt das Schiff über den Fluss Daugava in Richtung Riga. Nach einiger Zeit kommt dann die Stadt und die Anlegestelle in den Blick.

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    Für die Einfahrt in den „Hafen“ bis zur Anlagestelle war der Bereich über der Brücke bestens geeignet, dass Anlegen zu beobachten. Das Schiff fuhr nun ganz langsam auf die Anlegestelle zu.

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    Es stellte sich ein Paar neben mich und ich konnte mithören, was die Frau zu ihrem Mann sagte:

    „Was für eine große Brücke! Da passen wir ja gar nicht drunter durch! Wird die jetzt für uns hochgeklappt?“

    - kein Kommentar -


    Wie ihr seht, liegt das Schiff in Riga direkt an der Altstadt.

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    Trotzdem wurde von Costa ein Shuttlebus eingerichtet. Die Tickets kosteten 8 Euro p.P.. Allerdings mussten die Gäste, die den Shuttle nutzen wollten, erst in die entgegengesetzte Richtung zum Bus laufen. Es sah so aus, als sei dieser Weg ebenso weit wie der Weg in die Stadt.

    Wir sind in Riga ohne gebuchten Ausflug losgezogen und haben uns einfach treiben lassen. Hilfreich war ein Stadtplan, den wir uns im Tourist-Office geholt hatten (kostenloser Service).

    Bevor wir in die Stadt abgebogen sind, nochmal ein kurzer Blick zurück zum Schiff.

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    Vorbei an der katholischen Schmerzmutterkirche, die 1785 als erste katholische Kirche nach der Einführung der Reformation in Riga erbaut worden ist, und bis 1885 die einzige katholische Kirche in Riga war, erreichten wir den Domplatz.

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    Den Dom haben wir uns natürlich angesehen, leider keine Bilder für euch. Vom Dom aus gelangt man in den Kreuzgang des ehemaligen Klosters.

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    Im Kreuzgang waren neben vielen Kanonen etliche alte Stücke gelagert, die wir uns anschauen konnten.

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    Neben den Kanonenrohren lagen auch einige Kanonenkugeln herum, von denen ersichtlich war, dass sie aufgrund ihrer Größe nicht zu den dort liegenden Kanonenrohren gehören konnten.

    Wieder hörte ich hier einen amüsanten Dialog mit:

    Sie: „Die Kanonenkugeln sind doch viel zu groß für diese kleinen Löcher, die gehören sicher nicht zu den Kanonen!“

    Er: „Doch, schau mal, auf der anderen Seite ist das Loch viel größer!“


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    Mit einem letzten Blick auf den sehr beeindruckenden Innenhof sind haben wir den Dom dann wieder verlassen.

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    Fortsetzung folgt sofort ...

    Einmal editiert, zuletzt von NiHa (13. August 2018 um 12:48)

  • Die nächsten Aufnahmen entstanden am und in der Nähe vom Domplatz.

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    Wir erreichten den Platz Livu.

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    Von dort war es nur ein kleines Stück bis zum Freiheitsdenkmal.

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    Der Weg zum Freiheitsdenkmal führt über eine Brücke, die über einen Park mit einem Fluss darin gebaut ist. Je ein Blick nach rechts und nach links:

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    Wir gingen nun wieder zurück in Richtung der Petri Kirche.

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    Auf den Turm der Petri Kirche fährt ein Lift. Den Blick von oben haben wir uns nicht entgehen lassen.

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    Auf dem nächsten Bild könnt ihr die Markthallen liegen sehen, unser nächstes Ziel.

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    Auch in Riga gibt es noch einige Gebäude, die auf Abriss oder Renovierung warten. Dieses sahen wir auf dem Weg zu den Markthallen.

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    Innerhalb der Markthallen war das Fotografiert werden nicht gern gesehen, deswegen hier nur zwei Fotos.

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    Von den Markthallen aus sind wir wieder zurück zum Schiff gelaufen. Es gab so viele sehenswerte Gebäude, dass wir nie alle hätten fotografieren können. Daher hier nur ein kleine Auswahl.

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    Dann kamen wir an der katholischen Kirche Maria Magdalena vorbei.

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    Und gegenüber das Pfarrhaus.

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    Die nächsten Bilder entstanden auf dem Weg zum Pulverturm.

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    Danach ging es wieder zurück zum Schiff, wo wir uns an der langen Schlange der von Ausflügen zurückkehrenden Gäste hinten anstellen durften.

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    Der Tag verabschiedete sich dann später mit einem schönen Sonnenuntergang.

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    In Riga waren wir gut 4 Stunden unterwegs und haben dabei über 10 km zurückgelegt. (Gut dass wir bequeme Schuhe angezogen hatten. :thumbsup: )

    Fortsetzung folgt, es geht weiter von Riga nach Tallin: 276 Seemeilen

    LG
    Harald

    2 Mal editiert, zuletzt von NiHa (13. August 2018 um 13:02)