Beiträge von Gisi

    Egal welche Art von Reise, Probleme können immer auftreten.

    Mir fällt dabei unsere Flusskreuzfahrt auf der Donau ein. 2011 sollte es von Passau

    bis ins Donaudelta gehen. Wir kamen nur bis etwa Stromkilometer 500, dann war

    Schluss. Das Schifffahrtsamt hatte die Weiterfahrt wegen Nierdrigwasser untersagt.

    Der Veranstalter (Transocean) spendierte dafür einen Ausflug nach Bukarest

    vom letzten möglichen Anleger aus. Wir verzichteten darauf, denn das war uns

    mit drei Stunden Anfahrt zu weit und zu anstrengend. Um die Tage auszufüllen,

    die nun übrig waren, hatten wir jeweils zwei Tage in Wien und Budapest. (Planmäßig wäre das jeweils

    nur einer gewesen). Das kam uns sehr entgegen.

    Wir haben im Nachhinein aber trotzdem Beschwerde eingelegt. Nicht wegen der Sache als solche,

    dafür konnte der Veranstalter nichts. Aber das Niedrigwasser war schon beim Ablegen in Passau bekannt,

    und es wurde den Gästen erst mitgeteilt, als wir bereits unterwegs waren. Über drei Tage

    wurde immer noch gesagt, dass wir voraussichtlich das Delta nicht werden anfahren können.

    Es hätte Tage heftig regnen müssen, um den Wasserstand auszugleichen. Der Veranstalter

    hätte also bei der Einschiffung die Gäste informieren müssen, dass die Reise nicht wie geplant

    durchgeführt werden kann. So hätte jeder die Möglichkeit bekommen müssen, zurückzutreten.

    Nur aus diesem Grund haben wir damals eine Entschädigung in Höhe von 300 Euro in Form

    eines Gutascheins bekommen, den wir dann zwei Jahre später für unsere Rhonefahrt genutzt haben.

    LG Gisi

    Aber halt nicht das, was man geplant hatte!

    Wie oft im Leben passiert es, dass irgend etwas nicht so läuft, wie geplant.

    Ob nun zum ungünstigsten Zeitpunkt das Auto in die Werkstatt muss, die Gesundheit

    einen Plan zunichte macht oder der Chef den Urlaub streicht, ein Geburtstag

    wegen Überstunden ausfällt, das Wetter der geplanten Gartenparty einen Strich

    durch die Rechnung macht und was sonst alles noch so passieren kann.

    Sicher ist das im Augenblick ärgerlich, aber ich rege mich grundsätzlich nicht

    über Dinge auf, deren Änderung nicht in meiner Macht liegt. Also, machen wir das

    Beste daraus und freuen uns, das nichts Schlimmeres passiert ist. Sollte ein Verschulden

    vorliegen, das eine Schadensersatzorderung nötig macht, wird das danach geregelt. Sonst ist

    der nächste Herzinfarkt nämlich vorprogrammiert, und der macht dann wahrscheinlich

    viele Planungen zunichte.

    LG Gisi

    Naja, das Highlight der Reise wurde nicht angelaufen. Flåm steuert Mein Schiff nur zweimal im Jahr an, das war ein Grund der Buchung.

    Olden wurde verspätet angefahren, so dass der geplante Ausflug nicht wahrgenommen werden konnte.

    Genau diese beiden Häfen bzw. Fjorde haben für uns die Reise ausgemacht!

    Das auf Reisen, egal wie, immer irgend etwas Unvorhergesehenes passieren kann, wurde ja schon erwähnt.

    Wenn ich aufs Schiff gehe, weiß ich doch, dass wetterbedingt, oder auch aus poltischen Gründen, es immer zu Änderungen kommen kann.

    Wir konnten auch schon einmal die Kanalinseln wetterbedingt nicht anlaufen, hatten uns drauf gefreut. Aber Sicherheit geht

    nun einmal vor. Aber sich deshalb die ganze Reise zu vermiesen wäre doch blöd! Wenn es dann noch einen Bonbon

    in Form eines Bordguthabens gibt, ist das doch OK.

