Na, dann wollen wir mal weiter über Fuerteventura fahren…..
Von „El Cotillo“ aus machten wir uns auf den Weg an die schroffe Küste im Westen zum „Playa Valle“. Die Abzweigung in den Bergen übersehen die meisten Touristen, die auf eigene Faust unterwegs sind. Auf dem Weg dorthin gab es von weitem erstmal eine Ziegenfarm zu sehen.
Da war das Gemecker groß….
Der Weg runter an die Küste:
An dieser Bucht existiert nur eine Feriensiedlung, die auch zum großen Teil nicht bewohnt bzw. bewirtschaftet wird.
Wie so oft wurde hier geplant, angefangen zu bauen, Pleite gegangen und dem Verfall gewidmet. Ach ja und es gibt keinerlei Handy oder Internet Empfang. Weiterhin wurde in dieser Bucht das Baden auf Grund der starken Strömung und der großen Wellen verboten. Sonst ist die Bucht sehr schön, aber baden würde ich auch nicht.
Eine imposante Felsschlucht:
Dort ist mir Knut fast ausgebüxt, er liebt ja solche Klettereien.
Es ging nun weiter in Richtung Betancuria, der ehemaligen Inselhauptstadt.
Wir hielten an einem Aussichtspunkt, dem „Estatuas de Morro Velosa“, mit einem spektakulären und grandiosen Ausblick über die kargen Berge und Betancuria. Dieser Platz liegt etwas unterhalb dem „Mirador Morro Velosa“, zu dem wir dann nicht mehr hinauf gefahren sind. Dieser liegt 640m hoch. Wir haben hier ein prächtiges Farben/Lichtspiel der Landschaft erlebt, wie es Claudia @maischo auch in ihrem Reisebericht beschrieben hat.
Der Blick auf Betancuria:
Kurz vor dem Ortseingang von Bentancuria schauten wir uns noch die Ruinen eines alten Franziskaner Klosters aus dem Jahr 1416 an:
Inzwischen meldete sich bei uns Allen der Hunger und wir stellten fest, dass wir bereits nach 15.00 hatten, also definitiv Essenszeit. Daher hatten wir keine Zeit mehr für Betancuria. Lutz brachte uns zu einer Finca im Nachbarort „Vega de Rio Palmas“. Der Weg führte uns durch das Tal der tausend Palmen:
Nun zur Finca „Casa de la Naturaleza“. Sie ist ziemlich unbekannt aber der Hammer. Claudia @maischo, kann es sein, dass ihr auch dort wart? Du hast es ähnlich beschrieben.
Frank und ich haben uns diese Tapas Platte geteilt, es war völlig ausreichend.
Wir saßen sehr entspannt und gemütlich zusammen. Ich hätte hier noch länger bleiben können. Man kann hier super abschalten. Als Lutz zum Aufbruch rief, musste ich mich wieder in die Realität zurückholen. Natürlich kamen wir in Puerto del Rosario pünktlich um ca.17.00 Uhr an.Ein ganz toller Tag mit einem kompetenten, freundlichen und sympathischen Tourguide. Er konnte uns viel über die Insel erzählen. Wir wurden nie gehetzt und er hat uns überall so viel Zeit gelassen, wie wir brauchten. Ihm war es auch egal, dass wir eine ganze Stunde länger als geplant unterwegs waren.
Abends fuhren wir noch bis nach Lanzarote. Wir hätten noch an Land gehen können, aber dazu waren wir nach diesem schönen Ausflug viel zu müde. An Bord gab es noch eine Poolparty mit guter Stimmung.
Wie wir den Tag auf Lanzarote verbracht haben, erfahrt ihr Morgen oder später…..
Viele Grüße Eva

