Da denke ich doch, dass das ein Feuerwehrschlauch ist - macht ja Sinn in der Stadt mit den vielen Holzhäuschen.
Schade, dass Ihr die Fahrt auf dem Fjord gestrichen habet - diese haben wir in Stavanger als "Regenprogramm" gemacht, da bei uns das Wetter leider nicht gut genug war, um die geplante Wanderung auf den Preikestolen zu machen. Uns hat die Fahrt sehr gut gefallen.
Ach, wenn ich das so alles sehe, muss ich doch mal wieder aufs Schiff ....
Gruß
Joni
Feuerwehrschlauch - die Kandidatin hat 100 Punkte , liebe Joni !
Die verpasste Fahrt auf dem Lysefjord wäre doch mal ein Grund, nochmal herzukommen, oder?
17.08.2018 Stavanger –
bewölkt, aber Potenzial nach oben
Der letzte Landttag brach herein. Ein bisschen wehmütig
schaute ich nach draußen. Der Himmel war noch bewölkt, aber die Morgensonne
brach sich schon Bahn.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Staunend sah ich zu, wie Kapitän Holm mit seiner Crew
unsere Mein Schiff 5 rückwärts in den schmalen Hafen von Stavanger bugsierte.
Das krieg ich oft nicht mal mit unserem PKW hin. Deshalb ist er ja der Kapitän,
und nicht ich.
Stavanger sah von oben schon recht einladend aus. Was mir
dort so gefällt, dass man mitten im Ort ist. Man purzelt vom Schiff und ist
gleich in Gamla Stavanger, der schönen pittoresken Altstadt.
Nach unserem Frühstück (wo wohl, na in der x-Lounge) sind
wir gemütlich vom Schiff geschlendert und Richtung Altstadt gelaufen. Dort
haben wir uns die niedlichen Gässchen angeguckt.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Hier fühlte ich mich in einen Inga-Lindström-ZDF-Film
hineinversetzt. Richtig niedlich, das hat uns gut gefallen. Die Sonne schien
immer mal wieder, das Wetter spielte mit.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nachdem wir eine Weile dort herumspaziert sind, war der
Plan, eine Schiffstour auf dem Lysefjord zu unternehmen. Am Hafen gibt es
private Anbieter. Gerade, als wir dorthin wollten, öffnete der Himmel seine
Schleusen und es kam ein Regenschauer auf uns runter, den ich in dieser
Intensität selten noch erlebt habe. Gott sei Dank konnten wir uns recht schnell
unterstellen.
Richtige Sturzbäche sind die kleinen Gässchen
hinuntergelaufen, das war ein Schauspiel! Nach einer Weile des Wartens wurde
der Regen weniger, es tröpfelte nur noch. Auf eine Bootstour hingegen hatten
wir keine rechte Lust mehr. Nach ein wenig herumschlendern sind wir wieder zurück aufs
Schiff.
Dort ins Gosch und uns im Buffettrestaurant ein wenig
gestärkt, mit einem schönen Blick auf Stavanger.
