googelt mal "Welt am Sonntag" und den folgenden Bericht, da wird sogar davon ausgegangen ( Verbraucherzentrale) , das man jetzt schon bis Ende August Pauschalreisen kostenlos stornieren kann und es wird noch einmal auf die !4-Tage Regelung, Also Auszahlung des Reisepreises innerhalb 14 Tage nach erfolgtem Rücktritt:
"Urlaub bis Ende August – so stornieren Sie jetzt Ihre Pauschalreise"
Die Verbraucherzentrale hat aus einem in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten berichtet und dieser Professor vertritt diese Meinung.
Er begründet dies damit, dass ein Urlaub bis Ende August nur mit erheblichen Einschränkungen möglich sei. Warum Ende August und nicht Ende Juli oder Ende November? Einschränkungen im Vergleich wozu? Dem Urlaub im Ausland 2019 oder mit den Einschränkungen eines Urlaubs 2020 zu Hause? Was ist da der Maßstab?
Es gibt inzwischen ein Gutachten, dass zu einem anderen Ergebnis kommt und irgendwann wird die Rechtsprechung für Rechtssicherheit sorgen.
Und diese Verbraucherzentrale, die mit der Verbreitung dieser Meldung den Urlaub in Deutschland forciert bezeichnet die Preiserhöhung der Ferienimmobilien dann als "unfair". Was ist daran unfair, wenn diese Anbieter aufgrund der Nachfrage einen Teil der Verluste aus dem nicht vorhandenen Ostergeschäft kompensieren?
Kein Wort zum Vorschlag des Tourismusbeauftragten der Bundesregierung, Bareiß, einen staatlich garantierten Rettungsschirm über die Reisebranche zu spannen. Damit wären dann die Kundengelder wirklich sicher und auch touristische Einrichtungen wie Hotels, Restaurants, auch Reisebüros, hätten eine Zukunftsperspektive.
Wie soll sich die wirtschaftliche Situation Südeuropas denn in vielen Regionen entwickeln, wenn dort die Haupteinnahmen aus dem Tourismus wegbrechen? Und wer bezahlt das dann ganz solidarisch?
LG
Peter
Sorry, wir sollten wieder zum Thema kommen...