RB: Ägäis wir kommen! Goldener Herbst mit der MS Artania - 15.10-29.10.2026

  • Die Route:

    Do 15.10. Savona ab 20:00

    Fr 16.10. Ajaccio/Koriska 09:00-18:00

    Sa 17.10. Seetag

    So 18.10. Valetta/Malta 09:00-18:00

    Mo 19.10 Seetag

    Di 20.10 Chania/Kreta 08:00-22:00

    Mi 21.10 Agios Nikolaos/Kreta 08:00-18:00

    Do 22.10 Rhodos 08:00-18:00

    Fr 23.10 Kusadasi/Türkei 08:00-18:00

    Sa 24.10 Santorin 08:00-18:00

    So 25.10 Piräus/Athen 08:00-18:00

    Mo 26.10 Seetag

    Di 27.10 Messina/Sizilien 08:00-18:00

    Mi 28.10 Seetag

    Do 29:10 Genua 09:00

    Der Herbst im Mittelmeer und in der Ägäis kann eine wunderschöne Jahreszeit sein. Nachdem vor unserem Reisestart, die ersten Stürme und Regenunwetter in Sizilien, auf Kreta und in Rhodos tobten, waren wir sehr gespannt was uns wettertechnisch auf dieser Reise erwarten würde.

    Viele haben mich ja schon in meinem RollCall lesend begleitet, ich hoffe ihr habt trotzdem noch Interesse an diesem Reisebericht, der bereits bekanntes wiederholen wird und noch fehlendes ergänzt.

    Es kann losgehen8)

    „Ägäis wir kommen!“


    LG Gudrun

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Für die An-und Abreise haben wir uns für den Bus entschieden. Kosten sind mit einer Flugreise vergleichbar. Man muss aber 2 Tage mehr einplanen, denn sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückreise gibt es eine Zwischenübernachtung. Die Flugreisen werden bis auf wenige Ausnahmen über Mailand als Ziel- und Abflughafen abgewickelt. Von dort bis zum Schiff oder zurück geht es dann ebenfalls mit einem Bus ca. 3 Stunden Fahrtzeit werden da veranschlagt. Bei dem Verkehr, braucht man die ggf. auch.

    Wir kommen aus Südbayern, im Münchner Raum und wurden gegen Mittag pünktlich mit einem Taxi zu einem Bus-Einstiegsort bei Garching gebracht. Ein weiteres Großraumtaxi beförderte noch weitere 6 Mitreisende aus dem niederbayerischen Raum dorthin. Die Wartezeit auf den Bus betrug 30 Minuten. Der startete am Morgen aus Thüringen. In Germering bei München kamen weiter 6 Personen dazu und nochmal 4-6 bei Buchloe. Insgesamt saßen 37 Personen in diesem Bus. Gefühlt, war er voll. Der Sitzabstand war gerade noch akzeptabel und nachdem man den Hinweis bekam, dass man die Sitze seitlich noch etwas auseinander rücken kann, wurde es mit dem „ Sardinendosen-Gefühl“ auch besser.
    Die für die Zwischenübernachtung notwendigen Dinge, sollte man als Handgepäck mit ins Businneren nehmen. Die Busfahrer bei unseren Transfers, hatten kein Problem das auch in den Kofferraum zu verstauen.;)

    Unser Bus war mit zwei Fahrern unterwegs.

    Also ich bin immer wieder überrascht (obwohl ich es mittlerweile ja wissen könnte) wie lange so ein Bus für ca. 300 km braucht. Mit Aufsammelpunkten, Pausen, beliebig vielen Staus, sind da gleich mal fast 7 Stunden vergangen.

    Jeder der sich für diese An- und Abreisevariante entscheidet, sollte Geduld mitbringen. Wir haben auch noch durch einen Übermittlungsfehler, von wem auch immer, zuerst das falsche Hotel im Raum Zürich angesteuert, waren somit wieder 30 Minuten extra plus.

    Der Checkin verlief leicht chaotisch, aber zeitlich hinnehmbar und das Abendessen in einem benachbarten Lokal war super organisiert und schmackhaft.

    Bei der Hinfahrt waren wir im Hotel Harry's home Limmattal .

    Am nächsten Tag war die Abfahrtszeit um 07:30.

    LG Gudrun

  • Am nächsten Morgen….

    Frühstücksraum zu klein, ewiges anstehen am Kaffeeautomaten, laut und ungemütlich. Aber was soll’s, alle waren pünktlich zur Abfahrt im Bus.

    Den morgendlichen Stau auf den Straßen um Zürich haben wir gut bewältigt und am Zugersee haben wir die morgendliche Nebelsuppe hinter uns gelassen.

    Nach dem Gotthardtunnel gab es die erste von zwei Pausen. Und es gab schöne Ausblicke z.B. am Luganer See.

    Wir waren sehr gut in der Zeit und die Spannung stieg, als wir an Genua Richtung Savona vorbeigefahren sind.