Auf der Kabine lagen schon die Abreiseinformationen bereit –
schnüff. Die Tage rasen nur so dahin, das gibt es doch nicht! Auch meine
frische Wäsche lag bereit – ich hatte am Tag zuvor einen Wäschesack mit dem
19.90 Euro Angebot gefüllt.
Ein paar Worte dazu: Nach unserem kleinen Zwischenfall in
Geiranger (ihr erinnert euch – Tochter – Serpentinen - ….) hatte ich das
Bedürfnis, Wäsche zu waschen. Da kam das Wäschesackangebot gerade recht. Dank
euch lieben Foris wusste ich, wie man den Sack am besten packt: Die Wäsche
rollen, dann geht ordentlich was hinhein. Es stimmt! Ich hab einiges
reingepackt, der Beutel war proppenvoll. So uns jetzt noch eine Info für die
Damen unter uns (die Herren bitte weiterscrollen): ich habe einen Bügel-BH mit
reingegeben (Geiranger, ist wisst ja…). Ich dachte, hop oder top, entweder er
überlebt es oder nicht. Und er hat überlebt! Der BH kam tiptop und sauber
duftend zu mir zurück, so wie die andere Wäsche auch. Klar, ganz empfindliche
Teile wie Seidenblüschen oder Sommerkleidchen würde ich da jetzt nicht
reinpacken, aber normale Kleidung geht allemal. Super! So konnte ich doch schon
einen Großteil Wäsche sauber mit nach Hause nehmen.
Draußen besserte sich das Wetter wieder. Wir beschlossen,
den schönen Nachmittag auf dem Schiff zu genießen. In der Außenalsterbar lässt
es sich gut aushalten, wenn die Sonne scheint und man einen tollen Ausblick
hat. Sohnemann spielte mit ein paar Jungs in der offenen Arena Fussball,
Töchterlein unterhielt die Passagiere am Nachbartisch. Schön!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Das Abendessen haben wir im Atlantik Mediterran eingenommen.
Hmmmm…lecker und schönes Ambiente.
Nach ein paar Absacker und der üblichen Schiffsrunde sind
wir dann ins Bettchen, morgen ist der letzte (See)-tag an Bord. Übrigens hatte
der Wellengang zugenommen, man spürte nun deutlich immer wieder ein leichtes
Schaukeln oder Ruckeln. War aber nicht weiter schlimm, es hat uns nichts
ausgemacht.
Menno, kaum ist man mal eine Weile verhindert und schon geht der Bericht deiner so lang ersehnten ersten Cruise los.
Ich hab mich schon gewundert, wo Du steckst
Jetzt bin ich aber ganz fix hinterher gereist. Klasse sowohl der Bericht als auch die Cruise bisher. Vielleicht sollten wir den Norden auch nochmals probieren. So ein Wetter hat wir in Bergen auch - nur war das noch mit das Beste der Reise. Im Geiranger hatten wir Schneegraupel und das Ende Mai.
Danke für dein Lob - gib dem Norden noch ne Chance, es lohnt sich!
Freue mich sehr auf den Rest und vor allem auf dein Fazit - wirst du deinen Mann nochmals überreden können? Ich bin mir ja ziemlich sicher; aber wer weiß?
Der Blick nach draußen am Morgen verhieß nichs Gutes:
Tiefliegende Wolken und „liquid sunshine“, wie unsere britischen Freunde es
formulieren. Wobei es mehr liquid, als sunshine war.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Naja, was wunder ich mich? Gilt doch Bergen als
regenreichste Stadt Europas – da ist das ja schließlich der Normalzustand.
Darauf hatte ich mich im Vorfeld darauf eingestellt, und mich und meine Familie
mit regenfester Kleidung eingedeckt. Als positiver Mensch, der ich nun mal bin,
sah ich es einfach als Test für unsere Regenklamotten.
Nach einem guten Frühstück diesmal im Tag&Nacht-Bistro
verließen wir unser trockenes Schiffchen Richtung Bergen.
Dort war schon eine kleine Völkerwanderung im Gange, viele
Mitpassagiere zog es trotz Regen in die Stadt.
Nach einer kleinen Sightseeing-Tour im alten Stadtviertel
Brügge wurde der Regen etwas weniger und hörte schließlich ganz auf.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
So zog es mich mit meinen Lieben Richtung Floibanen. Ich
wollte zu gern auf den Floyen fahren und dieAussicht von dort oben genießen.
