bei unserer Rückkehr lag in Potsdam die "Elbe Princess 2". Die ist relativ neu und hat auf einem Deck frz. Balkone. Sie fährt meines Wissens aber nur auf der Elbe Richtung Prag.
Ich sehe in Deiner Ankündigung, dass Ihr Phönix erst einmal treu bleibt, ich wünsch Euch auch dazu viel Spaß und eine tolle Reise. Vielleicht gibt es wieder einen schönen Bericht?
einen Bericht wird es geben, versprochen. Ich muss aber gestehen, dass wir in diesem Jahr noch auf die Mein Schiff Herz gehen (östliches Mittelmeer). Als Ruheständler sind wir oft auf Tour, solange es noch geht. Einen Favoriten bei Hochseekreuzfahrten haben wir nicht; wir waren schon mit TUI Cruises, Phoenix und AIDA unterwegs.
Abseits
der bekannten Routen auf Rhein und Donau war diese Tour schon etwas
besonderes. Über weitaus weniger befahrene Kanäle und die Oder ging
es bis zur Ostsee und zurück. Uns hat die Reise sehr gut gefallen,
insbesondere Usedom, Hiddensee und die Halbinsel
Fischland/Darß/Zingst waren absolute Highlights; Rügen gehört
natürlich auch dazu, aber da waren wir ja schon mehrfach. Vielleicht
haben wir sogar zu viel gesehen; immerhin waren wir an manchen Tagen
gleich in zwei Häfen. Man konnte gar nicht alle Eindrücke so
schnell verarbeiten. Weniger wäre eventuell mehr gewesen. Was die
Routenänderungen betrifft, damit muss man auf Flüssen immer
rechnen. Das haben wir schon im Vorjahr sowohl auf dem Rhein als auch
auf der Donau erlebt; Stichwort: Niedrigwasser. Die Saxonia bietet
auch Fahrten auf der Elbe sowohl Richtung Hamburg als auch Richtung
Prag an. Ob sie im nächsten Jahr aber noch für Phoenix unterwegs
ist, steht wohl noch nicht fest. Wie auf dem Schiff zu hören war,
hat der Schweizer Eigner die Bedingung gestellt, dass 50 % der Gäste
Schweizer Staatsbürger sein müssen. Darauf will sich Phoenix aber
nicht einlassen.
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Die
Saxonia ist Baujahr 2001, aber noch gut in Schuss. Mit ihrer Länge
von 82 m und einer Breite von 9,50 m sowie einem Tiefgang von 1,05 m
ist sie für dieses Fahrtgebiet bestens geeignet. Auf den 2 Decks
finden 88 Passagiere Platz, die von 22 – 25 Crewmitgliedern umsorgt
werden.
Auf
dem Hauptdeck befindet sich im vorderen Bereich das Restaurant, in
dem an festen Tischen gespeist wird. Der Abstand zwischen den Tischen
(meist Vierertische) ist etwas großzügiger als bei anderen
Schiffen, wo die Kellner manchmal Mühe mit dem Servieren hatten.
Direkt darüber auf dem Hauptdeck liegt die Lounge mit Bar. Die
Möblierung beider Räumlichkeiten empfanden wir als zeitgemäß.
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Liegen sowie Tische und Stühle stehen auf dem Sonnendeck bereit.
Schattenplätze sind unter einer fest verankerten Dachkonstruktion,
die bei Bedarf abgesenkt werden kann, vorhanden, allerdings in der
Anzahl etwas beschränkt.
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Für
Gäste mit eingeschränkter Beweglichkeit ist die Saxonia nur bedingt
geeignet. Ein Lift ist nicht vorhanden. Das Restaurant erreichen die
Gäste, die ihre Kabinen auf dem gleichen Deck haben, trotzdem nur,
indem sie erst einige Stufen hoch und dann wieder einige herunter
gehen.
Kabine
Wir
hatten eine Kabine auf dem Oberdeck. Diese verfügen über Fenster,
die sich im oberen Teil aufschieben lassen. Die Fenster der Kabinen
auf dem Hauptdeck bieten diese Möglichkeit nicht. Mit einer Größe
von 11-12 qm war die Kabine eine der kleinsten, wenn nicht die
kleinste, die wir auf unseren Kreuzfahrten je hatten. Die Betten
wurden morgens hochgeklappt; dann hatte man schon genügend Platz.
Ein kleines Sofa und ein Stuhl dienten tagsüber als
Sitzgelegenheiten. Ablagemöglichkeiten waren ausreichend vorhanden;
im Schrank, in dem sich auch der Fön (festinstalliert) und der Safe
befanden, war der Platz zum Aufhängen von Hosen und dergleichen ein
wenig beschränkt. Während des Abendessens wurden die Betten
herunter geklappt und danach wurde es eng um die Hüfte. Während der
Nacht störte das nicht, aber man wollte sich am Morgen ja auch
wieder landfein machen. Die Ablagen waren dann nur mit Verrenkungen
zu erreichen.
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Das
Bad war zwar auch klein, aber sehr zweckmäßig gestaltet. Eine
Anzahl von Pflegeprodukten war vorhanden.
Verpflegung
Das
Frühstück wird in Buffetform angeboten. Es war alles vorhanden, was
man von einem guten Frühstücksbuffet erwartet: Brot, Brötchen,
Marmelade, Honig, Wurst, Käse, Müsli, Obst, Rührei usw. Um 11.00
Uhr wurde im Salon eine Bouillon gereicht, die wir aber nie probiert
haben. Zum Mittagessen bediente man sich an einem Salatbuffet, Suppe,
Hauptgericht (drei zur Auswahl) und Dessert wurden am Tisch serviert.
Kaffee und Kuchen (zweimal Eis) gab es am Nachmittag. Kuchen haben
wir auch nie probiert, alles geht eben nicht. Das Abendessen bestand
aus Vorspeise, Suppe, Hauptgericht (drei, manchmal auch fünf zur
Auswahl, eins wie auch mittags vegetarisch) sowie Dessert. Die Wahl
des Hauptgerichts für mittags und abends notierte der Kellner
während des Frühstücks. Gegen 22.00 Uhr schloss ein
Mitternachtssnack den Tag ab; meist Fingerfood.
Das
Essen war insgesamt ansprechend angerichtet und schmackhaft. Der
ungarische Koch verstand sein Handwerk. Auf ein, zwei anderen
Schiffen war das Essen vielleicht noch einen Tick besser, aber das
ist Meckern auf hohem Niveau. Die zum Essen angebotenen Hausweine
waren unserer Meinung nach (keine Wein-, eher Bierkenner) in
Ordnung.
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Sonstiges
Der
Altersdurchschnitt auf dieser Reise lag lt. Kreuzfahrtleiter bei 73
Jahren. Älteste Passagierin war eine Dame im stolzen Alter von 91
Jahren, der jüngste Gast war 45.
Die
Nebenkosten an Bord waren aus unserer Sicht für ein Phoenix-Schiff
ungewöhnlich hoch. So kostete ein 0,4 l Bier 4,10 €, ein Cocktail
8,50 €, ein viertel Liter Wein im Restaurant 4,90 €. Ich weiß
nicht, ob Phoenix überhaupt Einfluss auf die Preisgestaltung nehmen
kann; jedenfalls war es auf anderen Phoenix-Schiffen preiswerter.
