Um 10 Uhr waren wir mit Siggy Austenfeld außerhalb des Kreuzfahrtterminals gegenüber den Taxiständen verabredet. Ein Paar, das dabei sein sollte, hatte sich aber kurzfristig wegen einer Erkrankung abgemeldet. Siggy selbst war dann pünktlich zur Stelle und begrüßte uns herzlich. Wir waren also nur eine kleine 5er Gruppe und fanden, das war auch platzmäßig genug für seinen Renault Leihwagen. Siggy schlug eine Tour mit vielen Stopps in den Norden Gran Canarias vor, der wir zustimmten.
Zunächst besuchten wir die von Olga und ihrem Sohn Hektor privat geführte Bio - Bananenplantage, bekamen dort von Siggy eine ausführliche Führung, erfuhren wirklich einiges Wissenswerte zum Bananenanbau. So wird dort mit Kuhdung gedüngt, was zur Folge hat, dass neben den Bananenstauden unterschiedliche Gemüse gedeihen in Abhängigkeit der Ausscheidungen der Kühe.
unbekannte Frucht, an eine Mandel erinnernd.
Pitangas, Früchte der Surinamkirsche. Nur geringe Haltbarkeit, können direkt vom Baum gegessen werden.
die Bananen sind deutlich kleiner und dicker als bekannt und schmecken richtig gut.
eher selten rote Bananen und auch die roteFrüchte, die wir nicht kennen. Sie stammen vom Annattostrauch und wurden früher bei den Mayas als rotes Färbemittel verwendet.
Noch nie gesehen: Frucht einer Stachelannone.
Und schwarze, rote und weiße Maulbeer-Früchte, die wir probieren dürfen.
Auch einem Schluck selbst destillierter Früchte, einem Rosmarinlikör, sind wir nicht abgeneigt.
