Ärmelkanal & Golf von Biskaya - Reisebericht über unsere Kreuzfahrt mit der AIDAluna im Mai 2026
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Anschließend fuhren wir mit der Bahn wieder den Berg hinab und spazierten weiter am Flussufer entlang. Hierbei passierten wir die Zubizuri-Brücke, das Rathaus und erreichten schließlich die Kirche San Nicolás. In die Kirche flüchteten wir dann vor dem nächsten Regenschauer.
Als es draußen wieder trocken war, liefen wir weiter bis zum Plaza Nueva und ließen uns durch die Straßen der Altstadt mit ihren wunderschönen Gebäuden treiben und erreichten die Kathedrale.
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Unser nächstes Ziel war dann die Markthalle „La Ribera“, die sich direkt am Flussufer in der Nähe der Iglesia San Antón zwischen der Puente de la Ribera und der Puente de San Antón und befindet. Auch diese Markthalle schauten wir uns natürlich von innen an. Ich quäle euch dann jetzt nur noch dieses eine Mal mit Fisch-Fotos aus einer Markthalle
, da dieses unser letzter Hafen in Spanien war. -
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Weiter ging es durch die faszinierende Altstadt. Ich hätte hier noch stundenlang durch Straßen laufen können
. Aber irgendwann mussten wir uns natürlich auch mal auf den Rückweg machen. Dabei passierten wir das Theater Arriaga und liefen über die Puente del Arenal auf die andere Flussseite. Gerade als wir die Brücke verlassen hatten, öffnete der Himmel erneut seine Schleusen und wir stellten uns ganz schnell an einem Haus unter. Kurze Zeit später strahlte die Sonne vom Himmel
. Unseren Rückweg unterbrachen wir mit einer kurzen Getränkepause und einen kleinen Snack gab es auch noch.Das Paradies für jeden Sammler - ein Souvenir-Shop mit Wänden voller Magneten! Gut, dass ich meinen schon vorher gekauft hatte. Das Aussuchen hätte sonst Stunden gedauert
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Auf dem Weg zur Haltestelle unseres Shuttles passierten wir noch einige prächtige Gebäude und spazierten zum Schluss durch den Park Doña Casilda Iturrizar. Eigentlich wollten wir weiter bis zum Fußballstadion laufen, aber als wir nach einer Gesamtstrecke von 11 km die Haltestelle erreichten, beschlossen wir doch sofort zum Schiff zurückzufahren.
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Die Shuttlebusse standen schon parat und 30 Minuten später erreichten wir gegen 14.30 Uhr wieder unseren Liegeplatz in Getxo. Für mich war der Wandertag noch nicht zu Ende
. Ich musste mir schließlich noch den wunderschönen Leuchtturm von Getxo anschauen, den ich schon auf dem Transfer nach Bilbao durch das Busfenster entdeckt hatte
. Danke für deinen genialen Tipp Tuffi65
. Das tolle Leuchtturmhaus hätte ich sonst glatt verpasst. Mein GöGa hatte nach unserer 11 km-Runde keine Lust mehr. Ich startete dann gleich meine nächste Tour und lief immer am Wasser entlang bis zum Yachthafen und zum Leuchtturm Arriluce, der sich ca. 1 km entfernt vom Liegeplatz befindet.Vom Leuchtturm aus ging ich ein bisschen weiter an der Küste entlang Richtung Stadtzentrum und konnte dadurch schöne Blicke auf unser Schiff und den Leuchtturm genießen.
Irgendwann drehte ich um. Für einen Spaziergang durch die Stadt bzw. bis zur Puente de Vizcaya, der ältesten Schwebefähre der Welt (ungefähr 3,5 km vom Liegeplatz entfernt) hätte die Zeit nicht mehr gereicht. Langsam war auch ich kaputt und sehnte mich nach einem kalten Getränk und die Dusche.
