Traumziel Azoren - Wunscherfüllung geglückt - nun im Azoren-(Dauer)Hoch - RB "Inselabenteuer im Atlantik mit MS Amadea" vom 21.9. bis 13.10.2026

  • Kennt ihr dieses Gefühl? Man hatte schon so oft am Wunschzettel stehen, daß man sich dies und jenes wünscht und dann, meistens an Weihnachten, lag es plötzlich unter dem Weihnachtsbaum. So war es auf jeden Fall in meiner Kindheit. Und in diese Zeit fühlte ich mich zurückversetzt, als ich mir meinen Herzenswunsch erfüllte und diese Azorenreise gebucht habe. Gut, das Gehüpfe um den Weihnachtsbaum habe ich mir erspart, aber dieses Gefühl des Glücks und der Dankbarkeit, das hält immer noch an.

    Also, es geht los mit dem Reisebericht unserer unglaublichen Kreuzfahrt „Insel-Abenteuer im Atlantik mit MS Amadea“ vom 21.9. bis 13.10.2026

    Kapitän: Robert Fronenbroek
    Kreuzfahrtdirektor: Jörn Hofer
    Hoteldirektorin: Conny Hammelmann

    19.9.26 – Anreise nach Bremerhaven:
    Wir reisten mit der Deutschen Bahn nach Bremerhaven. Das Taxi holte uns bereits am frühen Morgen zu Hause ab und brachte uns zum Hauptbahnhof in Salzburg. Um 8.00h starteten wir nach München, dort Umstieg in den Zug nach Hannover, dort Umstieg in den Zug nach Bremen und das letzte Stück fuhren wir dann mit dem Schienenersatzverkehrsbus nach Bremerhaven.
    Es lief alles überpünktlich, sodaß wir in Hannover sogar schon einen früheren Zug nehmen konnten und bereits um 18 Uhr in Bremerhaven waren. Mit dem Taxi ging es dann zum Hotel „im Jaich“, das wir für 2 Vorübernachtungen gebucht hatten. Wir erhielten ein Zimmer im 2. Stock mit Blick auf den Hafen und waren sehr zufrieden. Auch das Frühstück war sehr gut und das Personal außerordentlich freundlich und hilfsbereit. Wir würden auf jeden Fall wieder hierher kommen.

    Für alle, die es interessiert, noch die Kosten für Anreise und Hotel.

    Deutsche Bahn 1. Klasse 2 Pers. Salzburg-Bremerhaven € 145,78 (gebucht bereits 1 Jahr vorher zum Super-Sparpreis), Hotel 1 DZ für 2 Nächte € 287,05/Taxi vom Bahnhof zum Hotel € 20,-/Taxi vom Hotel zum Cruiseterminal € 22,-.

    Bremerhaven empfing uns recht stürmisch aber bei relativ milden Temperaturen und nur ganz leichtem Regen am Samstag Abend. Sonntag und Montag kam sogar die Sonne immer wieder mal durch, aber die steife Brise, die hielt an.
    Wir haben uns ein wenig durch die Stadt treiben lassen und eine Hafenrundfahrt gemacht, waren gut Fisch essen und das war es dann schon.

    Hier ein paar Bilder aus Bremerhaven.

    Das Hotel "im Jaich"

    Der Blick vom Zimmer auf den Hafen

    Bilder von unserer Hafenrundfahrt

    Und diesen Gesellen habe ich auch noch an Land getroffen

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • klassikfan

    Die Azoren stehen auch noch auf meiner (etwas längeren) Wunschliste. Deshalb freue ich mich auf deinen Reisebericht.

    Liebe Grüße
    Anette


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    Wie schön, dass ich’s erleben durfte :)
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  • Es geht weiter.

    21.9.26 – Einschiffung Columbus Cruise Center – geplante Abfahrt 18.00h
    Wetter: 16 bis 17 Grad, bedeckt

