Der Herr Gemahl und ich - Queentchen meets MS Rheinprinzessin 12.-15.05.2023

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Wohlan, Feder gespitzt und mit dieser frisch ans Berichte-Werk:

    Beginnen wir mit dem Donnerstag. Die Hälfte der Entourage reist a und ich Stelle fest: die beiden sind mir noch völlig unbekannt! Ich ging von anderen Mitreisenden aus, aber egal! Wen man nicht kennt, den lernt man halt kennen. Der Abend war kurzweilig, lecker und auch ein bisschen süffig. Da ich quasi hätte ausschlafen können, da ich nur zum Frühstück im Büro erwartet wurde, war auch für mich alles entspannt. Hatte quasi ausschlafen können hat aber nicht geklappt, der innere Wecker wollte es anders. Okay, arbeite ich eben vor dem Frühstück noch 2 Stunden, kann ja nicht schaden.

    In der Zeit reisen die anderen an und gemeinsam mit dem Herrn Gemahl sitzen sie alsbald im Gefährt nach Köln. Passend dazu machte ich mich von der Schälsick (=die falsche Rheinseite für den Ur-Kölner) ebenfalls auf den Weg und die ganze Truppe fand schnell zusammen.

    Das Gepäck verschwand im Untergrund des Kölner Hauptbahnhofs und da die Hälfte der Automaten nicht in Betrieb war, zweifelte ich ein wenig an der Rückgabe der richtigen Koffer, hoffte aber natürlich das beste für uns.

    Am Dom vorbei schlendernd glänzten der Gemahl und ich mit Dom-Halbwissen: das Baujahr kann man sich gut merken: 1248, immer verdoppeln - der Dom hat eine Hausnummer - der „dicke Pitter“ schlägt als einzige Glocke der Welt das tiefe C, und 100 ist sie gerade geworden - der Dom gehört sich selber (drum konnte Kardinal Meissner seinerzeit auch das von ihm gehasste grandiose Richter-Fenster nicht verhindern)!


    Ein kurzes Stück die Hohe Straße hinauf und dann links abbiegen auf „Am Hof“ zum Früh, das sich wegen des Straßennamens schon 1904 Cölner Hofbräu nennen durfte. Das Wetter war schon besser als gedacht und wir fanden einen netten Platz auf der Terrasse, an dem uns die langsam die Stadt erobernden Abschiede vom Singledasein mit den unsäglichen Kostümen und Bauchläden nicht belästigten. Essen war schnell bestellt, das Kölsch sowieso und die Zeit verrann im Fluge. Also zurück zum Hauptbahnhof und siehe da: unser Gepäck kommt zügig zurück aus dem Untergrund!

    Einen Spaziergang später erblickten wir sowohl die Rhein Prinzessin, die sich doch tatsächlich getrennt schreibt,



    als auch eine große Anzahl an weiteren Mitreisenden.

    Ein kurzer Blick und die Feststellung: wir senken das Durchschnittsalter. Damit war auch zu rechnen. Kaum am Steiger angekommen wurde uns auch schon von der aufmerksamen Crew das Gepäck abgenommen. Noch ein paar Minuten später begann die Einschiffung. Hier zählte nur der gute Name, mehr wurde nicht gebraucht. Klasse! Die Verknüpfung der Buchungen bewirkte, dass 4 von 6 an einem Tisch platziert waren. Weniger klasse … also auf ins Restaurant, das ändern lassen. Ein neuer Tisch wurde gesucht und gefunden, das war wieder klasse!

    Das Gepäck fanden wir mit einer Flasche Sekt auch schon auf der Kabine. Klasse!


    Hoch aufs Oberdeck und eine schönen Platz für uns gefunden, perfekt!



    Das Tagesprogramm war am ersten Tag natürlich überschaubar



    Kuchen vielfältig und lecker!



    Leinen los und auf nach Mainz - bye, bye Kölle, die grauen Wolken lassen wir dir gerne da!



    Waren wir beim Begrüssungscocktail und zur Unterhaltungsmusik in der Panoramalounge?

    Ihr werdet es erfahren, aber heute nicht mehr ….

  • Der Nachmittag plätschert gesellig vor sich hin



    und je weiter wir uns den Rhein hinauf arbeiten, umso schöner wird das Wetter!


    An Bonn-Gronau und


    Bonn-Ramersdorf vorbei erreichen wir nach dem Abendessen



    Unkel,


    Remagen



    und den Sonnenuntergang in Dattenberg


  • Pflichtgemäß erschienen wir natürlich vollständig zur Sicherheitsinformationen, die der Kapitän unterhaltsam rüber brachte, und ließen uns auch über das Leben an Bord informieren.