Die
von uns gebuchten Ausflüge waren gut organisiert; Preis und Leistung
passten.
Zum
Schluss noch ein dickes Lob an die gesamte Crew. Wir wurden immer
freundlich und zuvorkommen behandelt. Trotz der bestimmt nicht
leichten Arbeitsbedingungen sah man nie ein missmutiges Gesicht.
Stellvertretend für alle sei hier der ägyptische Leiter des
Restaurants und der Bar genannt, der seinen Laden wirklich im Griff
hatte und sofort sah, wo etwas fehlte.
So liebe Foris, das war es nun endgültig mit meinem Reisebericht. Nochmals danke an alle, die uns begleitet haben und für die netten Kommentare. Jetzt gehen wir aber erst einmal wieder auf ein großes Schiff und freuen uns auf unsere Ostseetour mit der Artania, die am 09.07. startet. Bis dann.
morgen geht es los. Wir wünschen euch noch einmal eine tolle Reise und viele Eindrücke. Wir haben gestern unsere Unterlagen erhalten und folgen euch dann am 09.07., wenn ihr die Artania sozusagen in Kiel an uns übergebt.
Einige Häfen haben wir ja gemeinsam; andere auf eurer Tour sind völliges Neuland für uns. Bin schon gespannt auf Deinen Bericht. Auf Drängen meiner besseren Hälfte werde ich wohl auch wieder einen schreiben.
Dass
sich unsere Reise dem Ende näherte, konnten wir dem Bordprogramm für
diesen Tag entnehmen; um 10.00 Uhr erwartete uns der Kreuzfahrtleiter
im Salon zu einer Informationsveranstaltung über die Rückreise.
Nach
dem Frühstück ging es also dorthin und wir erfuhren Näheres zum
Ablauf der Ausschiffung. Eine Stunde später während eines
Frühschoppens, bei dem es bayrische Spezialitäten, wie Weißwürste,
Brezeln usw. gab, verlangsamte die Saxonia ihre Fahrt und kam
schließlich zum Stehen. Grund war eine Schleuse, vor der sich der
Verkehr staute. Mindestens 4 – 5 Schiffe, darunter ein
Schubverband, warteten vor uns auf eine Schleusung. Der
Kreuzfahrtleiter verkündete kurz darauf, dass wir bei diesem Andrang
mindestens 3 Stunden warten müssten. Allerdings sei der Kapitän
noch am Verhandeln, ob man uns eventuell vorlassen würde. Er hatte
wohl auch teilweise Erfolg, denn wir konnten später vom Sonnendeck
aus beobachten, wie zwei Flaschen Sekt den Besitzer wechselten und
wir am Schubverband vorbei zur Schleuse zogen.
Trotzdem
hatten wir reichlich Zeit gelassen, so dass die avisierte
Ankunftszeit in Potsdam von 14.00 Uhr sich bestimmt um mehr als 2
Stunden nach hinten verschieben würde. Das hatte die Folge, dass der
für Potsdam geplante Ausflug „Stadtbesichtigung Potsdam“
ausfallen musste. Dies war insbesondere für die Gäste ärgerlich,
die erst zur Einschiffung angereist waren und Potsdam noch nicht
kannten. Wir hatten diesen Ausflug nicht gebucht.
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Nach
dem Mittagessen ließen wir uns wieder auf dem Sonnendeck nieder. Als
wir uns den ersten Ausläufern von Potsdam näherten, gingen wir in
die Kabine und packten den großen Koffer schon einmal vor.
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Es
wurde dann etwa 16.30 Uhr, als wir in Potsdam festmachten. Dort lag
heute auch die Elbe Princesse II. Nach dem Abendessen gingen wir noch
einmal in die Innenstadt und gönnten uns auf dem Rückweg einen
Gerstensaft auf der Terrasse des Hotels Mercure.
Rückreise
(14.06.), sonnig, 26 Grad
Die
Koffer mussten bis 08.00 Uhr vor die Kabine gestellt werden; sie
wurden von der Besatzung an Land gebracht und dort nach Decks
geordnet aufgestellt. Die Tefra-Koffer standen abseits und waren mit
eigenen Banderolen versehen.
Nach
dem Frühstück blieben wir noch eine halbe Stunde auf dem
Sonnendeck; um kurz vor 09.00 Uhr machten wir uns gemeinsam mit
unseren Tischnachbarn auf den Weg zum Bahnhof. Von dort fuhren wir
mit einer Regionalbahn nach Berlin. Am Berliner Hauptbahnhof
verabschiedeten wir uns herzlich von unseren Tischnachbarn, die etwas
später als wir Richtung Nürnberg fuhren.
Die
Zeit bis zur Abfahrt unseres ICE verbrachten wir mit einem
Spaziergang durch das Regierungsviertel zum Brandenburger Tor und an
der Spree zurück zum Bahnhof. Unser ICE verließ Berlin pünktlich,
bis Hannover blieb es auch dabei. In Hannover erfolgte ein Wechsel
des Lokführers; der Neue saß jedoch in einem verspäteten Zug, so
dass wir einen Zwangsaufenthalt von etwa 20 Minuten erwirtschafteten.
Bei der Bahn muss man eben mit allem rechnen. Trotzdem erreichten wir
unser Ziel durch geschicktes Umsteigen (Dortmund statt Bochum) noch
pünktlich und waren um 16.30 Uhr wieder zu Hause. Der große Koffer
folgte uns am Montag nach.
Das war unsere Reise mit der MS Saxonia. Morgen folgt dann noch ein Fazit mit Schiffsbeschreibung. Ich möchte mich an dieser Stelle schon einmal bei allen bedanken, die uns bei dieser Reise begleitet haben. Danke auch für die netten Kommentare.
Allen ein schönes Wochenende. Es soll ja jeden Tag heißer werden
Wollin
(Polen); Schwedt (11.06.) sonnig, abends in der Ferne Gewitter, 25
Grad
Die
Saxonia hatte Peenemünde um 02.00 Uhr verlassen. Als wir zum
Frühstück gingen, befanden wir uns schon wieder auf dem Stettiner
Haff auf der Fahrt nach Wollin. Diese polnische Ostseeinsel ist die
Schwester-Insel von Usedom; beide bilden das Mündungsdelta der Oder.
Wollin ist die mit Abstand größte Insel Polens. In der
gleichnamigen Hafenstadt machten wir um kurz nach 10.00 Uhr fest. Der
von uns gebuchte Ausflug „Insel Wollin und Misdroy“ startete
unmittelbar danach.
Zunächst
fuhren wir mit dem Bus entlang der Divenow, einem Mündungsfluss der
Oder durch kleine Ortschaften und schöne Landschaften. Der größte
Teil der Insel wurde 1960 zum Wolliner Nationalpark erklärt. Hier
sollen sich auch Elche angesiedelt haben. Unser einheimischer
Reiseleiter hat sogar schon einmal einen gesehen. Als besondere
Attraktion hat der Nationalpark auch Wisente vorzuweisen.
