Mensch, toll bluekat Danke ![]()
Ich habe mir von Deiner Anleitung schnell einen Screenshot gemacht!
Mensch, toll bluekat Danke ![]()
Ich habe mir von Deiner Anleitung schnell einen Screenshot gemacht!
Freitag 21.03.2025 - Wir fahren weiter!
Endlich mal etwas länger schlafen, denn heute begann unser Ausflug erst um 10.00. Nun ja, ca. 7.30 legten wir von Phnom Penh ab und wurden natürlich wach. ![]()
Nach dem Frühstück (7.30 - 9.00) auf dem Sonnendeck zu sitzen - herrlich. ![]()
Ein Blick in den klimatisierten Salon. Hier fanden Nachmittags Vorträge statt und Abends wurden manchmal Filme gezeigt.
Vom Sonnendeck ging es nach unten auf das Oberdeck und für uns noch weiter auf das Hauptdeck....
... zur Kabine Nr. 8
Leben am Flussufer.
Gegen 10.00 legten wir in Koh Chen an. Eine abenteuerliche Anlegestelle direkt am Ufer.
Koh Chen liegt ca. 35 km von Phnom Penh entfernt und ist bekannt für seine Silberwaren, die hier geschmiedet und hauptsächlich in Phnom Penh und Siam Reap verkauft werden. Seit Jahrhunderten wird die Silberschmiedekunst von Tradition zu Tradition weitergegeben. Während die Männer die Schalen,etc. in Form bringen, sorgen die Frauen für die kunstvollen Verzierungen.
Hier leben ungefähr 400 Familien. Es gibt eine Klinik, eine Schule und eine große Pagode.
Bereit für den Ausflug. ![]()
Frische Mangos
Eiscreme ![]()
Mittagessen gab es bereits um 12.30, denn gegen 13.00 erreichten wir unser nächstes Ziel, Kampong Tralach.
Beim Mittagessen merkte ich schon, etwas läuft nicht rund.
Oder eher gesagt, zum Mittagessen gab es nur eine Kleinigkeit, denn ich befürchtete, Montezumas Rache hätte zugeschlagen. ![]()
Also habe ich den Nachmittagsausflug ausfallen lassen und stattdessen tief und fest geschlafen!
Ankunft in Kampong Tralach.
Der Mann fuhr alleine mit.
Die Reisegruppe wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 fuhr auf dem Hinweg mit dem TukTuk, Gruppe 2 mit Ochsenkarren. Auf dem Rückweg wurde getauscht. Ziel war ein buddhistischer Tempel.
Als der Mann zurück kam, ging es mir wieder gut, von Montezumas Rache keine Spur mehr. Puh.......
Auf dieser Reise hat es den ein oder anderen schon erwischt. Mal mehr, mal weniger schlimm.
Und weiter ging die Fahrt nach Kampong Chhnang. Dort lagen wir wieder auf Rede.
Ihr erinnert Euch an mein persönliches Damoklesschwert??? ![]()
Wie ich schon geschrieben habe, gab es nur auf dem Sonnendeck und im Salon wlan. Kurz vor dem Abendessen ging ich schon einmal auf die Kabine und der Mann blieb noch oben sitzen.
Als er in die Kabine kam und sagte, Deine Freundin hat angerufen, wusste ich Bescheid.
Papa war im Krankenhaus, sogar eine Nacht auf Intensiv.
Und ich in Kambodscha - so weit weg. ![]()
Ich hatte zu Hause eigentlich alles geregelt. Meine Freundin hätte mich auch nicht kontaktiert, aber das Krankenhaus akzeptierte nicht die von mir ausgestellte Vollmacht, dass meine Freundin alles in meinem Namen regeln durfte. Ich sollte das doch bitte einmal telefonisch bestätigen.
Und da hockten wir nun auf dem Schiff, hatten zwar Netz, konnten aber nicht nach Deutschland telefonieren. Ich habe dann über whatsapp mit meiner Freundin telefoniert und erst einmal genaueres erfahren.
Meine mail und auch eine Info über das Kontaktformular des Krankenhauses haben die dann schließlich akzeptiert.
Und ich? Wäre am liebsten zwei Tage später von Siam Reap aus nach Hause geflogen. ![]()
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Alles in allem ein Drama. Ich weiß nicht, was ich ohne meine beiden liebsten Freundinnen gemacht hätte!!! ![]()
Ich nehme das Ende der "Geschichte" mal vorweg damit der RB unbeschwert weiter gehen kann.
Papa wurde nach nur einer Nacht von Intensiv auf die normale Station verlegt und meckerte schon wieder rum, er wolle nicht so früh geweckt werden.
Während unseres Urlaubs wurde er wieder zurück in die Seniorenresidenz entlassen.
So, hier ist jetzt Pause,
denn ich muss noch den Wochenendeinkauf erledigen.
Alles in allem ein Drama. Ich weiß nicht, was ich ohne meine beiden liebsten Freundinnen gemacht hätte!!!