    Da wir ja einen sehr guten Platz auf dem Oberdeck gefunden hatten, zog es uns anschließend auf direktem Weg auch wieder dorthin. Den Begrüßungscocktail ließen wir Begrüßungscocktail sein und konzentrierten uns auf unsere Gesellschaft und die vorbeiziehende Landschaft. Da ich euch diese schon oben präsentiert habe, zeige ich euch an der Stelle mal die Kabine und ein bisschen Schiff:


    aufgeräumtes Sonnendeck, bevor die die Gäste es komplett umgestalten. Erstaunlicherweise können die Mitreisenden Möbel an eine Stelle ihrer Wahl schleppen, aber nicht dorthin zurück, wo sie sie her hatten. Vermutlich meint der ein oder andere, dass die Crew sich sonst langweilen würde ….

    In unserer Kabine zeigte sich dann der Charme der alten Dame bei Tag

    und vorbereitet für die Nacht, mit Tagesprogramm und Schokolade:

    Der Entourage, dem Gemahl und mir gefiel es! Natürlich ist die Rhein Prinzessin nicht mit neuen Schiffen zu vergleichen, aber genau das fanden wir schön! Alles sehr gepflegt und plüschig.

    Das Bad überraschend groß:


    Einen kleinen Spa- und Wellnessbereich hat sie auch zu bieten:


    Natürlich brauchte von uns den niemand bei drei Tagen. Zu hören war aber von Mitreisenden an der Rezeption der laute Ruf „einmal Whirlpool!“. Der Besuch des selbigen musste nämlich 2 Stunden vorher angemeldet werden, damit er auch startklar war. Für die Sauna reichte eine.

    Essen gab es natürlich auch:


    Der Aperol war nicht mein Hauptgang, der musste für die Collage nur her halten, weil ich vergaß den Fisch zu fotografieren :)

    Alles war sehr lecker und versprach, dass sich auch an den folgenden Tagen bestens um unser leibliches Wohl gekümmert wird.

  • Der Rhein schleppte viel Wasser mit sich und die Rhein Prinzessin kämpfte flussaufwärts nach Mainz die ganze Nacht dagegen an.

    Nach Gisi ’s Bericht über die Matratzen fürchtete ich ja schon die „Queentchen auf der Erbse“ zu geben, aber dem war Matratzenmässig nicht so. Diese war völlig in Ordnung, aber der Kampf mit dem Wasser ließ die alte Dame ordentlich vibrieren, knarzen und knirschen. Ohrstöpsel sollte jeder mit leichtem Schlaf unbedingt dabei haben, da auch die Kabinentür nicht gegen den Flur gedämmt ist und man ebenfalls von rechts und links was hört.

    Wir frühstückten ausgiebig und überraschten das Servicepersonal mit unserem Verzicht auf das Mittagessen! „Wie? Kein Mittagessen?“ Nein, kein Mittagessen! „Okay ….“. Da wusste unsere liebe Susan noch nicht, was ihr bevorsteht, wenn wir dann doch zum Mittagessen kommen ….

    Mainz erreichten wir planmäßig und gingen planlos von Bord. Niemand von uns hatte eine Erwartung an die Stadt, vielleicht überraschte und begeisterte sie uns deshalb so sehr:


    Vorbei am Fischtorplatz zum


    Liebfrauenplatz, dort war Markt. Und der war voll. Sehr voll. Und wir lasen überall was von „Marktfrühstück“. Zu dem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was das für uns bedeuten würde! Also weiter zum, ebenso vollen und mit Marktständen und Menschen gefüllten Domplatz:



    Kleine Verschnaufpause im Café und für die Muttis einen virtuellen Blumenstrauß für den morgigen Muttertag besorgt


    Den Dom


    besichtigt und keine Antwort auf die Frage gefunden, warum man mit Hund auf dem Arm an dem Schild „Tiere verboten“ in den Dom marschieren kann. Da stand schließlich nicht „Tiere auf dem Boden verboten“.

    Weiter ging es durch die Gassen





    Bevor es uns dann wieder Richtung Rhein trieb. Und wir immer noch nicht genau wüssten, was es mit diesem Marktfühstück auf sich hatte ….

  • Nachdem wir ein Mainzelmännchen eingefangen haben


    ohne das ein Besuch in Mainz kein Besuch in Mainz ist, ging es am Holzturm


    runter zum Rhein.