Bald
hatten wir unser Ziel Misdroy erreicht. An einem schönen Sandstrand
und mit Buchenwald bewachsenem Kliff gelegen, wird Misdroy seit
Anfang des 19. Jahrhunderts als Kurort geschätzt und gehört zu den
ältesten Seebädern an der Pommerschen Küste. Die erste Seebrücke
wurde bereits 1884 errichtet. Bis heute erhaltene hölzerne
Kurgebäude aus dem 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts verleihen der
Stadt ihren Glanz. In Misdroy finden regelmäßig polnische
Filmfestivals statt. In der Nähe der Strandpromenade befindet sich
der polnische „Walk of Fame“, auf dem sich polnische Schauspieler
mit einem Handabdruck in Bronze verewigt haben.
Nach
einer kurzen Führung entlang der Strandpromenade und einigen
Erläuterungen durch den Reiseleiter hatten wir dann Freizeit zur
eigenen Erkundung. Wir gingen zunächst auf die Seebrücke, an deren
Eingang etliche Geschäfte auf Kundschaft warteten, u.a. auch Cafes
mit einer einladend aussehenden Tortenauswahl. Ein Bummel über die
Strandpromenade und ein Blick auf den Strand schlossen sich. Und
dann war schon wieder Zeit, sich am Treffpunkt einzufinden. Es ging
zurück zum Schiff.
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Mit
dem Ablegen um 13.00 Uhr gab es das Mittagessen. Anschließend ließen
wir uns auf dem Sonnendeck nieder. Am späteren Nachmittag fuhren wir
an Stettin vorbei. An der Potjuchin Brücke mussten wir etwas warten.
Die Klappbrücke über die Westoder ist ein europaweit einzigartiges
Baudenkmal. Es ist die einzige Bahnbrücke dieser Art in Polen und
die einzige mit mechanischem Antrieb in ganz Europa. Deshalb ist sie
auch in die Denkmalliste eingetragen worden. Einige Züge fuhren noch
über die Brücke, bevor sie für uns geöffnet wurde.
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Vor
dem Abendessen informierte der Kreuzfahrtleiter über eine weitere
Änderung im Programm. Weil die zeitweise Sperrung des Abschnittes,
in dem eine weitere Bombe gefunden worden war, noch immer bestand,
würden wir Schwedt nicht wie vorgesehen, um 13.30 Uhr sondern
bereits am Morgen verlassen, um den Abschnitt vor der Sperrung
passieren zu können. Damit müsse der „Rundgang durch Schwedt mit
Theaterbesichtigung“, den auch wir gebucht hatten, leider
ausfallen. Der zweite Ausflug „Kloster Chorin“ werde stattfinden,
die Ausflugsgäste würden dann in Hohensaaten wieder an Bord kommen.
Schade für uns, aber nicht zu ändern.
Am
Abend fand lt. Tagesprogramm ein Musikquiz im Salon statt. Viele
Gäste saßen zu dieser Zeit aber noch auf dem Sonnendeck und
genossen den lauen Sommerabend. Um 21.45 Uhr machten wir in Schwedt
fest.
Flusstag
(12.06.), heiß, über 30 Grad
Nachdem
die Gäste für den Ausflug zum Kloster Chorin von Bord waren, machte
sich die Saxonia auf den Weg nach Hohensaaten. Wir ließen uns nach
dem Frühstück auf dem Sonnendeck nieder, wo man es jetzt noch gut
aushalten konnte.
Um
12.15 Uhr machte die Saxonia in Hohensaaten fest. Weil die Ausflügler
sich wohl etwas verspäten würden, war ein kurzer Landgang möglich.
Hohensaaten ist heute ein Stadtteil von Bad Freienwalde im Landkreis
Märkisch-Oderland. Wir schauten uns die im Ortszentrum gelegene
evangelische Kirche an, die von 1858 bis 1860 im neugotischen Stil
errichtet und von 1993 bis 2001 restauriert wurde. Das schräg
gegenüber liegende Restaurant war dauerhaft geschlossen.
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Um
etwa 13.15 Uhr traf der Ausflugsbus ein und wir legten wieder ab. Das
Mittagessen wurde ebenfalls serviert.
Gegen
14.30 Uhr näherten wir uns dem Schiffshebewerk Niederfinow. Jetzt
konnten wir diese technische Meisterleistung ´bei Tageslicht
bewundern. Es wurde 1934 fertiggestellt und befördert die Schiffe 36
m in die Höhe bzw. Tiefe. Für die Ein- und Ausfahrtmanöver
benötigen die Kapitäne etwa 20 Minuten. Die Liftfahrt über 36 m
dauert sogar nur 5 Minuten. Weil aber die Transportmengen im Laufe
der Zeit immer mehr zugenommen haben und zudem immer mehr Schiffe
unterwegs sind, die mit 110 m Länge zu groß für den historischen
Fahrtstuhl sind, wurde im Jahre 1997 der Neubau eines größeren
Hebewerkes beschlossen. Dieses Schiffshebewerk Niederfinow-Nord sieht
von außen schon so aus, als sei es fast fertig. Bis es tatsächlich
genutzt werden kann, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Der
Kostenrahmen von 300 Mio. € soll eingehalten werden.
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Heute
Abend stand der Kapitäns-Abschieds-Cocktail mit anschließendem
Gala-Dinner an. Wegen der großen Hitze und Schwüle verkündete der
Kreuzfahrtleiter, dass die Herren auf Sakko und Krawatte verzichten
können. Hätte ich sowieso getan, da beides zu Hause geblieben war.
Um 18.30 Uhr verabschiedeten sich Kapitän, Hotelmanager und
Kreuzfahrtleiter mit einem Glas Sekt von den Gästen und stellten die
komplette Crew vor, die mit viel Beifall bedacht wurde. Den Abschluss
des Gala-Dinners bildete natürlich die übliche Eisparade.
Später
fuhren wir noch durch die Lehnitz Schleuse und machten hinter ihr für
die Nacht fest. Ein Landgang war nicht möglich. Die MS Mona Lisa kam
aus der Gegenrichtung und blieb bis zum Morgen vor der Schleuse.
Ralswiek
(Rügen); Peenemünde (Usedom) (10.06.), morgens etwas Regen, später
trocken mit sonnigen Abschnitten, um 20 Grad
Die
Überfahrt von Vitte nach Ralswiek dauerte etwas mehr als 2 Stunden.
Um 08.30 Uhr machte die Saxonia in Ralswiek fest. Der Ort gilt als
älteste Siedlung Rügens und liegt am südlichsten Punkt des Großen
Jasmunder Boddens. Ralswiek ist bekannt für die jeden Sommer
stattfindenden Störtebeker Festspiele. Zwischen Juni und September
werden in dem Freilichttheater die Abenteuer des legendären Piraten
aufgeführt.
