Beiträge von Partypapst

    Hallo zusammen,

    ...

    Aber nun zu meiner Frage:

    Ab wann nimmt TUI ein wieder mit nach durchgemachter Erkrankung ( mit dann neg. PCR Test ) oder auch Kontakt zu Erkrankten ?

    Prinzipiell "28 Tage, nachdem man gesund ist". Ich gehe also davon aus, in der Regel 28 Tage nach Quarantäne. Evtl. ja auch bei deiner Partnerin 28 Tage nach einem Negativtest.

    Manchmal kommt es auch aufs Fahrgebiet an, Norwegen lässt seit 'nem Monat nur Geimpfte per Kreuzfahrtschiff einreisen, somit keine Genesenen.

    Allerdings hat jede Mastercard andere Konditionen und nicht jede ausgebende Bank hat die Zusatzversicherung im Angebot (Höhe wird aus dem Reisepreis berechnet)

    Am besten direkt bei der jeweiligen Bank nachfragen

    Wir hatten früher auch "nur" die Reisecard Gold (Mastercard) der Unicredit. Bei einem kleinen Unfall auf der MS3 musste ich mal die Auslandskrankenversicherung nutzen. Es stand ja die ERV dahinter. Problemlose Abwicklung der Kosten des Bordarztbesuches im Nachgang.

    Zwei Dinge, die uns nun zu einer separaten Jahreseversicherung gebracht haben. Erstens die Begrenzung des Reisepreises und die 20% Selbsbehalt bei etwaigem Reiserücktritt oder -abbruch.


    Wir sind nun bei der ERGO ohne Selbstbeteiligung und vor allem Reise-Leistungen auch bei behördlich angeordneter Quarantäne. Machen inzwischen auch einige andere, aber eben nicht alle. Viele leisten nur bei Erkrankung (PCR-Nachweis) eines Reisenden.
    Alternativ hatte ich mir den Jahrestarif der Allianz Travel angeschaut, der auch ganz ordentlich war.

    Die Covid-Zusatzversicherung zur Reisecard hatte man uns auch angeboten, sie hat aber eben auch sehr eingeschränkte Leistungen. War aber für eine Reise um die 3000 € mit 4 € auch billig.

    Leistungen aus der Jahresversicherung mussten wir noch nicht in Anspruch nehmen.

    Cruisedreamer

    Am besten mal bei incentives@tuicruises.com nachfragen. Die müssten, soweit ich dies auf der Website gelesen habe, dafür zuständig sein. Justitia könnte mir gut vorstellen, dass man, bei der Mietung eines Konferenzraumes auch eine LAN-Verbindung hat :/.

    Bleibt aber immer noch das Nadelöhr "cellular at sea". Das wird sich wohl erst mit flächendeckendem Starlink verbessern. Das "WLAN" auf den Schiffen ließe sich ja schon heute professionell auch für 3000 Clients ausrollen. So war z. B. 2019 auf der 6 die TUI Cruises App mit sämtlichen internen Kommunikations-Funktionen eigentlich immer stabil verfügbar im "Mittelamerika"-Gebiet. Die WAN-Verbindung über Satellit aber sehr unterschiedlich.

    Fürs WLAN geht's halt um gute und flächendeckende Accesspoints mit vernünftiger Controllern und eingesetztes QoS. Sonst würde ja kein Kongress oder keine Messe funktionieren.
    Auf Schiffen war es in den ersten Jahren der "Internetfreigabe" ja eher wie auf Festivalen oder im Stadion. Man hat nachträglich auf den Gang irgendeinen Accesspoint gepappt, welche laut Herstellerangaben eine gewisse Anzahl von Clients handeln kann, aber das war das reinste Chaos und ab einer gewissen Auslastung sind die Dienste gecrasht und es half nur ein Reboot.
    So kam es mir 2017 im Mittelmeer vor, war glaube ich auf der 5. Da merkte man tatsächlich, wann ein Reboot der Accesspoints passierte und das WLAN wieder eine Zeit lang funktionierte.