    Bei manchen Menschen, denke ich immer, die sollten besser zu Hause bleiben, aber da läuft auch nicht immer

    alles rund.

    Reis mit rohem Ei und eingelegtem Gemüse, Miso und andere Suppen, geräucherten Tofu, eingelegte Pflaumen, fermentierte Sojabohnen mit Senf, gesalzenen und gegrillten Lachs, gehobelten Weisskohl mit Sesamsosse, gerollte süsse Omeletts uvm.

    Das darfst Du alles ganz alleine essen, da nehme ich Dir nichts von weg. X(X(X(

    Wupperschiff hat das ja wunderbar erklärt. Nicht unerwähnt sollte vielleicht noch bleiben, dass der/die GGF - Nutzer ja andere Dinge im Rahmen der AI dafür nicht nutzen, aber im Vorfeld schon bezahlt haben. Es geht ja wohl kaum jemand erst in ein Zuzahlrestaurant zum Abendessen und anschließend ins Atlantik.(oder umgekehrt).

    Noch ein Wort zu der Café - Lounge. Wir waren auf der MS4 da ja auch ohne GGF ab und zu dort. Für einen Kafee und ein paar Pralinchen ist das ja OK, aber für mehr sind und diese Designermöbel zu unbequem.

    Akzeptiere doch einfach, dass sehr viele Passagiere das anders sehen und sich entsprechend anders verhalten.

    Hier ist wieder einmal jemand, der dem elitären Kreis widerspricht, und wird gleich zurechtgewiesen.

    Warum wird nicht akzeptiert, das TiPi eine andere Meinung hat als andere? Diese Einstellungen hier

    zum GGF und Bordguthaben sind doch alle subjektiv.

    Ich würde weder das teure GGF dazubuchen (wenn ich im Diamanten mal ein Glas Schampus trinken möchte, kann ich das so bezahlen,

    das Gleiche gilt für Zuzahlrestaurants). Das die Shops teuer sind, ist eine Tatsache. Viele Menschen neigen hier zu "Lustkäufen",

    da man sich ja im Urlaub mal was gönnt. Hier überwiegt wohl der emotionale Aspekt. Auch die Nutzung der völlig überteuerten Spa-Anwendungen

    haben wohl eher was mit Urlaubsfeeling und Langerweile zu tun.

    Das Ausflüge unterschiedlich gehändelt werden, hat wie Wupperschiff anmerkt, sich unterschiedliche Gründe, der eine ist abenteuerlustiger,

    der andere legt mehr Wert auf Sicherheit. Fakt ist, jeder Ausflug kostet Geld und muss bezahlt werden. Ob nun Jemand das Geld vorher irgendwo bunkert,

    oder einfach die "Portokasse" nutzt ist individuell.

    Guten Morgen,

    ja, das Koffer packen :)! Viele Jahre habe ich da mit meinem Mann auch jedes Mal Diskussionen geführt. Warum dies! Warum Jenes?

    Meist war es zu viel. Heute packe ich schon sehr überlegt. Wenn auch immer noch: lieber ein Stück mehr und nicht brauchen, als

    umgekehrt. Das ist wie mit dem Regenschirm. Aber da weder mein Mann noch ich mehr in der Lage sind größere und schwerde

    Gepäckstückstücke zu bewältigen, muss ich da schon gut sortieren. Somit ist der Kofferinhalt, je nach Reise, schon gut durchdacht.

    Bei größeren und längeren Reisen lassen wir die Koffer transportieren.

    LG Gisi

    Wobei TC da sicher noch die Einäugigen unter den Blinden sind und die medizinische Versorgung (auch der Crew) auf breitere Basis auch durch die Reederei gestellt wird.