    Gegen 15.00h fuhren wir mit dem Taxi zum Kreuzfahrtterminal. Das Einchecken ging recht zügig voran, bei der anschliessenden Zollkontrolle kam es allerdings zum Stau und wir mussten ca. ½ Std. warten. Dann war auch das geschafft und es hieß „Willkommen an Bord, willkommen zu Hause“. Das Wetter wurde inzwischen stürmischer und es begann auch leicht zu nieseln. Wir wurden zu unserer Kabine auf das Orion-Deck begleitet wo uns schon unsere Koffer, die wir mit Tefra abschickten, erwarteten. Das hat ja wieder mal perfekt geklappt. Eigentlich sollten wir um 18.00h auslaufen, das hat sich aber noch um ca. 1 Std. verspätet, da wir auf einen Bus mit Passagieren warten mussten, der irgendwo im Stau blieb. Anschliessend wurde sofort zur Rettungsübung gerufen, die eigentlich schon um 17.15h stattgefunden hätte. Erst dann konnte die Amadea auslaufen.
    Inzwischen war es schon recht grau und duster und draußen sehr ungemütlich, sodaß sich nicht mehr viele am Jupiterdeck zum Auslaufen einfanden.
    Wir gingen ins Restaurant Amadea zum Abendessen und dann noch auf einen kurzen Absacker in Harry’s Bar und dann schaukelte uns das Schiff in einen tiefen Schlaf. In der Nacht wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt und den nächsten Tag verbrachten wir auf See.

  • 22.9.26 – Auf See
    Wetter: angenehm warm, gefühlt ca. 20-23 Grad

    Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten. Man tut das, was man an Seetagen halt so macht. Lange schlafen, zum Frühstück gehen, das Schiff erkunden, zum Mittagessen gehen und, und, und …
    Heute war das 1. Galadinner angesagt. Wer wollte, konnte sich schon schon ab 17.15h zum Erinnerungsfoto mit dem Kapitän und Kreuzfahrtdirektor einfinden, im Anschluss gab es dann einen „Cocktail zu Beginn der Reise“ und das Galadinner. Wir haben die ersten zwei Punkte ausfallen lassen und sind direkt zum Abendessen ins Restaurant Vier Jahreszeiten gegangen. Wir wurden an einem Tisch platziert, wo bereits ein sehr nettes Ehepaar aus Thüringen saß und wir haben uns sehr gut und angeregt unterhalten und das vorzügliche Menü genossen.

    Das sind die einzigen Bilder des heutigen Tages.

    Nach einer ruhigen Nacht erreichten wir am nächsten Morgen unseren ersten Hafen, Portsmouth.

    23.9.26 – Portsmouth – Liegezeit: 8.00h bis 19.00h
    Wetter: 17-23 Grad, leicht bewölkt

    Heute mussten alle zur persönlichen Passkontrolle antreten. Mitzubringen waren der Reisepass und die Bordkarte. Nach Durchlaufen der Passkontrolle bekam man einen Sticker auf die Bordkarte und somit war die Sache erledigt. Das ging alles recht freundlich und zügig voran.
    Wir hatten dieses Mal keinen Ausflug gebucht, sondern wollten uns Portsmouth ansehen. Da das Wetter so schön war, war für uns klar, wir möchten zum Spinnaker Tower, um von oben die Aussicht zu geniessen. Wir nutzten den kostenlosten Shuttlebus in die Stadt und stiegen beim 4. Stopp (Gunwharf Quays) aus.
    Am Spinnaker Tower haben wir uns bei einem sehr freundlichen Herrn, der sogar Deutsch sprach, die Tickets (Eintritt war 12,- Pfund pro Person) gekauft und schon ging es zum Aufzug. Vor uns wartete bereits eine Schulklasse. Sie mussten auf Papier zeichnen und schreiben, was sie von dort oben sehen konnten. Die Kinder waren wirklich niedlich und es hat Spaß gemacht zu zu beobachten, was sie in ihrem Eifer alles zu Papier brachten.

    Hier ein Foto


    Der Ausblick an diesem Tag war einfach herrlich.

    Es war so schön und wir haben den tollen Ausblick bei einem Cappuccino sehr genossen.

  • Fortsetzung unseres Spaziergangs in Portsmouth.


    Zurück am Schiff warteten wir auf's Auslaufen. Es kam eine Durchsage, daß wir erst eine Stunde später auslaufen würden, da es einen medizinischen Notfall an Bord gegeben hätte, der noch ins Krankenhaus gebracht werden müsste. Wir haben dann eine Stunde später als geplant Portsmouth verlassen, was aber kein Problem war, da unser nächster Hafen, Plymouth, nicht so weit entfernt lag und wir planmässig am nächsten Tag dort ankommen würden.

    Das war ein rundum geglückter Tag in Portsmouth!
    Weiter geht's nach Plymouth.

