Beiträge von Faulpelz

    Mei, wenn Euch das so aufregt, schreibe ich es jetzt 30x:

    Das Selbstbedienungsrestaurant auf Mein Schiff 1-7 heisst Anckelmannsplatz, nicht Ankelmannsplatz!
    Das Selbstbedienungsrestaurant auf Mein Schiff 1-7 heisst Anckelmannsplatz, nicht Ankelmannsplatz!
    Das Selbstbedienungsrestaurant auf Mein Schiff 1-7 heisst Anckelmannsplatz, nicht Ankelmannsplatz!
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    Das Selbstbedienungsrestaurant auf Mein Schiff 1-7 heisst Anckelmannsplatz, nicht Ankelmannsplatz!
    Das Selbstbedienungsrestaurant auf Mein Schiff 1-7 heisst Anckelmannsplatz, nicht Ankelmannsplatz!
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    Das Selbstbedienungsrestaurant auf Mein Schiff 1-7 heisst Anckelmannsplatz, nicht Ankelmannsplatz!
    Das Selbstbedienungsrestaurant auf Mein Schiff 1-7 heisst Anckelmannsplatz, nicht Ankelmannsplatz!
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    Das Selbstbedienungsrestaurant auf Mein Schiff 1-7 heisst Anckelmannsplatz, nicht Ankelmannsplatz!

    Nun zufrieden? ;)

    3. Atlantik Mediterran:

    Was war das denn? Nee, ehrlich??

    Ohne Details vorwegnehmen zu wollen, aber das Frühstück im Mediterran war die grösste Enttäuschung, die die Frühstücksexpertin je erlebt hat. Und das beginnt schon mit einem wichtigen Detail: der Frühstückswagen ist weg!

    Da der Vergleichstest v.C. (vor Corona) stattfand, mutmasse ich mal, dass diese grossartige Errungenschaft seinerzeit den «Massnahmen» zum Opfer fiel. Vielleicht kann das jemand hier ja bestätigen. Dennoch: dass ich circa 30 Sekunden, nachdem ich mich hingesetzt hatte, sofort von zwei Kellnern mit Aufschnitt und Käse, die ich nun auswählen sollte, bedrängt wurde, hat nicht wirklich zu meinem ganz persönlichen Wohlfühlfaktor beigetragen:

    Die Auswahl war auch nicht wirklich cremig: drei Sorten Wurst, ein Schinken, je zwei Sorten Schnitt- und Stückkäse.

    Später kam auch noch ein Kellner mit einer Räucherfischplatte vorbei, die ganze zwei Sorten zur Auswahl bot. Der Obstkellner hat sich während der ganzen 50 Minuten, die ich im Atlantik Mediterran war, nicht ein einziges Mal auch nur in die Nähe meines Tisches verirrt. Obgleich ich sehr zentral sass. Er hatte aber viel Spass mit seinen Kollegen.

    Egal, es gibt ja auch noch die Karte:

    Und dort gibt es etwas, was es sonst nirgends auf dem Schiff gibt: die gebratene Hähnchenbrust. Habe ich natürlich sofort bestellt.

    Nachdem mir der eher mediokre Erdbeerjoghurt (die verfügbaren Sorten musste mein Kellner auch erst einmal bei seinem Chef erfragen!) quasi hingeknallt worden war,

    erhielt ich auch schnell meinen Morgenkaffee. Sorry, Capucchino heute nicht, Maschine kaputt. Also klassischer Filterkaffee. Und der hat mich fast hintenüber gehauen. So ein übles Gebräu habe ich zum letzten Mal in meinem Chirurgiepraktikum vor fast 30 Jahren getrunken.

    Ach ja, zwischendurch kam noch ein kleiner Brotkorb mit Marmeladen im Glas. Keine Ahnung, warum das so gehandhabt wird, aus meiner Sicht reine Verschwendung:

    Aber hey, schon nach 4 Minuten kamen dann die warmen Speisen. Nicht, dass ich inzwischen Zeit gehabt hätte, mir eine Stulle zu schmieren.

    Das beste am Teller war tatsächlich der Hash Brown, a.k.a. «Rösti». Das Rührei war mutmasslich schon vor Stunden zubereitet und dann warmgehalten worden. Es war furztrocken.