    Du scheinst zu vergessen oder es nicht zu wissen, dass das gesamte Hotelpersonal nicht bei TUIcruises angestellt ist. Diese ganzen Mitarbeiter kommen von einer Agentur (Seachef), die auch Arbeitgeber ist. Diese wiederum unterliegen europäischen/internationalen Arbeitsgesetzen. Je nach Position gibt es Einzelverträge. Aber wie allen juristisch Informierten bekannt sein dürfte, darf kein Einzelvertrag schlechter ssein als die gesetzlichen Bestimmungen. Schwarze Schafe lasse ich jetzt mal aussen vor.

    So, und ich packe jetzt Koffer um das nächste Trinkgeld unter Mitarbeiter der Kussmundschönheit zu bringen,

    damit die sich im nächten Supermarkt mit Schokolade eindecken können. Erst mal müssen wir uns aber

    am Freitag durch Hamburg wühlen. ;):);):)

    Schöner Beitrag der zeigt was der Begriff > "Lebensqualität" < für eine Bedeutung haben kann. Man muss das GGF Paket nicht haben. Wer es allerdings bucht, erhält ein Stück Lebensqualität dazu.

    Ja, mit dem nötigen Klein(Groß)-Geld kann man sich eine ganze Menge Lebensqualität erkaufen - was auch jeder Einzelne immer darunter verstehen mag.

    Hallo Wupperschiff . Siehst du das nicht ein wenig streng mit vorher Trinkgeld geben - bessere Leistung erschleichen - oder gar Bestechung? Ich lächle doch auch manchmal jemanden an der mir entgegenkommt und freue mich über ein Lächeln zurück . Wenn ich das erst mache wenn der Entgegenkommende vorbei ist, dann ist es dafür zu spät.

    Ich denke nicht, dass das weit hergeholt ist. Der Vergleich mit dem Lächeln hinkt da gewaltig. "Geld regiert die Welt", das ist so, das war immer so und das wird auch immer so bleiben. Die meisten Menschen sind käuflich, es ist nur eine Frage der Summe. Sollte der bei Wupperschiff genannte Rezeptionist seinen Arbeitspaltz mit diesem Verhalten aufs Spiel setzen, hat er sich das selbst zuzuschreiben. Aber wo kein Kläger, da kein Richter.

    Entschuldige, wenn mein Bauchgefühl daran zweifelt.

    Es weiß niemand, wieviel Geld in den Briefumschlägen steckt, die dort in die Sammelkiste geworfen werden. Nur die, die es zählen.

    Es kann auch keiner mehr nachvollziehen, ob und wie die Briefumschläge adressiert waren. Da kann man nur Vertrauen haben - oder eben nicht!

    Völlig richtig. Nur handeln diverse Touris nicht so. Frei nach der Devise:


    Egal ob Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien.

    Diese Touris sollten nur darauf achten, dass das Fettnäpfchen nicht im Gefängnis endet.

    Da reicht schon eine öffentliche Missäußerung gegen gekrönte (oder auch ungekrönte) Häupter

    oder Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit.

    * Wenn Du in Tokio dem Taxifahrer (Schwarzer Anzug + Weiße Handschuhe) ein Trinkgeld gibst, ist das nicht nur ein "no go", sondern eine Beleidigung, eine Missachtung und Abqualifizierung seiner Person. Er wird das Trinkgeld entrüstet, beleidigt und entsetzt ablehnen.


    * Wenn Du in Kairo oder Alexandria dem Taxifahrer ein Trinkgeld gibst, wird er mit keinem Trinkgeld zufrieden sein und frech noch mehr einfordern.

    Wer ins Ausland reist, sollte sich immer über die Sitten und Gebräuche des Gastlandes informieren,

    sonst ist der Tritt in das berühmte Fettnäpchen vorprogrammiert. Das bezieht sich nicht nur auf das Trinkgeld.

    Wie Kati22 schon erwähnt hat, ist es bestimmten Berufsgruppe in der Zwschenzeit verboten, Trinkgeld anzunehmen. (Bestechung)

    Für andere Berufsgruppen (Gastrogewerbe, Friseure und andere Dienstleister) ist Trinkgeld ein fester Bestandteil ihres Einkommens.