    2 Mal editiert, zuletzt von klassikfan (25. Oktober 2026 um 16:21)

  • 24.9.26 – Plymouth – Liegezeit: 8.00h bis 14.00h
    Wetter: 18-20 Grad, leicht bewölkt

    In der Nacht hatten wir eine Distanz von 152 Seemeilen (282 km) zurückgelegt. Plymouth empfing uns mit bestem Wetter. Heute lagen wir auf Reede, es wurde getendert.
    Für den heutigen Tag hatten wir den Ausflug „Dartmoor Panoramafahrt“ gebucht. Dauer ca. 4 Std., Preis € 65,- pro Person.
    Um 9.00h war Treffpunkt in der Theaterlounge. Das Tendern ging dann recht zügig und die Fahrt dauerte ca. 10 Minuten. Die Crew war beim Ein- und Aussteigen sehr behilflich und es war gut machbar. Bis zum Bus war ein kurzer Fussweg von 10 Minuten zu gehen.
    Die Passagiere der Amadea wurden sehr freundlich an Land empfangen. Es wurde Informationsmaterial verteilt, die Trommler haben uns begrüßt und ein sehr netter Herr hat eine Ansprache auf Deutsch verlesen. Das fand ich sehr nett.

    Hier ein Foto des Tenderbootes.

    Wir hatten eine sehr nette Reiseleiterin, die ausgezeichnet Deutsch sprach. Sie hat uns sehr viel auf diesem Ausflug erklärt. Wir fuhren zunächst nördlich von Plymouth Richtung Dartmoor.

    Nach einer ca. halbstündigen Fahrt hatten wir unseren 1. Stopp in der kleinen Stadt Tavistock, wo wir 1 Std. Aufenthalt hatten. Wir nutzten die Zeit für einen Rundgang durch diese nette Stadt.

  • Nun ging die Weiterfahrt in das Herz von Dartmoor und zum Dorf Postridge, wo sich die alte Clapper Bridge (Brücke aus Granitplatten) befindet.

    Auf diesen Bildern kann man das berüchtigte HMP Dartmoor erkennen. Die Haftanstalt wurde 1806 während der Napoleanischen Kriege erbaut und wurde als Kriegsgefangenenlager konzipiert. Das Gefängnis ist seit 2024 geschlossen, das Museum kann man aber noch besichtigen.

    Uns hat dieser Ausflug hervorragend gefallen. Nach dem Stopp in Postridge ging es zurück zum Schiff. Der letzte Tender hat schon auf uns gewartet und es hieß Abschied nehmen vom schönen Plymouth.

    Jetzt hieß es "Leinen los" Richtung Azoren. In 3 1/2 Seetagen sollten wir mein Traumziel erreichen:love:
    Bald geht es weiter ...

  • 25.9.26 – Auf See
    Wetter: angenehm warm

    Heute war der erste von drei Seetagen Richtung Azoren. Das Wetter war schön warm und es ließ sich gut im Freien aufhalten. Unser Lektor, Jörg Hertel, hatte uns um 10.00h zum Vortrag „Azoren I – Terceira“ eingeladen und es war eine sehr informative Stunde. Auch der Kapitän hatte sich gemeldet und uns mitgeteilt, daß er die Route über die Biskaya etwas anpassen würde, um einer Schlechtwetterfront auszuweichen.
    Um 11.00h fand auf den Aussendecks ein Maritimer Frühschoppen statt. Es gab ein Buffet mit Austern und anderen maritimen Köstlichkeiten. Wir haben es nur besichtigt, aber nichts konsumiert.

    Ist das nicht herrlich? Blauer Himmel

    Es war ein total entspannter Tag. In der Nacht wurde die Uhr nochmals um eine Stunde zurückgestellt, sodaß wir am nächsten Tag dann zu Deutschland -2 Std. Zeitunterschied hatten.

  • 26. und 27.9.26 – Auf See
    Wetter: unverändert

    Heute fand um10.00h der Vortrag „Azoren II – Faial“ mit Lektor Jörg Hertel statt. Es gab wieder viele Tipps, was man sich ansehen sollte.

    Weiters war eine Küchenführung am Programm. Küchenchef I Made Sudarmika öffnete die Pforten zur Hauptküche. Wir haben aber nicht daran teilgenommen.

    Ich nutzte den Seetag, um das Schiff wieder ein wenig zu erkunden. Dieses Mal ging ich auf das Sonnendeck und konnte ein paar schöne Eindrücke sammeln.