    Die Buden, die auf unserem Weg in die Stadt noch im Aufbau waren, waren aufgebaut und in Betrieb genommen. Das Rheinufer war rappelvoll mit Menschen. Hoppla, was war das? Marktfühstück! Eine Mainzer Tradition am Samstag und seit diesem Jahr auch am Rheinufer. Man trifft sich, trink 1, 2, 3 schoppen und benimmt sich (hoffentlich) nicht daneben. Dazu Köstlichkeiten vom Markt und im Idealfall gutes Wetter. Sehr gut, da machen wir gerne mit und finden sogar ausreichend Platz an einem Biertisch im mittleren von drei Pavillions. Das sollte sich noch als Glücksfall erweisen. Nette Mainzer Gesellschaft hatten wir auch noch am Tisch, die uns alles rund ums Marktfühstück erzählten und zusätzlich noch den Tipp parat hatten, auf dem Weg zurück zum Schiff unbedingt das beste Mainzer Eis zu probieren.

    Wir folgten der Tradition mit den Schoppen



    und saßen während des Platzregens



    gut gelaunt und trocken in unserem Pavillon. Es wurde nur etwas enger, da alles zusammenrückte um auch noch den anderen ein wenig Schutz zu bieten, die es nicht mehr unter einen Stehtisch geschafft hatten.

    Trotz des Snacks mit Brot, Aufstrichen, Oliven und Käse hatten die Herren doch Hunger und wir marschierten Richtung Schiff durch die Streetfood-Meile. Die Entscheidung viel schnell auf

    die wirklich mega lecker waren! Ich begnügte mich „mal abbeißen“ beim Herrn Gemahl, schließlich wollte ich das beste Mainzer Eis! Also Beeilung, die Herren!

    Zuerst sahen wir eine Menschen-Schlange und dann, dass sich diese tatsächlich vor der berühmten Eisdiele befand. Schnell anstellen und dann das

    ordern und genießen! Danke an die Tippgeber, es war wirklich köstlich!

    Um 16:15 Uhr war „alle Gäste an Bord“ und wir natürlich pünktlich zurück. Ein Teil verzog sich in die Kabine, der andere genoss die Fahrt mit Sonne und Kurs auf Rüdesheim:

  • Bevor wir Rüdesheim im Sturm erobern gibt‘s lecker Abendessen



    Der Weg zur Drosselgasse war gefährlich, mussten wir uns doch wilder Tiere erwehren:

    Allen gefahren zum Trotz war das berühmte Gässchen bald erreicht:



    und wir ließen uns nieder. Schließlich musste die Topp-Spezialität verkostet werden. Der Ober zelebrierte die Zubereitung wahrlich standesgemäß, mit flambieren und karamellisieren


    Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und war absolut köstlich



    Auf dem Rückweg zum Schiff kamen wir noch an der Aussichtskarte für morgen vorbei und beschlossen, dass wir früh an Deck sein wollten um keine der Burgen, Türme und kein Ehrenmal zu verpassen.



    An Deck klang der Abend aus

    und ins Bett ging es ohne die Glocke zu schlagen

    Schließlich wissen wir uns zu benehmen :)


  • Gerade sehe ich, dass tatsächlich in Rüdesheim die Brömserburg steht! Die Mitleser und auch die -innen erinnern sich … Besichtigt haben wir sie nicht, bis eben war mit ja nicht bewusst, dass sie in Rüdesheim steht. So ist das, wenn man mit nicht vorhandenem Wissen die Leserschaft bei Laune halten will :)

    Gefrühstückt haben wir früh und unserer lieben Susan wurde während dessen klar, warum es besser ist, wenn wir nicht zu Mittag auf dem Schiff sind … verschafft Euch erstmal selbst einen Überblick über das Menü:



    Und jetzt unsere Bestellungen:

    Einmal Zwiebelsuppe und Dessert, bitte. „Keine Vorspeise?“ Nein! „Und Hauptgang?“ Nein, auch nicht! „Oh!“ - Nächster: zum Hauptgang Fleisch und Dessert. „Und welche Suppe?“ Keine Suppe, keine Vorspeise! „Keine Vorspeise und keine Suppe?“ Genau! „Und Sie?“ einmal alles mit Fisch und Zwiebelsuppe! Das Lächeln auf ihrem Gesicht verriet: geht doch! Vorspeise und Dessert bestellte der Nächste und unsere Susan kam aus dem Lachen und Kopfschütteln nicht mehr raus. 6 sehr unterschiedliche Bestellungen dauern ihre Zeit, machten aber Spaß! Für‘s Abendessen haben wir es ihr aber einfach gemacht! Ich schwöre!