An
dem Ausflug „Kap Arkona und Stubbenkammer“ nahmen wir nicht teil,
weil wir diese schöne Ecke Rügens bereits während unserer
Aufenthalte erkundet hatten. Wir unternahmen nach dem Frühstück
einen kleinen Spaziergang durch Ralswiek. Dieses Mal war die Mitnahme
eines Schirmes geboten, weil es immer wieder leicht regnete. Zunächst
besuchten wir das ehemalige Schloss, das von der Familie Douglas im
späten 19. Jahrhundert im französischen Renaissance-Stil erbaut
wurde und heute als Hotel genutzt wird. Von dort hat man einen
schönen Blick auf das Freilichttheater. Der am Ortsausgang gelegenen
Schwedenkapelle statteten wir ebenfalls einen Besuch ab.
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Zurück
auf der Saxonia wollten wir das Ablegen um 11.30 Uhr verfolgen und
noch ein paar Fotos von der Seeseite aus machen. Die Ausflügler
würden nämlich erst bei einem Zwischenstopp an der Wittower Fähre
wieder zusteigen. Die Abfahrt verzögerte sich jedoch, weil die
Saxonia in Ralswiek Nachschub an Proviant bekam und der damit
beladene Lkw erst kurz nach 11.00 Uhr eintraf. Da abzusehen war, dass
das Loading länger dauern würde, beorderte der Kreuzfahrtleiter den
Ausflugsbus statt zur Wittower Fähre nach Ralswiek. Als das Loading
beendet war, fehlte vom Bus noch jede Spur. Gegen 13.00 Uhr traf er
dann ein. Nachdem alle Gäste wieder an Bord waren, legte die Saxonia
ab und es ging zum Mittagessen.
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Zur
Kaffeezeit um 16.00 Uhr gab es heute noch einmal eine Eiscreme Party,
übrigens auf ausdrücklichen Wunsch der Passagiere, weil die erste
so gut angekommen war!
Nach dem Abendessen
machten wir um 19.30 Uhr in Peenemünde, der nördlichsten Gemeinde
der Insel Usedom fest. Sie liegt nordwestlich des Seebades Karlshagen
am Übergang des Peenestroms in die Ostsee. Bekannt wurde Peenemünde
während des zweiten Weltkrieges durch die Heeresversuchsanstalt
Peenemünde und die Erprobungsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West.
Wohl aus diesem Anlass hatte Phoenix einen Dia-Vortrag über die
Geschichte Peenemündes und die HFA organisiert, der um 20.15 Uhr im
Salon begann. Unser Ding war das nicht, deshalb wollten wir einen
Spaziergang durch den Ort machen. Der war allerdings recht kurz, denn
schon bald waren wir am Ortsausgang angekommen. Wir schlenderten dann
noch am Hafen herum. Hier steht ein ehemaliges Wärmekraftwerk, das
heute ein historisch-technisches Museum beherbergt, das zu dieser
Stunde natürlich geschlossen war. Das im Hafen liegende
konventionell betriebene U-Boot der ehemaligen baltischen
Rotbannerflotte kann ebenfalls besichtigt werden; ebenso das
Museumsschiff Tarantul als Teil des Marinemuseums der 1. Flottille
Peenemünde. Für den Besuch der genannten Museen waren ein
Pfingstmontag und die späte Ankunftszeit natürlich ungeeignet. Auf
einem Freigelände neben dem ehemaligen Kraftwerk fand heute ein
Rockkonzert statt; das war dann aber auch die einzige Attraktion an
diesem Abend.
Stralsund; Vitte
(Hiddensee) (09.06.), sonnig mit einzelnen Wolken, 23 Grad
Da
lagen wir am Morgen also immer noch in Stralsund und waren nicht, wie
im Reiseplan angegeben, auf dem Weg nach Zingst. Warum es diese
Änderung gegeben hat, wurde uns nicht mitgeteilt. Uns war dies auch
relativ egal, weil die vorgesehene Anlegezeit in Zingst ohnehin durch
den von uns gebuchten Ausflug „Rundfahrt Zingst und Darß“
ausgefüllt worden wäre. Aber was war mit den Passagieren, die
diesen Ausflug nicht mitmachen und sich individuell in Zingst umsehen
wollten? Unsere Tischnachbarn gehörten u.a. dazu. Die haben sich
darüber nicht mokiert, sondern sich noch einmal aufgemacht um
Stralsund zu erkunden.
Wie
dem auch sei, nach dem Frühstück ging es um 08.15 Uhr los mit
unserem Ausflug. Wir fuhren zunächst mit dem Bus nach Barth; dort
stieg unsere Reiseleiterin zu. Weiter ging es dann nach Zingst. Dort
legten wir einen Stopp an der Seebrücke ein und hatten etwas
Freizeit, die Brücke aufzusuchen und einen kleinen Abstecher in die
Fußgängerzone des Ostseeheilbades zu machen.
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Nach
etwa einer halben Stunde fuhren wir dann weiter nach Ahrenshoop.
Ahrenshoop befindet sich zwischen Ostsee- und Boddenküste und hat
dadurch Wasser auf beiden Seiten. Dort verweilten wir länger; wir
konnten uns den schönen Ort auf eigene Faust ansehen oder der
Reiseleiterin folgen, die einen Rundgang zur Steilküste und den Ort
anbot. Die meisten Mitreisenden machten davon auch Gebrauch.
Unterwegs erfuhren wir allerhand Wissenswertes über die Geschichte
der Halbinsel und die Entwicklung der Seebäder. Wir sahen auch
einige der für die Region typischen bunt bemalten Haustüren. Ende
des 19. Jahrhunderts haben sich etliche Künstler hier niedergelassen
und eine Künstlerkolonie und Malschule in Ahrenshoop gegründet. Der
Rundgang war sehr informativ und verging wie im Fluge.
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Weiter
ging die Fahrt nach Born, einem malerischen Boddendorf. Dort fand
gerade eine Zeremonie anlässlich des Tonnenabschlagens statt. Bei
diesem Brauchtumsfest, das meist zu Pferde ausgetragen wird, werden
einem hängenden, mit Laub und Bändern geschmückten Holzfass, beim
Unterdurchreiten der Boden (die Stäben) mit einem Knüppel
herausgeschlagen. Bodenkönig
wird der Reiter, der das letzte Stück des Bodens aus der Tonne
schlägt. Jener Reiter, dem es gelingt, das letzte Stück Stäbe von
der Tonne abzuschlagen, darf den Titel Stäbenkönig tragen. Übrig
ist jetzt nur noch der durch ein Holzkreuz verstärkte Deckel. Der
Reiter, der das letzte Holzstück abschlägt, ist Tonnenkönig - die
höchste Ehre, die einem Reiter zuteil werden kann.
Zahlreiche Häuser des Ortes waren entsprechend herausgeputzt und am
Versammlungsort stellten sich schon die Reiter auf. Heute fand aber
kein Wettkampf statt, es galt vielmehr, die Könige des letzten
Wettkampfes zu ehren.
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Nachdem
wir mit Mühe und Not wieder aus dem Dorf heraus waren, machten wir
uns auf den Heimweg, wobei unsere Reiseleiterin wieder in Barth
ausstieg. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen, wobei uns Ahrenshoop
und auch Born wesentlich mehr bezaubert haben als Zingst. Das mag
natürlich auch daran liegen, dass wir von Zingst wegen der
begrenzten Zeit relativ wenig gesehen haben.