    Ich möchte einmal auf die rechtliche Seite des Trinkgelds hinweisen:

    Definition: Trinkgeld ist eine Leistung an einen Dienstleister für überdurchschnittlich gute Leistung.

    Das heist: Die Leistung/Service ragt über das hinaus, für was dieser Mensch ohnhin bezahlt wird. (Das ist natürlich relativ)

    Kein Kellner ist gesetzlich verpflichtet sein persönlich erhaltenes Trinkgeld mit irgend jemanden zu teilen oder in eine

    Sammelkiste zu werfen. Das mag teilweise betriebliche Übung sein, ist aber nicht verpflichtend. Wenn der Mitarbeiter

    des liebens Friedens willen, ein Teil seines Trinkgeldes in die Sammelbüchse wirft ist das lieb, aber wenn er dabei schummelt

    darf ihm daraus kein Nachteil entstehen.

    Persönlich übergebens Trinkgeld an einen Servicemitarbeiter ist steuerfrei. Trinkgelder, die vom Arbeitgeber gesammelt werden,

    hingegen nicht. Auch bei Sachleistungen gilt dann noch immer der Geldwertevorteil. Nun mag das auf den Schiffen vielleicht etwas

    anders sein, da dort ja das Arbeitsrecht der Schiffsflagge gilt.

    Also, sinvoll ist noch immer das persönlich übergeben Trinkgeld. Wenn man dann wie z. B. bei Phönix, zwei Kellner am Tisch (Den Kellner und sein Piccolo)

    sollte man das Trinkgeld teilen und jedem seinen Teil einzeln geben.

    Wieder das leidige Thema Trinkgeld. Ich habe in der Zwischenzeit erfahren, dass von dem Geld, dass man

    am Ende der Reise in die Briefumschläge tut, kaum "bar" etwas bei den einzelnen Leuten ankommt. Das Geld

    wird zum großen Teil für Freizeitaktivitäten für die Crew genutzt. (Ausflüge, Grillfest u.ä.)

    Aber erst einmal ist es jedem selbst überlassen, wie er die "Sache Trinkgeld" händelt, und zweitens, sind diese guten Geister

    nur aus unserer Sicht arm. Für die Verhältnisse in ihrem Heimatländern bekommen die richtig gutes Geld. Aber guten Service

    soll man natürlich auch anerkennen. Wir haben es aber auch schon erlebt, dass ein übereifriger Kabinensteward mit

    Erzählungen und Fotos seiner armen Familie in Irgendwo es regelrecht darauf anlegte uns das Geld aus der Tasche

    zu ziehen. Als er merkte, dass wir darauf nicht einstiegen, ließ seine Aufmerksamkeit merklich nach. Als er merkte, dass

    nicht das rüberkam, was er wohl erwartet hat, war er beleidigt und hat sich noch nicht einmal von uns verabschiedet.

    (50,- Euro bei einer 7-Tage-Reise sind ja wohl angemessen).

    Wie gesagt, guter Service soll belohnt werden, das tun wir auch, aber für jede Handreichung Trinkgeld zu geben,

    (haben wir schon erlebt) halte ich für überzogen. Erst einmal wird der Mitarbeiter auf dem Schiff für seine Tätigkeit bezahlt.

    Also ich finde dieses Fazit ist schon teilweise eine Beleidigung gegenüber den "Nicht GGF-Buchern" und sehr abgehoben. :evil:

    So sehe ich das auch sonnenscheins. Armes Deutschland - aber solange es noch Menschen gibt, die in Champagner baden können, kann es so schlimm noch nicht sein. Aber bonvivant , glaube mir eins, auch ohne GGF und lieterweise Schampus gibt es schöne Kreuzfahrten! :cursing:Ich staune eigentlich, dass Du Dich herablässt und auf ein Schiff gehst, wo Menschen rumlaufen die ein ganz "normales Bier" trinken oder Pizza essen.