Beiträge von Gisi

    Abgesehen davon hat Phoenix eine sehr große Stammkundschaft und muß sich folgedessen keine großen Sorgen machen das die Schiffe sich nicht füllen. Vermutlich auch der Grund warum sie es nicht nötig haben last Minute Schnäppchen und all mögliche Rabatte anzubieten um Kunden zum buchen zu verführen

    Das sehe ich genauso! Ich bin jetzt 15 Jahre hier in diesem Forum. Als ich damals zum Anfang "Phoenix" ins Gespräch gebracht habe, kam mir eine große Ablehnung entgegen. Alte Schiffe, Seniorenreisen, Kleidungsvorgaben usw. kamen als Argumente. Man gab schon damals Phoenix keine Zukunft. Heute, 15 Jahre später lebt "Phoenix" noch immer, hat in der Zwischenzeit sogar hier viel Zuspruch. Die Schiffe sind noch immer gut gebucht. Auch um die Zukunft mache ich mit keine Sorgen. Die die heutigen Jungen, ich sag mal unter 50, werden auch älter und sind vielleicht mal froh, Schiffe zu finden, auf denen weniger "Halli-Galli" ist. Wir sind im Jahr 2001 das erste mal mit "Phoenix" gefahren, damals noch mit der alten "Albatros". Das war unsere erste Kreuzfahrt überhaupt. Eine soooo schöne Erinnerung.

    Wir suchen einen Anbieter für Flusskreuzfahrten, der auch für jüngere geeignet ist. An Board sollte es ein gutes Unterhaltsprogramm geben, ein vollausgestattetes Fitnessstudio und die Liegezeiten sollten mindestens 9-18 Uhr in den Häfen sein, damit ausreichend Zeit ist.

    Kabinen mit Doppelbett und ca. 20qm wären ebenfalls wünschenswert.

    Deine Wünsche werden nicht einfach zu erfüllen sein. Was die Kabinengröße betrifft wird das wohl nur mit Suiten klappen. Ein voll ausgestattetes Fitnessstudio wirst Du kaum finden, eine paar Geräte sind aber oft vorhanden. Dazu sind die Schiffe zu klein. Die Liegezeiten variieren nach Destination. Auf der Mosel kann es sein, dass Du an einem Tag sogar zwei Orte anläufst. Diese kleinen Weinorte hat man meist in zwei - drei Stunden erledigt. Größere Städte haben längere Liegezeiten, da musst Du schon genau auf den Fahrtplan schauen. Was das Unterhaltungsprogramm betrifft, ist das auch sehr eingeschränkt. Wie hirschi schon schrieb, gibt es den Alleinunterhalter, die Crew-Show, und vielleicht noch BINGO. Wir haben es aber auch schon erlebt, dass am Abend Künstler an Bord kamen, die hiesige Darbietungen brachten. Z. B. in Budapest kam ein Operetten-Ensemble an Bord. Vielleicht bietet die Europa 2 etwas an, was Deinen Vorstellungen entspricht. Aber da wirst Du wahrscheinlich erst recht kein Publikum der jüngeren Generation finden.

    wie äußerte sich denn der steppende Kölsche Bär?

    Ich bin zwar nicht Cabindiva , aber diese Frage kann ich Dir sehr gut beantworten. Ich bin zwar auch Berlinerin, habe dort mehr als 10 Jahre am Berliner Karneval aktiv mitgewirkt und so auch gute Beziehungen nach Köln. Also - wenn der kölsche Bär steppt, ist Party angesagt. Da fließ das Kölsch (gibt es das auf den Jecklinern?), da läuft kölsche Musik, wie z. B. "Höhner, Räuber, Brings u.s.w. Meist sehr laut und alle singen, tanzen, klatschen und schunkeln mit. Karnevalsfans kennen die Texte in- und auswendig.

    Und warum ist es fast ausgeschlossen, auf Flusskreuzfahrten Kontakte zu knüpfen?

    Weil auf Flussschiffen wenig Alleinreisende anzutreffen sind. Es ist als Einzelperson schwer in geschlossenen Gruppen Anschluss zu finden. Egal ob das nun Freundeskreise oder Familien sind. Das gilt nicht nur für Schiffreisen.

    Hallo Zusammen, ich habe diesen Tread hier jetzt in Detail gelesen, aber hier mal von mir ein paar Anmerkungen zu einigen Punkten. Falls ich mich wiederholen sollte, sorry.