Gesagt, getan, wir marschierten los Richtung Talstation. Es
war so gegen 10.30 Uhr, als wir dort waren. Ich hatte schon die Befürchtung,
das es eine ellenlange Schlange haben würde. Als wir ankamen, war die
Überraschung groß. Nur ein paar Menschen standen davor. Ja wie, was ist denn
heute los? Das hat sich uns dann gleich offenbart: STROMAUSFALL! Im ganzen
Viertel, so auch bei der Bahn sei der Strom ausgefallen. Ursache und Dauer sei
noch ungewiß, erklärte eine charmante norwegische Angestellte der Bahn. Man
könne gerne warten oder zwischenzeitlich in die Stadt.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Was nun? Da wir ganz vorne standen und es gerade trocken war, fasste
ich den Entschluß: Wir warten ein bisschen. Unsere Kleine schlief gerade im
Buggy und der Große spielte mit Kindern, die hinter uns in der Reihe warteten.
Viele Leute gingen wieder, so dass wir ein überschaubares Grüppchen waren. Na
prima, dachte ich, da bist Du einmal in Bergen und es gibt Stromausfall an der
Floibanen (kommt ca. einmal im Jahr vor, sagte die nette Dame ……). Gerade, als
wir aufgeben wollten, ging das Licht an! Im wahrsten Sinne des Wortes! Der Strom
tat wieder! Juhuu, so konnten wir als eine der ersten in die Bahn einsteigen.
Kaum oben angekommen, fing es an, aus Kübeln zu schütten. Es
kam ordentlich was runter, und wir beschlossen, uns erst ein Weilchen
unterzustellen. Der Regen wurde langsam etwas weniger, und da ich aus dem Forum
wußte, dass es dort ober einen schönen Spazierweg Richtung See gibt (danke
Fabio meinschiff2712 und andere), zogen wir los. Im Wald schützen auch die
Bäume etwas vor dem Guss von oben. So liefen wir zum See und hielten uns dort
eine Weile auf. Es war ziemlich idyllisch dort, bei Sonne wäre es natürlich
noch viel schöner gewesen. Aber Sonne kann ja jeder!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Als wir wieder unten in der Stadt waren, wollte ich
ursprünglich eigentlich noch auf den Fischmarkt. Aber meine Kinder streikten,
es hatte wieder stärker zu regnen angefangen und ich hatte ehrlich gesagt auch
keine Lust mehr. So gingen wir zurück zum kuschelig warmen Schiff und machten
uns noch einen schönen Restnachmittag.
Mein Mann ging die Sauna testen, mein Sohn verschwand in den
KidsClub und meine Tochter und ich machten uns einen schönen Ladies Nachmittag im KidsClub und in der X-Lounge bei Häppchen und Champagner (für mich) und heißen Kakao (für
meine Tochter). Hach, ist das Leben schön!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Abends gingen wir heute mal in den Ankelmanns essen. Als wir danach wieder über das Schiff schlenderten, konnte uns unser Sohn überreden, ihn eine Weile im „Videospielhölle-Paradies“ zocken zu lassen.
Ok, eine Weile durfte er und wir gingen indes, da auch unsere Kleine noch fit
war, ins Studio. Dort gab es heute Abend Musik mit dem Titel „More than Words“ –
Hits aus den 70er, 80ern und 90ern von einer kleinen Band vorgetragen.
Sängerin, Gitarrist und Keyboarder. Das war richtig toll! Das ganze Studio sang
und klatsche mit bei den Hits von Bryan Adams, Queen, Bon Jovi, Eagles, … und
und und. Die drei waren gute Musiker und die Sängerin hatte eine tolle Stimme!
Bei Mojitos und mitreißender Musik ließen wir den Abend ausklingen.
Auf dem Balkon in der Kabine konnten wir noch beobachten,
wie der Lotse abgeholt wurde. Pünktlich zum Abend riß der Himmel auf und ein
wunderschöner Sonnenuntergang war die Belohnung für den Dauerregen am Tag. Mich haut jedesmal das Wolkenspiel vom Hocker, ich finde,
das sieht man nur so im Norden.