    Konferenzräume gibt's meines Wissens ja nur wie auf der 1 z. B. "Geistreich" und "Wissenswert" mit 164 qm (166 Personen) und 53 qm (24 Personen). Etwas groß und eher für Meetings mit Beamer/Leinwand/TV/Telefon, also lokale Besprechungen/Treffen.

    www(punkt)tuicruises.com/an-bord/innenbereiche/konferenzraeume

    Der Bereich "Incentives & Business Events" richtet sich auch eher an Tagungsplaner und komplette Schiffscharter.

    www(punkt)tuicruises.com/incentives

    Es wurden z. B. schon diverse medizinische Tagungen durchgeführt, z. B. regelmäßig im Eigennutz die Weiterbildung zum "Reisemediziner" für Kreuzfahrtschiffe. Hat der Schiffsarzt auf unserer letzten Cruise "Mittelamerika" beim Ärzte-Meeting berichtet, da er Haupt-Dozent für TC ist.

    Oder Unternehmensgruppen mieten für Kurzreisen ein komplettes Schiff, so wie es die DVAG mit AIDA schon getan hat. Im Grundegenommen ist auch die Full Metal Cruise eine Form von Schiffscharter bei TUI Cruises, wobei TUI Cruises hier eher im Joint Venture Full Metal GmbH mit anderen Organisatoren des W:O:A, EMP, Metal Hammer und RadioBob zusammenarbeitet.

    Versuchen kann man es, aber ich glaube als Büro mit Internet wird es sehr abhängig vom Fahrtgebiet auch sehr unterschiedlich taugen. Falls man küstennah in Europa unterwegs ist, taugt wahrscheinlich ein ordentlicher Roaming-Datentarif mit eigenem Mobile LTE Router mehr.

    Grüße

    PP

    Weiß jemand, welches Hotel das auf den seychellen war,?

    ...

    Ich tippe auf das Four Seasons Resort auf Desroches Island.

    Das würde auch zu den Poolbildern passen.

    Außerdem gab's auch im März einen Artikel in der Hein Blöd, dass die Produktionskosten im Hotel auf den Seychellen exorbitant waren.

    Zitat:
    Palmenstrand, Fünf-Sterne-Hotel auf den Seychellen Teurer „Traumschiff“-Dreh in Luxus-Resort

    Ich kann dir nur zustimmen, auf unserer Asienreise konnte ich nicht mal bei Picr ein Foto hochladen, da kann man Arbeiten mit großen Datenmengen komplett vergessen. Ich bin kein Fachmann was „die Machbarkeit“ von guten Verbindungen auf See ausmacht, ist es nur eine Frage des Geldes oder ist es technisch gar nicht möglich? Auf der anderen Seite schickt Elon Musk nicht grade hunderte Kühlschrankgrosse Satelliten ins All um das möglich zu machen?

    Ich empfand das jetzt sehr unterschiedlich auf den Schiffen. Februar 2019 auf der MS6 Mittelamerika: Absolut passabel, sowohl Social Media Flat als auch 3GB Daten-Paket absolut ausreichend für Mail, Fernwartung (VPN/RDP als auch AnyDesk) und Social Media.
    Hier hängt natürlich sehr viel auch von der eingesetzten Technik an Bord ab. Die Bereitstellung auf diesen vielen Ebenen mit Stahl dazwischen und z. B. Hunderten Usern am Pooldeck ist nicht trivial, aber trotzdem bleibt das Bottleneck immer die WAN-Verbindung. Das ist in europäischer Küstennähe (außerhalb Deutschlands) etwas einfacher als auf See.
    Für verbindungskritische Protokolle wie Videokonferenz wird das aktuell nie ausreichen. Bei Hunderten gleichzeitigen Usern, dann noch dem wahrscheinlich eingesetzten QoS, also der niedrigen Güteklassifizierung der Passagierdatenkommunikation und der höchstwwahrscheinlich auch eingesetzten Bandbreitenbeschränkung, ist da technisch schon wenig Aussicht auf Besserung. Satellitentraffic ist teuer, sieht man ja auch beim genannten Starlink-Projekt von Elon Musk. In der ersten Phase mit knapp 800 Satelliten wären sie immer in den roten Zahlen. Außerdem beschränkt sich die erste Phase eh auf Nordamerika, also gezielt die Gebiete zwischen 45. und 76. Breitengrad, wobei um den 53. Breitengrad der beste Beam sein soll.
    Wird also für diese Reise keine Rolle spielen
    .