    Aber das «Highlight» war die gebratene Hühnerbrust. Die war nämlich bis zum Ende totgebraten worden. Dieser Vogel war tot. Er war nicht mehr. Er war zu seinen Ahnen heimgegangen. Die ewigen Jagdgründe hatten ihn als Mitglied aufgenommen. (Okay, alle «Monty Python»-Fans unter Euch wissen ja, wie der Rant weitergeht…)

    Das war dann auch der absolute Tiefpunkt. Und so verzeiht es mir bitte, dass ich für dieses Frühstück auf eine detaillierte Bewertung verzichte, denn da war wirklich nichts, was auch unter wohlmeinensten Bedingungen zu bewerten wäre.

    Zero Points, und damit basta!

    P.S.:
    So stand übrigens der «frisch gepresste» Orangensaft während der ganzen Zeit an der nächstgelegenen Servicestation herum:

    P.P.S.:
    Frühstück im Mediterran ist von 8 bis 10. Muss man sich aber nicht wirklich merken.

    2. Atlantik Klassik:

    Auf unserer Reise war diese Lokalität, unabhängig ob See- oder Landtag von 7 bis 10 Uhr zum Frühstücken verfügbar. Damit schon einmal 3 Punkte für die Zeit. Und irgendwie hat es TC tatsächlich geschafft, fast das gesamte Angebot des Ankelmannsplatzes im Buffetbereich unterzubringen. Okay, ein Teil des Buffets ist nun ausserhalb des eigenen Raumes, neben den Sitzplätzen, aber wer will da engstirnig sein. Immerhin ist dies der einzige Ort an Bord, abgesehen von der X-Lounge, wo es alle 6 der selbstgemachten Marmeladen gibt, zum selber schöpfen:

    Cerealien und so sind auch reichlich verfügbar. Und warme Speisen in Hülle und Fülle. Auch etwas Obst:

    Die Auswahl bewerte ich somit mit 4 Punkten.

    Der Preis liegt, da auch hier alles ausser dem frischgepressent Orangensaft inklusive ist, bei 5 Punkten.

    Der Service ist zwar kaum vorhanden, aber beim Auffüllen immerhin schnell. Dennoch hier nur 1 Punkt.

    Bei der Ruhe gebe ich 4 Punkte. Für die Grösse der Lokalität ist das Atlantik Klassik morgens tatsächlich erstaunlich ruhig. Es hat auch ein sehr schönes Ambiente, nochmal 4 Punkte. Und ein Plätzchen findet man immer: 5 Punkte.

    Und schon sind wir bei 26 Punkten. Gegenüber 2026 nochmal eine Verbesserung, und was für eine! Kann das noch getoppt werden?

    1. Ankelmannsplatz (und diesmal schreibe ich den Namen auch korrekt):

    Das Selbstbedienungsrestaurant ist natürlich weiterhin die erste Adresse, wenn man morgens gut abgefüttert werden möchte. Die Auswahl ist riesig, hier muss nun niemand das Restaurant hungrig verlassen. Besonderheit: hier gibt es auch «French Toast» (an der Station, wo es mittags und abends sonst den «Roast of the Day» gibt. Diese Leckerei gibt es sonst nur im «Atlantik Klassik», ich werde im Verlauf noch darauf verweisen.

    Seit dem letzten Test hat jedoch die Auswahl ein wenig gelitten. Bei meinem Besuch gab es nur noch 8 Sorten Brötchen und 6 Sorten Brot. Dafür aber schon am Morgen die Quiche das Tages.

    Dazu 4 Sorten Wurstaufschnitt und 2 Sorten Schinken, wiederum 2 Sorten geschnittenen Käse und 5 Sorten am Stück.

    Es gibt auch zwei Sorten Räucherfisch:

    Und jede Menge Milchalternativen:

    Es gibt hie auch Milchreis:

    Und exklusiv an Bord nicht nur Baked Beans, sondern auch Haferbrei:

    Die Omelettstation ist aber weiterhin das Highlight.

    Und alles andere Warme (Rühr- und Spiegelei, Speck, Hashbrowns, Nürbergerli usw., hier auch Grillgemüse!) steht auf dem Buffet zur Auswahl. Sehr schön.