Zurück
auf der Saxonia ging es dann auch gleich zum Mittagessen. Die MS
Princess war inzwischen weiter gefahren; ihren Liegeplatz hatte die
MS Sanssouci eingenommen. Um 14.00 Uhr verabschiedete sich die
Saxonia von Stralsund und nahm Kurs auf die Insel Hiddensee.
Vitte,
den größten Ort der Insel Hiddensee und Sitz der Inselverwaltung
erreichten wir gegen 16.00 Uhr. Das war ein Vorteil der geänderten
Route, denn nach dem ursprünglichen Reiseplan wären wir erst um
18.30 Uhr angekommen. Der von uns gebuchte Ausflug „Kremserfahrt“
begann um 16.30 Uhr. Vor dem Anleger standen drei Kutschen für die
Ausflugsteilnehmer bereit. Mit denen fuhren wir von Vitte über die
Dünenheide nach Kloster. Unterwegs wurde ein Stopp in der Nähe
eines schönen Strandes eingelegt. Dort bekamen wir einen
Sanddornlikör als kleine Stärkung. In Kloster, dem kulturellen
Zentrum der Insel hatten wir einen längeren Aufenthalt. Man konnte
hier einen Einblick in die Bernsteinverarbeitung erhalten oder die
Inselkirche und den Inselfriedhof, auf dem u.a. Gerhard Hauptmann
beigesetzt wurde, besuchen. Das ehemalige Sommerhaus des
Nobelpreisträgers ist heute ein Museum. Es war am heutigen
Pfingstsonntag allerdings geschlossen. Schließlich brachten uns die
Kutschen wieder sicher zur Saxonia. Auch dieser Ausflug war sein Geld
war. Unser Kutscher, ein Pole namens Jimmy, verkürzte uns die Fahrt
mit vielen Informationen über die Insel und lustigen Sprüchen.
Hiddensee ist eine wirklich schöne Insel, weitgehend Autofrei, aber
leider auch, zumindest von uns aus, mit langer Anreise.
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Nach
dem Abendessen wurden im Salon Shanty- und Seemannslieder mit dem
Shanty Duo „Hanseklause“ dargeboten. Weil das Wetter aber so
traumhaft war, machten wir lieber noch einen längeren Spaziergang
über den Deich Richtung Kloster und zurück.
ein paar Bilder habe ich vom Schiff; die wollte ich am Ende des Berichts beim Fazit einstellen. Auf dem Foto aus der Kabine ist allerdings meine bessere Hälfte zu sehen. Das geht dann schon mal nicht.
Lauterbach (Rügen);
Stralsund (08.06.), morgens etwas Regen, später Sonne und Wolken, 21
Grad
Die
Saxonia hatte Wolgast um 05.00 Uhr verlassen und um kurz vor 08.00
Uhr bereits in Lauterbach auf der Insel Rügen festgemacht. Um
08.30 Uhr begann dort der Ausflug „Binz und Mönchgut“. Weil wir
schon zweimal für jeweils eine Woche in Binz waren und die Umgebung
damals ausgiebig besucht hatten, fand der Ausflug ohne uns statt. Wir
frühstückten zunächst und machten uns dann auf, Lauterbach zu
erkunden.
Lauterbach
ist ein Ortsteil von Putbus, hat etwa 500 Einwohner und liegt
südöstlich von Putbus am Greifswalder Bodden. Fürst Wilhelm Malte
zu Putbus gründete 1816 den Ort als erstes Seebad Rügens. Bis 1860
war Lauterbach das meistbesuchte Bad der Insel Rügen. Heute kann man
von hier aus die unter Naturschutz stehend Insel Vilm besuchen,
allerdings nur maximal 30 Gäste täglich. In Putbus selbst, das wir
bei unseren Aufenthalten ebenfalls besucht hatten, ist der Circus
Putbus eine der Hauptsehenswürdigkeiten. Er ist der letzte
einheitlich ausgeführte Rondellplatz Deutschlands. Der Prachtplatz
wurde 1828 auf Weisung des Fürsten zu Putbus angelegt und 1845 mit
klassizistischen Gebäuden umbaut. Wir hätten durchaus per pedes
nach Putbus gelangen können (Entfernung etwa 3 km), wir wollten aber
lieber die Umgebung des uns noch unbekannten Lauterbach erwandern.
Zuerst
umrundeten wir einmal den kleinen Ort, dann führte unser Weg zum
Badehaus Goor. Es wurde 1817/18 errichtet. Zu DDR Zeiten diente das
Haus als Betriebsferienlager, stand dann lange leer, bevor es in
privater Hand zu einem neuen modernen Kurhotel ausgebaut und
erweitert wurde. Von dort führt ein schöner Weg direkt am
Greifswalder Bodden entlang, dem wir eine Zeit lang folgten. Später
kehrten wir dann um und spazierten zurück zum Hafen, wo an diesem
Wochenende (Pfingsten) ein Hafenfest stattfand. Aufgebaut waren
zahlreiche Stände für das leibliche Wohl; außerdem lockte ein
Trödelmarkt Kunden an.
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Nachdem
die Ausflugsgäste wieder an Bord waren, legte die Saxonia um 13.00
Uhr ab und nahm Kurs auf Stralsund. Gleichzeitig wurde das
Mittagessen serviert. Als wir den Hafen verließen, stellte sich so
etwas wie Hochseefeeling ein. Immerhin waren wir nicht mehr auf einem
Fluss unterwegs, sondern auf dem Greifswalder Bodden, einem zur
Ostsee offenen Gewässer. Die Wellen klatschten ganz schön gegen die
Fenster des Restaurants.
Um
16.30 erreichten wir Stralsund. Dort hatten wir zum ersten Mal auf
dieser Reise Gesellschaft von zwei weiteren Flusskreuzfahrtschiffen,
der MS Princess und der MS Johannes Brahms. Die Princess war mit
Fahrrädern unterwegs, machte also offensichtlich eine kombinierte
Fluss- und Radreise.
In
Stralsund fand heute ein Ausflug „Stralsund Stadtrundgang“ statt.
Weil wir Stralsund schon einmal für vier Tage besucht hatten,
verzichteten wir auf diesen Ausflug und machten uns vor und nach dem
Abendessen alleine auf in die Stadt. Wir schauten uns die erhalten
gebliebenen und liebevoll restaurierten gotischen Backsteinbauten der
Altstadt an. Sie stehen als Flächenbaudenkmal unter dem Schutz der
UNESCO. Am alten Markt steht das Rathaus mit seiner Schaufassade als
Beispiel für die norddeutsche Backsteingotik. Das Commandantenhus,
die frühere schwedische Kommandantur, ist nur wenige Schritte vom
Rathaus entfernt. Hier residierte der schwedische Stadtkommandant
während der Schwedenzeit, die bis 1815 dauerte. Nach der Niederlage
Napoleons bestimmte der Wiener Kongress im Jahre 1815, dass Stralsund
zu Preußen gehören sollte. Die drei mächtigen Türme der
Pfarrkirchen ragen eindrucksvoll in den Himmel und prägen die
Silhouette der Stadt. Über den Rügendamm ist Stralsund mit der
Insel Rügen verbunden.
