Kopenhagen, wir kommen
Die erste Nacht hatten wir hinter uns gebracht und dabei auch die Storebeltbrücke durchfahren, die Seeland mit Fünen verbindet.
Ich persönlich hatte das schaukeln vermisst, welches einen in den Schlaf bringt. Die Ostsee war die Woche über ein stiller See. Gut geschlafen hatten wir trotzdem.
Wir wollten die Landtage ruhig angehen und alles auf eigene Faust erkunden. In Kopenhagen und Oslo war ich schon, deshalb kannte ich diese Städte ein wenig.
Für meine Tochter war das Neuland, welches zu entdecken galt.
Der heutige Tag sollte wieder sehr sonnig werden.
Da ich der Frühaufsteher der Familie bin, den Kaffee lieber an Deck trinke als aus der Kabineneigenen Maschine, bin ich morgens immer los, um das einlaufen im Hafen zu beobachten. Meine Tochter hatte so Zeit, sich für den Tag fertig zu machen. (Was manchmal auch schon einmal dauern kann) ![]()
Vor dem Landgang stärkten wir uns im Atlantik Brasserie, mit French Toast, Omelett, Fisch, Wurst und Käse, alles was das Herz begehrt. Mit sehr gutem Service,
wir wurden von drei Mann gleichzeitig bedient.
Dann machten wir uns auf den Weg, vorbei an der Magellan, die mit uns in Kopenhagen an der Pier lag.
Der Weg zu Fuß führt zwangsläufig an der kleinen Meerjungfrau, dem Wahrzeichen Kopenhagens vorbei, welches man leicht übersehen kann.
Zum einen, weil sie so klein ist, zum anderen weil immer viele Leute davor stehen.
Weiter ging es Richtung Wasserbus, unserem ersten Ziel. Wir sind ja große Freunde des öffentlichen Nahverkehrs, hier gibt es auch eine Wasserverbindung.
Rechts im Bild ankert die königliche Yacht Dannebrog.
Der rote Teppich wurde ausgerollt und Blumengebinde aufgehängt, doch wussten wir nicht für wen, wir hatten den Besuch verpasst. ![]()
Egal, unser „Bus“ kam…
…und fuhr uns kreuz und quer durch den Hafen,
…vorbei an Kopenhagens Oper,
…vorbei auch am Nyhavn,
und dem angesagten Jazz Club The Standart.
An der königlichen Bibliothek verließen wir den Wasserbus und gingen Richtung Schloss Christiansborg.
Von dort starteten wir unseren kleinen Rundgang durch Kopenhagen.
Auf dem Weg zum königlichen Bibliotheksgarten wurde meine erwachsene Tochter wieder zum kleinen Mädchen. ![]()
Nachdem wir das Schloss umrundet hatten ging es zum Hard Rock Cafe. Auch dieser Laden hat einen neuen Fan. ![]()
Anschließend bummelten wir durch Kopenhagens größtes Shoppinggebiet. Die Strøget ist eine der längsten Fußgängerzonen Europas…
(hier war meine Aufgabe hauptsächlich das fotografieren der Modehäuser. 8o)
…..weiter zum Rundetårn, einen runden Turm aus dem 17. Jahrhundert. Dieser ist das älteste funktionsfähige Observatorium Europas.
Der Rundetårn wurde von Christian IV. zwischen 1637 und 1642 erbaut.
Der Weg zur Aussichtsplattform führt über den einmaligen „Schneckengang“ der 209 Meter lang ist und sich 7 ½ Mal um den hohlen Kern des Turms windet.
Dort oben gab es eine phantastische Aussicht über Kopenhagen.
Die Wissenschaftler verließen schon vor geraumer Zeit das Observatorium, aber es wird noch immer von Hobbyastronomen genutzt.
Auf dem Weg nach unten, entdeckte meine Tochter einen Gang…
…da ich ja von Haus aus neugierig bin, wollte ich da auch rein, durfte aber nicht bis zum Ende.
Als neue Attraktion kann man nun auch den Kern des Turms sehen, auf einer Glasplatte, die 25 Meter über dem Boden schwebt.
Das Glas ist mehr als 50 mm dick und kann bis zu 900 kg pro Quadratmeter tragen.
Hätte ich locker geschafft, aber Töchterchen hatte Angst um Papa. ![]()
Wieder draußen sahen wir jede Menge Pferde….
…auf unseren Weg zum Nyhavn.
Dort wurde noch eine kleine Pause gemacht, bevor die letzten Kronen für leckeres Softeis ausgegeben wurden.
Wieder an Bord, war ein wenig Wellness angesagt. Wir sind kurz schwimmen gegangen und anschließend in die Sauna. Auch die Infrarot Kabine hatten wir getestet,
diese war in dem Spa Kabinen Angebot inkludiert.
Danach hatten wir uns an Hand der Speisepläne das Restaurant ausgesucht, die Wahl fiel auf Atlantik Brasserie, dort hatten wir lecker zu Abend gegessen und anschließend den Abend im Theater ausklingen lassen. Rock the Boat.
Am Abend lag ein Brief der auf der Kabine. Dieser sollte den nächsten Tag ein wenig aufregender machen…
Viele Grüße vom Torfschiffer
Torsten