    Am 3. Seetag gab es dann den Vortrag „Azoren III – Sao Miguel“ mit dem Lektor.
    Auch der Kapitän meldete sich, um uns eine wichtige Mitteilung zu machen. Der Wetterbericht für das Eintreffen auf den Azoren sei nicht gut. Wir würden direkt in ein Tief fahren, was vom Westen über die Azoren ziehen würde. Es sei bereits am Sonntag Morgen klar, daß wir die für Mittwoch geplante Insel Sao Jorge nicht anfahren könnten. Die Behörden hätten davon abgeraten, da mit ca.3 m hohen Wellen und starken Winden zu rechnen sei, sodaß ein Tendern zu gefährlich oder gar nicht möglich sei. Daher hatte der Kapitän bereits am Sonntag entschieden, es erst gar nicht zu versuchen, um dann feststellen zu müssen, daß es eh nicht gehen würde und wir dadurch nur unnötige Zeit verlieren würden. Anstelle dessen würden wir bereits am Mittwoch Früh in Ponta Delgada auf Sao Miguel anlegen um dort dann zwei anstatt nur einen Tag zu verbringen.

    Ja gut, gegen das Wetter ist ja noch kein Kraut gewachsen, dann ist es eben so, Sicherheit geht immer vor.

  • 28.9.26 – Praia da Vitória/Insel Terceira – Liegezeit: 8.00h bis 18.00h
    Wetter: 20-24 Grad, Regenschauer und Sonne

    Von Plymouth bis Praia da Vitória haben wir eine Strecke von 1.203 Seemeilen, das sind 2228 km, zurückgelegt.

    In der Nacht hatten wir ordentlichen Wellengang und die Amadea hatte ziemlich gegen den starken Wind anzukämpfen. Mit Schlepper gelang es aber, im Hafen festzumachen. Die Insel Terceira empfing uns bei extremen Sturm und Wellen.
    So hatte ich mir den Empfang auf meinen Trauminseln aber gar nicht vorgestellt. Himmel Herr Gott, warum mußte gerade jetzt das Sturmtief über meine Inseln fegen? Der Blick aus dem Fenster war recht trostlos, denn es regnete.||
    Na gut, was will man machen, Hauptsache das Traumziel ist erreicht! Meine Laune hat es kaum geschmälert, die meines Mannes schon mehr.
    Für den heutigen Tag hatten wir den Ausflug „Angra do Heroismo“, Dauer ca. 3,5 Std., Preis € 39,- pro Person, gebucht. Er hatte sich allerdings entschieden, nicht mitzukommen. So startete ich allein los.

    Für alle, die keinen Ausflug gebucht hatten, gab es die Möglichkeit, mit dem Shuttlebus ins ca. 6 km entfernte Stadtzentrum zu fahren. Tickets zum Preis von € 8,-- (gültig für Hin- und Rückfahrt) gab es an der Rezeption.

    Noch ein paar Infos zu den Azoren. Sie liegen mitten im Atlantik, etwa 1400 km von Portugal entfernt und gehören zu den abgelegendsten Inselgruppen Europas. Manche bezeichnen sie als „Hawaii Europas“, allerdings mit deutlich weniger Touristen. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs, der höchste Berg Portugals, der Pico, 2351 m, befindet sich auf der Insel Ponta do Pico. Meistens hüllt ihn Nebel ein. Nicht selten erlebt man auf den Azoren am Tag vier Jahreszeiten, Sonne, Regen, Nebel wechseln sich extrem schnell ab.
    Rund um die Azoren wurden über 25 Wal- und Delfinarten beobachtet. Besonders Pottwale sind hier bekannt. Auf manchen Inseln gibt es mehr Kühe als Einwohner und die Region ist für ausgezeichnete Milch- und Käseprodukte bekannt.
    Berühmtester Sohn der Insel Terceira ist der Gitarrist und Komponist Nuno Bettencourt, der in Praia da Vitória geboren wurde.

    So, jetzt starten wir aber endgültig den Ausflug nach Angra do Heroísmo. Start war um 8.30h. Draußen empfing uns orkanartiger Wind und leichter Regen. So war es ratsam, den Schirm erst gar nicht mitzunehmen, sonst erginge es mir womöglich wie Mary Poppins und ich hätte mit dem Schirm abgehoben.
    Wir hatten keinen deutschsprachigen Guide, er sprach nur englisch, war aber recht wortkarg. Eine Mitarbeiterin von Phoenix hat alles übersetzt, aber viel hatte sie in diesem Fall nicht zu tun. Wegen des schlechten Wetters wurden der Aussichtspunkt Serra do Cume und der Fotostopp am Monte Brasil nicht durchgeführt, es war einfach zu stürmisch. So fuhren wir direkt nach Angra do Heroísmo. Die Stadt ist nicht nur UNESCO Weltkulturerbe, sie war auch schon Hauptstadt Portugals.
    Beim ersten Stopp über der Stadt, bot sich uns dieser Ausblick.

    Und wie ihr sehen könnt, hat sich das Wetter ordentlich gebessert - welch eine Freude!