Ein Hoch auf die aufrichtige Freundschaft an dieser Stelle liebe Anke66 tolle Freundinnen hast Du. Man sieht auch daran das Qualität wie so oft Quantität schlägt und sich häufig erst in Notsituationen oder Krisen zeigt, wie sich die Spreu vom Weizen trennt ![]()
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Ich hoffe Dein Vater erfreut sich weiterhin guter Gesundheit
.
LG,
Marion
Anke66 vielen lieben Dank für die schönen Fotos! Wir lieben SOA und die Bilder erinnern uns an unsere ausgiebigen Reisen nach Laos, Myanmar und Kambodscha!
Anke66 wegen der Magenverstimmungen noch eine Frage: Du hast doch vermutlich nichts an Strassenständen gegessen und auch auf Eis (auch Eiswürfel) verzichtet vermute ich mal? Ich kenne das auch von vergangenen Reisen trotz Verzicht und überlege dann auch immer wo das herkommt….vermutlich Klima
?
Dein Bericht ist wunderschön und alle Widrigkeiten werden mich daher auch nicht von weiteren Fernreisen abhalten. Es gibt einfach noch sooooo viele schöne Ziele zu entdecken so lange es gesundheitlich und finanziell noch machbar ist. Danke für die Eindrücke und Deine Schilderungen/Infos dazu.
Bumblebee Cook it, peel it or forget it! ![]()
Das beherzige ich eigentlich immer in solchen Ländern, muss aber gestehen, dass ich auf dem Schiff auch Salate gegessen habe. Nicht mit Mayo
, aber angemacht mit Essig/Öl. Auf Eiswürfel verzichte ich generell, da ich eiskalte Getränke nicht so mag.
Vielleicht war es die Hitze, die 'fremden' Gewürze..... ![]()
....oder mein Papa. Denn irgendwie ist man ja doch verbunden - auf welche Art und Weise auch immer...... ![]()
Wenn der Mann das nachher liest, denkt er wieder, ich spinne. ![]()
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Samstag 22.03.2025 - Letzter Tag auf der Lan Diep!
Och nee, schon waren 9 Tage auf diesem schönen Schiff fast vorbei. Ich wäre gerne noch weitergefahren!!!
Gegen 6.00 verließen wir unseren Platz und fuhren Richtung Kampong Chhnang, dem bedeutendsten Fischereihafen am Tonle-Sap-See.
Der Tonle-Sap-See ist der größte See Südostasiens. Hier kommen fast 200 Fischarten vor.
Im Süden mündet der Tonle-Sap-Fluss in den See. Je nach Jahreszeit fließt dort das Wasser zu oder ab. Der Tonle-Sap-Fluss führt während der Trockenzeit nur sehr wenig Wasser. Er mündet bei Phnom Penh in den Mekong.
Während der Regenzeit führen die monsunartigen Regenfälle dazu, dass der Mekong bis zu 4 x so viel Wasser hat als in der Trockenzeit. Durch diese Wassermassen ändert der Tonle-Sap-Fluss seine Richtung und speist den See, so dass dieser von 2-3 Metern Tiefe auf bis zu 14 Metern Tiefe ansteigt.
Am Ende der Regenzeit werden die Wassermassen des Mekongs geringer und der Tonle-Sap-Fluss ändert wieder seine Richtung.
Guten Morgen vorletzter Tag!
Auch wenn sich die Fotos wiederholen, es war einfach nur SCHÖN. ![]()
Besonders Morgens alleine an Deck zu sein!
Um 9.00 war Treffpunkt an der Wäscherei. Es waren wieder alle überpünktlich. Ein Phänomen während der ganzen Reise. ![]()
Mit Booten wurden wir an Land gebracht und hatten einen schönen Blick auf unsere Lan Diep.
Kampong Chhnang bedeutet Hafen der Töpfe und ist bekannt für die traditionell hergestellten Töpferarbeiten.
Mehrere Kleinbusse brachten uns in ein Töpferdorf.
An jedem Haus waren solche Schilder angebracht.
Haus Nr. J273 Straßengruppe 21, Dorf Andong Russey
Familienoberhaupt Hiek Pheap
5 gemeinsame Mitglieder, davon 1 männlich
Ich hoffe, der goo... Übersetzer hat richtig übersetzt.![]()
Hier gibt es keine Töpferscheiben, sondern die Frauen laufen um den Topf herum. Mit einem Spatel und einer besonderen Klopftechnik, die es schon seit dem 13. Jh. gibt, werden die Töpfe hergestellt.
Diese Dame hatte einen großen Auftrag eines Tempels. Sie sollte 1000 Gefäße herstellen. Ich habe leider nicht aufgeschrieben, wieviel sie damit verdient.
Anschließend besuchten wir noch einen Pamlzucker-Bauern.
Hier wurden Bonbons hergestellt.
Zurück zur Lan Diep.
Dann fuhren wir weiter - die letzte Strecke zurück nach Koh Chen.
Vorbei an schwimmenden Dörfern, die auf Holz- oder Bambusplattformen errichtet wurden. In schwimmenden Gärten wird Gemüse angebaut und fast jedes Haus züchtet in Drahtkörben Fische und Garnelen.