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Jetzt zeige ich euch mal Fotos von dem Trubel, der sich täglich im Treppenhaus vor den Buffet-Restaurants (Markt auf Deck 9 und Yachtclub auf Deck 10) zu der Öffnungszeit um 18.00 Uhr abspielte
. Ich wollte nur von unserer Kabine durch das Treppenhaus in den mittleren Schiffsbereich gehen und musste mich gefühlt tausendmal entschuldigen, dass ich mich nicht vordrängeln sondern nur durchgehen möchte.Zum Glück hieß es für uns an diesem Abend um 18.30 Uhr im East Fusion „Ente gut, alles gut!“ Ich hatte bereits von zuhause aus ein Pekingenten-Menü in 3 Gängen gebucht und einen Tisch im Restaurant reserviert (34,90 €/Person ohne Getränke bzw. für uns ausgewählte Getränke im AI-Paket inklusive). Uns hat es sehr gut geschmeckt, aber wir haben das erste Mal in unserem Leben Pekingente probiert und hatten somit keinen Vergleich. Da wir sehr gerne asiatisch essen, steht das East Fusion bei einer nächsten Reise auch wieder auf dem Programm und dann würden wir à la carte essen. Die Gerichte an den Nachbartischen sahen nämlich alle sehr lecker aus. Hier sind übrigens sämtliche Speisen aufpreispflichtig.
Nach dem Abendessen machten wir bei dem tollen Wetter noch einen Spaziergang über die Außendecks. Im Theatrium präsentierten die AIDA Stars die Show „Can You Feel It“, die ich mir jedoch nicht ganz bis zum Schluss angesehen habe, da ich den Sonnenuntergang nicht verpassen wollte
. An diesem Abend sind wir nicht mehr lange in der Luna Bar geblieben, weil wir ganz schön kaputt waren. Außerdem wollten wir am nächsten Morgen wieder früh aufstehen. -
Bordeaux / Frankreich am 16.05.2026
Bereits um 6.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Bug auf Deck 14. Schließlich wollten wir die Garonne-Passage nicht verpassen. Denn an diesem Tag wurde aus unsere Hochsee-Kreuzfahrt eine Flusskreuzfahrt. Wir fuhren mit der AIDAluna auf der Garonne direkt bis vor die Tore der Stadt und passierten dabei zwei Brücken und zwar die 1.776 m lange Hängebrücke Pont d’Aquitaine mit einer Durchfahrtshöhe von 53 m sowie die mit einer Gesamtlänge von 575 m höchste Hubbrücke Europas, die Pont Jacques Chaban-Delmas. Die Anfahrt direkt bis zum historischen Stadtzentrum am Quai des Chartrons ist wohl nicht immer möglich und tideabhängig. Die Schiffe müssen die starke Strömung und den Wasserstand der Gironde und Garonne nutzen, um sicher das Stadtzentrum zu erreichen. An diesem Morgen hatten wir Glück. Das Passieren der Brücken verschob sich zeitlich zwar etwas nach hinten, aber die Anfahrt war möglich. Wir haben die Flusspassage sehr genossen. Das frühe Aufstehen hatte sich wirklich gelohnt
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Liebe Silke Muesi , ich wusste, dass dir dieses außergewöhnliche Leuchtturmhaus gefallen wird.

Mein Plan letztes Jahr in Getxo: Leuchtturmhaus kaufen, dort einziehen und Geld verdienen, indem ich schräg gegenüber an der "kleinen" Villa den Rasen mit dem Aufsitzrasenmäher mähe und den Agapanthus pflege. Keine Ahnung, warum mein Mann nur grinsend den Kopf geschüttelt hat. 

Danke, dass ich jetzt mit dir noch einmal hinreisen durfte.
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Tolle Bilder von Bilbao liebe Silke Muesi

Mein GöGa möchte seit längeren, ein zweites mal nach Bilbao.Uns hat die Stadt auch sehr gut gefallen. Die Seilbahn ist schon mal vermerkt.
Wir waren damals auch im Inneren des Guggenheim Museums. Der architektonische Eindruck von innen hat mich eher enttäuscht, der konnte mit der Aussenansicht nicht mithalten.
LG Gudrun -
Nachdem wir die Pier gegen 8.30 Uhr erreicht hatten, ließen wir es uns wieder im French Kiss schmecken. Da wir keinen Ausflug gebucht hatten, konnten wir ganz entspannt in den Tag starten. Gegen 10.00 Uhr begannen wir mit der Erkundung der Stadt. Bordeaux liegt im Südwesten Frankreichs, ist die Welthauptstadt des Weins und mit ca. 270.000 Einwohnern die Hauptstadt der Region Aquitaine sowie UNESCO-Weltkulturerbe. Unser erster Stopp war am Miroir d’Eau mit seinen faszinierenden Spiegel- und Nebeleffekten. Der Wasserspiegel hat eine Granit-Fläche von 3.450 Quadratmeter und wird aus einem unterirdischen Tank mit Wasser versorgt, sodass die gesamte Fläche mit zwei Zentimeter Wasser bedeckt ist. Es entstehen wunderschöne Spiegelungen der dahinter liegenden beeindruckenden Gebäude auf dem Place de la Bourse aus dem 18. Jahrhundert.
