Mittwoch, 03.06.2015, Gdynia - Polen
Diario di bordo:
Sonnenaufgang 4.14 Uhr, Sonnenuntergang 21.13 Uhr
Wetter: bewölkt, 10° bis 19°, See: ruhig
Ankunft: 7:00 Uhr, Abfahrt: 17.00 Uhr
Hafeninformation:
Gdynia ist eine der jüngsten Städte in Polen, errichtet 1921 in einem kleinen Fischerdorf.
Danzig ist eine Stadt mit einer reichen Kultur; ihr Hafen ist der wichtigste Hafen Polens. In der Altstadt kann man perfekt erhaltene, prächtige Adelspaläste bewundern. Eindrucksvoll ist auch das „Hohe Tor“, Brama Wyzynna: Hier bietet sich dem Besucher die Königsstraße in ihrer ganzen Pracht dar. Währung: Polnische Zloty.
(Zitat aus der Information von Costa.)
Für den heutigen Tag hatten wir über Costa den Ganztagesausflug „Besichtigung von Danzig und Marienburg“ gebucht, einen von drei angebotenen Ausflügen. Alternativ hätten wir nur Marienburg oder nur Danzig auswählen können.
Den Ausflug haben wir schon lange vor Beginn der Kreuzfahrt gebucht, zum einen um die 15% Service Charge an Bord zu sparen und zum anderen, weil angegeben war, dass es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl gibt. Allerdings mussten wir in Kauf nehmen, dass die Kreditkarte sofort mit dem kompletten Betrag belastet wurde.
Einige Tage vor der Kreuzfahrt bekamen wir dann eine erneute Bestätigungsmail mit dem Hinweis, dass wir die Tickets auf der Kabine vorfinden würden. So weit so gut, nur lagen dann keine Tickets auf der Kabine. Auf Nachfrage wurde uns versichert, es wäre nicht geschafft worden alle Tickets auszudrucken und zu verteilen, die Tickets bekämen wir auf jeden Fall spätestens am Abend vor dem Ausflug auf die Kabine gebracht. Na ja, kann ja mal passieren.
Ihr könnt es euch schon denken, es hat nicht funktioniert. Die guten Seelen des Kabinenservice haben die Kabinen immer während der Essenszeiten der Gäste zurecht gemacht, durchaus sinnvoll. Da wir ja nun auf die späte Essenszeit gewechselt hatten, bemerkten wir das Fehlen der Ausflugstickets erst, nachdem das Ausflugsbüro bereits geschlossen hatte. Also haben wir uns an den Gästeservice an der Rezeption gewendet und wurden erst mal angezählt, weil wir so spät nach Ende der Öffnungszeiten des Ausflugbüros kamen. Am Ende gelang es dann doch einen Mitarbeiter vom Ausflugsbüro zu erreichen, der uns dann die Tickets gegeben hat.
Tour-Beschreibung von Costa:
Entdecken Sie die Schönheit und Seele des noch unbekannten Polens während dieses kombinierten und umfassenden Ausflugs, der Sie während des ersten Teils in die noch unentdeckten Weiten des ländlichen Polens und zur Marienburg, der Burg der Deutschen Ordensritter, führt, um Ihnen anschließend die Schönheit der wiederaufgebauten Hansestadt Danzig zu zeigen. Dieser Teil führt Sie zu Fuß direkt in das Herz Danzigs, die Rechtstadt in der die wohlhabenden , vorwiegend deutschen Kaufleute residierten. Die wundervoll dekorierten Häuserfassaden, die nach 1945 nur noch ein Trümmerhaufen waren, entlang des Langen Marktes wurden bis auf das letzte Gotische- oder Renaissance-Detail wieder rekonstruiert. Die herrlichen Patrizierhäuser mit ihren Teils flämischen Giebeln, den allegorischen Figuren und dem Reliefschmuck, strahlen heute wieder den Reichtum des 15., 16. Und 17. Jahrhunderts aus, als die Stadt prosperierte. Das alte Rathaus sowie der benachbarte Artushof, in dem sich der Danziger Adel traf, sind herausragende Beispiele dieses Baustiels. Das bedeutendste Baudenkmal der Stadt, die gotische Marienkirche, die 25.000 Besucher fassen kann, ist die größte Backsteinkirche der Welt. Die Bauzeit betrug 159 Jahre. Im Innern – durch große Fenster hell und großzügig angelegt – befinden sich mehr als 30 herrlich dekorierte Kapellen. Das reiche Erbe der deutsch-polnischen Vergangenheit spiegelt die Marienburg, die Burg der Deutschen Ordensritter und die größte Festungsanlage der mittelalterlichen Welt, wieder. Die Burg entstand 1274 am historischen Übergang über den Fluss Nogat. Bereits 1309 verlegte der Hochmeister des Ordens – Siegfried von Feuchtwangen – seinen Sitz von Venedig hierher. Die Besichtigung der gewaltigen Burg beginnt bei der riesigen Toranlage, führt in den Innenhof der Mittelburg, ein gewaltiger, strenger Bau errichtet nach 1318. Mit seiner reich gestalteten Fassade, seinen Zinnen und Türmen ist der Hochmeisterpalast ein Meisterwerk der Gotik. Eine Ausstellung mit Ritterrüstungen, Porzellan, Skulpturen sowie herrlichen arbeiten des „Goldes der Ostsee“ im Bernsteinmuseum werden Sie ebenso begeistern wie das traditionelle polnische Mittagessen, das Sie während dieses Ganztagesausflugs in einem typischen Restaurant serviert bekommen. Dauer 9 Stunden, Mahlzeit inbegriffen.
Fortsetzung folgt sofort ...