    Hallo,

    im Newsletter gestern gab's ja die Ankündigung, dass TUI Cruises mit der MS1 ab 10.12.2020 von Deutschland aus für 35 Tage in die Karibik reisen möchte. 8)
    Dabei soll es dann über Weihnachten und Silvester 9 Tage an einem Privatstrand geben.

    Welcher Strand könnte das sein, also welche Insel wird da angelaufen?

    Grüße

    PP

    Eigentlich macht Carnival es seit 2015 ähnlich. Sie sind Eigentümer der Costa Crociere, der die Schiffe gehören. Der Betrieb der Schiffe wird aber seitdem durch die Carnival Maritime GmbH in Hamburg organisiert. Von hier aus nicht nur für AIDA, sondern auch für die italienische Costa Crociere und für Costa Asia. Ob das erfolgversprechend ist, wenn Goldman Sachs und JP Morgan die Kreditgeber sein sollen und der Bund dann bürgen soll, steht in den Sternen. Ich denke, der Bund bevorzugt in solchen Fällen die KfW.

    Natürlich wurde es kommuniziert. Der Flug war als Direktflug deklariert. Die Bezeichnung "Direktflug" zeichnet einen Flug aus, bei dem es u.U. eine Zwischenlandung gibt. Diese Bezeichnung ist international üblich, und keine Besonderheit von TUIfly.

    Ganz im Gegensatz dazu gibt es Flüge ohne Zwischenlandung. Diese sind dann als NON STOP Flüge ausgeschrieben. Eben ganz im Gegensatz zum Direktflug.

    ;):)8)

    Da hast du zwar recht, allerdings ist der "Direktflug" mit Zwischenlandung unter Umständen inzwischen ein Reisemangel (z. B. AG Rostock, AZ: 47 C 241/10, 18.03.2011). DIe Deklaration von Direktflug und Non-Stop-Flug kollidiert hier mit deutschem Verbraucherrecht.

    Hierbei ging's im Übrigen genau um einen Kreuzfahrtzubringer.

    reise-recht-wiki(punkt)de/unterbrechung-eines-direktfluges-und-laerm-auf-einem-kreuzfahrtschiffals-reisemaengel-urteil-az-47-c-241-10-ag-rostock.html

    Gegenteilige Urteile sind zumeist über 10 Jahre älter.

    BTW: Im Flughafen RHO scheinen sie umgebaut, aber leider noch nicht alle Mängel beseitigt zu haben. Zumindest sind die Check-In Schalter nun an die Kofferbänder angebunden, so dass man sich nicht mehr 3x (Check-In, Koffer, Sicherheitskontrolle) anstellen muss. Allerdings starteten bei uns 3 Condor-Flüge innerhalb von 1h und somit wirkten die Mitarbeiter trotzdem wieder überfordert. Es gab nur 1 Baggage Drop Off für alle 3 Flüge, einen Premium Schalter und 7 Schalter für normalen CheckIn. Die Beobachtung hat gezeigt, dass es keinen Unterschied machte, ob man vorher Online eingecheckt hatte oder nicht. Etwas Chaos brach aus, als vom ersten Flug nach DUS das Boarding am laufen war, aber in der Schlange noch Fluggäste dorthin waren. Naja, es ging dann irgendwie, aber organisatorisch semioptimal.
    Sowohl die Filoxenia, als auch die SkyServ Lounge sind dieses Jahr leider nicht offen, so dass also auch keinen "VIP-CheckIn" ohne Anstehen gibt.
    Ist allerdings durch das verringerte Fluggastaufkommen noch erträglich. Insgesamt hat das Prozedere fast 1,5h gedauert, so dass bei Ankunft am Gate das Boarding startete.

