Mehr Passagiere bei gleicher Logistik?

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • peter42

    Hallo,

    wir haben die Taufe und die Jungferfahrt mit der 5 gemacht da hat alles gut geklappt.

    Du schreibst nach 5 Monaten haperte es noch, das kannst du nicht wissen wenn du nicht die ganze Zeit

    an Bord warst.

    schöne Grüße

    Günter

  • Ich denke immer wenn ein neues Schiff in Dienst gestellt wird und ein Teil der Mitarbeiter von bisherigen Schiffen abgezogen wird um das neue Schiff „auszustatten“ oder es generell Personalwechsel gibt, kann es zu Problemen kommen, sowohl auf den bisherigen Schiffen als auch auf dem Neuen. Das geht doch jedem von uns auch so, neuer Job, neues Umfeld, da sind wir auch nicht sofort perfekt und wenn dann auch noch die Technik streikt...

  • Wir waren im August auf der 1, das Schiff war ausgebucht. Ich könnte nicht sagen, dass es bei Check-in besonders lange gedauert hätte, da habe ich am Flughafen in Antalya schon deutlich länger gewartet, gleiches gilt bei der Ausschiffung oder in den Restaurants. Mehrfach im Atlantik gewesen, es hat immer alles geklappt, auch wenn wir "wild" durch die Menues gewechselt haben.

    Der einzige Schwachpunkt war der Treffpunkt für die Ausflüge. Alles in der SchauBar, für alle Ausflüge. Lange Schlangen, weil niemand wusste, für welche Ausflüge angestanden wird. Das war früher deutlich besser, als es mehrere Treffpunkte für die verschiedenen Ausflüge gab.

  • Wir waren auch auf der MS 1 bei der Reise Südnorwegen mit Flam vom 20.08.bis 28.08.

    Bei uns hat es in Kiel beim Eincheckenauch ein wenig gehakt, waren wir aber selbst Schuld, da wir nicht online eingecheckt hatten. Beim Online Check-in lief es deutlich schneller. Ein Mitarbeiter von TUI lenkte uns dann auch dort hin. Dann ging es RuckZuck mit einem dort ausgedruckten Schiffspass. Die Bordkarte gab es dann im Briefumschlag an der Kabinentür.

    Am Bahnhof selbst gab auch eine Schlange bei der Kofferabgabe, na ja waren gerade zwei Züge angekommen.

    Wir haben das dann umgangen und sind zu viert mit einem Taxi zum Schiff(mit TIP für insgesamt 10 Euro).Dort ging die Kofferabgabe dann zügig.

    Auf der Reise waren wir mit den Abläufen sehr zufrieden. Wir haben fast ausschließlich sehr engagierte Crewmitglieder erlebt und nie irgendwo lange anstehen müssen.

    Vielleicht aber auch, weil wir oft in den Zuzahlbereichen waren.

    In TUI Bar oder Schaubar habe ich gesehen, daß es sich oft knubbelte. Abends aber auch logisch war, weil sich im kühlen Norwegen dann nur noch wenige in den Aussenbereichen aufhielten, haben wir aber auch schon auf anderen Schiffen bei kühlem oder regnerischem Wetter erlebt.

    Da hilft nur eines, sich antizyklisch zu verhalten, dann findet sich noch irgendwo ein ruhigeres Plätzchen.

    Bei den Ausflügen hatte TUi ja das Konzept verändert und traf sich nicht mehr ausflugsweise an verschiedenen Orten um dann gruppenweise zum Bus zu gehen, sondern in der Schaubar und bekam dort eine Busnummer und konnte individuell zum Bus gehen. Dies hatte bei einer Reise mit der MS 5 im Frühjahr bei uns hervorragend funktioniert, da man hier einen Einbahnverkehr über das Aussendeck an der Schaubar eingerichtet hatte. Warum das jetzt,wie ich auch bemerkt hatte nicht so klappte weiß ich nicht. Aber man hat reagiert und wir trafen uns zu einem Ausflug in Stavanger dann auch im Theater. Hat an diesem Tag gut funktioniert. Auch sonst hatten wir beim Verlassen des Schiffes „auf eigene Faust“ und auch beim „ Willkommen Daheim“ keinerlei Staus.

