RB: Wellen, Wüste, Westküste: Virgin Voyages Cruise und Roadtrip in Kalifornien

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • jochensa

    besser geht's ja fast nicht. SF ist auch eine meiner Lieblingsstädte. So cool mit dem Waymo 👍🏻.
    Wir durften auch schon ein paarmal in SF sein und durften schon vieles dort erleben. Wir waren auch schon zweimal in Alcatraz.
    Aber sowohl Waymo 🚗 als auch Radtour 🚲 gefällt mir als Idee (sollten wir nochmal hinkommen) und wird gespeichert. Das haben wir nämlich noch nicht ausprobiert


    Das Radfahren in San Francisco können wir wirklich empfehlen. Gerade bei so einem Wetter. 👍️

  • Ach wie cool, San Francisco 🤩. Wir durften die Stadt 2024 etwas näher kennenlernen und ich habe mich direkt verliebt. Waymo-Fahren ist mega! 2024 ging es allerdings nur mit einer amerikanischen Telefonnummer. Wir hatten Glück, dass uns jemand mitgenommen hat.
    Bisher würde ich herauslesen, dass euch VV auch gut gefallen hat 😉

    Ich will nicht vorgreifen und am Ende schreibe ich auch noch ein kleines Fazit. Aber VV hat uns wirklich gut gefallen. Gut, dass ich Deinen Beitrag im Frühling gesehen hatte. Der ist Schuld. 😄😉

  • Dienstag, 15.9.26, Seetag

    Nach dem vollen Tag gestern wollten wir es heute etwas langsamer angehen lassen. Für mich begann der Tag mit etwas Joggen auf Deck 17. Danach gingen wir dann in aller Ruhe Frühstücken und Brunchen im The Wake.

    Puh, kann man machen aber mit einem leichten Müsli Frühstück hatte das nix zu tun. 😉

    Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, was wir dann gemacht haben. Ich vermute, wir haben uns ein ruhiges Plätzchen gesucht, gelesen und Leute beobachtet.

    Manchmal muss man auch alleine sein: 😉

    Die Gäste auf dieser Reise waren sehr gemischt. Etwas jünger als auf Mein Schiff und AIDA würde ich sagen. Und „verrückter“ im positiven Sinne. Die hier haben wir gleich am ersten Tag gesehen. 😊

    Natürlich waren viele Amerikaner an Bord, aber auch Kanadier, Engländer, Asiaten und 15 Deutsche. 😊Die ganze Atmosphäre ist ziemlich locker, auch die Kleidung. Jeder trägt das, was er möchte. Wir haben Leute gesehen, die sich abends für das Restaurant „aufgebrezelt“ haben, aber T-Shirt war genauso OK. „Come as you are“ ist das Motto.

    Offiziere haben wir nie gesehen, zumindest nicht in Uniform. Ein Crewmitglied hatte uns erzählt, dass sie wenn, nur im Poloshirt unterwegs sind.

    Vielleicht kurz zu den Pools: Der Hauptpool sieht erstmal rel. groß aus. Er ist aber nicht mit dem Pool auf z.B. Mein Schiff zu vergleichen. Links und rechts sind flache Zonen und Bahnen schwimmen ist nicht möglich.

    Wie Ihr seht, sind alle Liegen mit Handtüchern reserviert. Kleiner Spaß. 😉 Wir verbringen nicht so viel Zeit am Pool, aber es sah eigentlich immer so aus, dass es freie Liegen gab. Auch bei gutem Wetter.

    Dann gibt es noch einen kleineren runden Pool (Whirlpool?).

    An beiden Pools gibt es jeweils eine Bar.

    Landausflüge und Spa-Anwendungen/Massagen sind bei Virgin übrigens im Vergleich zu deutschen Schiffen sehr teuer. Heischapparello. Ein Landausflug kostet schnell 200 USD und mehr. 😶 Bei dieser Reise waren Landausflüge aber auch nicht unbedingt notwendig, fanden wir. Man konnte sehr viel zu Fuß oder mit Uber/Lyft machen. Und GYG oder andere Portale sind natürlich auch immer eine Option.

    Abends hatten wir eine Reservierung im mexikanischen Restaurant Pink Agave. Das war auch sehr lecker. Und es war wohl ein mexikanischer Nationalfeiertag. Deswegen gab es noch Live-Musik und kostenlose Shots. Ich konnte aber nicht rausfinden, was es war.

    Nach dem Essen haben wir uns dann noch eine Show im „Red Room“ angeschaut. War gut gemacht, auch ein bisschen verrückt und schräg, aber lustig.

    Morgen kommen wir in Santa Barbara an. Der erste Tenderhafen. Man konnte die Tender-Slots einen Tag vorher in der App reservieren.

    Wir waren noch nie dort und freuten und sehr. 😊

  • Mittwoch, 16.9.26, Santa Barbara

    Wir lagen vor Santa Barbara. Das Wetter war gut und wir frühstückten im Rojo bei Razzle Dazzle. Ich hatte eine halbe Melonenscheibe mit gefrorenen Beeren und Cream. Ganz einfach, aber super lecker.

    Danach machten wir uns langsam fertig. Wir hatten einen Tenderslot um 10:30 Uhr. Wir waren aber viel früher fertig und so fragte ich ein Crewmitglied, ob wir auch früher tendern könnten. Kein Problem, war die Antwort, im Moment ist es völlig entspannt und es gibt keine Schlangen.