    Wir waren kurz vor dem offiziellen Einschiffungsbeginn um 14:30 im Hafen angekommen.


    Durch die Security und dann der Check in in der Atlantik Show Lounge auf dem Schiff verlief zügig. Und dann gab es auch den ersten Phoenix Sekt seit langem für uns.:love:

    Die Koffer waren noch vor der Sicherheitsübung ausgepackt und so konnten wir ganz entspannt das Ablegen aus unserem ersten Hafen genießen.

    LG Gudrun

  • Nach einer ruhigen ersten Nacht… sind wir wirklich auf einem Schiff;), keinerlei Seegang war zu spüren… sind wir bei gutem Wetter (ca 22 Grad) in Ajaccio angekommen.

    Wir haben uns für einen individuellen Stadtspaziergang entschieden.
    Man liegt mit dem Schiff direkt im Stadtzentrum.

    Die Markthalle ist sehr auf den Verkauf an Touristen eingestellt, davor findet man ein paar Stände mit Gemüse etc. Und da kaufen auch Einheimische ein.

    Wir lassen uns durch die Straßen treiben.

    Die Zitadelle lassen wir links liegen, die kennen wir bereits von unserem ersten Besuch.


    LG Gudrun

  • Wir spazieren Kreuz und quer und ich stelle fest, auch in Ajaccio gibt es, da und dort, steile Wege hinauf und hinunter.


    Schöne Läden

    Schöne Restaurants, aber am Vormittag noch nicht geöffnet.

    Für den interessierten Nachwuchs ^^


    LG Gudrun

  • Wir wollten es am ersten Tag ruhig angehen und haben am Nachmittag das schöne Wetter, auf den Aussenbereichen auf dem Schiff genossen.

    Wir sind zur gleichen Zeit mit einer Fähre ausgelaufen.

    Die warmen Temperaturen haben es erlaubt, an der Kopernikus Bar zu Abend zu essen. Dort wurden immer ein paar Tische eingedeckt, auch am Galaaabend und man konnte sich im benachbarten Lido Büfettrestaurant sein Essen holen.

    Der Abendhimmel war wunderschön

    Und heute, ganz oben und ganz vorne ;)


    Danach noch in Harrys Bar, der erste Tag war schon mal sehr gelungen.

    LG Gudrun

    Einmal editiert, zuletzt von Cree (1. November 2026 um 09:24)

  • Der erste von 4 Seetagen auf dieser Reise.

    06:45 lies ich meinen GöGa schlafend in der Kabine zurück und ……

    Nachdem ich mich an der Phoenix Bar Kaffestation versorgt hatte, war mein Plätzchen für die nächste Stunde, auf einer Bank auf dem Promenadendeck (ihr wisst schon, mein Balkon^^)

    Über die kommenden Tage, ergab es sich, dass immer die gleichen Mitreisenden, so früh anzutreffen waren. Die Jogger/Walker traten alle sehr geschmeidig auf, um die Schlafenden in ihren Kabinen nicht zu stören.

    Das Himmelspektakel war unglaublich schön.




    Das Tagesprogramm sah zahlreiche Aktivitäten vor und den Gala Abend.

    Der am ersten Seetag übliche Maritime Frühshoppen, sollte erst am zweiten Seetag stattfinden.

    Wir haben uns das Lektorat über Valetta angehört, sind immer wieder nach draußen

    Haben uns am Phoenix Reisebüro Schalter weitere Informationen abgeholt und durchs Schiff gestromert.

    Haben über die spiegelglatte See gestaunt

    Am Abend den Begrüßungscocktail besucht und uns spontan für das Lido Büfettrestaurants entschieden und den Sonnenuntergang genossen.


    LG Gudrun

  • ich bin wieder früh unterwegs



    Heute erreichen wir Malta und das Wetter versprich eine schöne Hafeneinfahrt.

    Diesmal werden wir nicht direkt in Valetta anlegen, sondern gegenüber bei den „Three Citys“ genauer gesagt, an der Boiler Warf in Sanglea.



    Hinter uns kommt schon das nächste Schiff.

    Aber erstmal Frühstücken, bevor wir Senglea und Vittorosa auf einem kreuz und quer Spaziergang erkunden werden.


    Oje will ich da wirklich rauf:/

    LG Gudrun

  • Also weiter

    Ich entscheide mich für eine Straße



    es ist ruhig heute, es ist Sonntag



    Erst unten am alten Hafen zwischen Senglea und Vittorosa wird es lebhaft und man kann von hieraus hinüber nach Valletta blicken.



    Der Blick auf Vittorosa

    LG Gudrun

    Einmal editiert, zuletzt von Cree (1. November 2026 um 13:54)

  • Wir umrunden das Hafenbecken, vorbei an Kapitänsquartieren


    In und vor der Paris Church of St Lawrence, waren die Malteser bei Feierlichkeiten, da wollten wir nicht stören



    Weiter ging es zum Platz mit der Statue of Victory. Genau richtig für eine Pause.