Ich lese deinen Bericht auch gerne, obwohl mich der Norden nicht ganz so anzieht, eher Mittelmeer, Kanaren etc.....aber du schreibst auch echt toll, sodass man gerne mitliest.
Die Erfahrungen mit dem Schokobuffet und dem drängeln haben wir auch schon gemacht.
Diese Situation war aber wirklich die einzige, an der mir manche Zeitgenossen auf dem Schiff negativ aufgefallen sind. Sonst haben wir durchweg nur ganz nette Mitpassagiere getroffen Wahrscheinlich führt der Schokoduft zu einer Mutation in den Gehirnwindungen so a la Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Ach,du machst mir das Leben mit deinen schönen Fotos auch nicht leicht. Nach dem Hurtigroutenvirus , welchen ich 6 oder 7 Mal mit einer Nordkapreise behandeln musste ( irgendwann habe ich die Übersicht verloren) wechselte ich vor ein paar Jahren in den Süden und erkrankte am Mein Schiffvirus. Bei deinem Bericht verspüre ich wieder die alten Gefühle für Norwegen- auaUnd deine Tochter ist echt zum knutschen und ihre Rückseite verführt so richtig zum reinzwicken . Pst - ihr nicht weitersagenBilder mit Personen beleben echt ein Foto, auch wenn sie ihr Gesicht so süß hinter den Händchen verstecken
lg Christine
Ja der Nordland- und Schiffsvirus Ich glaub ich bin auch befallen...
Das Foto mit meiner Tochter entstand zufällig. Ich wollte sie fotografieren und sie hat dann die Händchen vors Gesicht geschlagen. Ich dachte gleich beim Sichten der Bilder, hey das ist was fürs Forum und das mit dem Reinzwicken bleibt unter uns
Beim morgendlichen Gang auf den Balkon war es amtlich : Der
erste trüber Tag der Reise war gekommen. Das tat aber dem schönen Panorama von
Molde nur unwesentlich Abbruch. Wichtig war, dass es einigermaßen trocken blieb,
hatte ich doch für uns heute eine Wanderung auf den Varden geplant. Wofür hatte
ich sonst den Kraxl (=Kindertrage) mitgenommen? Inspiriert durch einige
Foriberichte (z.B. mal wieder unter anderen CosmoST) wusste ich, dass der Weg
zwar an sich passabel war, aber nicht unbedingt kinderwagentauglich. Und meine
2,5 jährige komplett laufen zu lassen, war mir zu riskant bzw. ich wusste, das
wird nix.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Auf der Wegstrecke war es interessant, fand doch mein
Sohnemann allerhand Steine, Äste und Kiefernzapfen, die man gut in die kleinen
Bächlein werfen konnte. Auch wilde Heidelbeeren gab es noch, die mir von einem
vorbeiwandernden Local als gut essbar empfohlen wurden.
Bei einer Rast genossen wir den Ausblick und fühlten uns
etwas an Kanada erinnert. Wirklich schön, wie dieses Molde zwischen den Gipfeln
und dem Wasser liegt. Ganz nach oben haben wir es leider nicht geschafft, aber der
Ausblick hat uns auch so gereicht.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Gemütlich wanderten wir wieder hinunter und stillten unseren
Hunger auf dem Schiff im Tag&Nacht Bistro mit leckeren Burgern und was es
dort sonst noch alles gibt.
14.8.2018
Geirangerfjord – erst wolkig, dann Sonne satt
So, nun kam der große Tag: Die Einfahrt in den
Geirangerfjord.