    Kommen wir zur Bewertung:

    Preis, da ausser frisch gepresstem Orangensaft alles inklusive: 5 Punkte

    Service: weiterhin nur 1 Punkt, da dieser immer noch ausschliesslich an der Paninistation stattfindet, welche aber streng genommen zur «Backstube» gehört (dazu weiter unten mehr)

    Platz: diesmal tatsächlich 3 Punkte; es war zwar an Seetagen nicht immer einfach, sofort einen Tisch zu finden, aber am Ende ging es irgendwie immer. Man muss allerdings auch berücksichtigen, dass es auch Plätze im «Gosch» gibt (ein Thema, das in meinem alten Test noch für eine gewisse «Unruhe» sorgte – Näheres im Verlauf),

    Ruhe: Null! Nee, jetzt mal ernsthaft – habt Ihr etwas anderes erwartet? Der Ankelmannsplatz ist nun einmal die Bahnhofskantine der Weltmeere, also lebt bitte damit.

    Damit auch null Punkte fürs Ambiente. Wenn Ihr Ambiente sucht, geht doch bitte ins Atlantik.

    Auswahl: weiter 5 Punkte. Sie hat zwar seit 2019 abgenommen, ist aber immer noch spitze!

    Das Frühstück startet, abhängig von See- oder Landtag, um 6:30 bis 7:30 Uhr und geht immer bis 11. Damit in puncto Zeit 4 Punkte.


    Alles in allem also 18 Punkte. Nicht schlecht für den Anfang. Gegenüber 2019 eine spürbare Verbesserung.

    Es ist Zeit! Für einen neuen Frühstücksthread.

    Nee, mal ehrlich, aber ich habe mich nun schon über 6 Jahre auf meinem Benutzerrang als «Frühstücksexpertin» ausgeruht, da muss jetzt auch mal etwas Neues kommen. Den alten von 2019 findet Ihr übrigens unter Der grosse Mein Schiff-Frühstückstest 2019 .

    Also macht Euch bereit, denn hier kommt jetzt

    Der grosse «Mein Schiff»-Frühstückstest 2026.

    (Und weil man das heutzutage so nennt: «revisited».)

    Vorweg: der Test fand diesmal an Bord der «Mein Schiff 3» statt, im Zeitraum 15.2. bis 1.3.2026 (auf der «Winter Norwegen»-Reise). Ich werde nun versuchen, meine Bewertung so nahe wie möglich an meinen ursprünglichen Test 2019 an Bord der MS5 (wo wir auch mit TC nach Norwegen gefahren sind – macht daraus bitte, was Ihr wollt) anzulehnen.

    Seid Ihr startklar? Dann lege ich mal los und zitiere mich einfach mal frech und ganz schamlos selber (das macht es einfacher; wird mir aber im Verlauf noch übel vor die Füsse fallen):

    Okay, damit sollten die Regeln klar sein, also fangen wir doch einfach mal an. Wupperschiff , sollte er hier noch mitlesen, wird aber wahrscheinlich bemerken, dass der Test diesmal weniger objektiv ausgefallen, sogar viel emotionaler als damals ist.

    Faulpelz (Nici) , du scheinst aber schon die Aufmerksamkeit und die große Bühne zu suchen, und anscheinend auch zu finden! Dazu meine Gratulation. Kann mich in der Vergangenheit an Aussagen von dir über Foris erinnern, in denen du genau dieses Ausschweifen moniert hast. Aber seis drum, jeder wie er denkt! ;)

    Sagen wir es mal so: der aktuelle Wettbewerb hat mal wieder das Schlimmste in mir hervorgebracht. ;)

    Und genau deshalb jetzt meine Reaktion:

    Faulpelz
    9. Oktober 2025 um 11:04

    In einem anderen Thread hatte ich ja über meine Vergangenheit als «Rampensau» berichtet. Da ich in dem anderen Thread nun nicht mehr das OT zu sehr überreizen möchte, hier eine «kleine» Geschichte dazu (für alle von Euch, die das interessiert):

    (Nota bene: es geht mir in diesem Zusammenhang nicht um «Selbstbeweihräucherung», lediglich um eine sachlich korrekte Einordnung.)

