Bergen auf eigen Faust und Fahrt zum Floyen

  • Gleich nach dem Frühstück sind wir los, um Bergen zu erkunden. Direkt vor dem Terminal standen zwar schon Hop-on-hop-off-Busse bereit, die waren aber nur unser Notfallplan, falls Bergen seinem Ruf als regenreichste Stadt Europas alle Ehe gemacht hätte. Die Sonne schien zwar noch nicht, aber es war trocken und wir konnten laufen.

    Obwohl Bergen die zweitgrößte Stadt Norwegens ist, kann man vom Hafen aus die meisten touristischen Highlights fußläufig erreichen. Wir sind am Kai entlang nach rechts in Richtung Innenstadt, mit einem kleinen Abstecher nach links zur Marienkirche, dem ältesten Gebäude Bergens (auch innen sehenswert).

    Zurück auf der Hafenstraße gingen wir immer geradeaus, erst einmal an Bryggen vorbei, bis wir auf dem Fischmarkt angekommen waren.

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    Wir schauten uns die Stände an. Es wurden Fische und Krustentiere aller Art, aber auch Salami aus Elch- und Walfleisch angeboten.:(

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    Sehr lecker schauten die Fischbrötchen und die verschiedenen Fischteller aus, die gleich am Stand frisch zubereitet wurde.

    Direkt hinter dem Fischmarkt ist die Touristeninformation von Bergen. Hier sind wir rein, um uns Karten für die Floyenbahn zu kaufen. Das hatte den Vorteil, dass wir nicht anstehen mussten. An der Talstation der Bahn war vor dem Tickethäuschen eine sehr lange Schlange.

    Man kann die Karten auch im Internet vorab kaufen, aber wir wollten das Wetter abwarten.

    Direkt am Fischmarkt ist ein Zebrastreifen. Geht man hier rüber ist man schon auf der Straße, die bergan zur Floyenbahn führt, alles gut ausgeschildert, nur ca. 150 m.

    Mit unseren Tickets konnten wir uns sofort in den Wartebereich für die Bahn begeben und 5 Minuten später einsteigen. Die Fahrt dauert 8 Minuten dann ist man auf dem 320 m hohen Hausberg von Bergen.

    Erst mal auf die große Aussichtsplattform und die Aussicht genießen und natürlich fotografieren, auch unseren ersten Troll.

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    Aber es gibt noch so viel mehr als nur die tolle Aussicht: einen toll angelegten Kinderspielplatz, Grillplätze, Sportmöglichkeiten und viele schöne Wanderwege, ein großes Restaurant mit Terrasse und ein kleines Café. Aus diesem kam so ein verführerischer Duft nach Zimt, dass wir dort eingekehrt sind. Nach einem heißen Kaffee und super leckeren Zimtschnecken machten wir uns auf eine kurze Wanderung zum See. Wuselte es an der Aussichtsplattform noch vor Menschen, wurde es auf dem Weg ganz ruhig. Der erste Blick auf den See war einfach nur schön.

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    Wir umrundeten ihn einmal und auf dem Rückweg kam auch endlich mal die Sonne zum Vorschein.

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    Wir liefen noch über den Trollweg,

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    auf dem viele dieser geschnitzten Gesellen zu finden sind und fuhren anschließend mit der Bahn zurück in die Stadt.

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    Jetzt wollten wir uns endlich Bryggen anschauen.

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    Wir nahmen uns viel Zeit, schlenderten durch die kleinen Gassen dieses viel besuchten Stadtteils, welches zum UNESCO-Welterbe zählt.

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    Vor dem Radisson Hotel setzten wir uns noch kurz hin, um das öffentliche WLAN zu nutzen (gab es auch in der Touristeninformation) und sind dann langsam, immer am Wasser entlang, zurück zum Schiff.

    Bergen hat uns sehr gefallen.

    LG Andrea

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • andreaO Danke für den Bericht

    Wir sind nächstes Jahr wieder in Bergen und ich überlege bei regenfrei diesmal auch die Bahn zu nutzen

    Kannst Du mir einen Tip geben, wie weit der Weg von der Aussichtsplattform zum See und drumherum ist ? Meine Begleitung hat ein kleines Handikap und deshalb versuche ich zu viele Stolperfallen bzw. Zu lange Wege ohne Pausen zu vermeiden

    Viele Grüße,
    GreenSeaTurtle

  • GreenSeaTurtle ,

    sorry, dass ich dir erst jetzt anworte, aber ich lese nur noch selten hier im Forum.

    Der Weg bis zum See ist nicht sehr weit, aus der Erinnerung heraus ungefähr eine halbe Stunde und einfach zu gehen.

    Wenn deine Begleitung am See angekommen ist, hat sie auch die Möglichkeit auf einer Bank mit schönem Blick auf den See zu entspannen und auf dich zu warten.

    Ausführlich habe ich den Ausflug in meinem Bericht "Endlich einmal in die Fjorde Norwegens" auf S. 4 beschrieben.

    LG und schöne Reise Andrea