Darauf hatte ich mich im Vorfeld am meisten gefreut. Das ist
doch das Nonplusultra eines jeden Fjordreisenden, oder? Ich wurde früh wach, so
kurz vor fünf ging ich mit Fotohandy und dick eingepackt in meine Decke auf
unseren Balkon. Es war schon dämmerig und das erste Morgenlicht kam durch die
leichte Wolkendecke. Ich stand einfach nur da, so dass ich teilweise vergessen
habe, zu fotografieren. Ich genoß nur den Moment, dass Jetzt und Hier. Was mir
als erstes auffiel, war die Stille. Eine Ruhe und Stille, wie man sie nur
selten eben nicht zu hören kriegt. Ab und zu wurde diese Stille durch das
leichte Plätschern des Wassers unterm Schiffskiel unterbrochen oder von den
vielen kleinen Wasserfällen, die die Berge hinunterrieselten. Ich verspürte nur
Ehrfurcht und Freude, dass zu sehen. Mein Mann kam kurz danach auch auf den
Balkon, die Kinder schliefen noch. Gemeinsam genossen wir das Dahingleiten,
fast Schweben über den Fjord und ab und zu dachten wir an ein Foto. Nach oben
an Deck konnte ich wg. den Kindern nicht gehen, mein Mann ging kurz hoch, kam
dann aber nach ein paar Minuten wieder zurück. Ihm herrschte zu viel Trubel
oben, er wollte lieber weiter mit mir diese Stille genießen. Auch schön!
Schließlich kamen wir im Ort Geiranger an, vor uns war schon die Europa 2, aber
wir durften in die Pole Position, den Seawalk. Später kam dann noch die Norwegian
Jade hinzu, so dass wir zu dritt im kleinen Geiranger waren. Diese Einfahrt war
wunderschön, gerne würde ich sie nochmal wiederholen (vielleicht?).
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Die Kinder wurden jetzt auch wach, und wir machten uns in
aller Ruhe fertig. Außerdem wurde das Ausklappen des „Zollstocks“, des
Seawalks, der genau steuerbordseitigvor
unseren Augen angedockt wurde, angeschaut. Das war echt interessant! Auf die
Frage, wohin zum Frühstück kam die einhellige Antwort: in die x-Lounge zu Hr.
Schäfer! Es war wieder mal sehr schön, vor dieser grandiosen Kulisse zu
frühstücken. Den Blick auf die Europa 2 gabs gratis dazu.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wir hatten keine Eile, denn unser einziger gebuchter Ausflug
der Reise startete erst um 11.30 Uhr. Ich hatte über den privaten Anbieter
Geiranger Fjordservice bereits im Februar die „Exclusive Panorama Tour“
gebucht. Exclusive deshalb, weil das eine Tour in einem Kleinbus mit max. 16
Personen ist. Diese Tour wird seit 2017 angeboten und beinhaltet die Fahrt zur
Fydalschlucht mit 15-minütigem Fotostopp, hoch zum Dalsnibba, ebenfalls mit
15-20 Minuten Stopp und dann noch einen Abstecher zur Adlerkehre mit ebenfalls
15- minütigem Aufenthalt. Insgesamt sollte die Tour 3 Stunden und 15 Minuten
gehen und Start war hinter der Touri-Info im Hafen. Dies kostete für uns vier
ca. 120 Euro, bei TUI hätten wir um einiges mehr bezahlt und wären im
Großraumbus unterwegs gewesen. Ich hatte deshalb schon im Februar online
gebucht, da ich als schlauer Fori wußte, dass am 14.8. drei Kreuzfahrtschiffe
im Hafen sein werden und so eine Tour schnell ausgebucht ist. Was dann auch so
war, kurz nach meiner Buchung waren die 3 Touren an diesem Tag voll. Glück
gehabt! Also Tip an alle: Solltet ihr eine private Tour buchen wollen, schaut
mal auf der Homepage vom Geiranger Port nach, wieviele Schiffe an eurem Termin
im Hafen sind und richtet dann eure Buchung danach. Nicht das man am Tag der
Tage blöd aus der Wäsche guckt.