Weiter ging es zum angrenzenden Place de la Bourse mit seinem monumentalen Brunnen der „Drei Grazien“ aus dem Jahr 1869. Der Platz wird im Norden von der Börse und im Süden vom einstigen Zollamt (Zollmuseum) gerahmt.
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Von dort spazierten wir zum Porte Cailhau und starteten unseren Rundgang durch die wunderschöne Altstadt mit vielen denkmalgeschützten klassizistischen Häusern, oft mit hellen Sandsteinfassaden. Daher wird Bordeaux auch „Ville Blanche“ genannt.
Wir liefen durch die sehenswerte Rue Saint-James, wo sich am Ende „La Grosse Cloche“, ein eindrucksvoller Glockenturm befindet, deren jetzige Glocke seit 1775 schlägt. Der Turm wurde auf dem Verteidigungstor errichtet. Die Überreste der alten Stadtmauer dienten früher als Gefängnis.
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Weiter ging es durch die beeindruckende Altstadt und wir erreichten schließlich den Place Pey-Berland mit der Cathédrale Saint-André aus dem 12. Jahrhundert, dem separaten Gockenturm „Tour Pey-Berland“ aus dem 15. Jahrhundert und dem Hotel de Ville (Rathaus). Die Kathedrale schauten wir uns von innen an. Ich wäre auch gerne den 47 m hohen Glockenturm hinaufgestiegen. Über 229 Stufen einer engen Wendeltreppe erreicht man die Aussichtsplattform. Das nächste Zeitticket war jedoch erst für den späten Nachmittag möglich. Sollte ich noch einmal in diese schöne Stadt kommen, kümmere ich mich auf jeden Fall früher um ein Ticket, falls ich es dann überhaupt noch körperlich schaffe, auf solche Türme zu klettern
. Ich kann euch also erstmal keine Fotos mit dem Ausblick auf die Stadt präsentieren
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Wir sind natürlich auch durch die Einkaufsstraße Rue Sainte-Catherine geschlendert, lt. AIDA-Tagesprogramm angeblich Europas längste Fußgängerzone
. Durch die Geschäfte sind wir jedoch nicht gelaufen. An einem Samstag ist die Stadt halt ganz schön voll und das hat selbst mich abgehalten, Shoppen zu gehen
. Wir erreichten schließlich den Place de la Comédie, wo sich das Grand Hotel Intercontinental, die Sanna Skulptur und das Grand Théâtre, das mit seiner prächtigen Säulenfront imponiert, befindet. -
Vom Grand Théâtre aus gingen wir durch eine Einkaufspassage und erreichten schließlich die Kirche Notre Dame de Bordeaux, die wir uns dann auch gleich mal von innen ansahen. Auf dem Rückweg zum Schiff statteten wir noch dem Place des Quinconces einen Besuch ab. Auf dem größten Platz Frankreichs mit einer Fläche von 126.000 Quadratmetern schauten wir uns den gewaltigen Brunnen etwas genauer an.
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Das letzte Ziel unseres Stadtrundgangs war dann der Jardin Public, ein schön angelegter Park, in dem viele Stellen zum Verweilen einladen. Von dort ging es direkt zurück zum Schiff. Komoot hat eine Gesamtstrecke von 9 km aufgezeichnet. Nach der langen Runde hatten wir uns einen Snack im French Kiss Bistro wirklich verdient. Den Rest des sonnigen Nachmittages verbrachten wir draußen in der Lanai Bar am Heck und genossen den Blick auf die Promenade entlang der Garonne bis zur Pont de Pierre, der ältesten Brücke von Bordeaux, die bereits unter Napoleon geplant wurde und bis 1965 die einzige Straßenbrücke über die Garonne war. Ich bin dann zwischendurch doch noch einmal ein bisschen am Ufer bis zum Place de la Bourse gelaufen.
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Zum Sail Away um 18.30 Uhr standen wir wieder pünktlich am Bug auf Deck 14. Von dort wollten wir uns – wie schon am Morgen – die Garonne-Passage ansehen. Es ist doch immer wieder spektakulär, wenn ein großes Kreuzfahrtschiff Brücken passiert. Wer das Spektakel am Morgen verschlafen hatte, konnte jetzt das Erlebnis ausgiebig genießen.
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