Fahrt mit dem Glacier- und Bernina-Express 01.08. - 06.08.2024
Anreise nach Zermatt - 01.08.2024
Vor fünf Monaten gebucht, nun war es soweit. Meine Reise in die Schweiz begann. Los ging es vom "Heimathafen" Bous um 05:52 Uhr mit dem RE 1 nach Mannheim. Die Fahrt verlief ohne Probleme. Mannheim erreicht ich um 7:45 Uhr planmäßig. Dort hatte ich eine Übergangszeit vom 45 Minuten. Der Zug wurde pünktlich am Zugzielanzeiger auf Gleis 4 angesagt. Das lief hoffen, dass es heute mal ohne größere Probleme zum Ziel gehen würde. Und so war es auch. Kurz vor halber neun erreichte der ICE 2551 nach Basel SBB Mannheim Hbf. Dort saß ich bis Basel ganz allein im Abteil in der 1. Klasse.
Basel SBB erreichte der Zug um 10:47 Uhr. Hier musste ich zunächst zum Schalter. Ich brauchte noch eine Fahrkarte nach Zermatt. Nachdem das geschehen war, schaute ich mich nach der nächsten Verbindung Richtung Visp um. Um 11:52 Uhr fuhr ein IC der SBB nach Interlaken. In Bern musste ich erneut umsteigen. Dort angekommen, ging es 10 Minuten schon weiter mit einem IC nach Brig. Ich brauchte noch nicht mal den Bahnsteig zu wechseln. Weiter ging es um 13:07 Uhr. Durch das Berner Oberland und den Thuner See.
In Frutigen verschwanden wir für ca.15 Minuten im Dunkeln. Der IC fuhr durch den 35 km langen Lötschberg-Basis-Tunnel. Mit Tempo 200 km/h durch die Alpen. Ich hätte doch lieber die Bergstrecke bevorzugen sollen. Das Wetter wäre für eine Panoramafahrt über die Südrampe ins Wallis genial gewesen. So kam ich dann gegen 14:15 Uhr in Visp an. Ab hier ging es nun weiter mit SEV (Schienenersatzverkehr). Aufgrund von Schäden am Bahndamm, dass das Unwetter im Juni im Mattertal verursacht hat, war dies erforderlich. Bis Mitte August sollen diese behoben sein, so dass Zermatt bzw. Täsch wieder mit der Bahn erreichbar sein wird.
Wie SEV geht, zeigten die Schweizer eindrucksvoll. Die Rhätische Bahn stellte tatsächlich 10 Busse bereit. Jeder kam mit, nur die Fahrradbeförderung war nicht möglich. Die Fahrt mit dem Bus nach Täsch dauerte ca. 1 Stunde. Das Mattertal zeigte sich von seiner schönsten Seite, zeigte aber auch das Ausmass des Unwetters. Ganze Berghänge kamen da runter.