Zunächst spazierten wir dann eine Weile im Örtchen Geiranger
herum, sahen unser Schiff von allen Seiten an und bahnten unseren Weg durch die
Menge. Es war ganz schön was los im Örtchen! Also ruhig konnte man das nicht
mehr nennen. Wir beschlossen, nach unserer Bustour noch den Wasserfallweg
zumindest teilweise hochzulaufen. Aber erst galt es, unser Ausflugsbusle zu
finden.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wir warteten wie vereinbart hinter der Touriinfo, und nach
einer Weile des Wartens kam dann unser Bus. Tatsächlich ein neuer 16-Sitzer,
sogar 2 Kindersitze hatte der Busfahrer dabei. Bei Buchung muss man nämlich
auch das Alter der Kinder mitangeben. Fand ich toll! Der Bus war wie erwartet
bis auf den letzten Platz besetzt und es ging los. Der Busfahrer erzählte
einiges über Land und Leute, allerdings nur auf Englisch. Für uns kein Problem,
aber gut zu wissen.
Die 3 Stopps waren wie erwartet toll. Zumal das Wetter uns
wirklich einen Traumtag beschert hat. Sonnig und nachmittags fast 25 Grad.
Bombe! Das war meine größte Sorge, dass wir an unserem einzig gebuchten Ausflug
im Nebel und bei Dauerregen durch die Botanik gondeln. Aber der Wettergott hat
es gut mit uns gemeint.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Pünktlich ca 3 Stunden später kamen wir wieder am Hafen an.
Der geplante Spaziergang zum Wasserfall musste leider ausfallen, da meine
Tochter sich genau an der letzten Adlerkehre beim Zurückfahren auf die Mama
übergeben hat. Hurra! Der Traum eines jeden Serpentinencruisers! Zum Glück für
den Busfahrer landete alles nur auf Mamas Shirt und der Bus und die anderen
Insassen blieben verschont. Hallelujah! Nun ja, was soll ich sagen, unser Weg
führte uns nun gleich wieder aufs Schiff zum Umziehen und frisch machen. Der
Tochter ging es übrigens gleich danach wieder blendent, das ist die Hauptsache.
Naja, dann müssen wir halt nochmal herkommen!
Die Tour als solches kann ich empfehlen, es ist schon toll,
in kleinerer Gruppe unterwegs zu sein. Preislich auch passabel, wenn man es mit
den Reedereien vergleicht. Natürlich ist es touristisch, was will man an so
einem Hotspot erwarten, wenn auf einmal 6000 Leutchen den Ort bevölkern, Aber
die atemberaubende Natur entschädigt einen dafür finde ich.
Den Nachmittag ließen wir auf der Außenalsterbar mit tollem
Panoramablick ausklingen. Die Tochter bekam vorsorglich einen Kamillentee.
Am Morgen hatte ich beim Frühstück die Idee: Ich könnte doch
zur Feier der Örtlichkeit einen Tisch zum Abendessen in der X-Lounge
reservieren (inspiriert von dominikahoi und anderen). Wir hatten etwas
Bordguthaben, das könnte man doch da für die Getränke auf den Kopf hauen. Diese
Idee hatten wohl einige, aber wir hatten Glück und der nette Hr. Schäfer hat
uns den letzten Tisch gegeben. Freu!
Die Ausfahrt um 18 Uhr dann beim anschließenden Abendessen
dort zu erleben, kann ich nur empfehlen. Es ist wirklich schön. Wir wurden sogar mit Bollerschüssen verabschiedet.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Danach war noch am Pooldeck eine Hütten-Party mit dem
legendären Schokobüffet. Dieses haben wir leider nur aus der Ferne gesehen. Das
war der einzige Moment der Reise, an dem ich einige Mitreisende gerne auf den
Mond geschossen hätte. Da wurde mit Ellenbogen gekämpft und in der Schlange
gedrängelt. Mein Sohn war ganz enttäuscht, es gab kein Durchkommen.