    Bis 1986 war ich einfach nur der «kleine dicke Junge», der zwar ganz lustig war, den aber irgendwie nie jemand wirklich ernst genommen hat. Das änderte sich im Oktober 1986, als ich – völlig unerwartet – plötzlich Assistenz-DJ auf einer Schulparty wurde. Vor allem, weil ich der einzige war, der eine (selbstgebaute) Lichtorgel, aber auch ein paar Cassetten und jede Menge Singles mit aktueller Musik dabei hatte. Der Haupt-DJ hat sich seinerzeit schnell zurückgezogen und mir die Bühne überlassen. Und das war damals mein Durchbruch, zuerst in der Schule, später auch im Studium.

    In den 1990ern war ich dann dreimal in Folge «DJ des Jahres» in Hannover, durfte schliesslich 1995 auch meine Stadt bei der deutschen Meisterschaft des «International Club of DJs» (ICDJ) in Berlin vertreten. Ich kam dann auch ins Finale der letzten drei, wo ich aber den letzten Platz belegte.

    Aber die Finalist*innen wurden dann noch nach Ende des Wettbewerbs kurz nach 3 Uhr morgens ins legendäre «Berghain» gebracht, den Techno-Tempel der Hauptstadt zur damaligen Zeit. Wir sollten als «Belohnung für unseren Erfolg» jede*r ab 4 Uhr für jeweils 30 Minuten auflegen und einheizen (die Parties im «Berghain» gingen damals bis in den frühen Vormittag). In der Reihenfolge der Platzierung. Da begann das Problem.

    Ich war also als Drittplatzierter erst um 5 Uhr morgens dran, nachdem der Wettbewerb in der anderen Disco, deren Namen ich heute ums Verrecken nicht mehr erinnern kann, schon Stunden zuvor begonnen hatte. Entgegen meiner jahrelang eisern durchgehaltenen Regel, bei einem Auftritt weder Alkohol noch Drogen zu konsumieren, habe ich in der Wartezeit nicht nur zwei Gin-Tonic getrunken, sondern auch mal am Joint des Haus-DJs, der mir grosszügig angeboten wurde, gezogen.

    Als dann meine halbe Stunde anstand (nochmal: Techno ist so absolut nicht mein Ding!), habe ich eigentlich ganz gut abgeliefert. Nur leider meinte der Haus-DJ um halb 6, er habe noch keinen Bock, wieder zu übernehmen, ich solle einfach noch ein wenig weiter machen. Dafür bekam ich nochmal einen Zug von seinem Kraut.

    Naja, als der Typ sich um circa 5:45 Uhr immer noch nicht bemüssigt sah, wieder das DJ-Pult zu übernehmen, hatte ich die Schnauze dermassen voll, dass ich in meinen Plattentaschen eine Single rausgekramt habe, die mir meine Mutter zu meinem 7. Geburtstag geschenkt hatte (und ich weiss ganz ehrlich bis heute nicht, warum ich die seinerzeit in der Tasche dabei hatte). Die habe ich dann auch aufgelegt. Und die Tanzfläche war in weniger als 30 Sekunden komplett leer!

    Aufgelegt hatte ich übrigens «Das Lied der Schlümpfe». Kam wohl nicht so gut an. Jedenfalls wurde ich innert weniger Minuten aus dem Club entfernt (über die Hintertür) mit der Aufforderung, mich dort nie wieder blicken zu lassen. Meines Wissens nach bin ich bis heute der einzige DJ bzw. die einzige DJane, die im «Berghain» Hausverbot bekommen hat…

    Die Geschichte hat es seinerzeit sogar in die regionalen Medien geschafft. Ich habe zwar vor ein paar Jahren mal im Internet Hinweise darauf gefunden, die ich aber nicht gespeichert habe, und hier im Forum sowieso nicht verlinken könnte. Aber ab der «Love Parade» 1997 fuhr am Ende des Zugs der Trucks (nachweislich!) plötzlich ein Fiat 500 mit völlig überdimensioniertem Lautsprecher auf dem Dach mit, aus dem das Schlumpflied erklang, um klarzumachen, dass die Parade vorbei war, und sich die Teilnehmer*innen gefälligst in die Clubs verziehen sollten.

    Footprints…

    Meine DJ(ane)-Karriere habe ich schliesslich 2016, 30 Jahre nach ihrem Beginn, auf meinem 25jährigen Abitreffen beendet. Wir hatten die grosse Ehre, die allerletzte Party in unserer Stammdisco in Elmshorn feiern zu dürfen, bevor der Laden endgültig abgewickelt wurde.

