Fazit
Die Route hat uns sehr gut gefallen, die Organisation für die einzelnen Häfen war immer gut.
In Paphos war das Tendern schon grenzwertig, aber viele konnte ihre Ausflüge und Landgänge starten, wenn auch deutlich verspätet. Wir haben unseren Ausflugspreis zu 100% erstattet bekommen, da ich Aufgrund meiner Knieprobleme das Tendern mit den sehr schaukeligen Bedingungen nicht wagte.
Zwei weitere Ausflüge haben wir aus unterschiedlichen Gründen sehr kurzfristig storniert, für diese wurden uns pro Person 10 € Stornogebühren berechnet, dass ist mehr als fair.
Die Crew war durchgehend ohne jede Beanstandung, der Service überall sehr gut. Das Essen hat uns immer gut geschmeckt. Wir hatten viele besondere Essen auf dieser Reise. Sehr gut war der „türkische Abend“ und das „Essen der Köche“.Die Bodegabar haben wir für ein mediterranes Menü nicht besucht ( kollidierte mit den Zahnproblemen meines GöG).
Wir waren überwiegend im Restaurant Vier Jahreszeiten, aber auch regelmäßig im Lido Büfettrestaurant oder bei Events an der Kopernikusbar.
Wir haben alle Bars besucht, aber die Musik ist uns oft zu laut.
Das Unterhaltungsprogramm hat uns weniger angesprochen, auch die Bespassungen vom Tagesprogramm waren nicht so unser Geschmack.
Die Artania hat eine entspannte Atmosphäre und es gibt ein gutes Miteinander der Passagiere.
Die Kabinen mit getrennten Betten, waren uns manchmal etwas zu klein, wir sind uns hin und wieder gegenseitig im Weg gestanden. Ansonsten fanden wir sie sehr gemütlich und funktional gut gelöst.
Die Schiffsgröße hat uns nicht gestört, auch wenn die drei mal zwei Lifte oft mit Wartezeiten verbunden waren. Auch auf den Aussendecks hat man bei besonderen Hafeneinfahrten vorne am Bug schon mal in zweiter Reihe stehen müssen.
Einen speziellen Lieblingsplatz haben wir nicht entwickelt.
Uns hat die Artania gut gefallen und es sind ja bereits weitere Reisen auf diesem Schiff gebucht. Wir können jetzt nicht sagen, dass wir die Artania oder Amera bevorzugen und werden deshalb auch zukünftig nach der Route entscheiden.
Die Busan- und Abreise war eine neue Erfahrung für uns.
Eine Strecke von bis zu 600 km könnten wir uns nochmal vorstellen.
Es ist halt schon ein großer Unterschied, der Komfort auf dem Schiff und dann so ein schlichter Transfer. Bei der Rückreise haben waren wir nicht so viel länger unterwegs als wenn man alle Wege und Zeitfenster für einen Flug zusammenzählt. Bei der Anreise über 1000 km ist eine Flugreise deutlich kürzer.
Für Reisende, welche kein Problem damit haben viele Stunde in einem Bus zu verbringen, ist es eine stressfreie Art das Schiff oder danach seinen Heimatort zu erreichen.
Sorry, dass die Berichte der letzten Tage etwas durcheinander erfolgten, aber ich habe dass zeitlich und mit der Verfügbarkeit von Internet nicht besser hinbekommen.
Auf der nächsten Reise im Juli habe ich dann hoffentlich tatkräftige Unterstützung der Mitreisenden. 
LG Gudrun