Glücklicherweise fanden wir am nächsten Tag auf der Kabine als Präsent einen
ganzen Teller der leckeren Schokolade vor. Dies hat ihn wieder versöhnlich
gestimmt. Müde von dem langen Tag sind wir dann später in unsere
Kabine. Eine Weile stand ich noch mit meinem Mann auf dem Balkon, da man noch
ganz lange die Fjordlandschaft an sich vorbeiziehen sehen konnte.
Ein schöner Tag ging zuende, morgen geht's nach Molde!
Gerade die Einfahrt ist unglaublich beeindruckend.
Die Aussicht auf die Stadt erlebten wir damals leider nur im totalen Regen.
So im Sonnenschein ist die Stadt noch viel schöner
Lg ücki
Da hast Du wirklich Recht, liebe Ücki. Ich hatte ja schon vorher viele Bilder von Alesund hier im Forum gesehen und wettertechnisch war da ja alles dabei. Wir hatten wirklich Glück, so bei Sonne war das eine Traumkulisse.
Jetzt aber husch,husch mit aufs Schiffchen. Ich quetsch mich noch in eine Ecke des JS-Balkons (ist ja groß genug). Hier wird die komplette Reise- und Ausflugsplanung + Buchung auch von mir übernommen ( allerdings nickt der Mann vorher großzügig ab..........."mach wie Du meinst - wird schon passen"). Ebenfalls die ganze Logistik sowie Gepäckplanung und "Packung" darf Frau Mama für die 4köpfige Bande übernehmen.
Nur das bepacken der Familienkutsche übernimmt der liebe Mann - und Autofahren darf er auch den Großteil
So ist das bei uns auch immer nor in diesem Fall habe ich vor der Buchung vergessen, meinen Mann vorher abnicken zu lassen....
Am frühen Morgen konnte ich es kaum erwarten, das erste Mal norwegisches
Festland zu sehen. Beim Rausspicken aus dem Balkonfenster konnte ich Hr. Holm
bei der Arbeit betrachten.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Die Landschaft draußen beim Aufgehen der Sonne war
wunderschön. Liebliche Hügel und schimmerndes Wasser sorgten für eine
traumhafte Kulisse. So habe ich mir das vorgestellt! Ich hatte manchmal den
Eindruck, gleich springen ein paar Hobbits hinter den Felsen hervor und ich
befinde mich im Auenland.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wir ließen uns Zeit und genossen die vorbeiziehende
Landschaft und das Anlegemanöver. Wir hatten keinen Ausflug gebucht und konnten
uns so ganz entspannt fertig machen. Gegen 8.30 Uhr sind wir heute in das Bedienrestaurant
Atlantik Mediterran gegangen. Ich wollte das gerne auch einmal ausprobieren und
meine Familie fügte sich wie immer meinem Entschluß. Wir fanden es sehr gut und
genossen es, mal so richtig bedient zu werden. Die Servierwägelchen, auf denen
die Speisen angekarrt wurden, sorgten bei meinen Kindern für Entzücken. Hei,
das wäre was für zu Hause! Eierspeisen und Kaffeespezialitäten kann man beim
Kellner ordern und die anderen Speisen vom Wägelchen aussuchen. Marmelade,
Butter, eine kleine Brötchenauswahl sowie Filterkaffee in der Kanne standen
bereits auf dem Tisch. Die Marmelade ist übrigens die gute D’Arbo aus
Österreich, die Sorte Marille (Aprikose) haben wir daheim auch immer und wird
von uns mit Vorliebe verspeist – lecker!