    Ich glaube, da bin ich ganz bei Dir. Mir sind Leute suspekt, die sich ein Renommee verschaffen wollen, indem sie pausenlos angeben mit (wahlweise) vielen Reisen / besonders luxuriösen Reisen / intimer Bekanntschaft mit Kapitän, KF-Direktor, Besatzung.

    Davon gibt es aber hier im Forum so einige :(

    Der Harald Schmidt wirkt auf mich auch unsympathisch.

    Ich habe ja auch schon so einige "Promis" in verschiedenen Situationen erlebt. Nicht nur Harald Schmidt ist ein arroganter Typ. Es gibt eine ganze Menge Menschen, die sich im Schatten dieser "Promis" gerne baden, in der Hoffnung ein wenig von diesem Glanz abzubekommen.

    zum Thema "Madame"

    Die Anrede "Madame" oder "Lady" ist im internationalen Sprachgebrauch durchaus üblich. Sogar in Deutschland "Hello, Madame" oder "Hello Lady(s)" hört sich auf jeden Fall eleganter an als "Hallo Frau". Ebenso werden Männer oft mit "Sir" oder "Monsieur" angesprochen.

    Hier nochmals ein Update zu meiner Bordarzt Rechnung. Ich habe diese erstmal an meine GKV, mit der Frage ob sie diese Rechnung bezahlen, weiter geleitet. Anstandslos erhielt ich die Erstattung von dort. Also ich mußte nicht mal meine Auslandskrankenversicherung in Anspruch nehmen.

    Liebe Christa, ( sonnenscheins ) es freut mich für Dich, dass es Dir wieder gut geht und sich alles problemlos erledigen ließ, das ist doch immer schön. Da hat ja alles gepasst.

    Da so viele auf Deinen Beitrag mit "Danke" geantwortet haben, noch eine Anmerkung: Das die GKV solche Rechnung komplett übernimmt, ist nicht die Norm. Das kommt immer auf den Einzelfall an.

    Das gilt aber nur bei GKV Versicherten. Bei PKV ist das mit drin.

    Das ist richtig, aber ich weiß zufällig aus beruflicher Erfahrung, was PKV-Versicherte auch für Krankenversicherungen für diesen umfangreichen Schutz bezahlen. Da liegt schon ein großer Unterschied zur GKV. Natürlich kann man alles haben und alles absichern, es ist alles eine Frage von Geld.

    Ich habe einmal recherchiert in Sachen Auslandsreisekrankenversicherung für solch eine lange Reise. Bei der Versicherung, die auch über die Reiseveranstalter angeboten wird, kostet ein solche Versicherung zwischen 20.000 - 30.000 Euro p. P. und kann nur bis zu einem Alter von 75 Jahren abgeschlossen werden. Ich bin bei der Recherche von einer Person im Rentenalter ausgegangen.

    Also, dass mit der Familie wäre für mich kein Ausschlusskriterium. Es ist natürlich unterschiedlich, wie eng, oder besser wie gut, Familien zueinander stehen, aber letztlich lebt doch jeder sein eigenes Leben. Das muss jeder für sich selbst entscheiden, da kann man keine pauschalen Aussagen treffen.

    Ausschlusskriterien für solch einen "Altersruhesitz" wären für mich eher:

    • der sehr enge private Bereich. Selbst auf einem anderen Schiff, wäre mir das zu wenig, und eine Suite ist schon für eine normale Urlaubsreise kein Thema.
    • die Angst, irgendwo im Ausland krank zu werden, und dort ins Krankenhaus zu müssen.
    • mir wird sehr schnell etwas langweilig. Irgendwann wiederholt sich das ganze Programm bei der langen Zeitspanne. Egal ob Essen, Unterhaltung oder Häfen. Ich glaube ich würde langfristig einen Schiffskoller bekommen.

      Aber gut, es ist für uns ohnehin kein Thema.

    Es handelt sich übrigens um das Wohnkreuzfahrtschiff "Villa Vie Odyssey".

    Ich habe mir das Schiff eben mal auf der HP angesehen. Da ist von >ab 2999,00 $ p. P. < für eine Innenkabine die Rede. Da gilt für eine Mietdauer ab 3 Monaten. Mahlzeiten sind inbegriffen. Eine Kabine mit Bullaugen liegt dann schon bei knapp 3500,00 $. Die Fotos sehen ja ganz nett aus, aber? Dann liegt liegt die Reiseroute wohl vorwiegend im asiatischen Raum, optimale Gegend wenn man als Senior mal krank wird, und die ärztliche Versorgung an Bord nicht ausreicht. Apropos Krank! Eine Auslandskrankenversicherung, die so einen langen Zeitraum abdeckt, in diesem Alter, kostet auch einiges.