Gewitterfliegen sind uns bisher noch nicht aufgefallen. Aber zumindest auf dem Fluss gab es gerade abends andere Plagegeister, nämlich Mücken. Einige Stiche haben wir uns eingehandelt.
Swinemünde (Usedom),
Polen; Wolgast (07.06.), vormittags bewölkt, später sonnig, 22 Grad
Die
Saxonia hatte Stettin um 05.00 Uhr verlassen und sich auf den Weg
nach Swinemünde gemacht. Die Auswirkungen der gestrigen Gewitter
zeigten sich in der Früh noch; es war bewölkt und wesentlich kühler
als die Tage zuvor.
Während
des Frühstücks waren wir schon auf dem Stettiner Haff unterwegs.
Swinemünde erreichte die Saxonia um 09.00 Uhr. Wir hatten hier den
Ausflug „Usedoms Seebäder“ gebucht.
Swinemünde
hat etwas über 40.000 Einwohner und war bis zum 2. Weltkrieg das
drittgrößte deutsche Ostseebad. Auch heute ist Swinemünde neben
Kolberg und Zoppot eines der bekanntesten polnischen Ostseebäder, in
dem auch viele Bundesbürger ihren Urlaub verbringen. Nach wie vor
entstehen neue Feriendomizile. Lt. unserem Reiseleiter haben die
Hotels und Restaurants Probleme Personal zu finden, weil die meisten
Einheimischen wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten im deutschen
Teil Usedoms arbeiten. Die Servicekräfte in Swinemünde stammen
deshalb überwiegend aus der Ukraine.
Wir
fuhren mit dem Bus zunächst über die polnisch-deutsche Grenze in
das Seebad Ahlbeck, das östlichste der drei Kaiserbäder, zu denen
noch Heringsdorf und Bansin zählen. Weil Kaiser Wilhelm II auch
Swinemünde regelmäßig besuchte, wird es gelegentlich als das
vierte Kaiserbad bezeichnet. In Ahlbeck stiegen wir aus und
besichtigten zunächst die Seebrücke. Sie ist die älteste Seebrücke
der Ostsee während die in Heringsdorf die längste Deutschlands ist.
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Zu Fuß ging es dann entlang der Kaisermeile auf der Promenade nach
Heringsdorf. Wer sich diesen Spaziergang von etwa 4 km nicht
zutraute, konnte mit einer Bimmelbahn fahren. Zwei Passagiere machten
davon Gebrauch. Während des Spaziergangs erzählte uns der
Reiseleiter Interessantes zur Geschichte des Bäderwesens und der
Architektur in den Seebädern. So war z.B. Ahlbeck Aufenthaltsort für
die weniger Betuchten, während sich Heringsdorf damit rühmte, das
teuerste Seebad der Ostsee zu sein. Dementsprechend weilten hier die
reicheren und prominenteren Besucher. Allen Seebädern eigen ist der
etwa 12 km lange feine Sandstrand, durchschnittlich 40m breit.
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In
Heringsdorf endete der Spaziergang; dort hatten wir noch etwas
Freizeit zu eigenen Erkundungen. Danach fuhr uns der Bus zurück nach
Swinemünde.
Gleich
nach unserer Rückkehr gab es um 13.00 Uhr das Mittagessen, die
Saxonia legte ab und nahm Kurs auf Wolgast. Lt. Reiseplan war
eigentlich Peenemünde geplant; diesen Hafen würden wir aber erst
später anlaufen.
Am
Nachmittag ließ ich unsere Kreditkarte an der Rezeption einlesen,
damit war das Thema Bordrechnung schon einmal erledigt. Ansonsten
verbrachten wir die Stunden bis zur Ankunft in Wolgast auf dem
Sonnendeck. Unterwegs passierten wir die Hubbrücke Karnin. Dabei
handelt es sich um den mittleren Teil der Karniner Brücke, einer
ehemals etwa 360 m langen Eisenbahnbrücke zwischen dem pommerschen
Festland und der Insel Usedom. Die Überbauten beiderseits des
Hubteils wurden 1945 zerstört. Der Hubteil der Brücke steht seit
Kriegsende als technisches Denkmal mitten im Strom.
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Um
18.00 Uhr erreichte die Saxonia Wolgast. Die Stadt mit rd. 12.000
Einwohnern liegt zum größten Teil am Westufer des Peenestroms,
eines Mündungsarms der Oder und der Peene, der die Insel Usedom vom
Festland trennt.
Nach
dem Abendessen machten wir einen kleinen Rundgang durch den Ort mit
Stationen am Rathausplatz und am Hafen. Die Peenebrücke Wolgast
hatten wir bereits bei der Einfahrt bewundert. Die kombinierte
Straßen- und Eisenbahn-Klappbrücke verbindet die Insel Usedom mit
der Wolgaster Schlossinsel.
Seit ihr eigentlich schon im neuen gewesen? Oder noch im alten? Soweit ich weiß, wurde/wird ja neben dem alten ein neues, etwas moderneres gebaut. Wobei sich allerdings die Bauzeit etwas verlängert hat - Elbphilharmonie und Co. lassen grüßen - so dass es letztes Mal, als ich in der Gegend war, noch nicht in Betrieb war.
der Neubau ist immer noch nicht betriebsfertig. Eigentlich sollte es wohl in diesem Sommer so weit sein (habe ich mal gelesen), aber das Ganze verzögert sich wohl noch. Man kann gespannt sein.
Stettin, Polen
(06.06.), schwül-heiß, später Gewitter, über 30 Grad
Am
nächsten Morgen wurde ich durch ungewöhnliche Geräusche geweckt.
Zunächst dachte ich, wir befänden uns in einer Schleuse, doch ein
Blick aus dem Fenster belehrte mich eines besseren. Wie eine Schleuse
sah das nicht aus. Vielmehr wurde unser Schiff gerade im
Schiffshebewerk Niederfinow um 36 Meter hinab befördert. Ich werde
auf dieses Wunderwerk der Ingenieurstechnik auf der Rückreise
ausführlicher eingehen, weil wir da zur Nachmittagszeit ankamen und
beste Sicht auf die Bauwerke hatten.
Wir
befanden uns jetzt auf der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße.
Ab hier ist das Odertal bis zur Mündung in das Stettiner Haff 2 –
4 km breit, durchsetzt mit Sümpfen und Altwässern. Die Oder ist
hier als Schifffahrtsweg zweigeteilt; in die breitere Ostoder und die
genannte kanalisierte Wasserstraße. Parallel erstreckt sich der
Nationalpark Unteres Odertal und auf polnischer Seite ein Naturpark,
beide sollen die Flusslandschaft schützen.
Nach
dem Frühstück ging es um 10.00 Uhr zur Sicherheitsübung auf das
Sonnendeck. Dort legten die Passagiere ihre Rettungswesten an; daran
schloss sich eine Information durch den Kapitän an. Danach machten
wir es uns, natürlich ohne die Westen, auf dem Sonnendeck gemütlich
und beobachteten die Landschaft entlang der Strecke.