    Prima. Wir sind dann aufs nächste Tenderboot und waren in 10 Minuten an Land. Ich meine, es gab insgesamt 5 Tenderboote.

    Wir sind dann am Wasser entlang zum Pier gelaufen. Das sind nur ein paar Minuten. Der Pier ist der älteste Holzpier in Kalifornien und 700 m lang.

    Genau gegenüber vom Pier fängt die State Street an. Wir hatten nicht so viel Zeit, weil um 15 Uhr schon das letzte Tender Boot fuhr. Deswegen hatten wir uns überlegt, einfach mal die State Street hochzulaufen.

    Nach kurzer Zeit wird sie zu einer Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften, Cafés und Restaurants. Das hat uns sehr gut gefallen und es ist auch sehr grün. Das County Courthouse war unser Ziel. Ich schätze, dass das so 1,5 km vom Pier aus sind.

    Wegen Taschdurchleuchtung gab es eine kleine Schlange vor dem Eingang und wir mussten ca. 15 Minuten warten. Aber der Eintritt ist kostenlos und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Von innen darf ich, glaube ich, keine Bilder zeigen.

    Man kann auch auf den Turm steigen und hat dann einen schönen Blick über Santa Barbara.

    Es gab 3 Hochzeitsgesellschaften, die im Garten Bilder machten. Es finden übrigens auch noch richtige Gerichtsverhandlungen im Gebäude statt. Es gab eigene Eingänge für Anwälte usw.

    Anschließend schlenderten wir langsam zurück zum Hafen.

  • Am Tender Anleger hatte sich bereits eine Schlange gebildet. Für die Rückfahrt konnte man keine Slots buchen. Wir hatten aber Glück, weil gerade 2 Boote kamen. Wir mussten nur so 20 Minuten warten.

    Auf dem Schiff hörten wir aber später, dass nach uns die Wartezeit teilweise 90 Minuten war. Das ist natürlich blöd und sorgte auch für einigen Unmut. Das Schiff ist dann auch nicht wie geplant um 16 Uhr losgefahren sondern deutlich später.

    Wir haben uns dann etwas ausgeruht und waren am späten Nachmittag noch im The Manor, wo Duette gesungen wurden.

    Die Beleuchtung änderte sich schon auf rot und die „Scarlet Night“ kündigte sich langsam an.

    Vorher hatten wir aber noch eine Reservierung in der „Test Kitchen“ fürs Abendessen. Ich hatte das Konzept vorher lange nicht so richtig verstanden und wir wussten nicht so richtig, was uns erwarten würde.

    Das Restaurant sieht ein bisschen aus wie ein Labor und die Kellner haben alle einen weißen Laborkittel an. Es gibt nur 2 Menüs mit jeweils 5 Gängen: Ein „normales“ und ein vegetarisches. Die Karte ist aber sehr spartanisch und beschreibt nur 1 oder 2 Zutaten.

    Wir sollten einen Tisch am „Tresen“ bekommen, aber auf Nachfrage war auch ein 2er Tisch kein Problem. Wenn der Gang kommt wird genau beschrieben, was es ist, was der Koch sich dabei gedacht hat und wie man es essen soll. 😉Wir fanden das klasse und es hat uns super gut geschmeckt. 😋 Es war eine Explosion von Aromen im Mund. Und da waren Sachen dabei, bei denen man nicht glaubt, dass sie zusammen passen. In einem Dessert war z.B. Wasabi. Und es passte perfekt.


    Das was aussieht wie Mais war Maisbutter und für das ebenfalls gereichte Brot gedacht.

    Man konnte, wenn man wollte, sich von allem etwas nachbestellen.

  • Sorry, für die ganzen Essensbilder. Aber es war soooo lecker.

    Danach haben wir noch kurz bei der Scarlet Night vorbeigeschaut. Die Scarlet Night gibt es einmal pro Reise auf Virgin Schiffen und die Farbe des Abends ist immer Rot! Da haben wir’s wieder: Rot. Zieht sich durch die ganze Reise.😉 Fast alle Passagiere ziehen sich etwas Rotes an, manche sind dabei wirklich kreativ.

    Es gibt auch eine für die Reederei entwickelte Seefahrer Mythologie dahinter (Octopus und so). Aber das würde hier zu weit führen. 😉

    Das ganze Schiff ist in rot getaucht und überall auf dem Schiff gibt es kleine Performances. Das Hauptevent findet ab 21 Uhr am Pool statt. Das haben wir uns eine Weile angeschaut. Junge, Junge. Wirklich verrückt und crazy, mit DJ und lauter Musik.

    Am nächsten Tag stand Catalina Island auf dem Programm. Eine ganz neue Insel für uns.

  • Deine Essensbilder sind super und nicht nur die, machen mir die Reederei schmackhaft. Danke für den tollen Bericht über das Schiff und die wunderschöne Route. Ich freue mich jeden Abend von euch zu lesen :love:.

  • Deine Essensbilder sind super und nicht nur die, machen mir die Reederei schmackhaft. Danke für den tollen Bericht über das Schiff und die wunderschöne Route. Ich freue mich jeden Abend von euch zu lesen :love:.


    Vielen lieben Dank. Ich lese Reiseberichte auch sehr gerne und freue mich, wenn ich hier im Forum ein kleines bisschen zurückgeben kann. 🥰