    Für meine Begriffe ist das eine Schnapsidee. Die Vergleiche mit einer Seniorenresidenz oder gar einem Senioren-(Pflege)heim hinken. Beides lässt sich nicht wirklich miteinander vergleichen. Um solch eine Reise zu machen, muss man als Senior noch ganz schön fit sein. Mein Ding wäre das nicht. Wenn man sich mal mit auf der HP des Schiffes informiert, muss man ganz schön tief in die Tasche greifen. Wer eine solche Kabine kauft, liegt ganz schnell bei sechsstelligen Beträgen. Dazu kommen monatliche Wartungskosten, die nicht unerheblich sind. Also ähnlich, wie bei einer Eigentumswohnung, wo man eine monatliche Nebenkostenumlage bezahlt.

    Gabi46

    Deine Fotobücher gefallen mir sehr gut. Schon Deine Reiseberichte fand ich super gut zu lesen.

    Sachlich, dabei Informativ und unterhaltsam. Auch ohne den sonst üblichen Schnickschnack habe ich beim Lesen Deine Begeisterung herauslesen können.

    Übrigens muss es zum Thema Trinkgeld auch schon einen anderen Thread im Forum geben wo vieles um dieses Thema, teils auch sehr kontrovers, diskutiert wurde.

    Guten Morgen, Zusammen,

    ja, das Thema "Trinkgeld" ist schon mehrfach heftig diskutiert worden. Aber ich denke, neue Foros forsten nicht erst das Forum durch, ob es ein Thema schon einmal gab, bevor sie eine Frage stellen. Dazu ist das Forum zu groß geworden.


    Aber was will man machen.

    Da kann man gar nichts machen. Weil eben Geld die Welt regiert (das war immer so, und wird immer so bleiben).

    Es sollte doch einmal ein Unterschied gemacht werden zwischen dem "Serviceentgelt" das z. B. bei MSC erhoben wird und dem Trinkgeld, das der einzelnen Person im Dienstleistungsbereich gegeben wird. Das "Serviceentgelt" geht in keiner Weise in barer Münze an die Mitarbeiter, das gleiche gilt für den Inhalt der Briefumschläge. Egal was man darauf schreibt, es landet in der großen Trommel und wird in erster Linie für Mitarbeiterfeste und ähnliches verwendet. Es ist ja auch in keiner Weise kontrollierbar. Aber egal, wie das immer benannt wird, der einzelne Dienstleister hat nur etwas von dem Geld, das ihm persönlich in die Hand gegeben wird. Auch nur da ist es steuerfrei. Trinkgelder, die über eine Gehaltsabrechnung laufen, sind steuerpflichtig. Zumindest ist das nach Deutschem Recht so. Ich weiß nicht genau, nach welchen rechtlichen Bedingungen Seachef (mit Hauptsitz in der Schweiz) die Arbeitsverträge abfasst, auf jeden Fall müsste das internationale Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zum tragen kommen.

    Aber egal, ob Trinkgelder/Servicegebühren includiert sind, oder nicht, die Crew Mitarbeiter im Servicedienst halten die Hand auf und richten ihren Service ausserhalb ihrer pflichtgemäßen Tätigkeit nicht selten nach deren Höhe aus.

    Ja, so sind die Ansichten unterschiedlich. Ich schreibe den Text nicht nur für andere, sondern auch für mich. Ich weiß gern, was ich gesehen habe, was es damit auf sich hat, auch was ich da erlebt, oder empfunden habe. Wenn ich z. B. eine Burg besucht habe, will ich wissen, wie alt die ist, wer da gelebt hat usw. Und beim schreiben verinnerliche das noch einmal.

    Es müssen ja auch nicht immer so ausufernde Texte sein, aber ein Hinweis, was auf einem Foto zu sehen ist, wäre schon gut. Nach vielen Jahren hat man selbst auch vergessen, wo was war, besonders dann, wenn man viel unterwegs ist.

    Was das zeigen von Fotos, speziell Urlaubsfotos, ist das oft speziell. Die wenigsten Menschen interessieren sich dafür, eben weil sie keinen Bezug dazu haben, was ich z. B. in Italien erlebt oder gesehen habe. Wenn es nicht gerade einen bestimmten Anlass gibt, ist das Ansehen von Urlaubsfotos anderer meist Höflichkeit.