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Wegen
des gestrigen Zwangsaufenthalts würde sich die Ankunft in Stettin,
lt. Reiseplan für 14.30 Uhr vorgesehen, um zwei Stunden nach hinten
verschieben. Der auch von uns gebuchte Ausflug „Rundfahrt Stettin“
würde deshalb nicht in Stettin beginnen, sondern in Mescherin, einem
Ort kurz vor der Grenze, an dem ein kurzer Stopp für die
Ausflugsgäste vorgesehen war. Dieser Stopp erfolgte nach dem
Mittagessen um 13.45 Uhr; ein Bus stand dort bereit und wir fuhren
Richtung Stettin. Die Saxonia machte sich ebenfalls auf den Weg
dorthin.
Stettin
mit rund 410.000 Einwohnern ist die Hauptstadt der Woiwodschaft
Westpommern und nach Danzig der zweitwichtigste Hafen Polens. Im
zweiten Weltkrieg wurden das Hafengebiet und die Altstadt zu 90 %
zerstört, das übrige Stadtgebiet zu 70 %. Die Altstadt wurde nach
den schweren Zerstörungen nur teilweise wieder aufgebaut. Bei
unserer Rundfahrt sahen wir das Schloss der Herzöge von Pommern, das
gotische Rathaus und die Basilika St. Jakobi. Diese Gebäude wurden
nach dem Krieg restauriert. An den Hakenterrassen legten wir einen
ersten Stopp ein. Die 500 m lange Terrasse ist das bekannteste
Bauensemble in Stettin und einheitlich aus Sandsteinblöcken
gemauert. Oberhalb der Terrasse befindet sich das ehemalige städt.
Museum Stettin, jetzt polnisches Nationales Seemuseum.
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Anschließend
fuhren wir mit dem Bus zur Jakobskathedrale, in der wir auch eine
Innenbesichtigung hatten und einem kurzen Orgelkonzert beiwohnen
konnten. Zum Abschluss besuchten wir noch zwei schöne Innenhöfe,
bevor es vorbei an einigen Parkanlagen zum Anleger ging, an dem
inzwischen die Saxonia festgemacht hatte. In Stettin ist übrigens
auch der Gewerkschaftsbund Solidarnosc gegründet worden.
Schon
beim Besuch der Innenhöfe hatte sich der Himmel zugezogen und es
blitzte und donnerte gelegentlich. Regen setzte glücklicherweise
erst ein als wir schon wieder an Bord waren. So fiel der nach dem
Abendessen geplante Spaziergang leider ins Wasser und wir verbrachten
den Abend im Salon. Dort gönnten wir uns den Tagescocktail (Mai Tai)
zum Preis von 6,00 €. Er hat geschmeckt, die Mischungen auf den
großen Schiffen, sei es AIDA, Mein Schiff oder Phoenix sind aber
doch eine Klasse besser.
So Leute, jetzt kapituliere ich vor der Hitze und mache mich auf in einen Biergarten. Morgen gehts weiter.
dass es wegen der Hitze statt Kuchen Eis geben werde, wurde schon früh am Morgen vom Kreuzfahrtleiter kommuniziert und die Passagiere waren sehr damit einverstanden. Die Schlange am Nachmittag vor der Ausgabe war bemerkenswert lang.
Zur Hitze und dem gesperrten Sonnendeck sei noch gesagt, dass es bei stehendem Schiff auch im Schatten bald unerträglich wurde, weil ja der Fahrtwind fehlte. Im Salon war es dagegen dank Klimaanlage angenehm temperiert.
wir kommen auch noch mit und hoffen, ihr übergebt uns die Artania am 09.07. in Kiel. Dann startet nämlich unsere Reise "Ostseezauber auf Premierenroute". Wir freuen uns schon auf Deinen Bericht.
Neben
unserem Faible für Hochseekreuzfahrten hat auch die entschleunigte
Variante auf den Flüssen unser Interesse geweckt. Waren es anfangs
nur Kurztouren zu Weihnachtsmärkten auf Rhein und Donau, kamen im
Laufe der Zeit längeren Reisen auf diesen beiden Flüssen dazu. Weil
wir auch Main und Mosel befahren haben, ist das Angebot an
Flussreisen in Deutschland nicht mehr so groß.
Im
Phoenix Flussreisen-Katalog für 2019 stießen wir auf die Route von
Potsdam über die Oder bis zur Ostsee. Weil dabei auch die Inseln
Usedom und Hiddensee sowie die Halbinsel Fischland/Darß/Zingst
angesteuert wurden, die für uns Neuland waren, kam diese Reise definitiv in Frage. Im Nordosten Deutschlands kennen wir bisher
nämlich nur Rügen und Stralsund.
Wir
entschieden uns für den Zeitraum 04. bis 14.06. und eine Kabine auf
dem Oberdeck, weil dort das obere Fenster geöffnet werden kann. Über
franz. Balkone verfügt die Saxonia nicht. Um bei der Anreise keinen
Stress aufkommen zu lassen, wollten wir einen Tag früher mit der
Bahn fahren und buchten eine Übernachtung im Mercure Hotel in
Potsdam, das unweit des Hauptbahnhofes und der Anlegestelle der
Saxonia liegt. Neben den Ausflugsbuchungen, die wir im Internet
vornahmen, orderten wir den Transport des großen Koffers zum Schiff
und zurück über Tefra. Der Koffer sollte am Freitag, 31.05.
zwischen 14.00 und 16.00 Uhr abgeholt werden, allerdings stand der
Mitarbeiter von Tefra schon um 08.00 Uhr vor der Tür. Weil der
Koffer da noch nicht ganz fertig war, musste er später noch einmal
wiederkommen. Das hat dann auch geklappt.
Anreise nach Potsdam
(03.06.), erst Regen später sonnig, um 30 Grad
Weil
die Deutsche Bahn wegen einiger Baustellen im Bereich Bielefeld
unsere Nachbarstadt Hagen in diesem Sommer vom ICE-Netz abgeklemmt
hat, mussten wir zunächst nach Hamm, um dort in den ICE nach Berlin
zu steigen. In der Nacht hatte es einige Unwetter gegeben und auch
bei uns regnete es noch. Wir kamen aber gut in Hamm an und konnten
dort noch frühstücken, weil wir vorsichtshalber einen früheren Zug
genommen hatten; außerdem hatte unser ICE 10 Minuten Verspätung.
Auf
dem Weg nach Berlin kamen noch ein paar Minuten dazu, so dass wir den
Berliner Hauptbahnhof mit etwa 20 Minuten Verspätung erreichten. Mit
der S-Bahn ging es dann weiter nach Potsdam. Nach dem Einchecken im
Hotel Mercure machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Wegen
der Hitze bummelten wir nur ein wenig durch die Straßen; später
ließen wir uns in der Außengastronomie des Altstadt-Hotels nieder
und aßen dort zu Abend.
Auf
dem Weg zurück zum Hotel machten wir einen Abstecher zum Anleger, wo
die Saxonia bereits festgemacht hatte. Der Abend klang dann in der
Hotelbar aus.