Nach dem gemütlichen Frühstück sind wir von Bord. Draußen
erwartete uns heller Sonnenschein, das Regenzeug konnte man getrost auf dem
Schiff lassen. Aus dem Internet und dem Forum wusste ich, dass es eine
Bimmelbahn (City Train) gibt, die man vor Ort buchen kann. Ich wollte dieses
Transportmittel nutzen,vor allem um zum
Aussichtspunkt zu kommen. Gleich neben dem Anleger stehen die Büdchen, an denen
man verschiedene Touren und auch Karten für die Bahn bekommt. Was ich nicht
ganz so toll fand: Bei Kartenerwerb musste man sich gleich für eine Uhrzeit
entscheiden. Die Bahn fährt zwar halbstündlich, aber man kann nicht nach
Belieben einsteigen. So wählten wir 11.30 Uhr, um zunächst einmal ein wenig
durch Alesund zu bummeln.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Um 11.30 Uhr stiegen wir in unser Bähnchen (Kostenpunkt für
uns vier umgerechnet ca. 50 Euro) und fuhren los. Das Bähnchen macht eine
Stadtrundfahrt und erklimmt dann auch den berühmten Aussichtspunkt. Dort gibt
es einen Fotostopp von ca. 15 Minuten und die Bahn fährt wieder herunter. Es
gibt auch Kopfhörer mit Sprachauswahl, der leider bei uns nicht richtig
funktioniert haben. So bekamen wir herzlich wenig von der Fakten rund um
Alesund mit. Fand ich nicht so schlimm, die Landschaft sprach für sich und das
war uns genug. Der Aussichtspunkt oben war wunderschön. Natürlich war sehr viel
los und wir hätten uns mehr Zeit oben gewünscht. Aber mir war schon vorher
bekannt, dass wir wenig Zeit oben haben werden. Schade wars trotzdem.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach Ankunft im Hafen (die Fahrt dauert insgesamt so 75
Minuten) sind wir zunächst wieder aufs Schiff und haben uns gestärkt. Wir sind
diesmal ins Gosch in den Buffettbereich und haben uns leckeren Backfisch,
Thainudeln und Salat einverleibt. Der Kleinen Maus habe ich vorher
Kartoffelbrei vom Ankelmanns am Kinderbuffet geholt und mit ins Gosch genommen –
kein Problem.
Nach der Mittagspause sind wir nochmals vom Schiff und haben
einen kleinen Spaziergang rund um den Hafenbereich gemacht. Das empfinde ich
als großen Vorteil dieser kleinen schnuckeligen Häfen: man kann wirklich
kleinere Ausflüge machen und nach einer Rast auf dem Schiff nochmal los. Dies
ist gerade für Familien mit kleineren Kindern von großem Vorteil meines
Erachtens. Einen anstrengenden Tagesausflug ist nicht jedermanns Sache.
Den späten Nachmittag haben wir gemütlich auf dem Balkon
verbracht und uns gesonnt – ja wirklich, es war so warm und sonnig, dass ich
mir fast einen Sonnenbrand auf den Beinen geholt habe.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Abends sind wir dann nochmals in Atlantik Mediterran zum
Abendessen. Wir fandens klasse! Die Kinder haben Malutensilien bekommen, um
sich zu beschäftigen. Es gibt auch eine Kinderspeisekarte. Die Kellner haben
ein bisschen Gas gegeben, als sie gesehen haben, dass wir mit 2 Kids essen. So
hat die Menüfolge ca 1-1,5 Std. gedauert, für uns optimal. Das Essen köstlich
und die Atmosphäre hat uns auch total gefallen!
Danach wie immer noch ein bisschen übers Schiff
geschlendert, an der ein oder anderen Bar etwas getrunken und dann ins die
Kabine. Das Auslaufen haben wir vom Balkon aus betrachtet, da dieses um 22 Uhr
stattfand. Die Kinder schnarchten schon und wir konnten die romantische
Abendstimmung auf uns wirken lassen. Dank Minibar war ein Absacker auch noch
drin.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Uns hat Alesund sehr gut gefallen, der CityTrain (Bimmelbahn) war ok,
aber nicht der Brüller. Allerdings war uns die andere Option, mit Kind und
Kegel die 418 Stufen raufzuklettern auf den Aussichtspunkt, zu anstrengend.
Ein schöner Tag ging zu Ende und morgen kommt die große
Einfahrt in den Geirangerfjord!