    Hallo Zusammen,

    viele, sehr schöne Fotobuchseiten habe ich hier gesehen. Ich bin begeistert, wie toll Ideen umgesetzt werden. Sicher ist vieles Geschmacksache, auch wie genau die Arrangements gestaltet werden, ist Ansichtssache, denn in den meisten Fällen, sind es ja private Erinnerungen. Was aber gar nicht mein Ding ist, sind Fotos ohne Text. So habe ich es auch in Schulungen gelernt, dass ein Foto mindestens mit soviel Text versehen sein sollte, dass daraus hervorgeht, was auf dem Foto zu sehen ist.

    Nun möchte ich Euch mal eine paar Beispiele meiner Fotobücher zeigen, die ich schon seit vielen Jahren gestalte. Die Seiten sind aus verschiedenen Büchern zusammengestellt. Einige der Bücher sind online abrufbar, wer daran Interesse hat, dem schicke ich gerne per PN den Link.

    ...oder es gibt ganz andere Sorgen für uns alle als Kreuzfahrten im nächsten Herbst.

    Das sehe ich ganz ähnlich.

    Hätte, könnte, vielleicht und eventuell - das alles hilft keinem weiter. Sicher, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber bei mir ist das eher Hoffnung auf Frieden in der Welt. Dann ergibt sich der Rest automatisch. Aber den wird es nicht geben, solange ein paar kriegstreiberische Machthaber meinen ihre Ideologien verteidigen zu müssen. Denen sind doch ein paar Kreuzfahrtschiffe völlig egal. Die scheren sich nicht um Menschenleben, und um ein paar Schiffchen erst recht nicht.

    Der IRAN kann viel erzählen.

    ...und der blonde Kater aus Amerika tut genau das. Was der heute erzählt ist schon morgen nicht mehr gültig. Von Verlässlichkeit ist da wirklich keine Rede.

    Wir würden z. Z. keine Fernreise antreten. Reisen? Ja, innerhalb Deutschlands, Nord- und Südeuropa. Auch alle islamischen Staaten, sowie Anrainerstaaten an Kriegsgebiete sind für und schon seit Jahren tabu.

    Ich hoffe, dass die Menschen, die dort noch ausharren müssen und auf einen Heimflug warten, kommen bald gesund nach Hause. Für die Crew, die da noch bleiben muss, hoffe ich, für einen baldigen, guten Ausgang. Die sind ja nicht freiwillig dort, aber unbemannt kann die Reederei die Schiffe dort auch nicht lassen.

    Dürfte der Kapitän theoretisch eigentlich auch von Bord gehen in so einer Situation? Oder muss er auf dem Schiff bleiben bis man es irgendwie raus bekommt ?

    Soweit mir bekannt ist, ist die rechtliche Lage nicht ganz eindeutig und wohl auch Länderabhängig. Auf jeden fall ist es ein Ehrenkodex, dass der Kapitän als letzter ein Schiff verlässt. Fakt ist auf jeden Fall, dass er die Verantwortung für das Schiff, die Besatzung und ggf. Gäste trägt. Er hat dafür Sorge zu tragen, dass im Notfall zunächst alle anderen Menschen sicher das Schiff sicher verlassen können. Somit ergibt sich automatisch, dass er im der letzte ist. So kann man das auch in einschlägiger Literatur nachlesen.

    Wenn ich diese Diskussion hier verfolge, kann ich nur sagen, Leute nehmt mal eure emotionale, rosarote Brille ab. Ich kann ja verstehen, dass sich die Betroffenen und ihre zu Hause wartenden Angehörigen an jeden Strohhalm klammern, und die Berichte über eine vermutliche Rückholung Hoffnung machen. Bleibt dabei aber einmal realistisch. Erstens betrifft es nicht nur Kreuzfahrer, da sind noch genug andere Urlauber im Land. Zweitens hat unser Aussenminister vorhin in den Nachrichten erklärt, dass wohl bei der Flugbeschaffung geholfen wird, aber der Transport zu den Fliegern Sache der Reiseveranstalter ist. Dann sind wohl jetzt erst Fachleute entsandt, die bei der Klärung von Visa- und Zollfragen behilflich sein sollen. Das alles kann also noch dauern. Etwa 30 000 Menschen zurück zu holen, ist schon eine logistische Meisterleitung.

    Eine Rückholung durch die Bundeswehr wird es nur im Notfall geben, so unser Aussenminister.