Auf Lanzarote haben wir unseren einzigen TC-Landausflug in diesem Jahr gemacht. Den möchte ich gern vorstellen.
Im großen Bus mit einem holländischen Guide, der sehr gut Deutsch sprach, ging es über die gesamte Insel. Treffpunkt war 9 Uhr am Bus.
Erster Stopp war der Timanfaya-Nationalpark. Dort wurde uns gezeigt, wie heiß es in der Erde immer noch ist. Man kann sogar Hähnchen über Erdlöchern grillen. Dann gab es eine Rundfahrt (mit Tonband) durch die Kraterlandschaft.
Nächster Stopp war die grüne Lagune bei El Golfo. Dort hatten wir eine Halbe Stunde Zeit für den kurzen Spaziergang an der Küste.
Weiter ging es zum Weingut La Geria. Auf der Fahrt erzählte der Guide über die spezielle Anbauform auf Lanzarote. Im Weingut durften wir dann gnädig einen winzigen Schluck trockenen ODER süßen Wein probieren.
Weiter ging es zum Mittagesssen in Mancha Blanca. Es war Massenabfertigung, Bufett mit Wasser und Wein. Die Qualität war in Ordnung, die Atmosphäre gruselig. Das Örtchen war aber ganz nett, hatte doch einst ein Pfarrer mit einer Skulptutr der heilgen Dolorens einen Lavastrom gestoppt.
Zweites Highlight war Lagomar, ein von Cesar Manrrique in einen Steinbruch eingebautes Anwesen, das einen Tag lang Omar Sharif gehörte, bevor er es wieder verspielte.
Letzter Stopp der Tour war der ebenfalls von Manrique gebaute Mirador del Rio, von dem man (ohne Calima) sicher einen noch schöneren Blick nach La Graciosa hat.
Fazit zum Ausflug:
Man hat wirklich fast alles geseghen, was für uns auf Lanzarote wichtig ist: Vulkan, Wein und viel Manrique.
Aber, im großen Bus ist es echt nervig, weil so viel Zeit fürs Ein- und Aussteigen verloren geht.