    Auch an meiner Uni-Stadt Hannover habe ich ein paar Partylocations als DJ(ane) zu Grabe getragen. Mir besonders im Gedächtnis geblieben ist da vor allem die «Burning down the House»-Party im «Extruder» im Jahr 2000. Hmmm, solle es mir zu denken geben, Totengräberin mehrerer Locations gewesen zu sein?

    Auf der Theaterbühne habe ich mich ebenfalls in Schul- und Studienzeit versucht: klassisches Theater, english theatre, Mundarttheater, Musical – ich habe alles durchgemacht, als Darsteller*in und in der Regie. Irgendwann auch mal im (medizyn)politischen Kabarett. Aber das alles endete mit meinem Studienende; lediglich das letztgenannte Kabarett habe ich 2023 nochmal in kleinem Skeptiker*innen-Kreis aufleben lassen – mit meinem ersten abendfüllenden Programm: «Ein Landarzt tönt blöd». Hat mir dann sogar das für mich neue Erlebnis einer Mini-Tour durch 4 Städte in Deutschland eingebracht, mit immerhin im Schnitt gut 200-300 Zuschauer*innen pro Auftritt

    War nochmal toll, aber ich habe dabei sehr deutlich gemerkt, dass meine Bühnenzeit nun endgültig vorbei ist.

    Soviel also zur «Rampensau». Ich könnte noch ein wenig zu meiner Zeit als Bassist*in in zwei Bands schreiben, aber das gehört irgendwie nicht hierher. Immerhin durfte ich im Mai 1993 bei einem Bandwettbewerb in meiner Heimatstadt Elmshorn, bei dem ich allerdings nicht auf der Bühne stand, sondern nur eine teilnehmende befreundete Punkband als «offizieller Manager» vertrat, eine aufstrebende Combo namens «König Boris und sein Gefolge» hinter der Bühne kennenlernen. Ein Jahr später änderten sie ihren Namen in «Fettes Brot». Klar, dass ich mit ganzer Familie 2023 bei ihrer Abschiedstour nochmal am Start war.

    Warum ich das hier schreibe? Weil ich glücklich und dankbar bin, im Laufe meines Lebens so viele tolle und interessante Personen getroffen und kennengelernt zu haben. Zum Beispiel beim oben erwähnten DJ-Wettbewerb 1995 in Berlin die grossartige DJane «Marusha», die den Wettbewerb seinerzeit moderiert hat. Oder später auch Elton, John Cleese, Frank Elstner, Frederick Meissner, Britta von Lojewski (die letztgenannten drei, weil ich die Ehre hatte, in ihren TV-Sendungen als Kandidat aufzutreten), Nena, Percy Howen (bei einem Praktikum bei «Center TV» in Hannover, kurz nachdem er die erste Staffel von «Big Brother» moderiert hatte (und da habe ich ein paar wirklich interessante Hintergrundinformationen bekommen)), Thorsten Sträter (vor ein paar Jahren im ICE), Bernhard Hoecker (auf einer Veranstaltung in Wien 2016), Rodrigo Gonzales (Bassist meiner Lieblingsband «Die Ärzte» - in ihn bin ich wörtlich beim WM-Viertelfinale Deutschland-Argentinien 2006 im Berliner Olympiastadium in der Halbzeitpause der Verlängerung hineingerannt), Dr. Marc Benecke (den kennt Ihr vielleicht aus der «Vox»-Serie «Medical Detectives»), seine Ex Lydia Benecke (immer wieder bei «Aktenzeichen XY ungelöst» als Expertin für psychische Gewalttaten präsent) und noch viele mehr. Alles sehr besondere Begegnungen, die mir aber vor allem eines klargemacht haben: all diese sind einfach nur ganz normale Leute.

    Und von den ganzen anderen «normalen Leuten», denen ich ausserdem begegnen durfte, und die nicht so prominent sind, mal ganz zu schweigen. Es war stets eine grosse Ehre, und ich denke an jede dieser Begegnungen mit grosser Dankbarkeit und Demut zurück.

    Und im Moment, liebe Foritsti, liegt gerade Julia knapp vor Karin.

    (Okay, bei der bereignigt inoffiziellen Auswahl könnte dies anders aussehen - aber wer sagt mir als Kommentator*in dies schon, wenn ich doch sowieso involviert bin??)