Potsdam und
Einschiffung (04.06.), sonnig, um 30 Grad
Nach
dem ausgezeichneten Frühstück im Hotel checkten wir aus. Der kleine
Koffer blieb im Hotel und wir schlenderten noch einmal durch Potsdam;
u.a. besuchten wir das Holländische Viertel. Schloss und Park
Sanssouci kannten wir von früheren Aufenthalten; wir verzichteten
wegen der Hitze auf einen erneuten Besuch.
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Um
14.00 Uhr waren wir zurück im Hotel, holten den kleinen Koffer ab
und gingen Richtung Anleger. Die Einschiffung begann um 14.30 Uhr;
wir gaben unsere Personalausweise an der Rezeption ab und erhielten
die Schlüssel für unsere Kabine 206. Eine Stunde später erfolgte
die Tischreservierung im Restaurant. Wir entschieden uns für einen
Vierertisch auf der Backbordseite. Allgemeine Informationen zur Reise
und die Abläufe an Bord gab es um 17.00 Uhr im Salon durch den
Phoenix Kreuzfahrtleiter Werner Sulkowski. Dabei informierte er uns
über eine Routenänderung, weil die Schleuse Spandau defekt sei.
Ferner erfuhren wir, dass das Schiff nicht ausgebucht sei (88
mögliche Passagiere, tatsächlich 68) und die Besatzung aus 25
Crewmitgliedern besteht, die aus 11 Nationen kommen.
Beim
Willkommensempfang um 18.30 Uhr im Salon stellten sich neben dem
Kreuzfahrtleiter auch der Kapitän Radek Pokorny aus Tschechien und
der Hotelmanager Jan Droese aus Hamburg vor. Mit einem Glas Sekt
wurde auf eine schöne Kreuzfahrt angestoßen. Danach ging es ins
Restaurant zum Willkommens-Dinner. Dort lernten wir unsere
Tischnachbarn, ein nettes Ehepaar aus Nürnberg kennen. Nach dem
Abendessen verließen wir das Schiff noch einmal und gönnten uns im
unterhalb des Hotels Mercure gelegenen Restaurant El Puerto eine
Sangria.
Flusstag (05.06.),
sonnig, um 30 Grad
Die
Saxonia hatte Potsdam um 05.00 Uhr verlassen. Als wir aufstanden,
waren wir bereits unterwegs. Nach dem Frühstück erwartete uns der
Kreuzfahrtleiter im Salon, um uns die Ausflüge auf dieser Reise
vorzustellen. Der erste Ausflug, eine Rundfahrt durch Berlin, der
heute bei der Schleuse Spandau starten sollte, fiel mangels
ausreichender Anmeldungen aus. Außerdem erfuhren wir, dass wir
Zingst entgegen der Ausschreibung im Programm nicht anlaufen werden,
sondern über Nacht in Stralsund bleiben. Der Ausflug „Zingst und
Darß“ fände aber wie geplant statt, mit Start in Stralsund.
Bis
zum Mittagessen blieb das Sonnendeck wegen einiger niedriger Brücken
gesperrt. Beim Mittagessen erwartete uns eine weitere Überraschung.
Das Schiff stoppte in der Nähe von Oranienburgund es wurde uns
mitgeteilt, dass sich die Weiterfahrt um ca. 4 Stunden verzögern
werde. Grund sei der Fund einer Weltkriegsbombe im Flussbett, vor
deren Sprengung umfangreiche Sicherungsmaßnahmen erforderlich seien.
Einige Gäste aus Berlin und Umgebung meinten, dass diese Sperrung
schon länger bekannt und auch in der Presse darüber berichtet
worden sei. Phoenix hätte durchaus darauf reagieren können. Ein
anderer Passagier aus Erlangen sagte uns, dass er über die Sperrung
im Internet gelesen und daraufhin Phoenix in Bonn angerufen habe.
Dort sei ihm erklärt worden, dass schon alles klappen werde. Wer
auch immer hier geschlafen haben mag, durch diesen Zwangsaufenthalt
ergaben sich Auswirkungen auf den weiteren Ablauf dieses und des
nächsten Tages.
Das
Sonnendeck wurde jetzt wieder freigegeben, wegen der großen Hitze
und der beschränkten Schattenplätze hielten sich dort aber nicht
viele Passagiere auf. Während der Kaffeezeit um 16.00 Uhr gab es
heute statt Kuchen verschiedene Eissorten.
Um
17.00 Uhr ging es dann endlich weiter. Kurz darauf wurde das
Sonnendeck aber wieder gesperrt; Grund waren wieder niedrige Brücken.
Weit
nach dem Abendessen erreichten wir das Schiffshebewerk Niederfinow.
Dort sollten wir eigentlich schon durch sein. Das würde jetzt erst
am nächsten Morgen geschehen.
vielen Dank für die Rückmeldungen zu meinem geplanten Bericht. Wir mögen beides: Hochsee- und Flusskreuzfahrten. Vergleichen kann man aber schlecht anstellen, weil es eben doch total unterschiedliche Segmente sind. Uns gefällt an den Flussfahrten, dass man das Land immer (oder meistens) im Blick hat. Dabei kann man die Landschaft genießen und die Tierwelt beobachten.
Natürlich werde ich im Fazit auch über das Schiff und das Bordleben einschl. Kulinarik berichten. Eins sei vorab aber schon gesagt: Für Passagiere mit eingeschränkter Beweglichkeit ist die Saxonia nur bedingt geeignet.
Ob ich heute noch mit dem Bericht beginnen kann? Im Augenblick spielt meine Internetverbindung verrückt. Falls es nicht mehr klappt, muss ich euch auf morgen vertrösten.
gerade zurück von einer Flusskreuzfahrt mit der Saxonia von Phoenix Reisen möchte ich euch in den nächsten Tagen meine Eindrücke von dieser nicht alltäglichen Route mitteilen. Statt Rhein oder Donau waren wir auf Kanälen und der Oder unterwegs; eingeschlossen der Besuch der Ostseeinseln Usedom, Rügen und Hiddensee. Stettin, Stralsund und die Halbinsel Fischland, Darß und Zingst haben wir ebenfalls aufgesucht. Es war eine Reise auf einem relativ kleinen Schiff (max. 88 Passagiere) mit kleineren Hindernissen, wie defekten Schleusen, Sperrungen wegen Bombenfunden und längeren Staus vor Schleusen.
Ich versuche, morgen mit dem Bericht zu beginnen. Also bitte noch etwas Geduld.
habe Deinen Reisebericht mit Interesse gelesen, weil wir im August diese Tour ebenfalls vor uns haben. So konnte ich schon etliche Anregungen und Eindrücke erhalten. Vielen Dank dafür, auch für die tollen Bilder.
Ich bin ja mal gespannt, was uns im August vor Santorin erwartet. Wir waren in den 80iger Jahren mal für zwei Wochen auf dieser wunderschönen Insel. An Kreuzfahrtschiffe können wir uns nicht erinnern; aber wie gesagt, das ist 30 Jahre her. Hoffentlich wird es nicht zu voll.