    Das war auf anderen Reisen auch schon mal nicht so. Wie gesagt „ wenn möglich antizyklisch Verhalten“.

    Bei der Abreise in Bremerhafen haben wir das Schiff dann kurz vor 11 Uhr problemlos verlassen und sind mit dem letzten Shuttlebus zum Hauptbahnhof gefahren. Dort gab es dann vor dem Bahnhof auch ziemlichen Auflauf von ankommenden Gästen.

    Aber das ist schon mal so im „Massentourismus“ ( eigentlich wollte ich diesen Begriff gar nicht verwenden).

    Insgesamt hat uns das Schiff sehr gut gefallen mit allem was dazu gehört ( v.a.. Supercrew).

  • Hallo Seefreund,

    danke für Deine ausführliche Beschreibung. Es ist schon interessant - die selbe Reise und unterschiedliche Eindrücke;). Wie Du sagst, antizyklisch ist wohl das Zauberwort. Auf dem Schiff hatten wir auch in den AI-Bereichen keine echten Probleme. Nur Check-in und Check-out war grenzwertig - mit der An- und Abreise waren wir diesmal auch nicht sehr flexibel - von München direkt auf das Schiff und dann auch wieder direkt zurück. Beim Landgang war es der TUI-Ausflug in Flam - erst warten in der Abtanzbar, und dann alle auf einmal los schicken --Stau-- und dann hetzen um den Anschluss zu bekommen. Das kann man (TUI) auch besser machen. Nächstes Jahr geht es mit der MS3 nach Island - schaun ma mal wie es mit dem 'alten' Schiff geht^^

  • Hallo Hobby-Kreuzer

    auch ich bin über die extrem unterschiedlichen Eindrücke einigermaßen überrascht. Scheint dann doch großteils am antizyklischen Verhalten zu liegen.

    Wir haben bei unseren bisherigen Reisen mit MS festgestellt, das die Vormittagsausflüge extrem genutzt werden. Dann kommen natürlich auch noch die Ganztagsausflüge dazu. Da hat es hier und da auch schon manchmal gehakt,so das ich mir denke,das man bei

    Halbtagsausflügen Besser die Nachmittagsausflüge bei TUI Bucht.

    Auf dieser Reise haben wir, wie bereits gesagt nur in Stavanger den Ganztagsausflug zum Preikestolen gebucht, wo es gut funktionierte.

    Ansonsten sind wir vormittags immer etwas später auf eigene Faust gestartet, hat immer gut geklappt.

    In Flam hatten wir eine Fähre nach Gutvangen durch den Naroyfyord erst vor Ort an der Touristinfo gebucht. Sind da auch gut vom Schiff gekommen, dann hat es bei der Abfahrt der Fähre um 11 Uhr etwas gestaut. „Ist wohl trotz antizyklischen Verhalten manchmal nicht zu vermeiden“. X/?(:sleeping:

  • Also beim Checkin erinnere ich mich mit Grauen an unsere QM2 Kurzreise vor einigen Jahren.

    Das kann TC nicht toppen.

    Früher Flug nach London, Bus recht gut und zeitnah nach Southampton.

    Dort im Hafen angekommen gab es keinerlei Möglichkeit Wasser zu lassen, so das wir unseren Sohn 2 oder 3 Jahre alt mehr oder weniger direkt auf der Strasse erlösen mussten. Denn die langen Schlangen bei der Passkontrolle vor dem Hafenterminal hätte er nicht überstanden.

    Im Terminal erhielt man dann eine Zuordnung (Gruppennummer oder Farbe) dann hiess es stundenlang warten ohne irgendwelche Ablenkungsmöglichkeiten. Es gab einen Shop der zwei Arten Sandwiches hatte, das war schon alles.

    Irgendwann wurde dann die eigene Gruppe aufgerufen und man kam aufs Schiff.

    Ganz ehrlich, da bin ich lieber in einer langen Warteschlange die sich gelegentlich bewegt, als sich hinzusetzen und nicht im Ansatz zu erkennen, ob man in Minuten, wenigen oder vielen Stunden dran kommt.