    Wie gesagt, so leer haben wir Rhodos noch nie erlebt. Wir haben extra Fotos in der Altstadt von Rhodos oder z. B. der Rittergasse Odos Ippoton mit den letzten von 2018 verglichen. Ein riesen Unterschied. Angenehm, aber manchmal auch irritierend. Haben auch mit dem ein oder anderen Ladeninhaber gesprochen. Die wissen im Moment auch nicht, ob und wie es weitergeht angesichts des bevorstehenden Winters. Dabei ist das jetzt noch eine Insel, die weniger von Coronamaßnahmen betroffen war/ist.
    Wenn's unbedingt nach Symi gehen soll, würde ich schauen, ob das im Hotel vermittelt werden kann. Ansonsten ist das ja täglich von Rhodos City aus möglich, entweder mit dem "normalen" Ausflugsboot gemütlich in 1,5-2 Stunden oder mit dem Speed-/Tragflächenboot in 45 Minuten. Von Kiotari aus müsst ihr dann allerdings zeitig aufstehen. ;) Die starten ja meist zwischen 08.00 und 09.30 Uhr.

    Bei GetYourGuide zum Beispiel werden auch Bootstouren nach Symi (8-9h) mit Hoteltransfer (auch Kiotari) angeboten.

    Viel Spaß auf Rhodos. Aus dem gleichen Grund sind wir vor 3 Wochen auch dort gewesen im Port Royal in Kolymbia.
    Da wir zuvor auch schon einige Ausflüge auf Rhodos gemacht hatten, waren wir dieses Mal z. B. segeln von der Marina Rhodos zu drei schönen Badebuchten (Anthony Quinn Bay, Ladikou Bay, Kalithea Bay) Wein und kleines Mittagessen gab's an Bord. Da angenehme Brise weht, konnte man auch gut an der Küste entlang shippern. Unser Reiseveranstalter hat die Tour vermittelt. Wir wurden vom Skipper vom Hotel abgeholt. Da allgemein relativ wenig los ist auf Rhodos derzeit, waren wir auch nur 4 Personen an Bord inkl. Skipper. Also sehr angenehm.

    ...

    Was den Journalismus betrifft, wissen wohl alle, die damit irgendwo zu tun haben, dass das ein Völkchen für sich ist. Reißerische Überschriften verkaufen sich besser als "Alles gut". Nur das zählt. Richtigstellungen kommen, wenn überhaupt, nur als Randnotiz. Das muss man nicht gut finden, ist es auch nicht, aber es ist Realität. Die Medien sind in der Lage etwas hochzubringen aber ebenso es in Grund und Boden zu stampfen. Das ist heute im Online-Zeitalter einfacher den je, und es geht viel schneller.

    Ich wollte damit sagen, dass das eben gar kein Journalismus ist, sondern Boulevard-Presse. Das lernst du auch auf keiner Journalistenschule oder im Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften.
    Ein großer Unterschied, der aber offensichtlich nicht jedem bekannt ist. Dafür muss man eigentlich auch kein Insider sein, dies zu erkennen.
    Um etwas zu pushen oder den Daumen nach unten zu senken, muss ich heutzutage noch weniger Journalist sein. Da reicht Reichweite in den meisten Fällen aus, zumindest zielgruppenorientiert.
    Nur deshalb haben reichweitenstarke "Influencer" und "Youtuber" ein auskömmliches Leben. Die Qualität des Posts oder Intelligenz des Absenders ist da nahezu egal. Hat also mit Journalismus genauso viel zu tun, wie ein Fiat 500 mit Großraumlimousinen.