    Dann mal schnell auf‘s Oberdeck und uns einen guten, geschützten und sonnigen Platz schaffen. Schließlich ist die Fahrt durch das Mittelrheintal der optische Höhepunkt dieser Reise. Netterweise wurde uns dazu auch eine Kanne Kaffee hoch gebracht, sogar umsonst. Es war nämlich noch Frühstück. Super, Dankeschön!!!!!

    Und dann hieß es „Leinen los!“ und Augenschmaus


    Gerade die ab und an in der Landschaft hängenden Wolken machten es noch mal eine Spur mystischer.


    ich lass Euch jetzt bis Koblenz in Ruhe gucken! Vorher sei erwähnt, das natürlich an der Loreley das Loreley-Lied aus knarzenden Lautsprechern ertönte ….


  • Unser Liegeplatz in Koblenz war noch belegt und wir machten erstmal ein Päckchen mit einem Schiff der Arosa-Flotte. Ist schon komisch, so Schiff an Schiff. Davon kann ich kein Foto biete, zu viele Menschen ….

  • Das Mittagessen war auch sehr lecker und Susan amüsierte sich weiter Uber unsere Menüs. Als dann von einigen noch nach einer zweiten Zwiebelsuppe gefragt wurde, kam sie aus dem Lachen kaum raus. Die Wünsche wurden natürlich erfüllt!

    Auf dem Weg zur Gondel ein schnelles buntes Foto gemacht

    und uns anschließend die Festung Ehrenbreitstein angesehen



    Der Blick auf‘s Deutsche Eck darf ebenfalls nicht fehlen


    Es zog sich leider zu und auf dem Weg nach unten fing es richtig an zu schütten. Zum Glück saßen wir trocken in der Gondel! Am Rheinufer haben wir uns untergestellt und die Schauer abgewartet. Ein Teil der Entourage hat sich fusslahm in der Gastro ein Plätzchen gesucht, wir anderen zogen weiter gen Innenstadt. Weit kamen wir nicht, weil … WEINFEST!


    Ich finde, der Winzer hat Recht!

    Nach zwei Gläsern ging es aber schon zurück zum Deutschen Eck, schließlich wollte die U17 bestaunt werden. Die Vorbeifahrt hatte sich von ursprünglich 16:00 Uhr auf 17:30 - 18:00 Uhr verschoben. Alle Gäste an Bord war 18:15 Uhr, das wird knapp …. Es klappte aber doch


    Nun aber hurtig zurück an Bord, frisch machen und den Abschieds-Cocktail Abschieds-Cocktail sein lassen! Das Gala-Abendessen haben wir selbstverständlich nicht sein lassen:

    Die „Eisparade“ MS Rhein Prinzessin wurde mit Tamtam a La Traumschiff inszeniert, darum wieder kein Bild - wegen der Menschen.

    Die vorletzte Etappe unserer Reise begann und führte uns nochmal an der Brücke von Remagen vorbei

    bevor wir dann unseren letzten Liegeplatz in Bonn erreichten

    Eigentlich sollte es ja Königswinter sein, aber da hatte wohl jemand besser bezahlt. Also verbrachten wir den Abend und die Nacht fast zuhause. Also der Herr Gemahl und ich, der Rest kam ja von woanders her.

  • Tolle Bilder Queentchen :)

    Der Spruch des Weinhändlers gefällt mir besonders gut. Dafür noch ein Extra :thumbup:

    Aber vorsicht. Konnte passieren daß Du das Foto gelöscht bekommst weil der Name des Weinhändlers erkennbar ist. "Manchmal" werden solche Fotos gelöscht. ;)

    Vielen Dank für Deinen tollen Bericht.

    Dein Bericht hat mich sehr an unsere Flußkreuzfahrt mit der Viva erinnert :)

    ------Meine schönste Reise führte mich immer wieder nachhause :P -----


  • Da wir Bonn ja erst spät erreichten, konnten sich nur drei zu einem Landgang aufraffen. Der Herr Gemahl war dabei und gab den Tourguide für die anderen beiden. Lustig, es war jeweils eine Hälfte der Pärchen. Die anderen Hälften genossen, während die drei Beethoven


    ihre Aufwartung machten, ohne bis zur Statue auf dem Münsterplatz zu laufen, einfach den Abend an Deck. Wiedervereint gab es noch einen Schlummertrunk und etwas vom „Imbiss zur späten Stunde“ bevor wir uns zum letzten Mal in die Kabine verzogen.