    Wir fuhren dann direkt ins Zentrum der Stadt. Dort war auch Ein- und Ausstiegsstelle, direkt am Platz beim Rathaus und es begann der geführte Rundgang, der ca. 1 Std. dauern sollte. Ich, sowie einige andere Teilnehmer, hatten uns aber abgemeldet, und die Stadt im Alleingang erkundet.

    Einmal editiert, zuletzt von klassikfan (25. Oktober 2026 um 19:33) aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler korrigiert

  • Die Stadt hat für mich einen leicht morbiden Charme, aber sehr schön.

    Ganz kurz mußte ich in eine Pastelaria flüchten, da ein extremer Regenschauer niederging. Das sollte nicht zu meinem Nachteil sein, ich hatte mir eine kleine Leckerei gegönnt.:love:

    Der Preis für diese Köstlichkeit samt Espresso unschlagbare € 2,60! Ja, auf den Azoren können sie es besser als in Salzburg:D

    Fotos vom Rundgang im Rathaus kann ich euch nicht zeigen, es ist aber absolut sehenswert.
    Mein letzter Stopp führte mich in den "Jardim Duque da Terceira", ein zauberhafter kleiner botanischer Garten.

  • Noch ein paar Bilder vom schönen Garten, bevor mich der nächste Regenschauer zum Bus eilen ließ.

    Ein paar letzte Bilder aus dem Bus auf dem Weg zu Hafen.

    Und dann erwartete uns dieser schöne Regenbogen, den mein Mann kurz vor unserer Rückkehr eingefangen hatte.

    Das war sie nun, die erste Insel der Azoren und ich wurde trotz des wechselhaften Wetters keinesfalls enttäuscht. Es war ein wunderschöner Aufenthalt in Angra do Heroísmo. Den Ausflug kann ich insofern empfehlen, als man wirklich viel allein unternehmen kann. Sollte es mit dem Guide nicht so klappen, ist das eine sehr gute Alternative. Natürlich könnte man sich auch ein Taxi nehmen und hinfahren, haben einige auch gemacht.
    Beim Abendessen hatte man sich dann so über den Tag ausgetauscht. Einige waren von ihrer Inselfahrt mit Mittagessen nicht so begeistert, was zum einen mit dem eher schlechten Wetter am Vormittag zu tun hatte, da viele Aussichtspunkte im Nebel versanken und für andere war das Essen nicht so toll.
    Am Abend kam dann eine Durchsage des Kapitäns, wir würden den Hafen nicht planmässig um 18.00h verlassen, sondern erst um 22.00h abfahren, denn bis dann sollten die starken Winde nachlassen, was die Ausfahrt wesentlich erleichtern würde. So war es auch und wir nahmen Kurs auf unser nächstes Ziel, die Insel Faial. Vor uns lag eine relativ kurze Strecke, 125 Seemeilen, das sind 232 km.

  • 29.9.26 – Horta/Insel Faial – Liegezeit: 8.00h bis 22.00h
    Wetter: 18-22 Grad, wechselnd bewölkt

    Pünktlich am Morgen hat die Amadea am Passengers Terminal Maritimo da Horta angelegt. Den Hafenausgang erreicht man nach ca. 300 m und von dort sind es etwa 1,2 km ins Stadtzentrum. Die Mauern der Marina sind ein riesiges Freiluft-Kunstwerk. Segler aus aller Welt hinterlassen hier eine Erinnerung auf der Hafenmauer. Bilder davon zeige ich euch später, wir starten erst einmal mit unserem Ausflug.
    Gebucht hatten wir heute den Ausflug Vulkan Capelinhos, Dauer ca. 3,5 Std., Preis € 39,- pro Person. Wir fuhren kurz nach 9.00h los.

    Wir gehen zu den Bussen.

    Da mehrere Busse gleichzeitig zu diesem Ausflug aufbrachen, machten wir den Ausflug in entgegengesetzter Richtung, damit es sich an den Haltestopps etwas entzerrte. Wir fuhren zuerst an der Westseite der Insel. Wir hatten heute eine nette Reiseleiterin, die sehr gut vorbereitet war, aber auch alles in englisch. Unsere Phoenix Begleiterin hatte aber sehr gut übersetzt und wir haben wirklich viel erfahren. Unser erster Stopp war beim Vulkan Capelinhos, der 1957 aus dem Meer wuchs. Heute ist er erloschen, aber die gewaltigen Ausmaße der letzten Eruption sind noch genau zu erkennen. Die Insel hat sich dadurch ja etwas vergrößert.