    Nachdem die Laufkondition schon Schwächen gezeigt hat, haben wir den Rückweg angetreten, obwohl es in Vittorosa noch so einiges zu entdecken gegen hätte.

    Hier ein Plan von Senglea

    wir sind unten am Wasser zurück


    LG Gudrun

  • Auch ein schöner flacher Weg

    Am Fort St Michael vorbei

    Es waren so einige Angler am Ufer

    Und hier hängt die Artania an einer Landstromanlage, ein genannter Grund für den Liegeplatz . Bei den letzten zwei Schiffsreisen nach Malta, lagen wir immer gegenüber in Valetta .
    Es gab eine kostenlose Fähre die alle 30 Minuten verkehrte. Für die Busausflügler gab es eine Sondergenehmigung, dass sie direkt am Schiff abgeholt wurden. Zurück mussten sie jedoch alle mit der Fähre übersetzen. Das hat nicht jedem gefallen.

    Für uns hat es diesmal super gepasst, denn wir hatten bei guten Wetterbedingungen vor, von Valletta nach Vittorosa überzusetzen. Und der Liegeplatz hat auch schöne Ausblicke zugelassen.

    Das Ablegen war wieder sehr stimmungsvoll



    und ein weiterer Sonnenuntergang mit Heckwelle, was will man mehr von einem schönen Urlaubstag.

    LG Gudrun

  • Der zweite Seetag dieser Reise. Das Tagesprogramm ist gespickt voll mit Programmpunkten, auch kulinarischen.

    Vormittags der Maritime Frühschoppen und Nachmittags „ Alles Schokolade“.

    Heute mache ich blau

    Und die Laufpause kommt zur richtigen Zeit.

    Nach der gestrigen Bilderschlacht, gibt es für diesen Tag „ nur“ den abendlichen Sonnenuntergang 8)



    LG Gudrun

  • Cree

    Deine Bilder sind immer so toll.:thumbup:

    Du machst mir mit deinem Bericht so große Lust auf unsere Reise mit der Artania.:)

    Ich habe übrigens auch eine Kabine mit dem großem Balkon gebucht. ;)

    LG Andrea

  • Hallo Gudrun Cree ,

    ich wollte dir eigentlich eine PN schicken. Funktioniert aber leider nicht....🤷‍♀️

    Danke für deine ausführlicheren Infos zur Busanreise. Bin mal gespannt, wie das Ganze dann im Dez. 2027 funktioniert - vorallem auch auf die Uhrzeit der Haustürabholung. Wir sind ja in Mittelfranken daheim...

    Gruß Petra

  • Der Tag startete wettertechnisch wieder vielversprechend.

    Wir haben heute auf Kreta in Souda Bay Chania angelegt. An diesem Tag waren 7000 Kreuzfahrer in diesem Hafen.

    Man konnte mit einem öffentlichen Bus nach Chania fahren. Nachdem unser gebuchter Ausflug , nach der Mittagszeit gestartet hat, war das für uns keine Option. Viele Kreuzfahrer des anderen Schiffes strömten morgens von Bord, offensichtlich auch für einen individuellen Landgang.

    Gut der Vormittag ging schnell vorüber, das Mittagessen haben wir klein gehalten, damit wir die in der Ausflugsbeschreibung genannten Meze ausgiebig kosten könnten.

    Der Ausflug „Land und Leute“ startete mit jeweils zwei Bussen zu den zwei geplanten Zielen. Das wird ja trubelig, beim Bauern in den Bergen in Chilimodou werden (befürchtete ich, hat sich dann aber gut verlaufen).

    Die Straßen wurden immer enger und die Ausblicke vom Bus in die Bergwelt, war einfach grandios.

    Angekommen erwartete uns ein wirklich typischer Bauernhof, auch mit den für Griechenland typischen Chaos.;)



    Von hier gab es jetzt die Ausblicke ohne störendem Busfenster



    Und ganz wie früher ging es durch die Küche bevor wir an den vorbereiteten Tischen Platz genommen haben.


    Nicht Jedermann fand Gefallen an den Speisen, wir schon und der Raki war besonders lecker ^^


    LG Gudrun

    2 Mal editiert, zuletzt von Cree (1. November 2026 um 17:01)

  • Danach ging es in ein „ typisches „ kretisches Dorf, Gavalohori Also wir haben auf unseren Wanderreisen schönere Dörfer gesehen.



    Zum kleinen Museum

    Die Katzen hatten gerade Stress

    Und nachdem es die letzten Wochen soviel geregnet hatte, konnten junge Olivenbäume versetzt werden.

    Der Ausflug hat ca. 4 Stunden gedauert und uns hat er ganz gut gefallen.

    UPS, der Sonnenuntergang hat es heute nicht auf die Kamera geschafft. Das Auslaufen war heute erst um 22:00 Uhr.

    LG Gudrun