    In der Nacht schlief ich tatsächlich wie ein Stein. Ob es an der Nähe meines eigenen Bettes lag, oder ob ich mich dran gewöhnt hatte, dass ich einerseits an einer Wand schlief … das wird für immer ein Geheimnis bleiben!

    Wir waren gegen 8:00 zum Frühstück verabredet und so standen der Herr Gemahl und ich am Rheinkilometer 669 auf - knapp vorbei an Daheim. Schnell fertig gemacht und die Koffer vor die Tür gestellt, damit wir uns damit nicht mehr beschäftigen müssen. Wir frühstückten gemütlich und gingen nach Freigabe zügig von Bord, schließlich musste die Rhein Prinzessin wieder parat gemacht werden für die nächste Tour.

    Und schwups, waren wir Zuhause und die Entourage machte sich nach Norden und nach Süden auf den Weg. Einhellige Meinung: schön war’s! Niemand kannte alle und jeder hat sich auf das Neue eingelassen! Was will man mehr? Nichts :)

    Außer vielleicht ein Fazit für Euch. Das wird noch folgen ….

  • Ich fazitiere dann mal:

    Die MS Rhein Prinzessin:

    Ja, sie ist alt. Und gepflegt. Und plüschig. Und charmant. Uns allen, von Anfang 30 bis Ende 50, hat sie gut gefallen. Sie knarzt hier und ächzt da, ist nicht so schallgedämmt und trotzdem: wir alle würden sie wieder buchen, wenn die Route passt!

    Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität würde ich sie nicht unbedingt empfehlen. Zwar gibt es einen Aufzug und auch einen Treppenlift zum Oberdeck, aber im Restaurant und zum Sonnendeck gibt’s nochmals Stufen. Mit Rollator wird’s da schwierig.

    Die Crew:

    Dickes Lob an alle! Freundlich und flott, macht auch gerne einen Spaß mit!

    Das Essen:

    Lecker! Sehr lecker! Und viel! Sehr viel! Mit Boullion, Kaffe, Kuchen & Schnittchen und spätem Imbiss zwischen den Mahlzeiten gibt es ständig irgendwas zu essen.

    Die Unterhaltung:

    Gab es! Da wir uns selber unterhielten, kann ich nur von Aussagen am Nebentisch berichten: der Orgels-Pitter, auch Alleinunterhalter genannt, hat sich wohl überwiegend auch allein unterhalten. War wohl nicht der Brüller.

    Angeboten wurde noch ein Reisequiz und Gehirn-Jogging. Dafür konnte man sich einen Zettel holen und dann über den Fragen brüten - naja ….

    Auf der kurzen Tour lag auf Unterhaltung scheinbar nicht das Hauptaugenmerk.

    Flusskreutzfahren ist nur was für alte Menschen? Ein entschiedenes Nein! Auch unsere jüngste hat sich sehr wohl gefühlt und ist einer Wiederholung alles andere als abgeneigt!

    Dieser Bericht endet nun mit Dank an Euch alle, die mit gefahren sind!

    Wem es gefallen hat, der darf gerne die meine Norwegen-Tour ab 10.06. begleiten :)

    Wem es nicht gefallen hat, kann in der Zeit was anderes lesen.

  • Queentchen

    Du hast wunderbar kurzweilig geschrieben und getextet. Dein großes Lob von mir. Die Bilder dazu haben daraus einen tollen Reisebericht werden lassenfür den uch mich herzlich bedanken möchte.

    Da ich wohl nicht so schnell in den Norden kommen werde, begleite ich dich/euch sehr gerne ab dem 10.6. Zumal ich dannauch wieder zu Hause bin ;)

  • Danke Queentchen für deinen schönen Reisebericht.

    Hat mir gut gefallen euch zu begleiten und so manches von eurer Strecke kam mir bekannt vor.

    Mainz fiel auf unserer Tour dem Niedrigwasser zum Opfer. Schon beim Vorbeifahren dachten wir, da müssen wir unbedingt nochmal hin. Und jetzt wissen wir ja auch, welchen Wochentag wir uns nicht entgehen lassen dürfen ;).


    Wünsche euch eine schöne Reise nach Norwegen. Wir dürfen auch, aber erst im Juli.

    LG Gudrun