Nach dem Mittagessen erreichten wir Koh Chen, wo morgen früh die Ausschiffung stattfand.
Hier war alles noch im Bau und es lag viel Müll herum. Wir lagen mit der Steuerbordseite an Land und beim verlassen der Kabine sah alles ziemlich usselig aus. ![]()
Nachmittags gab es im Salon von unserem Reiseleiter Herrn Davinn noch einmal einen Vortrag über Kambodscha, den ich geschwänzt habe. ![]()
Den anschließenden Dokumentationsfilm Kambodschas antike Tempelstadt haben wir uns angesehen. Der war sehr gut! ![]()
Vorfreudemodus auf Angkor an! ![]()
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Bei einem Abschiedscocktail verabschiedete sich die Crew. ![]()
Der Tag endete mit einem tollen Sonnenuntergang.
Und dann war es da, das letzte Abendessen an Bord.
Wir haben hier immer fabelhaft gegessen. Es war ganz großartig![]()
Noch ein letztes Bier auf dem Sonnendeck bei guten Gesprächen mit den Mitreisenden. Es hatte sich eine Gruppe "gefunden", die alle hinterher noch das gleiche Nachprogramm gebucht hatten.
Die Chemie stimmte, wir hatten jede Menge Spaß.
Sonntag 23.03.2025 - Reisetag ![]()
Im Tagesprogramm stand für heute:
Leuchtende Tage, nicht weinen, dass sie vergangen, lächeln, dass sie gewesen, denn Ihr habt sie gelebt!
Wie wahr.............................
Bis 7.00 sollten die Koffer vor der Kabinentür stehen. Frühstück gab es von 6.00 bis 7.30.
Mir war doch ein wenig wehmütig zumute. ![]()
Und dabei hatten wir das ZIEL der Reise noch vor uns. Alles andere sollte nur "schmückendes Beiwerk" sein.
Ich hätte nie gedacht, dass mich dieses "schmückende Beiwerk" so sehr beeindruckt und fasziniert!!!
Auf Wiedersehen
Chum reap lear (khmer)
Chao tam biet (vietnamesisch)
Nun hatten wir 6 Stunden Busfahrt vor uns. ![]()
Unterwegs machten wir zwei "Harmonie" Stopps. Dabei erklärte uns Herr Davinn, dass in Kambodscha auf öffentlichen Toiletten kein Papier vorhanden ist. Man nutzt eine Brause und die linke Hand. ![]()
Aber er hatte vorgesorgt. ![]()
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Unterwegs gab es einen weiteren Stopp. Hier hätte ich gerne einen Elefanten für unseren Garten mitgenommen, aber der passte nicht in den Koffer. ![]()
Herr Davinn fuhr bis zur Hälfte der Strecke mit. An einem Rastplatz trafen wir die Gäste, die die Reise andersherum gemacht hatten und Herr Davinn wechselte in den anderen Bus. Wir lernten unseren neuen Reiseleiter, Herrn So, kennen, der uns bis zum Ende in Siam Reap begleitete.
Pünktlich zum Mittagessen trafen wir um 14.00 im Hotel Lotus Blanc in Siam Reap ein.
Das Essen war gut, aber wir stellten alle fest, dass wir von dem tollen Essen auf der Lan Diep verwöhnt waren. ![]()
Danach konnten wir die Zimmer beziehen.
Wir bekamen das Zimmer 375 im 3. Stock. Es hatte einen kleinen Balkon (habe gar kein Foto davon), der genau zwischen zwei Häuserwänden lag.
Na ja, bei den Temperaturen haben wir ihn sowieso nicht genutzt.
Anke66, tolle Eindrücke!
Hattet ihr auf dem Mekong Probleme mit Mücken?
Anke66, tolle Eindrücke!
Hattet ihr auf dem Mekong Probleme mit Mücken?
Nein, eigentlich nicht. Es hatten sich zwar an einem Abend welche in unsere Kabine verirrt und den Mann in die Hand gestochen.
Aber an Deck waren Lampen, die das Viehzeug fern hielten (so sagte unser Reiseleiter Machiel).
Zwergnase du bist halt dort in den Tropen! In den einheimischen Supermärkten findet man meist passende Mittel.
War nix mit Erholung.... ![]()
... denn am Nachmittag ging das Programm weiter.
Um 15.30, äh... überpünktlich um 15.20, trafen sich alle in der Eingangshalle.
Wir fuhren mit dem Bus zu Les Artisans d´Anngkor - Chantiers Ecoles, einem Zentrum für Nachwuchs-Künstler und Handwerker, die u. a. auch bei der Restauration der Tempel mitarbeiten. Hier wird alte traditionelle Khmer-Handwerkskunst wiederbelebt.
Die Seidenweberei gilt als eine der besten in Kambodscha. Es werden auch Stein- und Holzschnitzereien, sowie Kupferarbeiten gezeigt.
Hier sieht man gut die einzelnen Arbeitsschritte.